{"id":48617,"date":"2021-12-22T11:44:29","date_gmt":"2021-12-22T10:44:29","guid":{"rendered":"http:\/\/grimmels.de\/wordpress\/?p=48617"},"modified":"2021-12-22T11:44:30","modified_gmt":"2021-12-22T10:44:30","slug":"drei-grimmels-berichten-von-ihrer-teilnahme-an-den-young-leaders-akademien-im-sommer-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/grimmels.de\/wordpress\/drei-grimmels-berichten-von-ihrer-teilnahme-an-den-young-leaders-akademien-im-sommer-2021\/","title":{"rendered":"Drei Grimmels berichten von ihrer Teilnahme an den young leaders Akademien im Sommer 2021"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-gallery alignleft columns-1 is-cropped wp-block-gallery-1\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><a href=\"https:\/\/grimmels.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/leaders1.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"449\" height=\"121\" src=\"https:\/\/grimmels.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/leaders1.png\" alt=\"\" data-id=\"48618\" data-full-url=\"https:\/\/grimmels.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/leaders1.png\" data-link=\"https:\/\/grimmels.de\/wordpress\/?attachment_id=48618\" class=\"wp-image-48618\" srcset=\"https:\/\/grimmels.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/leaders1.png 449w, https:\/\/grimmels.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/leaders1-300x81.png 300w, https:\/\/grimmels.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/leaders1-150x40.png 150w\" sizes=\"(max-width: 449px) 100vw, 449px\" \/><\/a><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><a href=\"https:\/\/grimmels.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/leaders2.jpg\"><img decoding=\"async\" width=\"596\" height=\"410\" src=\"https:\/\/grimmels.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/leaders2.jpg\" alt=\"\" data-id=\"48619\" data-full-url=\"https:\/\/grimmels.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/leaders2.jpg\" data-link=\"https:\/\/grimmels.de\/wordpress\/?attachment_id=48619\" class=\"wp-image-48619 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\" srcset=\"https:\/\/grimmels.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/leaders2.jpg 596w, https:\/\/grimmels.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/leaders2-300x206.jpg 300w, https:\/\/grimmels.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/leaders2-150x103.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 596px) 100vw, 596px\" \/><\/a><\/figure><\/li><\/ul><\/figure>\n\n\n\n<p>Ziel der young leaders ist die F\u00f6rderung junger Menschen im Alter von 15 \u2013 21 Jahren, die sich sozial oder politisch engagieren, f\u00fcr andere einsetzen und die Zukunft mitgestalten wollen. Das angebotene Programm, das von Ministerien, Unternehmen und Verb\u00e4nden aus der Wirtschaft sowie gemeinn\u00fctzigen Stiftungen unterst\u00fctzt wird, setzt sich unter anderem zusammen aus den&nbsp;<em>young leaders&nbsp;Akademien,&nbsp;<\/em>dem&nbsp;<em>Jugend-Presse-Kongress,&nbsp;<\/em>den<em>&nbsp;young leaders Workshops oder&nbsp;<\/em>der&nbsp;<em>Latein \u2013&nbsp;<\/em>und&nbsp;<em>Philosophieakademie.&nbsp;<\/em>Geboten wird ein reichhaltiges Programm von Vortr\u00e4gen renommierter Referentinnen und Referenten, spannende Diskussionsforen, praktische Workshops und vieles mehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Na, neugierig geworden? Dann klickt doch einfach auf den folgenden Link, um zu erfahren, was Sven Griesfeller und Lily Auerbach aus der Q1 und Luna Blum aus der E-Phase in diesem Sommer an der Akademie in Paderborn und in Lingen so erlebt haben.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Und wer Lust auf mehr hat, findet weitere Informationen unter\u00a0<a href=\"https:\/\/young-leaders.net\/\">https:\/\/young-leaders.net<\/a>\u00a0oder fragt direkt nach bei Herrn Schulze (Slz) oder Frau Hartmann (Har).