GGG ist „Umweltschule 2009“

UWS_LOGO-2009-webKultusministerin Dorothea Henzler und Umweltstaatssekretär Mark Weinmeister haben auch in diesem Jahr wieder 109 hessische Schulen die Auszeichnung „Umweltschule 2009 – Lernen und Handeln für unsere Zukunft“ verliehen. Unter den ausgezeichneten Schulen befindet sich das Grimmelshausen Gymnasium. „Die Schülerinnen und Schüler haben durch ihre Teilnahme am Programm gezeigt, dass sie ihre Schule nicht nur als reinen Ort der Wissensvermittlung ansehen, sondern in erster Linie als eine Möglichkeit Verantwortung zu übernehmen und sich für Werte einzusetzen“, sagten Kultusministerin Dorothea Henzler und Umweltstaatssekretär Mark Weinmeister in Melsungen (Kreis Schwalm-Eder).
Andreas Kohr, der seit diesem Schuljahr die Garten AG mit Karin Huthmacher leitet, nahm die Auszeichnung stellvertretend für die Schülerinnen und Schüler der Garten AG und das Grimmelshausen Gymnasium in Melsungen entgegen.

„Umweltschule – Lernen und Handeln für unsere Zukunft“ ist eine Auszeichnung, die vom Hessischen Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und vom Hessischen Kultusministerium jährlich für das besondere Engagement einer Schule im Bereich Umwelterziehung und ökologische Bildung vergeben wird. Gewürdigt wird die Verbesserung der Qualität von Unterricht und Schulleben im Sinne der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung. „Das Konzept der Umweltschulen zielt nicht auf kurzfristige Effekte, sondern ist ganz bewusst nachhaltig angelegt“, betonte Weinmeister. Schritt für Schritt, Schuljahr für Schuljahr könnten Umweltprojekte entwickelt und erweitert werden. „Die Jahrgänge können auf den Ideen und den Arbeiten der vorangegangen Jahrgänge aufbauen und prägen so den Charakter ihrer Schule kontinuierlich mit“, erläuterte Henzler.

Die jährliche Ausschreibung ermöglicht jeder Schule, mit konkreten Zielen für das Teilnahmejahr ausgewählte Handlungsbereiche zu bearbeiten und dabei gleichzeitig Strukturen im Schulalltag aufzubauen, die das Engagement auch langfristig steuern und stützen können. Dazu gehört auch die Integration der Vorhaben in Unterricht und Schullehrplan, in Schulleben und Schulkultur. Durch eine wiederholte Beteiligung kann eine Schule Schritt für Schritt ihre Qualität im Sinne des Nachhaltigkeitsgedankens verbessern.

Unterstützt werden die Schulen in diesem Prozess von zehn regionalen hessischen Umweltbildungszentren unter der Koordination der Naturschutz-Akademie Hessen (NAH) in Wetzlar. Eine enge Verbindung besteht außerdem zum Programm „Schule & Gesundheit“ des Hessischen Kultusministeriums und den Fachberatern in den Staatlichen Schulämtern. Besonderer Dank gilt auch dem Baumarkt OBI und dem Gartencenter Haldy, die die Garten AG mit Spenden tatkräftig unterstützen. (Andreas Kohr)