Jazzkeller-Revival on air mit Spendenaktion

Seit nunmehr 13 Jahren finden die sogenannten Jazzkeller-Revival-Abende im Kulturkeller des Grimmelshausen Gymnasiums in Gelnhausen statt. Corona-bedingt musste die Veranstaltung, die traditionell zum Marktfreitag am Barbarossamarkt- und Schelmenmarktwochenende ihr Publikum anzieht, im Herbst 2020 erstmals abgesagt werden. Obwohl auch 2021 der Barbarossamarkt nicht im März stattfinden wird, hat sich das Organisationsteam entschieden, den treuen Fans der Veranstaltung eine Möglichkeit zu geben, wenigstens zu Hause im kleinen Kreis zu gewohnt bester Musik zu tanzen und sich im möglichen Rahmen zum gemeinsamen Hören zu treffen. Der langjährige DJ Rüdiger Heller wird live auflegen und zwischen den Songblöcken wird es ein Interview mit dem ehemaligen Schulleiter des GGG, Heiner Kauck zu hören geben. Zwei Stammmitglieder des Orgateams, Kerstin Völker-Zahn und Holger Christanz, werden außerdem im Studio Anekdoten zur Geschichte des Jazzkellers erzählen bei dem auch die Zuhörer aufgerufen sind, sich mit telefonischen Beiträgen während der Übertragung live einzubringen. Auf die Ohren gibt es das Ganze online im Hitmix bei Radio MKW (https://radiomkw.fm/) am Freitag, 12. März 2021, 21.00 – 0.00 Uhr, nachzulesen auch auf der Jazzkeller Revival-Facebookseite.

Die Sendung unterstützt außerdem einen guten Zweck. Da weder Jazzkeller noch andere schulische Veranstaltungen derzeit möglich sind, um z.B. durch den Verkauf  von Essen  und Getränken, Geld für besondere Projekte einzunehmen, sind die Zuhörer*innen aufgerufen, für „Grimmels on stage – Modernisierung der Aula“ zu spenden. Unter denjenigen, die ihre getätigte Spende inklusive Musikwunsch per Mail an vorstand@seb-grimmels.de melden, werden 3 Personen ausgelost, die bei der nächsten Live-Veranstaltung im Kulturkeller Ihren Wunschsong gespielt bekommen. Wenn das kein Anreiz ist 😉 Außerdem können sich Zuhörer*innen unter dieser Mailadresse mit Angabe ihrer Telefonnummer für einen Rückruf melden, wenn Sie eine Jazzkeller-Anekdote live zum Besten geben möchten. Auch Fotos von der heimischen Tanzfläche sind mit Genehmigung zur Veröffentlichung dort willkommen. Wer spenden möchte kann dies tun an: Eltern fürs Grimmels, IBAN DE75507500940039000435, Verwendungszweck JKR

Infos zu  Grimmels on stage gibt es hier: http://grimmels-on-stage.de/

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Was für ein Finale!

(Von links) Dr. Matthias Dickert, Daniel Stehling, Peter Malz

Das Grimmels stellt beim Deutschen Schulpreis eigene Projekte vor

Vom 25.2. bis 27.2. 2021 fand das digitale Camp des Deutschen Schulpreises statt.  >>> https://deutsches-schulportal.de/schulpreis-2021/#die-schulen

Daniel Stehling, Matthias Dickert, Peter Malz und ein Team von 11 begeisterten und hoch motivierten Kolleginnen und Kollegen, Ehemaligen und Eltern absolvierten im Rahmen des „Deutschen Schulpreises 2020/2021“ drei Tage Präsentationen, Austausch und Diskussionen rund um das Thema ‚Tragfähige Netzwerke gestalten‘. Das digitale Camp fand vom 25.2. bis 27.2. 2021 statt. Im Anschluss  arbeitete das Team nach der Präsentation des eigenen Wettbewerbsbeitrags mit Schulen aus ganz Deutschland und deutschen Auslandsschulen zusammen.

Die beiden eingebrachten Projekte waren die Verzahnung von „Schule und Universität“ und die „Ansprechbar“. Hierbei musste die Entwicklung von Netzwerken in der Coronazeit dargestellt werden.

