„Das Ich und das Ess“

Eine Revue rund ums Essen

Die Theater AG des Grimmelshausen-Gymnasiums zeigte in diesem Jahr als Eigenproduktion eine literarisch-musikalische Revue, die um ein Thema kreist, das wirklich alle Menschen betrifft, nämlich das Thema Essen.

Die Revue mit dem Titel „Das Ich und das Ess“ wurde an zwei Abenden der Öffentlichkeit präsentiert, am Freitag, 11.Mai, und Samstag, 12.Mai, jeweils um 20.00 Uhr in der Aula des Grimmelshausen-Gymnasiums. 

Siegmund Freud behauptete vor rund hundert Jahren, dass das menschliche Ich insgeheim von zwei Instanzen gelenkt und gesteuert wird, nämlich dem Über-Ich und dem Es. Mit dem Über-Ich meinte er alle gesellschaftlichen Normen, die vor allem die Vertreter der Erziehung zu vermitteln pflegen, und mit dem Es bezeichnete er alle Wünsche und Begierden unseres Trieblebens. Folgt man den modernen Medien, so scheint unser heutiges Triebleben jedoch weniger vom Fortpflanzungstrieb beherrscht zu sein (wie noch Doktor Freud glaubte), sondern eher vom Selbsterhaltungstrieb in Gestalt von Nahrungsaufnahme. Die Lust und die Last mit dem Essen sind zum Dauerthema der medialen Öffentlichkeit geworden. Kein Fernsehsender ohne Kochshow mit einem Sternekoch, keine Zeitschrift ohne die neuesten Diät-Tipps zwecks Gewichtreduktion, kein Jahr ohne Lebensmittelskandale, egal ob Rinderwahn, Schweinepest oder Vogelgrippe. Und kein Jahr, ohne die Schreckensmeldung, dass die Deutschen immer dicker werden.

Die Theater AG des Grimmelshausen-Gymnasiums hatte sich zusammen mit ihrem Leiter Paul Ciupka ein Jahr lang mit allen Facetten des Themas Essen beschäftigt: mit der Fressgier und der Magersucht, mit Luxusspeisen und mit Fastfood, mit Vegetarismus und Kannibalismus, mit der Erotik des Speisens und den letalen Folgen des Überfressens, mit den süßen

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Gabriele Tempel in den Ruhestand verabschiedet

Nach über dreißigjähriger Tätigkeit als Lehrerin für Mathematik und Physik an der Grimmelshausenschule verabschiedete das Kollegium des GGG am letzten Schultag vor den Sommerferien Oberstudienrätin Gabriele Tempel in den Ruhestand oder genauer – wie Schulleiter Friedrich Bell später in seiner Rede erläuterte – „in die inaktive Phase der Altersteilzeit“ .

Die Feierstunde in der Aula der Grimmelshausenschule eröffneten musikalisch Geraldine Groenendijk am Flügel und Jeremy Wink an der Klarinette. Brigitte Gottwald und Johannes Meißner dankten Gabriele Tempel stellvertretend für den Personalrat und die Fachschaft Mathematik für ihre geleistete Arbeit. Für die Fachschaft Physik sprach Norbert Bechtold, den Dank der Elternschaft über-brachte die Schulelternbeiratsvorsitzende Prof. Dr. Karin Metzler Müller, beide übrigens – wie sie in ihren jeweiligen Reden erwähnten – selbst ehemalige Schüler von Gabriele Tempel. Außer Gabriele Tempel ver-lässt auch Peter Malz das GGG: er wird im Rahmen des Auslandsschuldienstes in den nächsten Jahren an der Deutschen Schule in Kairo unterrichten

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GGG präsentiert Büchners „Woyzeck“

Die Theater AG des Grimmelshausen-Gymnasiums zeigte in diesem Schuljahr eine eigenwillige Version des „Woyzecks“ von Georg Büchner. Die Produktion wurde an zwei Abenden in der Aula des Grimmelshausen-Gymnasiums der Öffentlichkeit präsentiert: Freitag, 19.Mai, und Samstag, 20.Mai. Die Produktion wurde darüber hinaus schon vorab von einer Jury für die Hanauer Schultheatertage ausgewählt und wird daher noch einmal am 21.Juni im Comoedienhaus in Hanau/Wilhelmsbad um 14.00 Uhr aufgeführt werden.

