Adventliche Stimmung am Grimmels

Fleißige Hände haben in den letzten Wochen eifrig gebastelt, dekoriert und aufgebaut. Pünktlich zum Beginn der Adventszeit hat sich so das Grimmels in ein vorweihnachtliches Kleid gehüllt. Kerzen,

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Überreichung eines Defibrillators am Grimmels

Schulleiterin Tina Ruf (rechts) und MINT-Koordinatorin Franziska Wöll (links) präsentieren stolz den neuen Defibrillator für die Grimmels-Schulgemeinde

„Ehemalige Grimmels e.V.“ und „Simplicissimus“ machen es möglich

Die Idee zur Anschaffung eines Defibrillators (AED) für das Grimmelshausen-Gymnasium Gelnhausen basiert auf der Tatsache, dass eine Schule ein Ort ist, an dem -unter „normalen“ Umständen- viele Menschen zu unterschiedlichen Aktivitäten und Anlässen zusammenkommen. Um über die „Erste-Hilfe“ hinausgehende, lebensrettende Maßnahmen im Schulgebäude durchführen zu können, wurde in Kooperation mit den Fördervereinen „Ehemalige Grimmels e.V.“ sowie „Simplicissimus“ ein Defibrillator angeschafft, der nun am Eingang zum Sekretariat zu finden ist. 

Für Montag, 09.11.20, war eigentlich eine AED-Schulung sowie ein anschließender Erste-Hilfe-Kurs für das Kollegium vorgesehen. Ebenso hätte die offizielle Übergabe durch die Vertreter der beiden Fördervereine Ralf Schlosser („Ehemalige Grimmels e.V.“) sowie Christian Lay („Simplicissimus“) stattgefunden. Pandemiebedingt musste die Veranstaltung aber verschoben werden, sodass die Übergabe zunächst im kleinen Kreis stattgefunden hat.

An dieser Stelle möchte sich die gesamte Schulgemeinde des Grimmels für die großzügige Unterstützung der Fördervereine bedanken, ohne die der Defibrillator nicht hätte angeschafft werden können. Der Verein „Ehemalige Grimmels e.V.“ hat den Großteil des Anschaffungspreises übernommen, dafür unseren herzlichen Dank. Der Verein „Simplicissimus“ hat die Differenz beigesteuert, sodass der AED bereits zeitnah angeschafft werden konnte. An beide Fördervereine geht der Dank auch für die konstruktive Zusammenarbeit im Planungsprozess. 

Bei Herrn Wester vom Kreisverband DRK bedankt sich das Grimmels ebenso herzlich. Er hat bereits bei der Inbetriebnahme des AED unterstützt und eine Vorabeinweisung für einige Kolleginnen und Kollegen der Schule übernommen. 

Das Sicherheitskonzept des Grimmels wurde durch die Anschaffung eines Defibrillators um einen weiteren relevanten Baustein erweitert – herzlichen Dank dafür. 

 

i.A. Franziska Wöll 

MINT-Koordinatorin 

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DELF-Prüfung am Samstag, 14.11.2020

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,

das Institut Français in Mainz hat in Absprache mit der Französischen Botschaft in Berlin die Durchführung der schriftlichen DELF-Prüfung für Samstag, 14.11.20, mitgeteilt.

Anbei erhalten Sie die Informationen zu den einzelnen Niveaus. Für eines dieser Niveaus hat sich Ihre Tochter/Ihr Sohn angemeldet. Die Durchführung der Prüfung erfolgt unter Einhaltung des aktuellen Hygienekonzepts. Außerdem wurden noch einmal kleinere Gruppen gebildet, um keine Klassen zu mischen. Am Eingang zu Gebäude B (bei der Schulküche) wird der Prüfungsraum aushängen, zu dem sich Ihre Tochter/Ihr Sohn bei Ankunft unverzüglich hinbegeben soll, um Wartezeiten zu verhindern.

