„Handeln kommt aus Hoffnung!!“

…aus der Hoffnung, irgendwann in naher Zukunft in einem Deutschland ohne Rassismus zu leben, in einer Welt, in der rechtem Gedankengut keine Bühne mehr geboten wird.

Wir denken, also sind wir, und damit haben wir Verantwortung für unsere Mitmenschen und unsere Zukunft. Denn wir haben die Dinge in der Hand und wir machen den Unterschied.

Der diesjährige Friedenspreis des Deutschen Buchhandels wurde am 24.10.2021 in der Paulskirche in Frankfurt am Main an die simbabwische Autorin Tsitsi Dangaremgba vergeben.

In ihrer Rede thematisiert die Preisträgerin die westliche Gewalt der Kolonialisierung auf dem afrikanischen Kontinent und appelliert an eine globale Friedensförderung. Das Leben in postkolonialen Ländern sei durch Feindschaft, Konflikte und Feindseligkeit bestimmt und Gewalt stehe dabei oft an der Tagesordnung.

Aufgrund der wiederkehrenden Gewalt auch nach der Dekolonialisierung sei ein Frieden nicht möglich. Laut der Preisträgerin führe das Konzept des Profits bloß zu einem System der Ausbeutung.

Der Leitsatz der westlichen Aufklärung „Ich denke, also bin Ich!“ müsse reformiert werden, da er zur Aberkennung des menschlichen Wertes führe. Dangaremgba appelliert, über das Ich hinaus zum Wir zu schauen und dem Leitsatz „Wir denken, also sind Wir!“ zu folgen.

Die Entscheidung, was und wie wir denken, sei eine Entscheidung zwischen gewalt- oder friedensförderndem Leben. Der Wandel der Menschen sei möglich, was sich in der Preisverleihung an eine schwarze Frau deutlich abzeichne.

Dieses Thema, mit dem sich die Reden der Preisverleihung des Friedenspreises des deutschen Buchhandels 2021 befassen, passt in besonders guter Weise zum Thema „Reden gegen den Hass“, mit dem wir uns als Deutsch LK in der Q2 auseinandergesetzt haben sowie zum Projekt „Schule

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Grimme-Preisträger und Tiny Tales-Erfinder Florian Meimberg am Grimmels

Ende Februar 2021 hatte unsere Klasse (10.4) die große Ehre, im Zusammenhang mit dem Thema Kurzgeschichten, den Autor und Erfinder der sogenannten „Tiny Tales“, Florian Meimberg, in einer Videokonferenz kennenzulernen, sogar unsere eigenen Tiny Tales vorzustellen und sein Feedback einzuholen.

Im Januar und Februar diesen Halbjahres 2021 befassten wir uns im Deutschunterricht mit dem Thema „Kurzgeschichten“. Im Zuge dessen betrachteten wir auch die sogenannten „Tiny Tales“ von Florian Meimberg genauer, da diese ähnliche Merkmale wie eine Kurzgeschichte aufweisen.
Allerdings sind es eben ganz besondere Kurzgeschichten, deshalb auch der eigene Begriff. Sie dürfen nicht mehr als 140 Zeichen haben, denn Meimberg veröffentlichte sie ursprünglich nur auf bestimmten Kommunikations-Plattformen. Die Leser*innen brachten diesen Kürzestgeschichten so viel Begeisterung entgegen, dass diese schließlich in einem Buch namens „Auf die Länge kommt es an“ veröffentlicht und teilweise sogar verfilmt wurden. In den sehr kurzen Geschichten entstehen Erwartungshaltungen, welche die Leser*innen dann am Schluss durch eine plötzliche Wendung verblüffen lassen.

Auch Frau Kilic, unsere Deutschlehrerin, wollte, dass wir uns mit dieser Thematik auseinandersetzen und uns an eigenen Tiny Tales versuchen. Diese sollten sich über aktuelle Themen drehen: das homeschooling oder auch andere Aspekte und Gefühlslagen, die uns zu dieser Zeit beschäftigten.

