Constantin Amend beim Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs

Schüler des Grimmels zeigt lebendigen und betonten Vortrag

Am Montag, den 25.02.2019, vertrat Constantin Amend aus der Klasse 6.4 das Grimmelshausen-Gymnasium beim Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs des Börsenvereins. Das Kreisfinale fand in der Kopernikusschule in Freigericht statt, wo sich 13 Schulsiegerinnen und Schulsieger trafen, um unter sich den besten Vorleser auszumachen. Beurteilt wurden die jungen Leser von einer fachkundigen Jury, bestehend aus den beiden Deutschlehrern Frau Daniela Dietrich und Herrn Christoph Symalla, der Buchhändlerin Barbara Warlimont und dem Vorsitzenden des Schulelternbeirates der Kopernikusschule Herrn Dr. Jürgen Steiner.

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„D’un quai à l’autre“

Cedric Wernisch gewinnt den Französisch-Vorlesewettbewerb am Grimmels

Bereits zum siebten Mal  veranstaltete das GGG unter der Leitung von Frau Nathalie Grischkat den schulinternen Vorlesewettbewerb in französischer Sprache für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8.

In den einzelnen Klassen wurde dafür zunächst jeweils ein Klassensieger ermittelt. Die Vorleser und Vorleserinnen Cedric Wernisch (8.4), Emily Müller (8. 5), Luca Grimm (8.6), Kathleen Müller (8.6)  und Melissa Alkan (8.7) hatten nun beim Schulentscheid am Dienstag, den 26. Februar 2019, die Aufgabe, zunächst einen von ihnen vorbereiteten Text und im Anschluss einen unbekannten Textauszug aus der Lektüre „La terre est ronde“ von B. Brunetti vorzulesen.  Die Jury, bestehend aus Dario Ratti (E1), der Mitarbeiterin der Wissenschaftlichen Bibliothek Frau Schmitz-Bonfigt und den beiden Französischlehrerinnen Ingrid Dehne-Richter und Kathrin Noll, achtete dabei vor allem auf die richtige Aussprache, flüssiges Lesen und angemessene Betonung.  Da alle fünf ihre Lesekompetenz sehr gut unter Beweis stellen konnten, war es für die Jury keine leichte Entscheidung, sich für einen Kandidaten zu entscheiden. Nach längerer Beratungszeit fiel die Wahl  auf Cedric Wernisch, der zum einen eindrucksvoll einen von ihm selbst gewählten Auszug aus  „D’un quai à l’autre“ von Catherine Grabowski vorgelesen hat und dem es in besonderem Maße gelang, den unbekannten Text überzeugend  vorzutragen und ein gutes Gefühl für die französische Sprache zu zeigen.

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Lena Hessberger debattiert im Kreise der Besten

Grimmels-Schülerin erreicht Landesfinale des Lycéens allemands 2019

Am Donnerstag, den 21. Februar 2019, fand das Landesfinale des Prix des Lycéens allemands 2019 in der Ziehenschule in Frankfurt statt. Das Grimmelshausen-Gymnasium wurde vertreten von Lena Hessberger und Lara Buske, die bei der schulinternen Debatte im Januar als Repräsentantinnen ausgewählt worden waren. Begleitet wurden sie von ihrer Französischlehrerin Kathrin Noll.

Herr Girardeau, Leiter des Institut Français, begrüßte die Schülerinnen und Schüler aus 46 hessischen Schulen sowie deren Lehrkräfte und betonte den Wert dieses Literaturprojekts. Für die anschließende Diskussionsphase, in der sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Leitfragen zu den Büchern auseinandersetzten, wurden die ca. 80 Schülerinnen und Schüler in drei Gruppen eingeteilt. So sollten die Schüler zum Beispiel auf französisch diskutieren, ob die vier zur Auswahl stehenden französischen Bücher für europäische Leser geeignet sind oder welche Ähnlichkeiten zwischen den Protagonisten der vier Werke zu finden sind. Zudem sollten die Schüler Vorschläge zu alternativen Titeln der Bücher machen und diese begründen.

