Polnische Schülergruppe aus Cieszyn zum Gegenbesuch am Grimmels

Kreisbeigeordneter Hugo Klein betont die besondere Bedeutung des Austauschs

Vom 19. bis 26 September halten sich 18 Schülerinnen und Schüler von unserer polnischen Partnerschule in Cieszyn mit ihren Lehrkräften Frau Anja Broda und Herrn Dariusz Gruszka-Probst an unserer Schule auf. Zusammen mit ihren Partnern werden sie in den nächsten Tagen interessante Ausflüge nach Fulda, Mainz, Frankfurt und Büdingen unternehmen. Darüber hinaus gibt es an einem Projektvormittag auch die Gelegenheit zum gemeinsamen Kochen und Essen. Dabei soll, so Frau Ekaterina Leo und Herr Lars Bürker, die am Grimmels für den Austausch verantwortlich sind, insbesondere darauf geachtet werden, Plastikmüll zu vermeiden.

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Grimmelshausen‐Gymnasium erneut Sieger bei Explore‐Science

Die siegreiche Mannschaft des Grimmelshausen‐Gymnasiums vor dem berühmten „Löwenzahn“ Wagen in Bremen: v.l. Physiklehrer Burkhard Lamm und die Erfinder Till Taubert, Victor Schneider, Erik Halterbeck, Dominic Fischer und Leon Harms mit den beiden Sieger‐Traktoren

Selbst konstruierter Kleintraktor zieht 300 Kilogramm

Seit 2012 nimmt der „Erfinder‐Club“ des Grimmelshausen Gymnasiums Gelnhausen an den Wettbewerben „Explore‐Science“ teil, einer alljährlichen Physik‐Großveranstaltung für
Schüler von Grundschulen bis Abschlussklassen von Gymnasien. Insgesamt konnten 5 Siege
und mehrere Treppchenplätze errungen werden, so im Mai diesen Jahres der 1. Platz beim Wettbewerb „Traktorpulling“ in Mannheim gegen fast 600 Konkurrenten . Ein auf ein A4 Blatt passender, selbst konstruierter Kleintraktor musste eine möglichst große Last ziehen, was dem Grimmels‐Traktor mit 150kg Zuglast überzeugend gelang.
Vor wenigen Tage fand der vergleichbare We bewerb in Bremen statt, und auch hier reiste
eine fünfköpfige Mannschaft aus Gelnhausen mit ihrem Physiklehrer Burkhard Lamm vom
Erfinder‐Club an. Diesmal befanden sich sowohl der überarbeitete Siegtraktor von Mannheim als auch eine verbesserte Konstrution im Gepäck.
Die Konkurrenz hatte nicht geschlafen und die Gelnhäuser Radkonstruktion kopiert , aber
gegen das „Gelbe Monster“ hatte niemand eine Chance: 300kg Last kann der Minitraktor,
der auf acht kleinen Sägeblättern fährt, über den Boden ziehen, eine kaum glaubliche
Leistung. Der zweite Traktor errang den vierten Platz, Grund genug für den
Organisationsleiter der Veranstaltung, Dr. Axel Carl, die besondere Arbeitsleistung des
Gelnhäuser Erfinderclubs bei der Siegerehrung zu betonen.

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Informationen zur Projektwoche

  • Die Projekte sollen (Mo.-Mi) möglichst in der Kernzeit von 8-12 Uhr stattfinden. Davon abweichende Termine und Zeiten, sowie Ausflüge, müssen die Projektleiter mit ihren Gruppen vereinbaren und Ihnen als Eltern entsprechend mitteilen bzw. Ihr Einverständnis einholen.
  • Der Donnerstagvormittag ist frei, kann aber bei Bedarf von den Projektgruppen zur Vorbereitung genutzt werden.
  • Die Teilnahme am Schulfest von 14.30 Uhr bis 19.00 Uhr (14.30 Uhr Aufbau, 15.30 Uhr Beginn Schulfest) ist für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend.
  • Die Teilnahme an den Projekttagen ist verpflichtend und muss bei Fehlen wie üblich entschuldigt werden.
  • Für Eltern mit Kindern in den Klassenstufen 5-7 besteht bei Bedarf die Möglichkeit, ihr Kind im Rahmen „Verlässliche Schule“ von 7.45 – 13.00 Uhr betreuen zu lassen. Dies kann an allen vier Vormittagen (Mo.-Do.) sein oder auch nur an einem. Dies wurde bereits auf einem Schreiben an alle Eltern abgefragt. Wer sein Kind noch anmelden möchte, sollte den Bedarf nun bis spätestens Freitag, 18.9. angeben.
  • Die gebuchte Nachmittagsbetreuung findet (Mo.-Mi.) wie gewohnt statt. Am Donnerstagnachmittag entfällt die Nachmittagsbetreuung wegen des Schulfestes.

