Vorlesewettbewerb 2020 – Mit „Teams“ aus den Kinderzimmern

Jannik Wölfer (6.6) ist Schulsieger

Am 19.11. 2020 war es soweit, die 6 KlassensiegerInnen traten im Grimmels-Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs 2020 miteinander an. Wie viele große Preisverleihungen dieses Herbstes fand auch diese Veranstaltung digital statt. Alle Jugendlichen zeigten damit , wie routiniert und alltäglich ihnen mittlerweile der Umgang mit Teams ist.  Eine ganz besondere Atmosphäre lag so über der Veranstaltung, zu der sich die Kinder aus ihren Zimmern und privaten Räumen zuschalteten und so für sie gemütliche, individuelle Leseorte wählen konnten.

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Ici, on parle français….

38 DELF-Prüfungen am Grimmels

Bereits zu Beginn des Schuljahres 2019/20 meldeten sich 38 Schülerinnen und Schüler des Grimmelshausen-Gymnasiums Gelnhausen für die DELF-Prüfungen an, um sich in den folgenden Monaten vorzubereiten. Speziell für Schulen wird das Sprachzertifikat DELF scolaire vom Institut français angeboten, bei dem die Lerninhalte auf die Lebenswelt der Jugendlichen abgestimmt sind. Im Rahmen von DELF werden vier Niveaustufen von A1 bis B2 unterschieden, die differenzierte Anforderungen in den Bereichen Sprechen, Hörverstehen, Leseverstehen und Schreiben beinhalten.  

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DELF-Prüfung am Samstag, 14.11.2020

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,

das Institut Français in Mainz hat in Absprache mit der Französischen Botschaft in Berlin die Durchführung der schriftlichen DELF-Prüfung für Samstag, 14.11.20, mitgeteilt.

Anbei erhalten Sie die Informationen zu den einzelnen Niveaus. Für eines dieser Niveaus hat sich Ihre Tochter/Ihr Sohn angemeldet. Die Durchführung der Prüfung erfolgt unter Einhaltung des aktuellen Hygienekonzepts. Außerdem wurden noch einmal kleinere Gruppen gebildet, um keine Klassen zu mischen. Am Eingang zu Gebäude B (bei der Schulküche) wird der Prüfungsraum aushängen, zu dem sich Ihre Tochter/Ihr Sohn bei Ankunft unverzüglich hinbegeben soll, um Wartezeiten zu verhindern.

Schriftliche Prüfung: Samstag, 14.11.2020

Treffpunkt: Eingang Gebäude B (bei der Schulküche)

Niveau A1 : 9:00 bis ca. 10:25 Uhr

Niveau A2 : 10:50 bis ca. 12.35 Uhr

Niveau B1 : 13:00 bis ca. 15.00 Uhr

Niveau B2 : 09 :00 bis ca. 11.30 Uhr

Mitzubringen sind dokumentenechte Stifte, Ausweis, Papier und Verpflegung. J

Bitte beachten Sie, dass Ihre Tochter/Ihr Sohn bereits 15 Minuten vor Prüfungsbeginn an der Schule sein sollte. Hinweis: Bei Nichterscheinen zur schriftlichen Prüfung wegen Quarantäne muss bis zum 16. November ein Attest oder eine Bescheinigung bei Frau Wöll vorliegen.

Sollte die Durchführbarkeit aufgrund der aktuellen Pandemie-Entwicklung kurzfristig nicht stattfinden können, werden wir über die Grimmels-Homepage informieren.

Für den schriftlichen Prüfungsdurchgang wünschen wir allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Erfolg!

Mit freundlichen Grüßen

i.A. Franziska Wöll

DELF-Koordinatorin                                       Franziska.woell@grimmels.de

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Grimmelshausen-Gymnasium erneut Partner für kanadisches Prestigeprojekt

Der für Oktober 2020 geplante physische Ehrengastauftritt Kanadas auf der Frankfurter Buchmesse musste aufgrund der globalen Covid-19 Pandemie auf das kommende Jahr verlegt werden. Trotz dieser Verschiebung organisierten die Veranstalter eine digitale Ersatzmesse in einem umfangreichen Programm mit vielen BLB – Möglichkeiten (Kontaktoptionen) wie Matchmaking, Networking sowie weiteren Bildungsmöglichkeiten für mehr als zwanzig digitale Events. Ziel war es, Kanada auf diesem Weg zu präsentieren und einem breiten Publikum trotz Corona zugänglich zu machen.