Schriftliche Prüfung: Samstag, 14.11.2020

Treffpunkt: Eingang Gebäude B (bei der Schulküche)

Niveau A1 : 9:00 bis ca. 10:25 Uhr

Niveau A2 : 10:50 bis ca. 12.35 Uhr

Niveau B1 : 13:00 bis ca. 15.00 Uhr

Niveau

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Grimmelshausen-Gymnasium erneut Partner für kanadisches Prestigeprojekt

Der für Oktober 2020 geplante physische Ehrengastauftritt Kanadas auf der Frankfurter Buchmesse musste aufgrund der globalen Covid-19 Pandemie auf das kommende Jahr verlegt werden. Trotz dieser Verschiebung organisierten die Veranstalter eine digitale Ersatzmesse in einem umfangreichen Programm mit vielen BLB – Möglichkeiten (Kontaktoptionen) wie Matchmaking, Networking sowie weiteren Bildungsmöglichkeiten für mehr als zwanzig digitale Events. Ziel war es, Kanada auf diesem Weg zu präsentieren und einem breiten Publikum trotz Corona zugänglich zu machen.

 

Das literarische Motto der Buchmesse, ˮSingular Plurality – Singulier Pluriel“ ist Spiegel eines Landes, dessen Literatur und Kultur durch ein Neben- und Miteinander verschiedener Kulturen und Sprachen geprägt ist, das die Wurzeln einer pluralen, toleranten und offenen Gesellschaft bildet.

Es ist diese kanadische Gesellschaft deren Basis durch ein starkes Demokratiebewusstsein geprägt ist, sowie einem Recht auf Meinungsfreiheit.

So stehen neben Englisch und Französisch seit neuestem verschiedene indigene Sprachen im Fokus, deren literarischer Spiegel durch viele Autor*innen geprägt wird und die kanadische Literatur somit in den letzten vier Jahrzehnten aus einer literarischen Nische der englischsprachigen Literatur hervorgeholt haben. Die Liste der kanadischen Autor*innen ist nicht nur quantitativ sondern auch qualitativ stark angewachsen und hat mit Margaret Atwood oder Alice Munro zwei Ausnahmeautorinnen von Weltruf hervorgebracht.

Über Atwood sagten die Veranstalter der Buchmesse deshalb zurecht, dass sie ein nationales (kanadisches) Kulturgut sei.

Im Zuge der o.g. Umorientierung der Buchmesse wurde Dr. Dickert, Englischlehrer am GGG, von der kanadischen Botschaft in Berlin angeschrieben, um eine vom Cornelsen-Verlag herausgegebene Unterrichtseinheit über Atwoods Romane The Handmaid’s Tale (1986) und The Testaments (2019) zu halten und zu reflektieren.

Ziel war eine methodisch didaktische Umsetzung und kritische Analyse beider Werke die Atwood als Folgeromane versteht.

Herr Dickert realisierte das Projekt mit der Klasse 10.5. Die für eine 10. Klasse anspruchsvolle Unterrichtseinheit wurde von den Schülerinnen und Schülern äußerst diszipliniert umgesetzt. Besonders beeindruckend war dabei die inhaltliche und politische Aufarbeitung durch die gesamte Lerngruppe.

Das Gesamtprojekt passte somit auch in den durch Studiendirektor Malz am Grimmelshausen Gymnasium parallel durchgeführten “Politischen Herbstˮ, da Margaret Atwood ihre Werke auch als Spiegel aktueller politischer Entwicklungen versteht.

Anfang November erfolgte die Reflexion dieser Unterrichtssequenz in einem von der kanadischen Botschaft organisierten Webseminar mit dem Thema ˮReading Margaret Atwood: Cultural interpretation in the classroom“. Gesprächspartner waren hier eine Professorin der Universität Jena als Atwood Expertin, die Vertreterin eines Schulbuchverlages sowie Herr Dickert als schulischer Repräsentant.

Das am GGG umgesetzte Atwood Projekt konnte so in einem größeren Rahmen präsentiert, diskutiert, reflektiert und kritisch analysiert werden ,eine Plattform die für alle Beteiligten als Win Win Option angesehen wurde.

Herr Dickert bedankt sich deshalb mit seiner Lerngruppe ausdrücklich bei seinen Gesprächspartnerinnen sowie der kanadischen Botschaft in Berlin, die das Grimmelshausen-Gymnasium erneut als Schule für ein Projekt dieser Art ausgewählt hat. Sein besonderer Dank geht aber erneut an Herrn Professor Dr. Martin Kuester von der Philipps- Universität ­Marburg, der Projekte dieser Art immer unterstützt und so dazu beigetragen hat, dass der Lernort Gelnhausen in Bezug auf Kanada in der Schullandschaft Deutschlands mittlerweile eine Ausnahmestellung erreicht hat.

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