Sehr überraschend und spontan bekamen wir dann als Klasse die Chance, mit dem Autor und Erfinder der Tiny Tales persönlich in einer Videokonferenz zu sprechen. Meimberg las uns weitere Tiny Tales vor und erzählte, wie er auf die Idee kam, Tiny Tales zu schreiben. Außerdem durften wir ihm auch unsere erstellten Tiny Tales vorlesen und er gab uns Feedback.

Ich denke, ich spreche im Namen aller aus der 10.4, wenn ich sage, dass es toll war, von dem Autor höchstpersönlich Anerkennung für seine eigenen Kreationen und auch Feedback zu diesen zu bekommen. Auch deshalb, weil man merkte, dass auch Meimberg Freude daran hatte, unsere Ideen und Umsetzungen seiner Erfindung zu hören, was es wirklich zu einer sehr netten und lustigen Stunde machte. Gerade in dieser dunklen Zeit damals, war es ein schönes Ereignis, an das man sich immer wieder gerne zurück erinnert.

Elena Wiesbrock, Klasse 10.4

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Vorlesewettbewerb 2020 – Mit „Teams“ aus den Kinderzimmern

Jannik Wölfer (6.6) ist Schulsieger

Am 19.11. 2020 war es soweit, die 6 KlassensiegerInnen traten im Grimmels-Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs 2020 miteinander an. Wie viele große Preisverleihungen dieses Herbstes fand auch diese Veranstaltung digital statt. Alle Jugendlichen zeigten damit , wie routiniert und alltäglich ihnen mittlerweile der Umgang mit Teams ist.  Eine ganz besondere Atmosphäre lag so über der Veranstaltung, zu der sich die Kinder aus ihren Zimmern und privaten Räumen zuschalteten und so für sie gemütliche, individuelle Leseorte wählen konnten.

Angetreten sind Klara Houben aus der 6.1 mit „Rubinrot. Liebe geht durch alle Zeiten“ von Kerstin Gier, aus der 6.2 Rocco Serrano y Fath mit „Wir holen den Pokal“ von Manfred Mai, aus der 6.3 Maike Jansen mit „Krabat“ von Otfried Preußler, aus der 6.4 Lynn Lindner mit „Das Märchen von Beedle dem Barden“ von J.K. Rowling, aus der 6.5. Marie Bischoff mit „Über die Berge und über das Meer“ von Dirk Reinhard und aus der 6.6 Jannik Wölfer mit „??? und der seltsame Wecker“.

In der zweiten Runde lasen die Kandidaten ihre Fremdtexte, die ihnen digital übermittelt wurden,  aus dem Jugendroman „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“ von Maartje Kuiper.

Als Jurymitglieder begleiteten die Deutschlehrerinnen Bettina Mähler und Silke Schneider sowie die SchülerInnen Julia Grottke aus dem Grimmels Buchland sowie Constantin und Carlotta Amend als Schulsieger der Jahre 2018 und 2019 die Veranstaltung.

Den ersten Platz belegte Jannik Wölfer (6.6), den 2. Platz Marie Bischoff (6.5) und den 3. Platz Maike Jansen (6.3).  Jannik darf im Februar beim Regionalentscheid MainKinzigWest das Grimmels vertreten.

Am nächsten Tag wurden alle Kandidaten von Sabine Hartmann (Leiterin

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Leser gesucht!

 

Preisverdächtig

zum 2. Mal Preview des Jugendliteraturpreises am Grimmels

 

Veranstaltung im Herbst 2020 (im Kulturkeller oder virtuell)

ab sofort: Leser*innen gesucht (Schüler, Lehrer, Eltern)

(Anmeldung bei christine.bischoff@grimmels.de)

Auch in diesem Jahr stehen in den Rubriken „Jugendbuch“ und „Preis der Jugendjury“ ganz spannende, lesenswerte und aktuelle Bücher auf der Nominierungsliste des Jugendliteraturpreises 2020. Einige Tage, bevor im Rahmen der Frankfurter Buchmesse im Oktober die Sieger bekannt gegeben werden, wollen wir am Grimmels (Schüler*innen, Leheri*nnen, aber auch Eltern) überlegen, welches der Bücher wir prämieren würden. Da im Moment noch nicht klar ist, welche Form

2018 haben wir die Veranstaltung bereits sehr erfolgreich durchgeführt. Das Buch, das uns damals besonders berührt hatte – „The hate you give“ von Angie Thomas – ist heute angesichts der Eskalation rassistischer Polizeigewalt in den USA und den weltweiten Protesten gegen Rassismus gewissermaßen das Buch der Stunde. Absolut lesenswert und auch die Verfilmung von George Tillmann sehr gelungen.