Die Vorsitzende der Kultusministerkonferenz, Britta Ernst, sagte während des digitalen Camps, dass die teilnehmenden Schulen am Finale des Deutschen Schulpreises Pioniere des bundesdeutschen Schulwesens seien, von denen andere Schulen etwas lernen könnten, und dass diese Schule bei der KMK und den Landesministerien gesehen werden.

Darüber hinaus sind sich im Team alle einig: Das eigentliche Erlebnis war die Erfahrung einer unglaublich guten Zusammenarbeit im Team …. eben ein Netzwerk aus Vertrauen, Motivation und Verantwortung. All dies war nur möglich, da alle Teammitglieder ein gemeinsames Ziel hatten: Das Grimmels als eine gute Schule zu präsentieren, in der viele Menschen für die Schule und ihre Schulgemeinde ‚brennen‘.

Die Robert-Bosch-Stiftung organisierte die Veranstaltung von Stuttgart aus und es nahmen in diesem Finale nur noch 121 Schulen aller Schulformen aus Deutschland und den deutschen Auslandsschulen daran teil.

In der kommenden Woche wird nun entschieden, welche Schulen für den Deutschen Schulpreis nominiert werden. Es bleibt spannend!

 

Peter Malz für das Grimmels-Team des Deutschen Schulpreises

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#BLM meets Gelnhäuser Stadtarchiv

Grimmels treffen in Videokonferenz auf Studentin aus den USA

In einer Videokonferenz trafen die Leistungskursschülerinnen und -Schüler der Q2 Mitte Februar auf eine Studentin der Universität Chapel Hill in North Carolina, USA. Die durch das amerikanische Generalkonsulat ermöglichte Live-Schalte fand im Rahmen des Englischunterrichts statt, in welchem kurz zuvor die Geschichte der Afro-Amerikaner in den USA in den Mittelpunkt gestellt wurde.

Die Studentin Pleasant Postma sorgte in einem PowerPoint gestützten Vortrag erst einmal für eine gelungene Übersicht über die bewegende Geschichte der Afroamerikaner beginnend mit der Sklaverei über die amerikanische Bürgerrechtsbewegung bis hin zur aktuellen, global wirkenden #BLM Bewegung. Im Anschluss informierte der im Botschaftsdienst tätige Nicholas Abbate, der selbst im Afghanistan- und Irakkrieg diente, über Colin Powells Werdegang mit Bezug auf seine afro-amerikanische Herkunft. „He was the first African-American highest ranked general in the US corps and on top of that the youngest to do so,” führte der Sprecher beeindruckend aus. Thomas Cybulski, der Kulturreferent des Generalkonsulates in Frankfurt / Main, unterstütze die Ausführungen mit Bildquellen aus dem Gelnhäuser Stadtarchiv, auf denen Colin Powell bei einem Amtsbesuch 1986 in Gelnhausen zu sehen ist.

Im Anschluss an die kurzweiligen Vorträge hatten die Schülerinnen und Schüler noch viele Möglichkeiten, Fragen an die Repräsentanten der USA loszuwerden. „Pleasance‘ persönliche Erfahrungen mit #BLM fand ich besonders beeindruckend,“ äußerten sich die Grimmels. Doch nicht nur die aktuellen Bedingungen auf einem liberalen Kampus einer Universität standen im Fokus der Nachfragen, sondern insbesondere auch die Aufgaben und Tätigkeiten der Botschaftsmitarbeiter und die Frage nach der Veränderung der Arbeitsschwerpunkte nach der Wahl des neuen Präsidenten Biden.

Nachdem die Schülerinnen und Schüler der Q2 nun wieder im Präsenzunterricht sind, stand einige Tage nach der digitalen Veranstaltung noch Gelnhausens Rolle im „Kalten Krieg“ als Basis der US-Streitkräfte im Fulda Gap noch im Fokus. „Das ist ein nächstes Projekt, zu welchem wir Gesprächspartner einladen können,“ so der Ausblick der Organisatorin Gitte Jakob-Ossinger. „Für unsere bilingualen Projekte können wir sicherlich auch bald einen solchen Talk mit Hilfe des MeetUS Programms des Generalkonsulates der amerikanischen Botschaft virtuell organisieren.“

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„Fit im Homescooling“

Das angehängte Bild zeigt Sportlehrer Nico Günther bei einer Übung aus Sicht eines Schülercomputers. Die Teilnehmer können ihn auf Ihrem Bildschirm groß sehen. Somit können Schüler, Eltern und LehrerInnen nach der Übungserklärung genau nachvollziehen, wie die Übungen ausgeführt werden sollen.