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Young Leaders Academy<\/strong> &#8211; <strong>ein Bericht von Sven Griesfeller, Q1<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Im folgenden Bericht m\u00f6chte ich mit euch meine gesammelten Erfahrungen w\u00e4hrend der Young Leaders Academy in Paderborn teilen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst einmal sollte ich euch jedoch kurz erkl\u00e4ren, was die Young Leaders Academy \u00fcberhaupt ist. Im Grunde bietet Young Leaders sozial engagierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein Forum zum Austausch und Weiterbildung. Die Akademie ist dabei nur eine von vielen verschiedenen Veranstaltungen, unter anderem gibt es auch Veranstaltungen mit Schwerpunkt Latein oder Philosophie. Finanziert werden diese von Akteuren aus Wirtschaft, NGOs oder auch von staatlicher Seite, aktuell vom Bundesverkehrsministerium.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch m\u00f6chte ich jetzt meine pers\u00f6nlichen Erfahrungen mit euch teilen. Die Bewerbung war unkompliziert online einreichbar und auch die Anreise nach Paderborn stellte kein Problem dar. Young Leaders stellte ein flexibles Bahnticket zur Verf\u00fcgung, so dass ich recht entspannt in Paderborn ankam. Am vereinbarten Treffpunkt, einer Gastst\u00e4tte in Paderborn, wurde ich dann schon von sogenannten \u201eTeamern\u201c empfangen. Diese sind ehemalige Teilnehmer der Veranstaltungen, welche jetzt ehrenamtlich mithelfen. Schnell wurde klar, dass sich viele Teilnehmer bereits von vorherigen Veranstaltungen kannten, einer der Teamer best\u00e4tigte mir diesen Eindruck sp\u00e4ter im Gespr\u00e4ch, nannte Young Leaders \u201eein eigenes Netzwerk\u201c. Dennoch gab es auch viele Neulinge und ich f\u00fchlte mich nicht ausgeschlossen, weil ich das erste Mal eine solche Veranstaltung besuchte. Im Gegenteil war es sogar hilfreich und interessant sich mit Personen austauschen zu k\u00f6nnen, welche den Ablauf schon kennen. Es nahm mir die Nervosit\u00e4t und erleichterte das Kennenlernen neuer Menschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am ersten Programmstand stand das Thema \u201eHuman Dignity\u201c, also \u201eMenschenw\u00fcrde\u201c, im Zentrum. Im H\u00f6rsaal des Heinz-Nixdorf-Forums in Paderborn hielt der US-amerikanische Theologe, Biologe und Priester Austriaco einen sehr interessanten Vortrag zum Thema. Das Tolle war, dass trotz der \u00fcber 100 Teilnehmer kurze Diskussionen und Fragen an den Professor m\u00f6glich waren. Gerade Debatten zu ethischen Fragen wie der Abtreibung fand ich erfrischend, da Austriaco als katholischer Priester oftmals kontroverse Ansichten hatte. Dennoch f\u00fchlte es sich in den Diskussionen nie so an, als rede man gegen eine Wand, vielmehr war es interessant, die Argumente einer religi\u00f6sen, konservativen Seite zu h\u00f6ren, welche ich ehrlicherweise zuvor nicht immer ernstgenommen hatte.&nbsp; Der Diskurs fand nat\u00fcrlich auf Englisch statt, was aber aufgrund der deutlichen Aussprache des Redners kein Problem darstellte. Am Abend konnten wir uns in Gruppen in Paderborn aufhalten. Dabei konnten wir noch weiter Kontakte kn\u00fcpfen beziehungsweise sich nach einem f\u00fcr mich anstrengenden Tag auch einfach etwas entspannen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Highlight am n\u00e4chsten Tag stellte f\u00fcr mich das sogenannte Future-Lab da, also eine Gruppenarbeit zu verschiedensten Zukunftsthemen. Ich suchte mir das Thema \u201eAutonomes Fahren\u201c aus, mit dem Schwerpunkt auf dem ethischen Dilemma, ob autonom-fahrende Autos aktiv den Tod anderer Verkehrsteilnehmer in Kauf nehmen sollten, um letalen Schaden von den Insassen abzuwenden. Diese ethische Diskussion ging, bedingt durch den vorhergegangenen Fachvortrag, sehr in die Tiefe, selbstverst\u00e4ndlich auch unter Bezugnahme auf die \u201eHuman Dignity\u201c, inwieweit man moralisch Menschenleben abw\u00e4gen kann, aber auch auf die verfassungsrechtliche Grundlage in Deutschland. Beim Abendessen und