 

Das literarische Motto der Buchmesse, ˮSingular Plurality – Singulier Pluriel“ ist Spiegel eines Landes, dessen Literatur und Kultur durch ein Neben- und Miteinander verschiedener Kulturen und Sprachen geprägt ist, das die Wurzeln einer pluralen, toleranten und offenen Gesellschaft bildet.

Es ist diese kanadische Gesellschaft deren Basis durch ein starkes Demokratiebewusstsein geprägt ist, sowie einem Recht auf Meinungsfreiheit.

So stehen neben Englisch und Französisch seit neuestem verschiedene indigene Sprachen im Fokus, deren literarischer Spiegel durch viele Autor*innen geprägt wird und die kanadische Literatur somit in den letzten vier Jahrzehnten aus einer literarischen Nische der englischsprachigen Literatur hervorgeholt haben. Die Liste der kanadischen Autor*innen ist nicht nur quantitativ sondern auch qualitativ stark angewachsen und hat mit Margaret Atwood oder Alice Munro zwei Ausnahmeautorinnen von Weltruf hervorgebracht.

Über Atwood sagten die Veranstalter der Buchmesse deshalb zurecht, dass sie ein nationales (kanadisches) Kulturgut sei.

Im Zuge der o.g. Umorientierung der Buchmesse wurde Dr. Dickert, Englischlehrer am GGG, von der kanadischen Botschaft in Berlin angeschrieben, um eine vom Cornelsen-Verlag herausgegebene Unterrichtseinheit über Atwoods Romane The Handmaid’s Tale (1986) und The Testaments (2019) zu halten und zu reflektieren.

Ziel war eine methodisch didaktische Umsetzung und kritische Analyse beider Werke die Atwood als Folgeromane versteht.

Herr Dickert realisierte das Projekt mit der Klasse 10.5. Die für eine 10. Klasse anspruchsvolle Unterrichtseinheit wurde von den Schülerinnen und Schülern äußerst diszipliniert umgesetzt. Besonders beeindruckend war dabei die inhaltliche und politische Aufarbeitung durch die gesamte Lerngruppe.

Das Gesamtprojekt passte somit auch in den durch Studiendirektor Malz am Grimmelshausen Gymnasium parallel durchgeführten “Politischen Herbstˮ, da Margaret Atwood ihre Werke auch als Spiegel aktueller politischer Entwicklungen versteht.

Anfang November erfolgte die Reflexion dieser Unterrichtssequenz in einem von der kanadischen Botschaft organisierten Webseminar mit dem Thema ˮReading Margaret Atwood: Cultural interpretation in the classroom“. Gesprächspartner waren hier eine Professorin der Universität Jena als Atwood Expertin, die Vertreterin eines Schulbuchverlages sowie Herr Dickert als schulischer Repräsentant.

Das am GGG umgesetzte Atwood Projekt konnte so in einem größeren Rahmen präsentiert, diskutiert, reflektiert und kritisch analysiert werden ,eine Plattform die für alle Beteiligten als Win Win Option angesehen wurde.

Herr Dickert bedankt sich deshalb mit seiner Lerngruppe ausdrücklich bei seinen Gesprächspartnerinnen sowie der kanadischen Botschaft in Berlin, die das Grimmelshausen-Gymnasium erneut als Schule für ein Projekt dieser Art ausgewählt hat. Sein besonderer Dank geht aber erneut an Herrn Professor Dr. Martin Kuester von der Philipps- Universität ­Marburg, der Projekte dieser Art immer unterstützt und so dazu beigetragen hat, dass der Lernort Gelnhausen in Bezug auf Kanada in der Schullandschaft Deutschlands mittlerweile eine Ausnahmestellung erreicht hat.