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Eine „Verwandlung“ kommt selten allein …

Grimmels-Schüler interpretieren Kafkas Klassiker in unterschiedlichen Facetten

 Familiendrama, Selbstverwirklichung, Erwachsen werden, Versagen, Glück und Unglück – all diese Kernthemen aus Franz Kafkas „Die Verwandlung“ standen im Mittelpunkt der Aufführung der beiden Kurse „Darstellendes Spiel“ am vergangenen Donnerstag, 21.2. 2019, in der voll besetzten Aula des Grimmelshausen-Gymnasiums. „Was kann so eine Verwandlung alles bewirken?“ Ausgehend von den Kernkonflikten der Erzählung Kafkas boten die Schülerinnen und Schüler der Q2 den Besuchern ein „Sammelsurium“ der skurrilsten und schillerndsten Figuren des alltäglichen Lebens, die alle eines gemeinsam haben: Die „Verwandlung“ …

Die Aufführung umfasste insgesamt 13 einzelne Szenen, die allesamt in Bezug zum Thema „Verwandlung“ standen. Die Inspiration lieferte Franz Kafkas Erzählung „Die Verwandlung“ aus dem Jahre 1912, in der Gregor Samsa sich zunehmend in ein Ungeziefer verwandelt. Die Kommunikation mit seinem Umfeld, vor allem seiner Familie, wird schwieriger, weshalb er an der emotionalen Isolation schließlich zugrunde geht.

Gleich die erste Szene fasste diesen Prozess, an dessen Ende Samsas Tod steht, eindrucksvoll zusammen. Im weiteren Verlauf zeigten die Schauspielerinnen und Schauspieler der beiden Kurse „Darstellendes Spiel“ die unterschiedlichsten Facetten einer „Verwandlung“ auf: Was bewirkt plötzlicher Reichtum bei einem Menschen? Er kennt seine früheren Freunde nicht mehr und versucht sich durch ein Leben im Luxus von ihnen abzugrenzen. Vorher scheinbar „normale“ Menschen verändern sich und werden aufgrund diverser Vorurteile gegenüber anders aussehenden Menschen sogar zu Mördern … Eine „Helikoptermutter“ beschließt, dem morgentlichen „Familientrott“ zu entfliehen und widmet ihr Leben ganz dem „Tai Chi“. Ihre vier Töchter müssen nun selbst ihren Alltag in die Hand nehmen … Ein Vater verteidigt den neuen Freund seiner Tochter zunächst in einem Streitgespräch mit der Mutter, die diesen erst ablehnt. Als sich aber herausstellt, dass es sich bei dem Freund um einen jungen Flüchtling handelt, verwandelt sich die Zustimmung des Vaters in emotionale Ablehnung, die Ablehnung der Mutter dagegen in euphorische Zustimmung, weil sie sich dadurch ein höheres Ansehen in ihrer Kirchengemeinde erhofft. Ein Kurzfilm thematisierte die „Verwandlung“, die eine junge Frau während des Schminkens durchläuft. Den Abschluss bildete die Geschichte eines jungen Mannes, der während einer durchzechten Nacht von einem Vampir gebissen wird. Er verwandelt sich schließlich ebenfalls in einen Blutsauger und wird von einem Vampirjäger „zur Strecke gebracht“.

Das Publikum belohnte die hervorragende Leistung der jungen Darsteller mit minutenlangem Applaus, ehe die Leiterin des Fachbereiches I, Sabine Hartmann, sowie der stellvertretende Schulleiter Joachim Kanthak sich im Namen der gesamten Schulgemeinde zunächst bei den Mitgliedern der AG und anschließend mit Blumensträußen bei Christine Heinrich und Astrid Mitlehner bedankten.

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Kafka reloaded-eine Verwandlung kommt selten allein

Öffentliche fachpraktische Prüfung im Fach Darstellendes Spiel der Q2 am Grimmels

Familiendrama, Selbstverwirklichung, Erwachsen werden, Versagen, Glück und Unglück – alles Kernthemen aus Franz Kafkas „Die Verwandlung“.
Damit haben sich beide DS-Kurse der Q2 lange beschäftigt und präsentieren nun stolz:

„Kafka reloaded – eine Verwandlung kommt selten allein“

Die Schülerinnen und Schüler haben, ausgehend von den Kernkonflikten der Novelle, Szenen mit unterschiedlichen Schwerpunkten entwickelt und,  obwohl das Original nun schon recht alt ist, entstanden daraus viele, sehr aktuelle Erzählungen. Die Beschäftigung mit der Frage: „Was kann so eine Verwandlung alles bewirken und… muss das eigentlich immer schlecht sein?“ führt auch zu eigenen neuen Lösungen.