sp\u00e4ter konnten wir die Debatte weiter vertiefen. Darauf m\u00f6chte ich noch einmal im Speziellen eingehen, da dies meiner Meinung nach das Besondere an der Young Leaders Academy war. Ich konnte mit \u00e4hnlich Interessierten Inhalte in einer lockeren Atmosph\u00e4re weiterdiskutieren, auch die Referenten beteiligten sich rege. Die Gespr\u00e4che f\u00fchlten sich nicht wie in der Schule erzwungen beziehungsweise asymmetrisch an, sondern sie verliefen auf Augenh\u00f6he. Der \u00dcbergang zum Privaten war dabei flie\u00dfend, aus ethischen Diskussionen wurden schnell Gespr\u00e4che \u00fcber Netflix-Serien.<\/p>\n\n\n\n<p>Die letzten beide Tage stand der sogenannte Jugendpressekongress an. Dabei gaben zun\u00e4chst professionelle Journalisten Einblicke in ihre Arbeit und einen Journalismus-Crashkurs. In meinem Fall ging es darum, wie man einen Zeitungsartikel schreibt. Interessant war, dass die Vorstellungen meiner Referentin sich deutlich von formellen Vorgaben aus dem Deutschunterricht unterschieden. Explizit kritisierte sie, dass den Sch\u00fclern das Schreiben von Kommentaren und Kolumnen falsch gelehrt werde. Gerade der gew\u00fcnschte Gebrauch von Umgangssprache in Artikeln verwunderte mich zun\u00e4chst, auch wenn dieser in Hinblick auf eine bessere Verst\u00e4ndlichkeit nat\u00fcrlich sinnvoll ist. F\u00fcr mich pers\u00f6nlich war dieser Tag nicht ganz so interessant, da ich den Journalismus nie sonderlich spannend fand. Dennoch konnte ich nachvollziehen, dass viele gerade diesen Veranstaltungsteil am interessantesten fanden, da der fachliche Mehrwert sicherlich hoch war.<\/p>\n\n\n\n<p>Am letzten vollen Programmtag sollten die gewonnen Kenntnisse schlie\u00dflich genutzt werden, um in Partnerarbeit einen Artikel zu schreiben, welcher dann Teil der Zeitung werden sollte. Die Inhalte hierzu entstanden durch Fachvortr\u00e4ge verschiedenster Experten. Der Themenschwerpunkt lag dabei auf Zukunftstechnologie. Sp\u00e4ter konnten wir den Experten noch Fragen stellen und mit ihnen debattieren, um die gew\u00fcnschten Inhalte f\u00fcr die Zeitungsartikel herauszuarbeiten. Mir ist insbesondere das Gespr\u00e4ch mit einer Produktdesignerin von Mercedes-Benz zum Thema E-Mobilit\u00e4t in Erinnerung geblieben. Sie gab einen Einblick auf die Interessen der Wirtschaftsvertreter, ohne jedoch zu versuchen, Fakten zu verdrehen oder ihr Unternehmen gut darzustellen. Vielmehr unterschied sie auf ehrliche Art und Weise die Standpunkte, die sie als Vertreterin von Mercedes-Benz bezieht und ihre pers\u00f6nlichen Ansichten. Hier lag selbstverst\u00e4ndlich der ein oder andere Interessenskonflikt vor.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Tag der Abreise verlief reibungslos. Mit Bussen wurden wir zum Paderborner Hauptbahnhof gebracht, von wo aus wir die Heimreise antreten konnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Mein Fazit zur Young Leaders Academy f\u00e4llt, wie aus meinem Bericht hervorgehen sollte, sehr positiv aus. Das Treffen anerkannter Experten auf ihren jeweiligen Fachgebieten aus Wissenschaft und Wirtschaft stellt keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit dar und gab mir den ein oder anderen Denkansto\u00df. F\u00fcr noch wichtiger halte ich jedoch die M\u00f6glichkeit, Menschen aus ganz Deutschland kennenzulernen und sich mit ihnen auszutauschen. Schnell fand ich \u00e4hnlich tickende Menschen, Nummern wurden ausgetauscht, um den Kontakt zu halten. Aus diesen Gr\u00fcnden empfehle ich jedem Interessierten, sich selbst ein Bild zu machen und eine Veranstaltung von Young Leaders zu besuchen.