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Keine Stillleben …

Kunst-Leistungskurs des Grimmels dreht drei Kurzfilme

Inspiriert von „Bilder allein zuhaus“, eine von Arte produzierte Kurzfilmserie, erweckten die Schüler*innen des Kunst-Leistungskurses am Grimmelshausen-Gymnasium mit ihrem Tutor Daniel Daub und dem „Medienprojektzentrum offener Kanal Rhein Main“ Gemälde zum Leben und nahmen humoristisch alte Meister unter die Lupe.

Bereits im März machten 17 Leistungskursler*innen und drei Grundkursler*innen an zwei Projekttagen, die am Grimmels stattfanden, mit. Zunächst wurden die erstellten Storyboards mit professionellem Film- und Tonequipment in Filmsequenzen umgesetzt. Am zweiten Tag stand auf dem Programm, wie man mithilfe von Schnittprogrammen das Rohmaterial in gelungene Kurzfilme verwandelt.

Die witzigen und geistreichen Ergebnisse sind in der Mediathek-Hessen zu finden.

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Grimmels-Schülerin belegt einen von zwei ersten Plätzen

Celina Piesch gewinnt deutsch-britischen Fotowettbewerb „Willkommen in meiner Welt“

Im Rahmen der Themeneinheit Fotografie, die in der Q2 verankert ist, hatten die Schüler*innen des Kunst-Leistungskurses unter der Leitung ihres Tutors Daniel Daub die Aufgabe, ein Foto zum Wettbewerb „Willkommen in meiner Welt“ zu schießen und das erlernte Wissen über Fotografie praktisch auf die Probe zu stellen.

Der Wettbewerb, der von der UK-German Connection ausgeschrieben wurde, suchte Fotos zum Schmunzeln, Nachdenken oder Bewundern. Der Einblick in die Welt der 14–25jährigen Teilnehmer*innen war dabei das zentrale Motto.

Celina Piesch traf mit ihrem Foto den Nagel auf den Kopf und konnte mit einer kreativen Idee, sauberen Ausführung und einer ausgewogenen Bildkomposition die Jury begeistern. Ihr Bild stach aus über 100 Einsendungen hervor.

Stefan Maria Rother, professioneller Fotograf und Jurymitglied, äußert sich zum Foto:

„Alt versus Modern. Stillstand versus Mobilität. Wozu losfahren, wenn es dort schön ist? Die Welt will entdeckt werden – auf geht’s!“

 

Link zum Wettbewerb:

Fotowettbewerb ‘Willkommen in meiner Welt’: die Gewinner

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Corona – Homeschooling – wissenschaftliches Arbeiten

Ein Pilot-Projekt am Grimmelshausen-Gymnasium Gelnhausen

Die Corona Pandemie, die Anfang März 2020 Europa und damit auch Deutschland erfasste, zog massive Einschnitte und Veränderungen nach sich, deren Konsequenzen bis heute noch nicht abzusehen sind. Die Schließung des gewohnten täglichen Lebens brachte auch radikale Einschnitte für das traditionelle Unterrichtsgeschehen mit sich.

 Die methodischen und inhaltlichen Einschnitte waren fundamental, sie ermöglichten aber auch neue Ansätze. Einen davon konnte Dr. Matthias Dickert, Englischlehrer am Grimmelshausen-Gymnasium Gelnhausen, mit seinem Grundkurs umsetzen und so neue pädagogische Wege gehen.

Der promovierte Anglist arbeitet seit rund 10 Jahren an der Schnittstelle zwischen Schule und Universität. Hier sieht er ein bislang stark vernachlässigtes Betätigungsfeld für Schulen, Schülerinnen und Schülern.

Die von ihm in diesem Zeitraum durchgeführten Projekte mit mehreren anderen Gymnasien in Hessen reichten von Besuchen mit Lerngruppen an Fachbereichen, Vorstellung von schulischen Projekten an diversen Hochschulen, Präsentationen in Seminaren sowie internationalen Tagungen, Veröffentlichungen und eigenen Vorträgen.

