Tag der offenen Tür am Grimmels

Künftige Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern haben am 13.11. 2021 Gelegenheit, vor Ort in das Schulleben einzutauchen

Am Samstag, 13.11.2021, öffnet das Grimmelshausen-Gymnasium ab 10 Uhr erstmals seit 2019 wieder seine Pforten und lädt alle interessierten Schülerinnen und Schüler der vierten sowie zehnten Klassen umliegender Schulen zum Tag der offenen Tür ein.

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Mit Freude die Mauern im Leben überspringen

Schulanfangsgottesdienst “to go” am Grimmels

Zum Beginn dieses Schuljahres gab es am Grimmels wieder einen Schulanfangsgottesdienst “to go”, den die einzelnen Reli-Gruppen und -kurse mit ihren Religionslehrerinnen und -lehrern in ihren Klassenräumen gefeiert haben. Bereits zum Start in das vergangene Schuljahr war wegen der Coronapandemie diese Form des Gottesdienstes gewählt worden. So wird eine starke Durchmischung der Schülerinnen und Schüler verhindert und dennoch auf eine besondere Art und Weise das Miteinander der gesamten Schulgemeinde gestärkt. Der diesjährige Schulanfangsgottesdienst “to go” wurde von den beiden Schulseelsorgern Hartmut Winkler und Daniel Stehling vorbereitet und stand unter dem Wort aus dem Psalm 18 „Mit meinem Gott überspringe ich Mauern“.

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Coming soon: „Bili“ am Grimmels

Vielfältiges Angebot wird auch noch um den bilingualen Bereich erweitert

Ab August 2021 wird in der neunten Jahrgangsstufe des Grimmelshausen-Gymnasiums in Gelnhausen im Rahmen des Wahlunterrichts „Geography“ angeboten. „Die Idee ist, den Schülerinnen und Schülern Erdkunde auf Englisch schmackhaft zu machen. Es wird projektorientiert und außerschulisch gearbeitet. Die englische Sprache steht da erst einmal im Hintergrund, aber durch die natürliche Nutzung der Sprache als Mittel der Kommunikation ergeben sich doppelte Synergieeffekte. Nicht nur das Fach Erdkunde wird profitieren, sondern auch die Englischkompetenzen der Jugendlichen,“ so der überzeugte Fachkollege Alexander Koch. Im zehnten Schuljahr wird dann ein anderes Sachfach auf Englisch übernehmen. Aktuell könnten das Biologie, Politik und Wirtschaft, Geschichte, Mathematik, Kunst oder Musik werden.

Zu diesem Angebot der Sekundarstufe I wird in der gymnasialen Oberstufe ab Sommer auch „History“, also Geschichte bilingual, hinzukommen. Schülerin Elena Wiesbrock honoriert das Angebot sehr, da „nicht nur die üblichen Aufgaben und Themen [des] Fremdsprachenunterrichts bearbeitet werden“, sondern das Fach im Vordergrund steht und Englisch lediglich Mittel zum Zweck wird. Damit haben die Schülerinnen und Schüler auch die Chance, eine schriftliche oder mündliche Abiturprüfung im Grundkurs Geschichte auf Englisch abzulegen und dies im Abiturzeugnis honoriert zu bekommen. Viele Schülerinnen und Schüler sehen insbesondere die Kombination der Vertiefung der bereits erworbenen Sprach- und Fachkenntnisse sowie die Chancen für die berufliche Zukunft als Bonus dieses Angebots.

Doch auch um einer modernen und authentischen Lebenswelt zu entsprechen, werden am Grimmels ab dem kommenden Schuljahr Angebote in bilingualen Sachfächern unterbreitet. „Das war höchste Zeit,“ freut sich die Koordinatorin Gitte Jakob-Ossinger. „Seit vielen Jahren haben Kolleginnen und Kollegen unterschiedlichster Fächer immer wieder diesen Schritt wagen wollen, jetzt klappt es endlich!“

Die Internationalisierung an Schulen hat in den letzten Jahren auch im ländlichen Raum stark zugenommen. Nicht nur finden sich immer mehr Nationalitäten, Ethnien, Glaubensgemeinschaften an Schulen wieder, auch die Lebenswelt junger Menschen verläuft zunehmend divers. Zum einen zählen da entstandene Freundschaften über traditionelle Grenzen hinaus, zum anderen führt die Auseinandersetzung Jugendlicher in der digitalen Welt, die meist englischsprachig geprägt ist, zu einer stärkeren Internationalisierung, in die ein solches bilinguales Angebot erst recht hineinpasst.