Freuen Sie sich also auf einen Abend gefüllt mit den schillerndsten Figuren: Von einer TaiChi-Mutter über Vampire und Teilnehmern an einer Talentshow bis hin zu den erfolgreichsten Verlierern ist alles vertreten.

„Verwandlung. Ich frage mich wirklich, was das eigentlich sein soll. Habt ihr da schon mal drüber nachgedacht?“
(Und wir versprechen Ihnen: Nach diesem Abend ganz bestimmt!)        

Gespielt wird am Donnerstag, 21.2.2019 um 19:30 Uhr in der Aula des Gymnasiums. Der Eintritt ist frei und wir freuen uns über ein großes Publikum.

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MINA- eine Rockoper

 

„Mina- Musik von Jugendlichen und Uwe Dierksen, Text von Jugendlichen und Sonja Rudorf“, so lautet der vollständige Untertitel der Oper, die am kommenden Samstag, 2.2. in einer Uraufführung und Premiere in Frankfurt im Bockenheimer Depot zu sehen ist.

Drei dieser Jugendlichen sind Helen Daniel, Lea Landmann und Lina Weidner, alle SchülerInnen der Stufe Q1 am GGG!

Seit über einem Jahr haben die drei in vielen Sitzungen und Treffen in einem Schreibteam um Sonja Rudorf „um jedes Wort gerungen“. Auf der Suche nach einem geeigneten Stoff kristallisierte sich für die Schreibgruppe das Thema „Freiheit“ heraus. Mina, eine junge Erwachsene, leidet aufgrund der strengen Erziehung ihrer Mutter an Neurosen. Sie wünscht sich sehr ihrem durchstrukturierten und wenig selbstbestimmten Alltag in ein unabhängiges Leben entkommen zu können und wird unerwartet jäh vor diese Aufgabe gestellt, als ihre Mutter stirbt. Zunächst scheint die Welt für sie zusammen zu brechen, aber dann wird ihr Wunsch nach selbstbestimmter Freiheit immer stärker. Zudem lernt Mina „den charmanten Freigeist“ Finn kennen.

„Nein, keine Geschichte wie Romeo und Julia! Wir bedienen nicht die übliche Erwartung einer Liebesromanze, das wird anders!“, verraten Lea, Helen und Lina. Im Schreibteam wollten sie gemeinsam mit anderen vor allem „Vielfältigkeit“ und einen „anderen Blick auf die Welt“ zeigen. Sie dichteten dazu Texte für die Lieder, die den Gefühlszustand ihrer Figuren widerspiegeln. „Wir haben wie die Löwinnen um jede Idee gekämpft, alles musste den Diskussionen mit dem Komponisten und der Regie standhalten. Manchmal wurden Texte aus nächtelanger Kleinarbeit einer anderen Idee des Komponisten oder der Regie geopfert. Da musste man schlucken und weitermachen!“ Doch auf der Zielgrade im Endspurt zur Premiere merkt man den drei Schülerinnen an, dass der eine oder andere Groll vollständig verflogen ist und trotz der enormen Anstrengung der Proben zusätzlich zum Unterricht nun der Stolz auf diese großartige Gesamtleistung überwiegt. Man merkt ihnen aber auch ihre Reife an, die sie durch die vielen Erfahrungen und Begegnungen im Laufe der langen Probenphasen gewonnen haben. „Ich habe durch das Projekt so nette Menschen kennengelernt, die ich sonst nie in meinem Leben getroffen hätte. Dies allein, aber noch viel mehr hat den ganzen großen Aufwand schon gerechtfertigt “, resümiert Lina, „vom Beruf Autorin würde ich allerdings Abstand nehmen.“

„Dass ausgerechnet drei Schülerinnen vom Grimmelshausen Gymnasium Gelnhausen an diesem Opernprojekt teilnehmen, ist schon großartig“, freut sich Frau Ruf, die Schulleiterin des GGG, „ hier zeigt sich das große Potential unserer SchülerInnen und Schüler.“

Christine Heinrich

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Literarisches Quartett auf Französisch

„Prix des Lycéens allemands“ am Grimmelshausen-Gymnasium

Seit dem Jahr 2008 nehmen die Leistungskurse Französisch der Jahrgangstufe Q1 des Grimmelshausen-Gymnasiums traditionell am „Prix des lycéens allemands“ teil. Der PDLA ist ein bundesweites Literaturprojekt der französischen Botschaft, des „Institut français“ und des Klett-Verlags. Vier Jugendbücher namhafter französischer Jugendautoren, deren Themen aktuelle gesellschaftliche Aspekte, aber auch Probleme der heutigen Jugend ansprechen, werden nominiert. Das Siegerbuch wird in drei Runden ermittelt, auf Schul-, Landes- und schließlich Bundesebene im Rahmen der Frankfurter Buchmesse.