<br><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Teilnahme an der Young leaders Akademie in Lingen im Sommer 2021 \u2013 ein Bericht von Luna Blum (E-Phase)<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Als ich am Dienstagmorgen am Bahnhof stand, hatte ich noch keine Ahnung, was mich erwartete. Gemeinsam mit drei weiteren, mir bis dato nur aus Emails bekannten jungen Menschen stieg ich in einen Zug und los ging die Fahrt ins Unbekannte. Bereits drei Stunden sp\u00e4ter war unsere Gruppe auf acht Personen angewachsen. Immer wieder wurden wir im Zug von Jugendlichen angesprochen, die zuf\u00e4lligerweise unsere Brosch\u00fcren von YL gesehen und das gleiche Ziel hatten. Aufgeregt blickten wir alle den sechs Tagen entgegen, die wir im Ludwig Windhorst Haus in Lingen (Ems) verbringen w\u00fcrden. Manche waren bereits bei anderen Veranstaltungen der young leaders Gmbh gewesen, andere hatten noch \u00fcberhaupt keine Vorstellung davon, was sie erwartete. Als wir bei unserer Herberge f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage ankamen, waren wir bereits ein eingespieltes Team, was nicht zuletzt an den intensiven \u201eTeambuilding-Ma\u00dfnahmen\u201c durch die abenteuerliche Bahnfahrt mit einigen spontanen Umplanungen gelegen haben mag.<\/p>\n\n\n\n<p>Direkt am n\u00e4chsten Morgen stiegen wir im Plenum in unser erstes Thema ein: Human Dignity, Freedom and Responsibility. Professor Nicanor Austriaco aus Providence, USA, f\u00fchrte uns in die Welt der bio-ethischen Fragen ein. Wir diskutierten \u00fcber den intrinsischen und den extrinsischen Wert eines Menschen, besch\u00e4ftigten uns mit ethischen Themen wie Sterbehilfe und Gleichberechtigung und h\u00f6rten viel \u00fcber seine ausgiebigen Forschungen z.B. bei der Entwicklung eines g\u00fcnstigen Coronaimpfstoffes f\u00fcr sein Heimatland, die Philippinen. Am Abend nach dem Programm stellte er uns frei, zu einem Vortrag zu kommen, in dem er die Frage \u201eGibt es Gott?\u201c aus philosophischer Sicht betrachtete und f\u00fcr uns darlegte. Auch dieses Thema bot f\u00fcr uns vielf\u00e4ltigen Diskussionsstoff, den wir auch lange nach dem Vortrag noch oft unter uns besprachen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Da Professor Austriaco leider fr\u00fchzeitig in die USA zur\u00fcckkehren musste, starteten wir am n\u00e4chsten Morgen mit einem von ihm aufgenommenen Video \u00fcber sein Verst\u00e4ndnis von Nachhaltigkeit und unsere Verantwortung in einer globalisierten Welt den nachkommenden Generationen gegen\u00fcber. Aufbauend auf diesem Video wurden wir in Gruppen aufgeteilt, in denen wir bei sogenannten Future-Labs unsere eigenen Ideen zur Nachhaltigkeit entwickeln konnten. Zun\u00e4chst redeten wir gemeinsam \u00fcber die 17 Ziele der Nachhaltigkeit. Danach arbeiteten wir in kleineren Gruppen an den Fragen: \u201eWelches sind die drei wichtigsten Ziele f\u00fcr euch?\u201c, \u201eWas sind die Herausforderungen beim Erreichen der Ziele?\u201c und \u201eWas sind die Herausforderungen der Herausforderungen?\u201c. Nach der Mittagspause folgte ein Vortrag von Dr. Henrik Becker, der den Titel Future Lab Mobilit\u00e4t 4.0 trug, und von der Ver\u00e4nderung unserer Mobilit\u00e4t in den letzten hundert Jahren handelte und davon, wie wir diese Herausforderungen angehen k\u00f6nnen und wie somit die Mobilit\u00e4t der Zukunft aussehen wird. Danach arbeiteten wir wieder in den vorherigen Gruppen und sp\u00e4ter stellte jede Gruppe ihre Ergebnisse im Plenum vor. Schwerpunkte lagen dabei auf Mobilit\u00e4t, autonomem Fahren und erneuerbaren Energien. Am Abend gab es f\u00fcr uns unterschiedliche Angebote, beispielsweise ein Finanztraining oder aber die M\u00f6glichkeit, unter dem Motto \u201eAbi \u2013 Was dann?\u201c mit unterschiedlichen Studenten \u00fcber ihre Erfahrungen zu sprechen. Ich hatte dabei in einer sehr kleinen Gruppe ein interessantes Gespr\u00e4ch \u00fcber Luft- und Raumfahrttechnik mit einem Studenten, der bereits mehrere Semester absolviert hatte und uns daher tiefe Einblicke in diesen Studiengang geben konnte, aber auch viele hilfreiche allgemeine Tipps zum Studieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Freitag, den 06.08., stand dann die 180. Jugendpressekonferenz an. Den Einstieg machte Dr. Guido Heine mit einem Vortrag \u00fcber Fakten, Fake News und Fiktion, bei dem er uns zun\u00e4chst allgemein die