Lisa Stasjew, die im neuen Schuljahr in die gymnasiale Oberstufe am Grimmels eingetreten ist, blickt schon über den Tellerrand hinaus: „Ich hoffe, in Zukunft werden mehr Fächer bilingual unterrichtet.“ Die Koordinatorin antwortet mit einem Augenzwinkern: „Daran arbeiten wir bereits!“

 

Bildunterschrift: Path to freedom – der Weg der Afroamerikaner und -amerikanerinnen in den USA.
Ein Unterrichtsergebnis des LK Q1 von Gitte Jakob-Ossinger

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„Das Land der aufgehenden Sonne“ 

Deutsch-Japanische Völkerverständigung und Fremdsprachen am Grimmelshausen-Gymnasium 

Das Grimmelshausen-Gymnasium beging in diesem Jahr den Tag der Fremdsprachen, der international auf den 26. September eines jeden Jahres festgelegt ist. Damit knüpft die Schule an ihre Tradition an, nach der dieser Tag immer wieder mit besonderen Aktionen begleitet wurde. Gerade nach einer Zeit vieler Einschränkungen der persönlichen Kontakte freuen sich Schulleiterin Tina Ruf und der ehemalige sowie aktuelle Organisator, Matthias Dickert, über die diesjährige Aktion.

Japanische Geschichte, Kultur, und Sprache, all das stand während eines Projekttages für eine Klasse der Jahrgangsstufe 11 des Grimmelshausen-Gymnasiums im Fokus der Schülerinnen und Schüler. Carolin Weidmann und die japanische Vize–Konsulin Mariko Yano hatten dazu eigens einen umfangreichen Workshop vorbereitet. Dieser bestand neben einer Information über die japanisch-deutsche Geschichte, dem Bild der Deutschen in Japan sowie einer ersten sprachlichen Annäherung an Japanisch als Fremdsprache. 

So erfuhren die Schülerinnen und Schüler, dass Japan und Deutschland bereits im Jahr 1861 einen Freundschafts- und Handelsvertrag unterzeichnet haben, also auf eine langjährige Zusammenarbeit zurückblicken können. 

Japan, auch bekannt unter dem Namen „Das Land der aufgehenden Sonne“, war von Ende Juli bis Anfang September Gastgeber der Olympischen Spiele und der Paralympics, ist aber in Deutschland und an deutschen Schulen wenig bekannt. Dennoch boten beide Veranstaltungen den idealen sprachlichen, kulturellen und sportlichen Hintergrund für Japanisch als Schwerpunktsprache des „Tages der Fremdsprache“ hier in Gelnhausen. 

Ein zweiter Grund für Japan und Japanisch lag im Besuch von zwei Vertreterinnen des japanischen Konsulates am Grimmelshausen-Gymnasium im Mai dieses Jahres im Rahmen eines Schreibprojektes der ehemaligen Klassen 10.2 und 10.5 über Japanese Canadian Writing. Die Option einer Integration von Japan und Japanisch in unserem Gymnasium als Kulturschule konnte so ebenfalls vertieft werden. 

Das Grimmelshausen-Gymnasium erlebte auch eine Reaktivierung des Tages der Fremdsprachen. Dieser Tag, international festgelegt auf den 26. September eines jeden Jahres, wurde hier in der Vergangenheit mehrfach organisiert, hielt aber die letzten Jahre eine Art Dornröschenschlaf, aus dem ihn die neue Schulleiterin Tina Ruf zusammen mit dem ehemaligen Organisator Matthias Dickert herausgeholt hat. 

Der Tag der Fremdsprachen, in Europa auch unter dem Begriff „Europäischer Tag der Sprachen“ bekannt, hat das Hauptziel, zur Wertschätzung aller Sprachen und Kulturen beizutragen. Weitere Intentionen liegen darin, Menschen die Vorteile von Sprachkenntnissen bewusst zu machen, um so auch eine Brücke zwischen Kulturen zu ermöglichen. 

Da der offizielle Termin für den internationalen Tag der Fremdsprache (26. September) dieses Jahr auf einen Sonntag fiel, wurde der 16. 9. als Alternativtermin ausgewählt und primär mit dem Aspekt von Geschichte und Völkerverständigung kombiniert. 

An diesem Tag konnten erneut zwei Vertreterinnen des japanischen Konsulates Frankfurt, Vize-Konsulin Mariko Yano und Carolin Weidmann als zuständige Koordinatorin, erneut am Grimmelshausen-Gymnasium begrüßt werden. 

Die Lerngruppe bekam nach diversen historischen Aspekten in einem zweiten Schritt erste Eindrücke in Aussprache, Grammatik und das komplexe Schriftsystem und konnte so in Japanisch hineinschnuppern. So erfuhren die Schülerinnen und Schüler den Zusammenhang zwischen dem chinesischen und japanischen Schriftsystem, die beide jeweils aus Tausenden von Schriftzeichen bestehen.