2020 stehen nun wieder je 6 Bücher auf den Nominierungslisten.

Susan Kreller „Elektrische Fische“, Dita Zipfel „Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte“, Antje Herden „Keine halben Sachen“, Jason Raynolds „Long way down“, Dasha Slater „Bus 57“, Stefanie de Velasco „Kein Teil der Welt“, Christelle Dabos „Die Spiegelreisenden. Die Verlobten des Winters“, Steve Tasane „Der Junge ohne Namen“, Dirk Reinhardt „Über die Berge und über das Meer“, Sarah Crossan „Wer ist Edward Moon?“, Neal und Jarron Shustermann „Dry“.

Zunächst suchen wir nun Leser*innen, die sich für eines oder mehrere dieser Bücher begeistern lassen. Im Herbst findet dann eine Veranstaltung statt, bei der die Bücher vorgestellt und Textstellen vorgelesen werden können. Die Zuhörer stimmen am Ende darüber ab, welches der Bücher besonders preisverdächtig ist.

Über eine rege Teilnahme freuen wir uns sehr!

Die Fachschaft Deutsch (Koordination der Veranstaltung: Christine Bischoff)

 

Zur Planung ist es wichtig, das Interesse zur Teilnahme möglichst schnell mitzuteilen.

(Anmeldung bei christine bischoff@grimmels.de)

 

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Bezirksentscheid Vorlesewettbewerb

GRIMMELS-Leserin Carlotta Amend brilliert beim Bezirksentscheid in Somborn

(Bilder von Jutta Link, GNZ)

Ein Jahr nach ihrem Bruder Konstantin (7.4) besuchte Carlotta Amend (6.4), GRIMMELS-Schulsiegerin des Vorlesewettbewerbs 2019/20 für die Jahrgangsstufe 6, am 5.2.2020 im Rathaus Somborn mit 13 Jugendlichen anderer Schulen den Bezirksentscheid Main-Kinzig-Kreis West. Am Ende eines spannenden Wettbewerbes stand für Carlotta ein hervorragender zweiter Platz zu Buche.

Ausdrucksstark und lebendig las sie eine wunderbar abgerundete Textstelle aus J.K. ROWLINGS „Harry Potter und der Stein der Weisen“ vor: „Wer in diesen magischen Spiegel blickt, sieht nicht sein Spiegelbild. Stattdessen zeigt er, wie man sich am liebsten sehen würde.“

Für die Zuhörer war der Vormittag eindrücklich, denn vielen der Leserinnen und Lesern gelang es, die Zuhörer mit in ihre Texte hineinzunehmen und durch Vorlesen ein Kopfkino entstehen zu lassen. Fast ausschließlich wurde aus beliebten Serien gelesen. Dabei reichte das Spektrum von „Bodyguard II“ „Seawalkers“, „Thalamus“, „Biss zum Morgengrauen“, „Schule der magischen Tiere“, der „Duftapotheke“ bis zum „Magischen Baumhaus“ und „??? Kids“. Der Bezirkssieger West las eine lustige Textstelle aus „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ und überzeugte die Jury mit seinem eindrücklichen Lesevortrag.

In der zweiten Runde wurde aus Anne Beckers „Die beste Bahn meines Lebens“ gelesen. Ausgerichtet wurde der Bezirksentscheid in Kooperation von Kopernikus-Schule und der Buchhandlung „Das Buch“ in Somborn.

Für den diesjährigen Schulentscheid am Grimmels stehen die Geschwister Amend als Mitglieder der Jury jetzt schon fest.

