{"id":29910,"date":"2016-04-20T17:00:52","date_gmt":"2016-04-20T15:00:52","guid":{"rendered":"?p=29910"},"modified":"2016-04-20T17:01:21","modified_gmt":"2016-04-20T15:01:21","slug":"29910","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/grimmels.de\/wordpress\/29910\/","title":{"rendered":"Abi 66"},"content":{"rendered":"<p>Mehrere Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler des Grimmelshausen Gymnasium blicken beim Verlassen ihrer Cafeteria erstaunt auf eine Gruppe \u201e\u00e4lterer\u201c und \u201eleicht ergrauter\u201c Personen. In deren Mitte steht ihr Schulleiter, Oberstudiendirektor Friedrich Bell. Er kl\u00e4rt seine Sch\u00fclerInnen schnell auf, hier sind keine neuen Referendare vor Ort, sondern der Abitur-Jahrgang von 1966. Wir, die 18 Damen und Herren sind anl\u00e4sslich unseres \u201eGoldenen Abiturs\u201c an die Schule gekommen, um das Jubil\u00e4umstreffen mit einem nostalgischen R\u00fcckblick zu beginnen.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/grimmels.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/abi66.jpg\" rel=\"attachment wp-att-29911\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-29911 size-medium\" src=\"https:\/\/grimmels.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/abi66-300x225.jpg\" alt=\"900 Jahre Abitur\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/grimmels.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/abi66-300x225.jpg 300w, https:\/\/grimmels.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/abi66-150x113.jpg 150w, https:\/\/grimmels.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/abi66-768x576.jpg 768w, https:\/\/grimmels.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/abi66.jpg 1386w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Als Basis f\u00fcr diese R\u00fcckschau dient Schulleiter Bell das Klassenbuch unserer damaligen Oberprima. Im Konferenzraum des Schulgeb\u00e4udes D tauchen Namen von ehemaligen Lehrk\u00f6rpern auf, wir erinnern uns an ihre St\u00e4rken und an machen Spitznamen. Unterrichtsinhalte wie Faust I und II, der Compton-Effekt, die 5. von Beethoven oder die Heimchenzucht werden wieder pr\u00e4sent. Aber auch Pr\u00fcfungs\u00e4ngste oder \u00c4rger \u00fcber die eine oder andere Note, also den ganz normalen Schulalltag eben. Friedrich Bell wird ab und an unterbrochen. Wir melden uns mit Erg\u00e4nzungen. Jemand beschreibt den Umzug in der Quinta von der Augustaschule am Obermarkt und den R\u00e4umlichkeiten \u201eIm Steinborn\u201c hinunter in die Aue, ins Gr\u00fcne. Helle R\u00e4ume, helle Flure, Fachr\u00e4ume, Musiksaal, ein Filmraum, eine Sporthalle mit Ger\u00e4ten und Duschen und die Schulk\u00fcche gab es jetzt. Und eine funktionierende Heizung, wird von einer Teilnehmerin erg\u00e4nzt. Aber die Aula war das Pali und dort musste der scheidende Schulsprecher seinen Rechenschaftsbericht vor der Schulgemeinde ablegen wird als weitere Erinnerung nachgeschoben. Und die Mensa war eine offene T\u00fcr gegen\u00fcber dem Jungenklo und wurde von der Frau des Hausmeisters betrieben und zum m\u00fcndlichen Abitur mussten die Jungs mit dunklem Anzug und silbergrauer Krawatte antreten und die Pr\u00fcfung fand vor dem gesamten Lehrerkollegium statt &#8230;und\u2026Es wird Zeit wieder in die Gegenwart zur\u00fcck zu kehren. Oberstudiendirektor Bell stellt uns die Aufgaben eines Gymnasiums im Jahr 2016 vor, z.B. Kurssystem, Leistungsschwerpunktbildung, wieder G9, in der Mittelstufe ein sehr breites Angebot im Wahlpflichtbereich (z.B. eine Imkerei an der Schule), Schulkonferenz u.v.m. und er f\u00fchrt uns mit berechtigtem Stolz durch die Baulichkeiten des \u201eGrimmels\u201c. Wir sind sehr beeindruckt, aber wir fiebern dem Eintritt in unseren alten Klassenraum entgegen. Auf dem Weg dorthin treffen wir engagierte Physiklehrer (Organisatoren f\u00fcr \u201eSch\u00fcler forschen\u201c), wir schauen bei einem Informatiklehrer im Unterricht vorbei und wir erleben das Gef\u00e4ngnisformat des Treppenhauses. Endlich erreichen wir \u201eunser\u201c Klassenzimmer. Auf den ersten Blick hat sich so viel nicht ver\u00e4ndert. Die gute alte Tafel gibt es immer noch. Aber es fehlen die Wandschr\u00e4nke bemerkt eine Teilnehmerin, dort konnten wir bei den Faschingsveranstaltungen immer so sch\u00f6n kuscheln. Wir machen noch ein Foto und es wird Zeit f\u00fcr den Abschied. Unser herzlicher Dank gilt Herrn Bell, der sich viel Zeit f\u00fcr uns genommen hat und dem es gelungen ist, den Spagat zwischen 1966 und 2016 interessant und informativ zu gestalten. Im Jahre 2016 bauen am Grimmelshausen Gymnasium etwa 170 Sch\u00fclerInnen ihr Abitur. Der Jahrgang 1966 bestand aus zwei Klassen, der Oberprima a (mathematisch-naturwissenschaftlicher Zweig) mit 15 Sch\u00fclerInnen und der OIb (neusprachlicher Zweig) mit 11 Sch\u00fclerInnen. Die Zeiten \u00e4ndern sich. Allerdings nicht die Feiergewohnheiten des Jahrgangs 66. Bei einem guten Essen, diverser Getr\u00e4nke, sehr privaten Erinnerungen an die Schulzeit und Planungen f\u00fcr k\u00fcnftige Treffen klingt der Tag paradiesisch aus.<br \/>\nWerner Neidhardt<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mehrere Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler des Grimmelshausen Gymnasium blicken beim Verlassen ihrer Cafeteria erstaunt auf eine Gruppe \u201e\u00e4lterer\u201c und \u201eleicht ergrauter\u201c Personen. In deren Mitte steht ihr Schulleiter, Oberstudiendirektor Friedrich Bell. Er kl\u00e4rt seine Sch\u00fclerInnen schnell auf, hier sind keine neuen Referendare vor Ort, sondern der Abitur-Jahrgang von 1966. 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