Die nötige Unterstützung für seine vielfältigen Projekte zwischen Schule und Universität findet Herr Dickert am Grimmelshausen-Gymnasium durch die Schulleiterin, Frau Oberstudiendirektorin Tina Ruf: „Ich unterstütze diese Projekte auch deshalb sehr gerne, weil sie gerade für den Übergang zwischen Schule und Hochschule von zentraler Bedeutung sind. Vor allem unsere Schülerinnen und Schüler in der Oberstufe profitieren stark davon!“

Die sich hieraus entwickelte Zusammenarbeit konnte bereits in zwei Vorträgen durch Prof. Becker (Universität Marburg) und Professor Hässelmann (Universität Münster), einen Seminarbeitrag über Kanadische Kriminalromane in einem Hauptseminar (Dr. Dickert) sowie die Teilnahme zweier Schüler an Online-Seminaren an den Universitäten Regensburg und Trier realisiert und konkretisiert werden.

Die jahrelange Teilnahme Dickerts an und Erfahrung gerade mit Online-Seminaren verschiedener nationaler und internationaler Universitäten ermöglichte jetzt eine Buchveröffentlichung seines Grundkurses.

Streng genommen ist das daraus entstandene Werk ein Resultat der Corona-Krise und der sich hieraus ergebenen Notwendigkeit Schule und Homeschooling miteinander zu verknüpfen.

Herr Dickert überzeugte seine Lerngruppe davon, dass Krisen nicht nur Scheitern beinhalten, sondern auch Chancen, neue Wege zu gehen. Und genau das tat sein Kurs.

Die Idee war zunächst den Shutdown des Grimmelshausen-Gymnasiums als zeitlichen Rahmen für eine Klausurersatzleistung zu nutzen. Inhaltlich ging es um die literarische Reflexion zweier im Unterricht analysierter Werke, The Reluctant Fundamentalist (2007) von Mohsin Hamid und Mother to Mother (1998) von Sindiwe Magona. Thematisch wurde die Arbeit auf die Konzeption des amerikanischen Traums in beiden Werken fokussiert, um so die beiden Halbjahre des gesamten Schuljahres zu verbinden. Erfahrungen damit hatten die Schüler hier u.a. schon durch die Bearbeitung des Romans To Kill a Mockingbird (1960) von Harper Lee.

Eine immense Bedeutung der Thematik des ‚American Dream‘ kann in den aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Ermordung von George Floyd am 25. Mai 2020 gesehen werden. Hier wurde und wird die Diskussion um den amerikanischen Traum neu entfacht und in Frage gestellt und sie zeigte sich u.a. in den landesweiten Protesten.

Vor Schließung der Schule wurde das Projekt besprochen und Herr Dickert gab eine Einführung in wissenschaftliches Arbeiten (Lesen von Sekundärmaterial, Zitieren, Online Recherche etc.). Neben diesen formalen Aspekten erfolgten Hinweise und Tipps auf Organisation von selbstständigem Arbeiten und Zeitmanagement, zwei wesentliche Aspekte selbständig organisierten Lernens (SOL). Die Arbeit der Schülerinnen und Schüler konnte während der angesetzten acht Wochen immer (kritisch) begleitet werden und die Zusammenarbeit der Gruppe über „Teams“ ­funktionierte perfekt. Hier war der Lehrer nicht nur Lehrender, sondern auch Lernender, eine neue Erfahrung für beide Seiten, verbunden mit einem Win-Win-Effekt für alle Beteiligten. Das Ergebnis ist ein Buch, dessen Inhalt von einer Vertreterin des Kurses sowie Herrn Dickert gestaltet wurde.

Amira Büttner stellte ihre exzellente Hausarbeit mit dem für alle verbindlichen inhaltlichen Schwerpunkt „Der Zusammenfall des amerikanischen Traums“ zur Verfügung, Herr Dickert schrieb über interkulturelles Lernen und den in beiden Romanen zu findenden literarischen Schwerpunkt ‚fiction of memory‘.