Christine Bischoff

 

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Schwitzen für die Rechtschreibung

Grimmels – Team am Start beim großen Diktatwettbewerb

„Wenngleich ich mich beileibe akribisch mit rhetorischen Mitteln präpariert hatte, war mir recht blaublümerant zumute.“  Hätten Sie den Satz fehlerfrei geschrieben? Am Donnerstagnachmittag grübelte das fünfköpfige Team des Grimmelshausen Gymnasiums mit ca. 180 anderen Teilnehmern des großen Diktatwettbewerbs über die richtige Schreibweise.

Beinahe hätte ein Teil des Teams aufgrund einer Zugverspätung das Finale des siebten überregionalen Wettbewerbs noch verpasst. Während zwei Teammitglieder schon vor Ort in der Aula des Goethe-Gymnasiums in Frankfurt ungeduldig warteten, saßen die anderen noch im Zug und nutzen die „freie“ Zeit, um sich das ein oder andere Wort oder die ein oder andere Rechtschreibregel nochmals genau anzuschauen.

Pünktlich um 16 Uhr war es dann aber für alle soweit. Ausgerüstet mit Schreibblöcken und braunen Filzstiften konzentrierten sich alle Teilnehmer auf das 183 Wörter lange Diktat „Nachricht zum Aufregen“, das sich inhaltlich mit einem digitalen Missverständnis und dem Grundgesetz beschäftigte. Insgesamt waren etwa 64 sprachliche Hürden zu bewältigen. Das Team bestehend aus dem Schüler Tim Metschan, den Elternvertretern Frau Regina Ceric und Frau Ivonne Fischer sowie den beiden Lehrerinnen Frau Silke Schneider und Frau Sabine Hartmann absolvierte das Diktat mit Bravour. Jeder Einzelne lag mit seiner Fehlerzahl weit unter der durchschnittlichen Fehlerzahl von 17,9 Fehlern. Dennoch reichte es am Ende nicht, um auf die vorderen Plätze zu kommen. Alle waren sich aber einig, dass das Ganze sehr viel Spaß gemacht hat und man im kommenden Jahr auf jeden Fall wieder mit dabei ist, wenn es heißt: „Wie gut ist dein Deutsch?“

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Constantin Amend beim Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs

Schüler des Grimmels zeigt lebendigen und betonten Vortrag

Am Montag, den 25.02.2019, vertrat Constantin Amend aus der Klasse 6.4 das Grimmelshausen-Gymnasium beim Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs des Börsenvereins. Das Kreisfinale fand in der Kopernikusschule in Freigericht statt, wo sich 13 Schulsiegerinnen und Schulsieger trafen, um unter sich den besten Vorleser auszumachen. Beurteilt wurden die jungen Leser von einer fachkundigen Jury, bestehend aus den beiden Deutschlehrern Frau Daniela Dietrich und Herrn Christoph Symalla, der Buchhändlerin Barbara Warlimont und dem Vorsitzenden des Schulelternbeirates der Kopernikusschule Herrn Dr. Jürgen Steiner.

In einer ersten Wettbewerbsrunde lasen die Teilnehmer aus ihnen bekannten Büchern vor, die sie zuhause vorbereitet hatten. Dementsprechend waren die Vorträge durchweg lebendig und die Textauswahl sehr vielfältig. Vertreten waren beispielsweise die Romane Tintenherz, Ostwind, Oberschnüffler Oswald oder ein Band der Drei Fragezeichen-Reihe. Constantin hatte sich für den ersten Teil der fünfbändigen Fantasybuchreihe Percy Jackson entschieden und las eine Passage, bei der er die Emotionen der verschiedenen Rollen besonders gut zum Ausdruck brachte.