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„Glück macht Schule“ 

Grimmels-Schülerin Meryem Okus beim „Tag der Handschrift“ ausgezeichnet                                                                                    

Der landesweite Schreibwettbewerb zum Tag der Handschrift forderte Schülerinnen und Schüler der 6. und 7. Klassen auf, über das Glück zu schreiben. Wie erfahren sie Glück, was macht es für sie aus? Die Resonanz darauf war überwältigend. Insgesamt 10 000 handgeschriebene Glücksbriefe aus 39 hessischen Städten wurden bei der Stiftung Handschrift eingereicht. Prämiert wurden 100, und der Glücksbrief von Meryem Okus (7.5) war unter den ausgezeichneten.

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42 Grimmels erwerben ein Cambridge-Diplom

Einige der Cambridge-Absolventen des Grimmels mit ihren Kursleiterinnen Andrea Bechtold-Zwiener und Sabine Hartmann

Henrike Grimm, Nils Hermann und Niklas Runkel erreichen C2-Niveau

42 Grimmels-Schüler*innen legten im Mai die Prüfungen für das Cambridge First bzw. das Cambridge Advanced Exam ab. Jetzt wurden ihnen in einer kleinen Feierstunde von ihren Kursleiterinnen Frau Andrea Bechtold-Zwiener und Fachbereichsleiterin Frau Sabine Hartmann die begehrten Diplome überreicht.

27 von ihnen hatten sich entweder im Rahmen des Wahlunterrichts zwei Jahre lang oder in einer einjährigen AG auf die Ablegung des First Cambridge Exam (FCE) vorbereitet.  25 erreichten das angestrebte B2 Niveau, wobei Franz-Janis Jaron, Lennard Müller, Emre Cekic und Jennifer Larin Kenntnisse auf C1 Niveau nachwiesen. Zwei Teilnehmern wurde das B1 Niveau bestätigt.                                    

14 weitere Schüler*innen sind stolze Besitzer des anspruchsvollen Cambridge Advanced Exam (CAE), das ihnen Englischkenntnisse auf C1 Niveau bescheinigt. Henrike Grimm, Nils Hermann und Niklas Runkel erreichten sogar das Niveau C2, wiesen also Kenntnisse auf muttersprachlichem Niveau nach.

Ein Cambridge Zertifikat haben erworben:

Jonas Andres, Emily Benatzky, Helen Brandes, Emre Cekic, Laura Dworak, Till Engel, Jonas Eurich, Henrike Grimm, Jannuik Heinze, Nils Hermann, Anna Maria Hoppe, Franz-Janis Jaron, Matthias Joh, Adeline Just, Annika Karau, Jonathan Kollmann, Florian Krieg, Jennifer Larin, Lilian Limburg, Jasmin Mauler, Tim Metschan, Lennard Müller, Paul Metz, Hendrick Noll, Celina Ockert, Imke Oelmann, Cathalina Rolfsmeyer Finja Richter, Kilian Rostig,  Niklas Runkel, Julia Runkel, Nya Lina Smith, Aaron Schum, Maja Stender, Daniel Wagner, Sander Wagner, Alexander Wiesner, Malin Wolf,

Die Schulgemeinde gratuliert allen zum bestandenen Diplom und wünscht Ihnen weiterhin viel Freude mit der englischen Sprache.

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Avignon in seiner ganzen Pracht

Kursfahrt der Q3 begeisterte mit einer Mischung aus Kultur und Freizeit

Gemeinsam traten der Biologie LK, der Chemie LK sowie der Französisch LK die Reise am Montagabend (12.8.2019) nach Frankreich, Avignon an. Nach einer langen und teilweise anstrengenden Busfahrt erreichten die 45 Schüler*innen zusammen mit ihren drei Tutor*innen Frau Gerlach (Bio), Herr Meininger (Chemie) und Frau Noll (Französisch) gegen 11 Uhr des nächsten Tages das Hotel.