Arbeit eines Journalisten vorstellte und schlie\u00dflich veranschaulichte, welche Macht die Medien \u00fcber uns B\u00fcrger haben, wie diese missbraucht werden kann und welche Verantwortung deswegen Journalisten unserer Gesellschaft gegen\u00fcber haben. Danach entwickelten wir, eingeteilt in Gruppen, unter der Leitung von zwei freien Journalistinnen sowie Journalisten der WELT und der BILD eine Print Zeitung, ein Webmag und ein TV-Magazin. F\u00fcr Artikel, Reportagen und Interviews standen uns dabei der THW-Ehrenpr\u00e4sident Albrecht Broemme, Dr. Guido Heine und weitere Experten auf den Gebieten Start-ups und Mobilit\u00e4t zur Verf\u00fcgung. Den restlichen Tag brachten wir in unseren Gruppen mit der Arbeit an Interviews, Recherchen, Diskussionen und anderen Dingen zu. Am Abend stellten die TV-Magazin- und die Webmag-Gruppe ihre Ergebnisse vor, die Zeitung hielten wir gedruckt am n\u00e4chsten Morgen in der Hand.<\/p>\n\n\n\n<p>Der n\u00e4chste Morgen startete mit unserem dritten Future-Lab. Gemeinsam \u00fcberlegten wir uns, wie wir unsere Zukunft nachhaltig gestalten k\u00f6nnten. Besondere Schwerpunkte waren dabei wieder die Themen Mobilit\u00e4t und Bildung. Vielf\u00e4ltige Ideen entwickelten sich, vom Ausbau der Ladestationen f\u00fcr E-Autos \u00fcber innovative Blei-Kohlenstoff-Akkus anstelle von Lithiumbatterien, bis hin zur eigenen solarbetriebenen Ladestation f\u00fcr Zuhause. Nachdem alle Gruppen ihre Ergebnisse pr\u00e4sentiert hatten, ging es in die Mittagspause und danach in Einzelgruppen, in die wir uns vorher eingew\u00e4hlt hatten. Zur Auswahl standen die Themen Verhandlungstraining, Gestik und Mimik, K\u00f6rpersprache und Team Building. Ich nahm am Verhandlungstraining bei Rainer E. Beckedorff teil. Dort lernten wir neben vielen rhetorischen Mitteln u.a. auch die drei Verhandlungstypen und die sogenannte Giftk\u00fcche der Rhetorik kennen. In einigen Diskussionen und vorbereiteten Rollenspielen durften wir selbst erfahren, wie unterschiedliche Verhandlungstypen sich in einem Gespr\u00e4ch verhalten und mit welchen Methoden man auf sein Gegen\u00fcber eingehen und es von seinem Standpunkt \u00fcberzeugen kann. Den restlichen Tag verbrachten wir in diesem spannenden Workshop, bis wir abends schlie\u00dflich ein letztes Mal gemeinsam beisammen sa\u00dfen, Gesellschaftsspiele spielten und die letzte Woche noch einmal gemeinsam Revue passieren lie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bevor wir am n\u00e4chsten Morgen gemeinsam die Heimreise antraten, h\u00f6rten wir noch einen letzten Vortrag von Maximilian Nussbaum \u00fcber k\u00fcnstliche Intelligenz und deren Zukunft. Schneller als zu Anfang gedacht, waren dann die sechs Tage vorbei und wir sahen einem emotionalen Abschied entgegen. Nachdem wir unsere Lunchpakete gepackt hatten stiegen wir gemeinsam in die vermutlich einzige Bahn, die Lingen am Tag verl\u00e4sst und bei jedem Umstieg wurde unsere Gruppe kleiner, bis schlie\u00dflich auch die letzten von uns am Frankfurter Hauptbahnhof Abschied genommen hatten und in ihren Alltag zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n\n\n\n<p>Alles in allem habe ich von der young leaders Akademie wirklich viel mitnehmen k\u00f6nnen. Neben sehr interessanten Workshops und Vortr\u00e4gen lernte ich unglaublich viele engagierte, unterschiedliche Jugendliche kennen und schloss Freundschaften, die mit Sicherheit noch einige Zeit halten werden. F\u00fcr mich war die young leaders Akademie eine Horizonterweiterung und ich kann sie allen engagierten jungen Menschen wirklich nur empfehlen. Sicherlich war es nicht das letzte Mal, dass ich an einer Veranstaltung von young leaders teilgenommen habe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ziel der young leaders ist die F\u00f6rderung junger Menschen im Alter von 15 \u2013 21 Jahren, die sich sozial oder politisch engagieren, f\u00fcr andere einsetzen und die Zukunft mitgestalten wollen. 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