Grimmels-Sportlehrer sorgen auch in Pandemiezeiten für Gesundheit

Fehlender Schulsport, untersagtes Vereinstraining, allgemeine Kontaktbeschränkungen. Gerade in Zeiten der Pandemie ist regelmäßiges Sporttreiben ein großes Problem. Dies gilt aber nicht nur für die Schüler und Schülerinnen, sondern auch für deren ganze Familie. Dagegen wollte das Grimmelshausen Gymnasium etwas tun.

Neben digitalen Sportstunden, in denen die Klassen mit ihren Sportlehrern gemeinsam vor der Kamera schwitzen und so auch im Distanzunterricht Kalorien verbrennen können, hat sich die Sportfachschaft des Grimmels eine besondere Idee einfallen lassen. Jeden Mittwochabend und Samstagvormittag wird über das schulgenutzte System Microsoft Teams ein Onlinekurs „Fit im Homeschooling“ angeboten, das von einem Sportlehrer des GGG geleitet wird und hauptsächlich auf der sog. Tabata-Traniningsmethode basiert.

Hierzu finden alle Schüler und Lehrer des Grimmels eine Einladung in ihrem Teams-Konto und können sich dann freiwillig auspowern. Das Gute daran ist, dass sich auch die Eltern der Schüler mit fithalten und an den Workouts teilnehmen können, was rege angenommen wird. Und genau das ist das Ziel dieses Angebots: Die ganze „Grimmelsfamilie“ zusammenbringen. Gemeinsam Sporttreiben macht am meisten Spaß, auch wenn man dabei vielleicht allein zu Hause ist und die anderen nur auf dem Bildschirm sieht. Das Gefühl, dass etwa 150 Personen gerade mit einem Sport treiben, hält die Stimmung und das Durchhaltevermögen am Leben. Mit Übungsnamen wie „Crash Your Legs And Butt“, „Hype Your Cardio“, „Crash Your Core“ oder „Crash Your Tri- And Bizeps“ werden die Teilnehmer auf die Übungen eingestimmt und herausgefordert. Das Angebot soll auch die nächsten Wochen weiter angeboten werden, denn noch ist Sporttreiben Mangelware und dagegen hilft das „Auspowern“ auf jeden Fall, da sind sich alle sicher.

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Große Unterstützung für „Bewegte Pause“

Über neues Material für die bewegte Pause freuen sich die stellvertretende Schulleiterin Dagmar Schönfeld und der Leiter der Bewegten Pause Reiner Schinzel

Seit den Herbstferien läuft am GGG die Testphase des Projektes „Bewegte Pause“. Die Ziele sind klar: Mehr Bewegung, Sauerstoff und Zusammenarbeit, weniger Sitzen und Handynutzung. Begünstigt wurde die Einführung durch Veränderungen in der Unterrichtsorganisation, die die Pandemie mit sich brachte.

So entfielen zum Beispiel wegen Corona die gemeinsamen großen Pausen und die Unterrichtenden konnten mit ihren Lerngruppen innerhalb ihrer verlängerten Doppelstunden eigenständig Pausen machen. Damit war auf dem Schulhof auf einmal richtig viel Platz für Bewegung und Sport.

Anfangs stellte die Fachschaft Sport viel Material hierfür zur Verfügung, aber das reichte schon sehr bald nicht mehr aus. Dankenswerter Weise halfen der Schulelternbeirat, der Verein der Ehemaligen und Freunde des GGG und der Förderverein Simplicissimus nun, den Materialpool aufzustocken.

Gemeinsam schafften die drei unterstützenden Organisationen innerhalb weniger Wochen auf sehr unbürokratischem Weg für insgesamt 2000€ Kleingeräte an, die ab sofort allen Schülerinnen und Schülern für eine aktive Pausengestaltung zur Verfügung stehen.