Nachdem alle ihre Zimmer bezogen hatten, hatten wir erst einmal bis zum Abendessen Freizeit. Einige Schüler*innen verbrachten den Nachmittag am Pool, andere gingen im nahegelegenen Einkaufszentrum shoppen oder besichtigten die Umgebung. Nach dem gemeinsamen Abendessen hatten wir auch den Abend zur freien Verfügung. Durch etliche Bars und Spielhallen fiel den Meisten die Abendgestaltung nicht schwer. Aufgrund der langen Busfahrt entschieden sich jedoch einige für einen entspannten, kurzen Abend im Hotel.

Weiter ging es am Mittwoch mit einer Stadtführung durch Avignon. Highlight der Führung waren der Papstpalast und die Brücke „Pont Saint-Bénézet“, die beide sehr eindrucksvolle Bauwerke sind. Des Weiteren besichtigten wir eine Basilika und das Zentrum der Stadt, in dem wir uns anschließend in Kleingruppen frei bewegen durften. Zurück im Hotel und nach dem Abendessen gingen eine Vielzahl der Schüler*innen gemeinsam mit den Lehrkräften in das 500 Meter entfernte Bowling-Center.

Am nächsten Morgen fuhren wir sehr früh zu der Sehenswürdigkeit „Pont du gard“, ein eindrucksvolles, römisches Aquädukt. Dies sahen wir an dem Tag nicht nur dieses eine Mal, da wir wenige Stunden später auf unserer Kanufahrt bei strahlendem Sonnenschein unter der Brücke durchpaddelten. Für einige war das Kanufahren das Highlight der ganzen Kursfahrt.

Andere präferierten den Freitag, an dem wir den größten Salzgarten des Mittelmeers und am Nachmittag den Strand „Le grau du roi“ besuchten. Bei Temperaturen um die 35° war dies auch eine gute Möglichkeit sich im Meer abzukühlen.

Am vorletzten Tag stand die Besichtigung des Naturschutzgebietes „Camargue“ auf der Tagesordnung. Es war sehr interessant dem französischen Führer und der deutschen Führerin zuzuhören und viele Dinge über die Artenvielfalt im Gebiet der Provence zu erfahren. Leider haben wir keine Flamingos gesehenL. Dank geht raus an Katrin L. und Tim M., die als Übersetzer fungierten. Im Anschluss daran ging unsere Reise weiter nach Arles, eine ebenfalls große und schöne Stadt Frankreichs. Dort hatten wir wieder die Möglichkeit in Kleingruppen die Stadt zu erkunden und eine Kleinigkeit zu essen. Viele Schüler*innen sahen sich das beeindruckende Amphitheater an, in dem noch heute Theateraufführungen, Konzerte und Stierkämpfe stattfinden.

Da dies der letzte Abend war, bekamen wir von den Lehrern die Möglichkeit erneut nach Avignon zu fahren um dort das Nachtleben auszutesten. Während einige in Bars zusammensaßen, tanzten die anderen auf dem Platz des Papstpalastes bei einer „Silent Party“. Alles in allem war es ein sehr gelungener Abend und ein würdiger Abschluss der Kursfahrt.

Auch am Abreisetag bot sich den Schülern die Möglichkeit im Anschluss an das Frühstück, das jeden Morgen aus frischen Croissants, Brötchen und Aufstrich bestand, ein letztes Mal in Avignon auf Souvenir-Jagd zu gehen. Um 16:30 stand dann die Abreise auf dem Plan. Die Luftfeuchtigkeit und Temperatur im Bus waren weit über der Norm, weshalb sich die Fahrt als sehr anstrengend erwies. Trotzdem kamen wir alle heil und gesund am Montagmorgen um 7:15 an der Schule an.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Kursfahrt sehr gelungen war und es keinerlei größere Auseinandersetzungen und Strapazen gab.

Ein großer Dank geht außerdem an Berti, unseren Busfahrer, der in jeder noch so stressigen Situation die Ruhe bewahrte und uns überall zuverlässig absetzte und an die mitgefahrenen Lehrkräfte, die uns eine schöne Woche und genügend Freiheiten geboten haben.