Verben, eine weitere wichtige Information, werden durch weiter Angaben zu Zeitform und Zustand (z.B. Konjunktiv, Passiv) verlängert. 

Abschließend erfolgte eine kurze Einführung in das Zahlensystem sowie eine sprachliche Umsetzung. 

Abgerundet wurde diese Einführung ins Japanische mit kleinen Sprachübungen und der Neugierde auf mehr Japan und Japanisch am Grimmelshausen-Gymnasium und dem beiderseitigen Wunsch auf ein baldiges Wiedersehen der, wie man auf Japanisch sagt, Mata chikaiuchini oder Mata aimashou! 

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Politischer Herbst 3.0 beginnt mit der Juniorwahl

Zum dritten Mal findet ab Montag am Grimmelshausen-Gymnasium der Politische Herbst mit verschiedenen Veranstaltungen und Projekten statt. So wurde mit dem Beginn der Juniorwahl, ermöglicht durch die Landeszentrale für politische Bildung, die Veranstaltungsreihe eröffnet. Herr Malz legte bei seiner Eröffnungsrede Wert darauf, dass die Juniorwahl und andere politische Veranstaltungen am Grimmels dazu dienen, die Demokratiebildung zu stärken und die Staatsform Demokratie zu schützen. Dabei forderte er die Schülerinnen und Schüler auf, auch politisch und gesellschaftlich aktiv zu werden, um auch zukünftig eine stabile und sozial gerechte Gesellschaft in Deutschland zu sichern und weiter voranzutreiben.

Die Juniorwahl findet die ganze Woche statt und alle Schülerinnen und Schüler erhalten die Möglichkeit, in einer nachgestalteten Bundestagswahl ihre Stimme abzugeben. Dabei wurden die Klassen ab Jahrgangsstufe 8 im PoWi-Unterricht vorbereitet und setzten sich dort auch mit den Wahlprogrammen der Parteien auseinander. Mit einem Ergebnis der Juniorwahl unserer Schülerinnen und Schüler kann dann ab dem kommenden Freitag gerechnet werden. Wir sind gespannt.

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Informatik Leistungskurs besucht Robotics-Week in Gelnhausen

Der Q1-Informatikkurs besuchte am Freitag, den 10.09.21 die Roboctics-Week der Gelnhäuser Makerspace Firma „makeIT“. Diese veranstaltete an zwei  Tagen Vorträgen und bot tolle Möglichkeiten, Roboterarme, Greiferapplikationen, digitale Planungs- und Simulationsprogramme uvm. hautnah zu erlebe und selbst auszuprobieren. Die führenden Unternehmen dieser Branche zeigten alles rund um das Thema „Roboter“ und deren Programmierung.

Zwei unserer Schüler, Justus Rothländer und Levin Schroer, welche selbst den Informatik Leistungskurs in der Q1 besuchen, waren selbst mit als Protangonisten anwesend. Beiden führten in der E-Phase ihr Praktikum bei „makeIT“ durch und hinterließen einen sehr guten Eindruck. So durften Sie einen eigenen Roboterarm entwickeln und programmieren, der Steine nach Farben unterscheiden und entsprechend sortieren kann. Dies kam bei den Branchenprimi so gut an, dass sie es sich nicht nehmen lassen wollten, näher mit Justus und Levin ins Gespräch zu kommen und über deren Technik zu sprechen. Auch das Ausstellen des Roboters von Justus und Levin war eine Ehre für die beiden, denn neben Hightechrobotern das eigene Produkt ausstellen zu dürfen, ist schon etwas besonderes.

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Sieben iPad-Klassen am Start

Am Grimmels lernen jetzt schon über 200 Schüler*innen mit dem iPad

Vor zwei Jahren wurde das iPad als Unterrichtswerkzeug in einer Klasse der Jahrgangsstufe 5 zum ersten Mal eingeführt. Vor einem Jahr kamen dann drei neue Klassen dazu und in diesem Schuljahr sind es weitere 90 Kinder, die in ihrem ersten Jahr am Grimmelshausen Gymnasium in allen Fächern mit dem iPad unterrichtet werden.

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Exkursion zum Fließgewässer Kasselbach

Raus aus dem Schulstress und mit Gummistiefeln rein in die freie Wildbahn

Trotz der angespannten Corona-Situation war es den Schülerinnen und Schülern der Biologie-Leistungskurse der Q2 möglich, eine Exkursion zur Untersuchung von Fließgewässern nach Biebergemünd-Kassel zu unternehmen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sehr erfreut, ihre theoretischen Kenntnisse nun auch in der Praxis umsetzen zu können.