Nach einer halbstündigen Verschnaufpause, in der sich die zum Teil doch recht aufgeregt wirkenden Vorleser noch einmal sammeln und stärken konnten, ging es in den zweiten Wettbewerbsdurchgang. Bei diesem mussten alle Teilnehmer aus einem Fremdtext vorlesen. In diesem Jahr fiel die Wahl auf den Roman Das Museum der sprechenden Tiere von Helen Cooper. Als besondere Überraschung durften alle Kandidaten eine Ausgabe des Romans am Ende der Veranstaltung mit nach Hause nehmen. Die Kinder lasen jeweils drei Minuten lang fortlaufend aus diesem Buch vor. Hier wurde an der ein oder anderen Stelle deutlich, dass das Vorlesen eines unbekannten Textes doch etwas anspruchsvoller ist, und so trennte sich nun etwas deutlicher „die Spreu vom Weizen“. So wurde zum Beispiel aus beige [baɪ̯ge] oder aus der englischen Mum wurde [mʊm]. Dennoch gaben alle ihr Bestes und die Jury fällte letztlich ihr Urteil unter drei jungen Vorleserinnen, die ins Finale gebeten wurden. Die endgültige Wahl fiel auf Emilija Jeftic von der Albert-Einstein-Schule in Maintal. Constantin landete knapp hinter den drei Siegerinnen und konnte stolz auf seinen lebendigen Vortrag sein.

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Journalistisches Angebot zum Mitmachen

Internationales Projekt „Jugend schreibt“ am Grimmelshausen-Gymnasium

Eine gründliche Recherche führen, Menschen interviewen, Texte redigieren – das Handwerkszeug eines Journalisten ist vielfältig, die Themenbereiche breit gefächert. Diese Erfahrungen sammelt derzeit eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern des Grimmelshausen-Gymnasiums, die sich gemeinsam mit ihrer Lehrerin Iris Schubert dazu entschlossen hat, am einjährigen Projekt „Jugend schreibt“ teilzunehmen.

 Bereits seit Mitte der 80er Jahre bietet die FAZ in Zusammenarbeit mit dem IZOP-Institut das Projekt „Jugend schreibt“ an. Zu den insgesamt 1948 Schülerinnen und Schülern aus ganz Deutschland und sogar Teilen Europas zählen im laufenden Durchgang auch die Teilnehmer des Deutsch-Leistungskurses Q3 am Grimmels unter der Leitung von Iris Schubert.

Seit 1. Februar erhalten die Jung-Journalisten die FAZ als E-Paper und haben dadurch die Möglichkeit, das Genre „Zeitung“ gründlich kennenzulernen und selbst eine Strategie zu entwickeln, wie man mit der Fülle des Geschriebenen gewinnbringend umgehen kann.

Darüber hinaus besteht auch ein „journalistisches Angebot zum Mitmachen“, d.h. die Schülerinnen und Schüler können sich einem weitgehend selbst gewählten Thema widmen, es entsprechend journalistisch aufbereiten und es dann zur Veröffentlichung anbieten. Ausgewählte Artikel publiziert die FAZ auf der Seite „Jugend schreibt“, andere werden in der „kleinen zeitung“, die viermal im Jahr herauskommt, abgebildet.

In der Rubrik „Sport und Spaß“ hat beispielsweise Vivien Grieb eine Reportage über die Herausforderungen des Distanzreitens geschrieben und dazu den Reiterhof von Dieter Hannes in Birstein besucht. Im Fokus der Reportage stand die Faszination an diesem Sport, aber auch die Herausforderungen für Mensch und Tier wurden dank gründlicher Recherche und zahlreicher Interviews deutlich. Abgedruckt wurde der Artikel in der dritten Ausgabe der „kleinen zeitung“ im September auf Seite 11.

Außerdem waren auch Beiträge von Vanessa Voges zum Thema „Sportökonomie“ sowie von Carl Köhler, der über das Leben in Singapur berichtete, vertreten. Dies ist ein toller Erfolg für den gesamten Kurs, denn in der „kleinen zeitung“ werden bei weitem nicht alle eingeschickten Artikel veröffentlicht, sondern nur nach gründlicher Auswahl durch die Redaktion.

Bis Ende Januar 2019 bleibt noch Zeit, Artikel zu verfassen und einzureichen, dann endet das aktuelle Projekt. Ob der eine oder andere Teilnehmer in Zukunft als professioneller Journalist arbeitet, wird sich zeigen. Sicher ist aber, dass die Mitglieder des Deutsch-Leistungskurses Q3 wichtige Erfahrungen und Fertigkeiten im journalistischen Bereich sammeln konnten und in Zukunft eine Zeitung und deren Inhalt mit ganz anderen Augen sehen werden.