 

(Lucie Kaiser, Laura Kleinfelder, Hannah Diemel)

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Projektwoche zur Systembiologie an der TU Darmstadt

Antonella Ilickovic (links) mit ihrer Biologie-Lehrerin und MINT-Koordinatorin Franziska Wöll

Erfolgreiche Bewerbung der Grimmels-Schülerin Antonella Ilickovic (Q3.7) 

Das Lernlabor der TU Darmstadt bietet in den Herbstferien (07.10.19 bis 11.10.19) eine Projektwoche für Oberstufenschülerinnen und -Schüler (bevorzugt Q3) an. Im Rahmen dieser Projektwoche haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit modernste Arbeitstechniken, Equipment und Auswertungsmethoden biologischer Forschung, wie zum Beispiel Spektroskopie, Fluoreszenzmikroskopie, Kultivierung von Mikroorganismen etc., kennenzulernen und das mathematische Modellieren biologischer Sachverhalte anzuwenden.  Systembiologie bedeutet, dass unterschiedlichste Erkenntnisse und Methoden der Biologie, Chemie, Physik, Mathematik und Informatik kombiniert und angewendet werden.

Die Projektwoche wird von der Joachim Herz-Stiftung unterstützt und wird von der Arbeitsgruppe um Herrn Prof. Alexander Löwer (Institut für – Systems Biology of the Stress Response) und Dr. Guido Klees (Leiter des Lernlabors) der TU Darmstadt wissenschaftlich begleitet.

Es stehen für alle hessischen Schulen lediglich 12 Plätze zur Verfügung. Die Schulgemeinde des Grimmelshausen-Gymnasiums gratuliert Antonella Ilickovic zu ihrer erfolgreichen Bewerbung und wünscht ihr bereits jetzt viele interessante Einblicke in aktuellste Arbeitsbereiche der MINT-Fächer.

Franziska Wöll

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Meinungsbildung und Demokratiegestaltung am Grimmels

 „Der große Krieg und die Erosion der Kultur“ – ein Vortrag für die Oberstufe

Am 3. September 2019 fand in der Aula unserer Schule ein Vortrag von Professor Dr. Siegfried Becker zum Thema  „Der große Krieg und die Erosion der Kultur“ statt, der auf Initiative von Matthias Dickert zustande gekommen war. Eingeladen waren die Schülerinnen und Schüler der E-Phase und des Q3-Kurses im Fach Geschichte.

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Deutsch-französischer Individualaustausch zwischen Hessen und Aquitaine – ein Erfahrungsbericht

Die beiden Schülerinnen Kathrin und Elise haben beschlossen, an dem hessischen Landesprogramm zwischen den beiden Partnerregionen teilzunehmen. Dabei kommt zunächst die französische Schülerin  im Sommer nach Deutschland, bevor der Gegenbesuch im Herbst stattfindet.

Sechs Wochen ohne meine Familie, meine Freunde und meine Sprache in Deutschland verbringen? Zugegeben – die Idee hat mich zunächst beängstigt, aber am Ende war diese Erfahrung sehr prägend und spannend. Die Entdeckung der Kultur und der fremden Lebensweise ermöglicht das Verlassen unserer Komfortzone und unserer Routinen. Zudem wird die Sprache durch den täglichen Gebrauch leichter zu verstehen und zu benutzen. 

Der Anfang ist recht schwer, weil man mit den gelernten Vokabeln außerhalb der künstlichen Unterrichtswelt nicht sehr weit kommt, aber man lernt viel einfacher und schneller, da die Sprache beim Verständigen sehr wichtig ist. 

Dieser Individualaustausch zwischen den Partnerregionen Hessen und Aquitaine ermöglicht es uns auch, neue Menschen kennenzulernen und Begegnungen zu haben, die wir nie vergessen werden. Neue Freundschaften entstehen und die Zeit vergeht wie im Flug. 

Den größten Fehler, den man bei einem Austausch machen kann, ist nicht zu sagen, wann wir etwas nicht verstehen, was uns davon abhält von unseren Fehlern zu profitieren und zu lernen. 

Alles in allem kann ich nur jedem raten, sich diese sehr interessante und lohnende Erfahrung nicht entgehen zu lassen und sie mit allen Sinnen und mit ganzem Herzen zu erleben, um selbstständiger und reifer zu werden. Eine andere Kultur und Sprache zu entdecken ist eine Erfahrung, die jeder einmal gemacht haben sollte!

 

(Artikel: Elise Bayet , Übersetzung: Katrin Steinkamp) 

 

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