„Wir bedanken uns recht herzlich bei unseren engagierten Lehrerinnen Frau Gerlach und Frau Nolde  für die gute Organisation und bei dem Verein des Naturfreundehauses Günthersmühle, welcher uns das Vereinsgelände zur Verfügung gestellt hat.“, so der einhellige Tenor am Ende der Exkursion.

Nach einer Einweisung und der Einteilung der Schülerinnen und Schüler in verschiedene Gruppen wurden die unterschiedlichen Stationen durchlaufen. Vom Schreiben eigener Artikel über das Fangen von Lebewesen im Bach bis hin zum Messen von PH-Werten und das Untersuchen biotischer und abiotischer Faktoren konnten die Kursmitglieder die Natur hautnah kennenlernen.

An der ersten Station konnten die Lernenden einen ersten optischen Eindruck des Fließgewässers gewinnen und somit den Grad der Natürlichkeit bestimmen. Dabei stellten sie fest, dass der Bach an dieser Stelle viele Kurven schlägt, die Laufentwicklung ist mäandrierend.

Des Weiteren wurden die Gewässertiefe und -breite sowie die Strömungsgeschwindigkeit, Trübung und der Geruch untersucht.

Auf Grundlage dieser Untersuchungen konnte der Bach als “natürlich” eingestuft werden.

Das Untersuchen auf bestimmte abiotische Eigenschaften (unbelebte Einflüsse auf die Umwelt) mittels verschiedener Wasserproben wurde in der nächsten Station in Angriff genommen.

Parameter wie Nitrat-, Phosphat- und Ammoniumkonzentration sowie der pH-Wert gaben Aufschluss über die Wasserqualität und wiesen darauf hin, dass das Gewässer weitestgehend unbelastet ist.

Der sogenannte Saprobienindex wurde an der folgenden Station ermittelt. Dabei handelt es sich um das Spektrum der dort lebenden Tiere. Hierzu durften die Schülerinnen und Schüler eigenständig Tiere fangen, diese anschließend betrachten, deren Art bestimmen und schlussendlich wieder in ihren Lebensraum entlassen.

Entdeckt wurden neben Eintagsfliegen (Ephemeroptera) auch Schnecken und Würmer sowie vor allem Flusskrebse (Gammarus pulex).

Anthropogene Einflüsse wurden im Zuge der vierten Station am Beispiel des Springkrauts untersucht. Dabei handelt es sich um ein Neophyt, was bedeutet, dass die Pflanze nur durch menschliche Mitwirkung ein Gebiet erreicht hat und sich nun dort als nicht-einheimische Art verbreitet.

Abgerundet wurde der Ausflug durch eine gemeinsame Besprechung im Plenum. An diesem Tag konnten die Schülerinnen und Schüler einen umfangreichen Einblick in das Leben im und um das Fließgewässer erhalten.

 

Von Paul Deichmann, Valentin Schomburg, Jannik Wegmann, Samantha Utrillas Wieland, Maja Stender

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Sonne, Äpfel, Apfelsaft – gute Stimmung im Schulgarten

Viele fleißige Hände aus der Schulgemeinde haben sich auch dieses Jahr wieder getroffen, um bei Sonnenschein und toller Atmosphäre Äpfel zu ernten und Apfelsaft von Hand zu pressen. Dabei wurde 250 kg Äpfel zur Mosterei gebracht und ca. 70 Liter Apfelwein angesetzt. Schülerinnen und Schüler, Ehemalige und Kolleginnen und Kollegen hatten einen schönen Nachmittag, der auch hier die Schulgemeinschaft gestärkt hat. Besonderen Dank gilt auch der Koch-Werkstatt von Ingrid Ström, deren Mitglieder spontan das Apfelernten unterstützt haben.

Der Apfelsaft soll bei einer der nächsten Schulveranstaltungen ausgeschenkt werden. Der Apfelwein wird um die Weihnachtszeit im Kollegium verkostet werden.

 

Peter Malz – Leiter der Schulgarten AG

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Berufsorientierung mit Dennis Steiner

Seit zwei Wochen ist Dennis Steiner, Lehrer für Politik und Wirtschaft und ein engagierter Kollege im Bereich der Berufsorientierung, bei uns an der Schule. Er steht mit Rat und Tat zur Seite, wenn es darum geht, Fragen zur Studien- und Berufsorientierung zu beantworten oder Kontakte zur Agentur für Arbeit herzustellen. Er ist auch auf dieser Ebene Ansprechpartner für die Schülerschaft, die Eltern und das Kollegium des Grimmels. Wer also gezielt beraten werden möchte oder Fragen zum Studium, einem Praktikum oder der Berufsausbildung hat, kann sich gerne an ihn wenden.

 

Für den FB II, Peter Malz

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