Angeschafft wurden: 12 Schützer-Sets für Wave-Boards, 16 Tischtennis-Schläger, 30 Speedminton-Schläger, 40 Markierungskegel, sieben Springseile mit Zähler, zwei Spikeball-Sets, acht Hacky-Sacks, sechs Fangfragenbälle und 20 Wurf-Raketen.

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Leo, Leo… ¿Qué lees?

X Concurso Escolar Regional de Lectura en Español

Schulfinale des Lesewettbewerbes in spanischer Sprache am Grimmels in digitaler Form

Auch in diesem Schuljahr wird das Grimmels wieder am hessenweiten Lesewettbewerb „Leo, Leo“ in spanischer Sprache teilnehmen.

Am 11. Februar 2021 fand unter der Leitung von Julia Brandt und Inka Mänecke der Schulentscheid via Teams-Videokonferenz statt. In den einzelnen Klassen der Jahrgänge 7, 8 und 10 wurden schon klassenintern die Lesekönigin oder der Lesekönig gekürt. Somit stand an diesem Donnerstag, dem 11. Februar 2021, das Schulfinale an. Tatkräftige Unterstützung bei der Wahl der Sieger der Niveaus A1, A2 und B1 bekam die Fachschaft durch unsere Jurymitglieder: Helena Poppenberg, Anna Fischer, Vanessa Böcher und Tom Kunkel, die alle im Moment im Leistungskurs Spanisch der Q2 an unserer Schule lernen. Die Vorleserinnen lieferten sich ein enges Rennen, so dass die Wahl nicht leicht fiel. Schließlich entschied sich die Jury für Hanna Indset (A1), Lefke Heinrich (A2), und Bengisu Stubner (B1). Die zweiten Plätze belegten Donjeta Ziberi, Frida Fischinger und Giulia Sinsel.

Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen sehr herzlich und freuen uns, im April am Halbfinale – dieses Jahr an der Friedrich-August-Genth-Schule in Wächtersbach- vertreten zu sein.

¡Muchísima Suerte!

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Open Door International informiert

… auch wenn das Ende der Pandemie zurzeit noch nicht absehbar ist, steht die nächste Generation von Weltenbummlern in den Startlöchern.

Um Fragen zu einem Schulaufenthalt im Ausland für zukünftige Austauschschülerinnen und Austauschschüler – allgemein sowie besonders in Zeiten von Corona – zu beantworten, laden wir … herzlich ein, an einer unserer Online-Infoveranstaltungen teilzunehmen.

Ansprechpartner am Grimmels ist wie immer Herr Wintermeyer

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Japanisch – amerikanisches- kanadisches Schreibprojekt am GGG

Literarische Bearbeitung des Traumas japanischstämmiger Amerikaner und Kanadier vor und während des Zweiten Weltkrieges in Amerika und Kanada

Die andauernde Corona Pandemie und der mit ihr verbundene zweite Lockdown der Schulen ermöglichten eine amerikanisch – kanadische Unterrichtseinheit am Grimmelshausen Gymnasium Gelnhausen durch die Klasse 10.2 und ihrem Englischlehrer Dr. Matthias Dickert.

Das von der Lerngruppe durchgeführte Projekt hatte als Hintergrund die literarische , historische und politische Bearbeitung der japanischen Bevölkerung in Kanada und den USA nach dem Angriff auf Pearl Harbour am 6. Dezember 1941 sowie die damit einsetzende Ausgrenzung, Enteignung , Deportation und Internierung kanadischer und amerikanischer Staatsbürger mit japanischen Wurzeln aus ideologischen und rassistischen Gründen.

Die Thematik hatte fächerübergreifenden Charakter und passte so ideal zum Themenschwerpunkt Nationalsozialismus der Jahrgangsstufe 10 und dem Anforderungsprofil des GGG als Schule gegen Rassismus.

Als literarischer Hintergrund der Unterrichtseinheit fungierte die Bearbeitung der beiden Lektüren They called US Enemy (2019) von George Takei und Toshiko (2015) von Michael Kluckner.