Das Gesamtergebnis ist ein Werk mit rund 60 Seiten, das im Buchhandel und online zu erwerben ist. Herr Dickert selbst war von der Qualität aller eingereichten Arbeiten beeindruckt, von denen einige durchaus dem Niveau von universitären Hausarbeiten entsprachen.

Gewidmet ist das Gesamtwerk dem 2016 verstorbenen Studiendirekor Roland Krischke, der in seiner Tätigkeit am Grimmelshausen-Gymnasium Gelnhausen als Fachbereichsleiter I diese Schule durch seine Persönlichkeit und Fachkompetenz in einer Art und Weise geprägt und weiter entwickelt hat, die bis heute nicht übertroffen werden konnte.

Roland Krischke war es auch, der immer wieder darauf hinwies, dass der Lehrer seine Schüler an seinem Wissen teilhaben lassen soll, auch um somit umgekehrt immer wieder von seinen Schülern zu lernen – ein pädagogisches Prinzip, das in diesem Projekt umgesetzt werden konnte.

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Sprachtalente am Grimmels

Erfolge für das Grimmels beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen

Beim jüngsten Durchgang des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen wurden Schülerinnen des Grimmelshausen-Gymnasiums mit begehrten Landespreisen ausgezeichnet.

Sowohl Paula Rudolf (10.5) als auch Mila Gepfert (9.6) konnten im Solo-Wettbewerb Englisch, in dem besondere Sprachkenntnis, Sachkompetenz und Kreativität gefragt waren, die Jury überzeugen. Ihnen wurde jeweils ein 2. Landespreis zuerkannt.

Auch im Gruppenwettbewerb „Team Schule“ trat ein Team des Grimmels in Latein an. Sarah Betz, Floris Gibbe und Lea Rasekhi (alle 10.5) wurden für ihren Wettbewerbsbeitrag mit dem Titel „Nachrichtensendung Mercurius“ mit einem 3. Landespreis ausgezeichnet und dürfen sich über ein Preisgeld von insgesamt 100 Euro freuen, das für einen gemeinsamen Zweck im Zusammenhang mit der Fremdsprache ausgegeben werden darf.

In Zeiten von Corona musste dieses Jahr die feierliche Landespreisverleihung leider entfallen. Stattdessen erhielten alle Schülerinnen ihre Urkunden und diverse Buchgeschenke verbunden mit den Glückwünschen der Schule an ihrem Präsenztag in der Schule.

 

Bundeswettbewerb für Fremdsprachen Latein – unsere Erfahrungen

Ein Bericht von Sarah Betz, Floris Gibbe und Lea Rasekhi aus der Klasse 10.5

Anfang des Schuljahres haben wir uns dazu entschieden, beim Teamwettbewerb des Bundeswettbewerbs für Fremdsprachen in Latein teilzunehmen. Dafür mussten wir ein Video (auf Lateinisch!) drehen und dazu auch noch ein Drehbuch, jeweils auf Lateinisch und Deutsch, verfassen. Auf eine Idee sind wir nach gemeinsamem Brainstorming schnell gekommen. Wir wollten ein Video im Stil einer Nachrichtensendung, die sich mit dem großen Brand von Rom und anderen „Lokalnachrichten“ wie einem Vorfall in den Thermen auseinandersetzt, drehen. Ein deutsches Drehbuch für unser Video hatten wir noch schnell schreiben können, die eigentliche Herausforderung war das Übersetzen ins Lateinische, aber auch das haben wir (mithilfe unseres Wörterbuchs) geschafft. Beim Drehen des Videos hatten wir sehr viel Spaß; immerhin ist es ziemlich lustig, wenn man plötzlich lateinische Texte aufsagen muss und in Bettlaken gehüllt (anstelle einer Römischen Toga) herumläuft. Nach nur zwei „Drehtagen“ hatten wir unsere Nachrichtensendung „Mercurius“ abgedreht.  Für unser Video wurden wir mit dem dritten Platz ausgezeichnet.                                                                                          

Wir können anderen Schülern nur empfehlen, sich ebenfalls am Teamwettbewerb für Latein zu versuchen. Es ist eine ganz andere Erfahrung als der normale Lateinunterricht und man hat dabei sehr viel zu lachen. Zudem gibt es auch Preisgelder, Sachpreise und Sprachreisen zu gewinnen.

