`Crime Novels` als Möglichkeit des interkulturellen Lernens in Schule und Universität

Seit vielen Jahren schon kooperiert das Grimmelshausen-Gymnasium Gelnhausen mit dem Marburger Zentrum für Kanadastudien. Hier realisiert Dr Matthias Dickert seit vielen Jahren unterschiedliche Schülerprojekte für verschiedene Altersstufen, aber auch Präsentationen, Vorträge und Veröffentlichungen und schafft somit eine Verbindung zwischen Schule und Universität.

Unter dem Titel „Contemporary Canadian Literature and Intercultural Learning“  konnte Herr Dickert kürzlich die Ergebnisse seiner unterrichtlichen Arbeit, in der besonders das interkulturelle Lernen am Beispiel verschiedener Werke kanadischer Autoren (Gail Bowen, Louise Penny, Robert Rotenburg) im Mittelpunkt stand, im Rahmen des Hauptseminars „Canadian Crime Novels as Cultural Studies“ am Fachbereich Anglistik in Marburg vorstellen. Hierbei thematisierte er insbesondere das Werk „Bury your dead“ der Autorin Louise Penny, das in Québec spielt. Unterstützt wurde er dabei von seiner kanadischen Kollegin Frau Quelette- Paquette, die als native speaker den Handlungsort Québec zum Leben erwecken konnte.

Die Seminarteilnehmer konnten anschließend die vorgestellte schulische Bearbeitung des Romans mit der universitären vergleichen, wobei Louise Penny das Ergebnis dieses Vergleichs mit den folgenden Worten ausdrückte: „The main purpose of education is to turn mirrors into windows“ – schulische und universitäre Bildung können und sollen dazu beitragen, die eigene mit der fremden Perspektive zu vergleichen, mitunter auch, um den eigenen Standpunkt zu hinterfragen.

 

Am Beispiel kanadischer Werke und Landeskunde und verschiedener Kanadaprojekte, die insbesondere von Herrn Dr Dickert, Frau Körner und Frau Wöll durchgeführt werden, wird dieses Ziel im Fremdsprachenunterricht des Grimmelshausen-Gymnasiums verfolgt. Dies ist unter anderem möglich, weil das Grimmelshausen-Gymnasium Gelnhausen seit vielen Jahren von Herrn Professor Dr. Martin Kuester von der Philipps Universität Marburg unterstützt wird, ohne dessen Kooperationsbereitschaft diese Ausnahmestellung nicht möglich wäre.