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Literarische Welten erwachen am Grimmelshausen-Gymnasium zum Leben

Constantin Amend (6.4) belegt den ersten Platz beim Vorlesewettbewerb 2018

„Für mich ist es schön, neben der Heldin meiner Kindheit, neben Pippi Langstrumpf zu sitzen und euch so hier zu begrüßen“, eröffnete die Fachbereichsleiterin Sabine Hartmann den Vorlesewettbewerb 2018 am 8.11. im Kulturkeller des Grimmelshausen-Gymnasiums.

Spannung lag in der Luft, als die sechs Kandidaten aus ihren Lieblingsbüchern vorlasen. Gebannt hörten die gut 60 Gäste – Mitschüler, Freunde, Familie – zu und hätten am liebsten immer weiter zugehört, über die jeweils drei Minuten Vorlesezeit hinaus, denn es gelang allen vortrefflich, ihren literarischen Welten mit ihrer Stimme Leben einzuhauchen. „Vorlesen ist in wunderbares Gemeinschaftserlebnis“, schwärmte die Organisatorin Frau Bischoff bei der Eröffnung des Wettbewerbs, „bei dem man gemeinsam in eine Geschichte eintauchen kann.“

Die tolle Atmosphäre verdankte der Nachmittag neben den Vorlesern auch dem Engagement der Klasse 6.5 von Frau Rohloff, die mit ihrer bunten und lebendigen Bücherausstellung und leckeren Kuchenvariationen für einen schönen Rahmen sorgte. Besonders beliebt in der Klasse scheinen die Reihen „Woodwalkers“, „Harry Potter“, „Charlie Bone“,  „Animox“ und „Die Glücksbäckerei“ zu sein, aber auch viele andere Bücher wurden vorgestellt..

In der ersten Runde wurden selbst ausgewählte Textstellen vorgelesen: Frida Fischinger (6.1) las aus dem Thriller „Erebos“ von Ursula Poznanski, Lara Hergenröther (6.2) aus der Liebesgeschichte „Ohne ein einziges Wort“ von Rosie Walsh, Luna Günther (6.3) aus dem Fantasyroman „Luna im Zeichen des Mondes“ von Anne Buchberger, Constantin Amend (6.4) aus „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“ von J. K. Rowling, Max Rümmele (6.5) aus der Tierwandlerserie „Animox“ von Aimee Carter und  Johanna Bonin (6.6) aus dem Thriller „Saeculum“ von Ursula Poznanski.

Wie kann man mit drei Dollar reich werden? So lautete die Frage für den zweiten Durchgang, in dem aus dem Abenteuerroman „Die Mississippi-Bande“ (2017) von Davide Morosinotto vorgelesen wurde. Mit Mut, Kreativität und Zusammenhalt gelingt es den vier Freunden Ed, Te Trois, Julie und Tit, einen Kriminalfall zu lösen, und sie erleben dabei das Abenteuer ihres Lebens.

Im Anschluss an beide Runden beurteilte die Jury die Leseleistung und erstellte ein Ranking. Mitglieder der Jury waren: Lena Schmidt (Schulsiegerin 2018), Fabienne Rampfel (8.3) und Julia Grottke (5.2) (Grimmels Buchland), Frau Happ (Wissenschaftliche Bibliothek), Frau Müller (Brentano Buchhandlung Gelnhausen), Frau Beck (Grimmelshausen Bibliothek Gelnhausen), Frau Kirchner (Deutschlehrerin) und Frau Bischoff (Deutschlehrerin).

Als Schulsieger belegte Constantin Amend den ersten Platz, gefolgt von Max Rümmele (2. Platz) und Johanna Bonin (3. Platz). Neben Urkunden wurden ihnen Büchergutscheine überreicht. Frida, Lara und Luna erhielten Überraschungsbücher, die ihnen hoffentlich Lesevergnügen bereiten.

Constantin Amend wird im Januar 2019 das Grimmels beim Kreisentscheid in Somborn vertreten.

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