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„Les enfants maudits“

Deutsch-Französische Gesellschaft ehrt Grimmels-Schüler Tim Metschan

Seit acht Jahren verleiht die DFG (Deutsch-Französische Gesellschaft Frankfurt am Main) im festlichen Rahmen des Kaisersaals im Römer den Preis des besten Französisch-Schülers der E- und Q1- Stufen, sowohl für Leistungskurs- als auch für Grundkursschüler.

Hierzu hat sich Tim Metschan aus dem Leistungskurs Französisch Q1 beworben und im November seine Arbeit in französischer Sprache eingereicht. Inhaltlich musste die Arbeit in diesem Jahr in Bezug zu einem der folgenden Themen stehen:

  1. A la découverte culturelle de la France (Auf kultureller Entdeckung Frankreichs)
  2. Un regard sur la société française en mutation (Ein Blick auf die sich wandelnde französische Gesellschaft)
  3. A la rencontre personnelle du monde franco-allemand (Auf der persönlichen Begegnung mit der deutsch-französischen Welt)

Kurz vor den Weihnachtsferien wurde bekannt gegeben, dass sich Tim bei über 20 Bewerbern unter den vier Leistungskurs-Finalisten befand.

Hierzu wurde er, in Begleitung seiner Tutorin Kathrin Noll und der Fachbereichsleitung für Sprachen Sabine Hartmann, am 22. Januar 2019 in den Römer in Frankfurt eingeladen, wo die mündliche Präsentation stattfand.

Der Tag war nicht zufällig gewählt, sondern fand am 22. Januar statt, an dem Tag, an dem die deutsch-französische Freundschaft in beiden Ländern in besonderem Maße gefeiert wird. In diesem Jahr wurde sogar ein neuer Freundschaftspakt, der „Vertrag von Aachen“, von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Staatspräsident Emmanuel Macron besiegelt, der die Weiterführung des vor 56 Jahren abgeschlossenen Elysée-Vertrages fortsetzt und damit die Bedeutung der deutsch-französischen Freundschaft besonders betont.

Bei der mündlichen Präsentation musste Tim in einer zehnminütigen Präsentation in französischer Sprache seine Arbeit vorstellen, in der er sich mit dem Thema „Les enfants maudits“ auseinandersetzte und damit das Schicksal von mehr als 200.000 Franzosen beleuchtet, die als Kinder von französischen Müttern und deutschen Soldaten in der Zeit nach dem 2. Weltkrieg aufwuchsen. Anschließend musste er vor der fünfköpfigen Jury weitergehende Fragen zu seiner Arbeit beantworten.

In der anschließenden Feierstunde im Kaisersaal betonten sowohl Frankfurts Bürgermeister Uwe Becker als auch der Präsident der Deutsch-Französischen Gesellschaft die Wichtigkeit der deutsch-französischen Freundschaft für Europa. Und in diesem Zusammenhang auch die Wichtigkeit der Beherrschung der französischen Sprache bei den deutschen Schülern. Alle Finalisten wurden für ihre intensive Beschäftigung mit dem Nachbarland Frankreich geehrt.

Nachdem jeder der vier Finalisten einen Auszug aus der eigenen Arbeit vorlesen durfte, wurden die ersten beiden Sieger bekannt gegeben. Zwar gehört Tim Metschan nicht zu den ersten beiden der Finalisten, doch wurde er im Anschluss an die Gewinnerverkündigung von den Jury-Mitgliedern für die außerordentliche Qualität seiner Arbeit gelobt. Er konnte Kontakt knüpfen mit dem Leiter des Institut français in Mainz und wurde in diesem Zusammenhang sogar um Veröffentlichung seiner Arbeit gebeten.

Selbst wenn der außerordentliche Einsatz Tims nicht für die ersten beiden Plätzte gereicht hat, war der Tag eine tolle Erfahrung und die geknüpften Kontakte werden ihm sicherlich für seine Zukunft hilfreich sein.

