„Es klappert die Mühle am rauschenden Bach…“

GGG-Erfinder auf Spitzenplätzen bei „Explore-Science“ /effektivste Wassermühle und stärkster „Sisyphus“

Bereits zum elften Mal richtete die Klaus Tschira-Stiftung  in der vergangenen Woche die naturwissenschaftlichen Erlebnistage „Explore-Science“  in Mannheim im Luisenpark aus. In diesem Jahr lautete das übergeordnete Thema  „Universum Mensch“. Höhepunkt der Veranstaltung waren die Schüler-Wettbewerbe mit fünf unterschiedlichen Aufgabenstellungen. Für zwei dieser Wettbewerbe hatten sich jeweils 3 Schülergruppen aus dem Erfinder-Club des Grimmelshausen-Gymnasiums angemeldet.

Antonia Kleinfeller, Paula Sommer, Sandro Welte und Tim Laubenstein mit zwei Professoren der Jury bei der Begutachtung der Wassermühle.

Eine Aufgabe bestand darin, in Anlehnung an den Blutkreislauf des Menschen, eine Wassermühle zu bauen, die von 1,5l fließendem Wasser angetrieben wird, und die dabei eine möglichst große Masse um eine möglichst große Höhe anheben kann. Viele Wochen wurde nachmittags und auch abends in der physikalischen Sammlung des GGG emsig an einer selbst entwickelten Konstruktion gearbeitet, die ständig optimiert wurde, beispielsweise um durch geringe Reibungsverluste einen möglichst großen Wirkungsgrad zu erreichen. Tatsächlich konnte sich das Team aus der Jahrgangsstufe 7 mit Antonia Kleinfeller, Paula Sommer, Tim Laubenstein und Sandro Welte mit ihrem Betreuer Norbert Großberger gegen große Konkurrenz von etwa 50 Schulen aus dem südwestdeutschen Raum von Stuttgart bis Wiesbaden durchsetzen und das Preisgeld von 500€ mit nach Hause nehmen.

Die Teilnehmer des Wettbewerbs mir ihren siegreichen Fahrzeugen: von links Burkhard Lamm, Leon Harms, Bela Schinke, Fabian Schleinig, Robin Günther, Jannik Knoll, Erik Halterbeck, Nahuel Fernandez, Lukas Querengässer

Die beiden anderen Gruppen des Erfinder-Clubs wurden von Physiklehrer Burkhard Lamm betreut;  sie starteten im Wettbewerb mit dem sinnigen Namen „Sisyphus“; Sisyphus ist eine Gestalt aus der griechischen Mythologie; er muss einen schweren Stein bergauf bewegen, der kurz vor den Ziel immer wieder nach unten rollt. Die Aufgabe lautete daher „Konstruiert und baut eine „Sisyphus“-Maschine, die eine vorgegebene Masse eine schiefe Ebene unter möglichst großem Winkel hochrollen kann.“  Im Gegensatz zur oben beschriebenen Aufgabe war hier nun eine möglichst große Reibungshaftung der Maschinen erwünscht, um die steile Teststrecke zu überwinden.

Auch hier setzte sich der Erfindungsreichtum der Grimmelshausen-Schüler gegen harte Konkurrenz durch, und die „Grimmels“ belegten die beiden ersten Plätze, die mit 500€ bzw. 250€ dotiert waren.