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Leser gesucht!

 

Preisverdächtig

zum 2. Mal Preview des Jugendliteraturpreises am Grimmels

 

Veranstaltung im Herbst 2020 (im Kulturkeller oder virtuell)

ab sofort: Leser*innen gesucht (Schüler, Lehrer, Eltern)

(Anmeldung bei christine.bischoff@grimmels.de)

Auch in diesem Jahr stehen in den Rubriken „Jugendbuch“ und „Preis der Jugendjury“ ganz spannende, lesenswerte und aktuelle Bücher auf der Nominierungsliste des Jugendliteraturpreises 2020. Einige Tage, bevor im Rahmen der Frankfurter Buchmesse im Oktober die Sieger bekannt gegeben werden, wollen wir am Grimmels (Schüler*innen, Leheri*nnen, aber auch Eltern) überlegen, welches der Bücher wir prämieren würden. Da im Moment noch nicht klar ist, welche Form

2018 haben wir die Veranstaltung bereits sehr erfolgreich durchgeführt. Das Buch, das uns damals besonders berührt hatte – „The hate you give“ von Angie Thomas – ist heute angesichts der Eskalation rassistischer Polizeigewalt in den USA und den weltweiten Protesten gegen Rassismus gewissermaßen das Buch der Stunde. Absolut lesenswert und auch die Verfilmung von George Tillmann sehr gelungen.

2020 stehen nun wieder je 6 Bücher auf den Nominierungslisten.

Susan Kreller „Elektrische Fische“, Dita Zipfel „Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte“, Antje Herden „Keine halben Sachen“, Jason Raynolds „Long way down“, Dasha Slater „Bus 57“, Stefanie de Velasco „Kein Teil der Welt“, Christelle Dabos „Die Spiegelreisenden. Die Verlobten des Winters“, Steve Tasane „Der Junge ohne Namen“, Dirk Reinhardt „Über die Berge und über das Meer“, Sarah Crossan „Wer ist Edward Moon?“, Neal und Jarron Shustermann „Dry“.

Zunächst suchen wir nun Leser*innen, die sich für eines oder mehrere dieser Bücher begeistern lassen. Im Herbst findet dann eine Veranstaltung statt, bei der die Bücher vorgestellt und Textstellen vorgelesen werden können. Die Zuhörer stimmen am Ende darüber ab, welches der Bücher besonders preisverdächtig ist.

Über eine rege Teilnahme freuen wir uns sehr!

Die Fachschaft Deutsch (Koordination der Veranstaltung: Christine Bischoff)

 

Zur Planung ist es wichtig, das Interesse zur Teilnahme möglichst schnell mitzuteilen.

(Anmeldung bei christine bischoff@grimmels.de)

 

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DELF und Cambridge-Prüfungen

Informationen zu den schriftlichen DELF-Prüfungen und den Cambridge Prüfungen FCE und CAE

Liebe Schülerinnen und Schüler,
Liebe Eltern,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen zum Corona-Virus werden die schriftlichen Prüfungen des Sprachzertifikats DELF (A1-B2), die für Samstag, 28.03.20, geplant waren, nicht stattfinden. Wir sind im Kontakt mit dem Institut Français und informieren Sie, sobald es Neuigkeiten gibt.

Auch der Prüfungstermin für die Cambridge Prüfungen FCE und CAE, die am 16.05.2020 hier in der Schule stattfinden sollten, wurde abgesagt. Im laufenden Schuljahr werden wir leider keinen Ersatztermin vor Ort in der Schule anbieten können (s. Schreiben des HKM).

Schülerinnen und Schüler, die die Prüfungen noch im laufenden Schuljahr oder in den Sommerferien ablegen wollen, informieren sich bitte unter www.provadis.de über alternative Prüfungstermine und Prüfungsorte.

Mit freundlichen Grüßen
Sabine Hartmann
FB I Leiterin

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