Beide Bücher sind als „graphic novels“ erschienen, einer literarischen Gattung, die sich in den USA und Kanada als eine sehr beliebte Form des Romans etabliert hat und sich auch hier in Deutschland immer größerer Beliebtheit unter Jugendlichen erfreut.

Das Buchprojekt passte bestens in das den Schülerinnen und Schülern vorliegende Lehrwerk und den dort vorgegebenen Themenbereichen.

Für die Klasse 10.2 mit Spanisch als erster Fremdsprache ist mit Access 4 der Schwerpunkt Amerika vorgegeben und die Lerngruppe hatte bereits die Themen Inside New York und New Orleans erfolgreich bearbeitet. Das Thema der Unit 3, The Golden State, erwies sich ebenfalls als ideal, weil hier ein geographischer und historischer Hintergrund der Thematik gegeben war.

Von besonderem Interesse war der durch die zweite Lektüre (Toshiko) gegebene Vergleich zu Kanada.

Die Lerngruppe bekam eine einheitliche Gliederung vorgegeben sowie einen Zeitrahmen von sechs Wochen zur Bearbeitung einer Hausarbeit mit dem Thema `Japanese-American- Canadian Writing in Graphic Novels`.

Die thematische Vorgabe bestand aus einer Information über Autor, Buch und einer Begriffsklärung der Schlagwörter `graphic novel`, `comic `und `manga`.

Danach erfolgte eine historische Aufarbeitung der japanischen Bevölkerung in den USA und Kanada zwischen den Jahren 1941 – 1949. Hieran schloss sich ein literarischer Teil mit den Schwerpunkten „Zusammenfassung“ und „Interpretation“ an.

Den Abschluss bildete eine kritische Reflexion mit persönlichem Kommentar und einer Quellenangabe.

Die Lehrkraft fungierte während der Schreibphase als Lernbegleiter über die Plattform Teams.

Interessant war die Aufarbeitung der Thematik auch im Vergleich zu einem Online Seminar der Universität Trier mit dem gleichen Thema Japanese Canadian Writing.

Herr Dickert selbst ist z.Zt. Teilnehmer an diesem Seminar und konnte so eine Art wissenschaftlichen Überbau und Einblick bieten.

Dieser bestand unter anderem in einer Information über die dort behandelten Romane Obasan (1981) von Joy Kogawa und The Translation of Love (2016) von Lynne Kutsukake.

Die sich hieraus ergebene beidseitige thematische Vorgehensweise von Schule und Universität erwies sich als sehr sinnvoll sowie produktiv und ermöglichte den Schülerinnen und Schülern einen ersten Einblick ins wissenschaftliche Arbeiten.

Die Unterrichtseinheit selbst kann somit  als sanfte Hinführung zum universitären Arbeiten verstanden werden , einem Ansatz der am GGG durch verschiedene Kooperationen mit mehreren deutschen Hochschulen mittlerweile auf breiten Füßen steht und die Verzahnung beider Lernorte im Fokus hat.

Als sehr hilfreich erwies sich bei diesem Projekt erneut die enge Zusammenarbeit mit dem Marburger Zentrum für Kanadastudien.

Hier ist das Grimmelshausen Gymnasium Partnerschule und auch Kooperationspartner, ein besonderer Verdienst von Professor Dr. Martin Kuester.

Dieser hatte und hat für kanadische Projekte an der Schnittstelle zwischen Schule und Universität immer ein offenes Ohr und begleitet deren Umsetzung seit Jahren motivierend und erfolgreich.

Insgesamt waren die Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler sowohl im literarischen als auch in der historisch-politischen Bereich Aufarbeitung von Rassismus beeindruckend und sie können als eine Warnung vor Unterdrückung, Ausgrenzung und Stigmatisierung ganzer Bevölkerungsgruppen angesehen werden.

Besonders freut es die Schulgemeinschaft, dass eine Vertretung des japanischen Konsulates nach einer Kontaktaufnahme und einer Kurzpräsentation des Projektes durch die Lehrkraft ihr Kommen an unsere Schule zugesagt hat .

Hier soll nach dem Lockdown erstmalig das Projekt Japan in the classroom verwirklicht werden.

 

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