Georg Büchners Drama „Woyzeck“ ist nur in fragmentarischer Form überliefert. Der Autor hat wahrscheinlich vom Sommer 1836 bis zu seinem frühen Tod am 19.Februar 1837 in Zürich am „Woyzeck“ gearbeitet, vor allem inspiriert durch die juristische Debatte um den Fall des ehemaligen Soldaten und Gelegenheitsarbeiters Johann Christian Woyzeck, der aus Eifersucht seine Geliebte erstach und 1824 dafür in Leipzig öffentlich hingerichtet wurde. Die Szenenfolge und der Handlungsverlauf des „Woyzeck“ lässt sich auf der Basis der von Büchner überlieferten Textfragmente nicht mehr klar rekonstruieren. Vor allem fehlt der Schlussteil des Dramas. Aus diesem Grund muss jeder, der den „Woyzeck“ auf die Bühne bringen will, eine eigene Vorstellung vom szenischen Verlauf des Dramas entwickeln. Revolutionär an Büchners „Woyzeck“ ist, dass im Mittelpunkt der Handlung ein „Pauper“ steht, ein Mensch, der der untersten gesellschaftlichen Schicht angehört. Um sich, seine Geliebte und sein uneheliches Kind ernähren zu können, muss Woyzeck nicht nur seine Arbeitskraft, sondern auch seinen Körper verkaufen. So verdingt er sich als Versuchskaninchen für die fragwürdigen medizinischen Experimente eines Doktors.

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Varieté am GGG

Ein bunter Abend zum 15jährigen Jubiläum der Jonglier-AG

Zu ihrem 15jährigen Bestehen hatte die Jonglier-AG mit Volker Horn in die Aula des GGG zu einem bunten Abend mit abwechslungsreichem Unterhaltungsprogramm eingeladen. 

Den musikalischen Teil bestritten Christine Heinrich mit ihrer Bläsergruppe und Gesa und Larissa Horn mit einem vierhändigen Vortrag am Flügel. Auftritte der „Grimmels“-Jongleure wechselten sich ab mit Darbietungen einer Ballettgruppe der Tanzschule Runkel und vier jungen Tänzerinnen des Tanzstudios „Free Motion“ aus Bernbach.

Bei der Wahl eines Künstlernamens für die Jongleurtruppe entschied sich das Publikum für den Vorschlag von Anne-Catherine Gieshoff: ab sofort trägt die Jonglier-AG bei ihren öffentlichen Auftritten den Namen „Drehmoment“.

Souverän durch das Programm führte Roland Krischke.

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Vierzig Jahre am GGG

Erika Bunk geht in den Ruhestand

„Die Grimmelshausenschule war für mich immer mehr als nur ein Arbeitsplatz“, beschrieb Erika Bunk zurückblickend ihre Gefühle, als sie sich am Freitag nach über vierzigjähriger Tätigkeit als Sekretärin am GGG von ihren Kolleginnen im Sekretariat und von der Lehrerschaft des Grimmelshausen-Gymnasiums verabschiedete.

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FÜRS „GRIMMEL“ EINEINHALBMAL UM DIE ERDE

Reinhold Zellmann geht in den Ruhestand

„In den vergangen zwanzig Jahren hat er für die Grimmelshausenschule zirka 65000 km zurückgelegt, das entspricht ungefähr dem eineinhalbfachen Erdumfang“ rechnete der Schulleiter der Grimmelshausenschule Fritz Bell den Festgästen vor.

Kollegium und Personal der Grimmelshausenschule hatten sich am vergangenen Freitag in der Aula des GGG versammelt , um Reinhold Zellmann nach zwanzig Jahren als Hausmeister am Grimmelshausen-Gymnasium in den wohlverdienten Ruhestand zu verabschieden.

Auch der frühere Schulleiter des GGG Heiner Kauck und einige GGG-Pensionäre weilten unter den Anwesenden.

Das Programm eröffnete der Chor der Klassen sechs unter der Leitung von Harald Dittmeier  dem fetzigen Song aus dem Film „Sister act“: „I will follow you“ .

An die Personalratsvorsitzende Brigitte Gottwald, die Reinhold Zellmann die guten Wünsche und den Dank des Kollegiums in Form einer Saunabürste und eines Reisegutscheins überbrachte, schloss sich der Schulelternbeiratsvorsitzende Rainer Nickels an. „Auf den Reinhold kann man sich immer verlassen“ attestierte Nickels dabei seinem früheren Handballkameraden Zellmann. Reinhold Zellmanns Spielerrolle in der GGG-Lehrerfussballmannschaft  beschrieb deren Ehrenspielführer Wolfgang Hoffmann sehr plastisch als „Bollwerk in der Deckung“. Er charakterisierte in seiner kurzen Ansprache Zellmanns sprichwörtliche Hilfsbereitschaft mit dessen oft gebrauchtem Satz an hilfesuchende Grimmels-Lehrer: „Wartemal, des mache’ mer jetzt gleich!“

Den Schlusspunkt unter den Programmreigen setzte das Holzbläserensemble mit Christine Heinrich mit dem „Ballett“ aus der „Petite Suite“ von Claude Debussy.

Das Kollegium der Grimmelshausenschule verabschiedete sich von Reinhold

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