 

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„Macht hoch die Tür!“

Adventskonzert des Grimmels in der Marienkirche begeistert die Zuhörer

Die Marienkirche war am vergangenen Freitag, 14.12. 2018, eingetaucht in warmes Licht, gespannte Stille kehrte ein, als Leon Harms mit dem Choral „Macht hoch die Tür“ das diesjährige Adventskonzert des Grimmelshausen-Gymnasiums in der Marienkirche eröffnete. In den folgenden knapp zwei Stunden sorgten die verschiedenen Musikgruppen aller Altersstufen für eine feierliche Weihnachtsstimmung.

„Das Adventskonzert hier in der Marienkirche hat mittlerweile eine sehr lange und gute Tradition an unserer Schule und bildet einen kulturellen Höhepunkt des Kalenderjahres!“ Mit diesen Worten begrüßte die Schulleiterin Tina Ruf die Gäste in der bis auf den letzten Platz gefüllten Marienkirche. Neben den Mitgliedern der heutigen Schulgemeinde hatten sich auch zahlreiche ehemalige Lehrerinnen und Lehrer sowie Schulleitungsmitglieder des Grimmels eingefunden, um ihre Verbundenheit mit der „alten“ Schule zu dokumentieren.

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Journalistisches Angebot zum Mitmachen

Internationales Projekt „Jugend schreibt“ am Grimmelshausen-Gymnasium

Eine gründliche Recherche führen, Menschen interviewen, Texte redigieren – das Handwerkszeug eines Journalisten ist vielfältig, die Themenbereiche breit gefächert. Diese Erfahrungen sammelt derzeit eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern des Grimmelshausen-Gymnasiums, die sich gemeinsam mit ihrer Lehrerin Iris Schubert dazu entschlossen hat, am einjährigen Projekt „Jugend schreibt“ teilzunehmen.

 Bereits seit Mitte der 80er Jahre bietet die FAZ in Zusammenarbeit mit dem IZOP-Institut das Projekt „Jugend schreibt“ an. Zu den insgesamt 1948 Schülerinnen und Schülern aus ganz Deutschland und sogar Teilen Europas zählen im laufenden Durchgang auch die Teilnehmer des Deutsch-Leistungskurses Q3 am Grimmels unter der Leitung von Iris Schubert.

Seit 1. Februar erhalten die Jung-Journalisten die FAZ als E-Paper und haben dadurch die Möglichkeit, das Genre „Zeitung“ gründlich kennenzulernen und selbst eine Strategie zu entwickeln, wie man mit der Fülle des Geschriebenen gewinnbringend umgehen kann.

Darüber hinaus besteht auch ein „journalistisches Angebot zum Mitmachen“, d.h. die Schülerinnen und Schüler können sich einem weitgehend selbst gewählten Thema widmen, es entsprechend journalistisch aufbereiten und es dann zur Veröffentlichung anbieten. Ausgewählte Artikel publiziert die FAZ auf der Seite „Jugend schreibt“, andere werden in der „kleinen zeitung“, die viermal im Jahr herauskommt, abgebildet.

In der Rubrik „Sport und Spaß“ hat beispielsweise Vivien Grieb eine Reportage über die Herausforderungen des Distanzreitens geschrieben und dazu den Reiterhof von Dieter Hannes in Birstein besucht. Im Fokus der Reportage stand die Faszination an diesem Sport, aber auch die Herausforderungen für Mensch und Tier wurden dank gründlicher Recherche und zahlreicher Interviews deutlich. Abgedruckt wurde der Artikel in der dritten Ausgabe der „kleinen zeitung“ im September auf Seite 11.

Außerdem waren auch Beiträge von Vanessa Voges zum Thema „Sportökonomie“ sowie von Carl Köhler, der über das Leben in Singapur berichtete, vertreten. Dies ist ein toller Erfolg für den gesamten Kurs, denn in der „kleinen zeitung“ werden bei weitem nicht alle eingeschickten Artikel veröffentlicht, sondern nur nach gründlicher Auswahl durch die Redaktion.

Bis Ende Januar 2019 bleibt noch Zeit, Artikel zu verfassen und einzureichen, dann endet das aktuelle Projekt. Ob der eine oder andere Teilnehmer in Zukunft als professioneller Journalist arbeitet, wird sich zeigen. Sicher ist aber, dass die Mitglieder des Deutsch-Leistungskurses Q3 wichtige Erfahrungen und Fertigkeiten im journalistischen Bereich sammeln konnten und in Zukunft eine Zeitung und deren Inhalt mit ganz anderen Augen sehen werden.

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