Journalistisches Angebot zum Mitmachen

Internationales Projekt „Jugend schreibt“ am Grimmelshausen-Gymnasium

Eine gründliche Recherche führen, Menschen interviewen, Texte redigieren – das Handwerkszeug eines Journalisten ist vielfältig, die Themenbereiche breit gefächert. Diese Erfahrungen sammelt derzeit eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern des Grimmelshausen-Gymnasiums, die sich gemeinsam mit ihrer Lehrerin Iris Schubert dazu entschlossen hat, am einjährigen Projekt „Jugend schreibt“ teilzunehmen.

Bereits seit Mitte der 80er Jahre bietet die FAZ in Zusammenarbeit mit dem IZOP-Institut das Projekt „Jugend schreibt“ an. Zu den insgesamt 1948 Schülerinnen und Schülern aus ganz Deutschland und sogar Teilen Europas zählen im laufenden Durchgang auch die Teilnehmer des Deutsch-Leistungskurses Q3 am Grimmels unter der Leitung von Iris Schubert.

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Literarische Welten erwachen am Grimmelshausen-Gymnasium zum Leben

Constantin Amend (6.4) belegt den ersten Platz beim Vorlesewettbewerb 2018

„Für mich ist es schön, neben der Heldin meiner Kindheit, neben Pippi Langstrumpf zu sitzen und euch so hier zu begrüßen“, eröffnete die Fachbereichsleiterin Sabine Hartmann den Vorlesewettbewerb 2018 am 8.11. im Kulturkeller des Grimmelshausen-Gymnasiums.

Spannung lag in der Luft, als die sechs Kandidaten aus ihren Lieblingsbüchern vorlasen. Gebannt hörten die gut 60 Gäste – Mitschüler, Freunde, Familie – zu und hätten am liebsten immer weiter zugehört, über die jeweils drei Minuten Vorlesezeit hinaus, denn es gelang allen vortrefflich, ihren literarischen Welten mit ihrer Stimme Leben einzuhauchen. „Vorlesen ist in wunderbares Gemeinschaftserlebnis“, schwärmte die Organisatorin Frau Bischoff bei der Eröffnung des Wettbewerbs, „bei dem man gemeinsam in eine Geschichte eintauchen kann.“

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Vorhang auf für …

… das „Theater der Dämmerung“ am Grimmelshausen-Gymnasium

Bereits zum siebten Mal gastierte am vergangenen Mittwoch auf Einladung des Fachbereiches Deutsch das „Theater der Dämmerung“ am Grimmelshausen-Gymnasium in Gelnhausen. Im Gepäck hatte das Duo um den Leiter des Theaters, Friedrich Raad, diesmal für die fünften Klassen das Märchen „Die wilden Schwäne“ von Hans Christian Andersen. Organisiert wurde die Veranstaltung von StR. Christine Bischoff.

„Licht- und Schattenspiele mit beweglichen Scherenschnittfiguren“ – so lautet die exakte Definition dessen, was die Künstlergruppe aus dem Rheinland seinem Publikum bietet. Dabei wurde das Märchen zu den Bewegungen der Figuren vorgetragen und mit entsprechender Musik untermalt. Ganz gespannt und voller Konzentration verfolgten die Kinder der fünften Klassen die Geschichte der schönen Königstochter Elisa, die von ihrer bösen Stiefmutter durch einen Zauber derart verwandelt wird, dass sogar der eigene Vater sie nicht erkennt und davonjagen lässt. Zuvor hat die Stiefmutter bereits die sechs Brüder in Schwäne verwandelt, die ebenfalls davongeflogen sind.

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„Der Mund voll ungesagter Dinge“

Vornominierung zum Jugendliteraturpreis am Grimmelshausen Gymnasium

Ein Hauch von Frankfurter Buchmesse wehte durch die Räume des Kulturkellers am Grimmelshausen-Gymnasium Gelnhausen. Am Donnerstag, 20.09. 2018, hatten sich nämlich zahlreiche Lesefans zusammengefunden, um der „Vornominierung“ des Jugendliteraturpreises 2018 beizuwohnen und selbst als Jury zu entscheiden, welche Werke es in die engere Auswahl schaffen sollten.

Nach jeweils einem Grußwort der Fachbereichsleiterin I, Frau Sabine Hartmann, und der Initiatorin der Veranstaltung, Frau Christine Bischoff, ging es auch sofort los. In der ersten Runde wurden zuerst einmal die nominierten Jugendbücher vorgestellt. Dies übernahmen Schüler von der 7. bis zur 13.Jahrgangsstufe, die die nominierten Bücher gelesen hatten. Mit ein paar Worten über das Buch im Allgemeinen und dem Vorlesen eines ausgesuchten Textausschnitts versuchten sie, den Zuhörern das Buch näher zu bringen. Jedes Buch durfte mithilfe eines Bewertungsbogens von allen Zuschauern auf Herz und Nieren geprüft werden, wobei es nicht nur Schwankungen zwischen anwesenden Lehrern und Schülern gab, sondern auch überzeugte Leser ihres Buches das Genre wechselten. Gewinner der Vornominierung war aber dann doch ziemlich deutlich das Buch ,, The Hate You Give“ von Angie Thomas, die die Unterdrückung von Afroamerikanern aus der Sicht eines 16-jährigen Mädchens darstellt, das sogar dabei zusehen muss, wie ihr bester Freund von einem Polizisten erschossen wird.

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Preisverdächtig …

Vorabnominierung zum deutscher Jugendliteraturpreis 2018 am GRIMMELS

Noch Leser*innen gesucht (v.a. für die Titel “Illuminae” und “Pferd,Pferd,Tiger, Tiger”)

Welches Buch wird den Jugendliteraturpreis 2018 bekommen? Eine erste Einschätzung wollen wir am Grimmels am 20.9.2018 bei unserer internen Vorabnominierung treffen. Bisher sind 11 Leser*innen und Leser dabei, die Werke der Longlist zu sichten und eine eigene Einschätzung zu treffen. Weitere Teilnehmer sind noch willkommen und können sich gern bei Frau Bischoff melden.
Der Jugendliteraturpreis (insgesamt mit 72.000 Euro dotiert) wird seit 1956 jährlich verliehen, Stifter ist das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Organisation von Preisfindung und Preisbekanntgabe liegt beim Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V.
Insgesamt sind 32 Titel nominiert.
Nicht alle können wir in unserer Vorabnominierung berücksichtigen. Wir haben uns für die Sparten „Jugendbuch“ und „Preis der Jugendjury“ entschieden und so stehen am GRIMMELS 11 Titel zur Debatte, die im Folgenden kurz skizziert werden.
Die einzelnen Titel beschäftigen sich mit unterschiedlichen Zeitebenen (der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft) und der Verknüpfung miteinander.

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Besuch einer Autorenlesung von Christian Duda

Am 29.5.2018 machte die Klasse 7.2 einen Ausflug, zusammen mit den Lehrerinnen Fr. Bischoff und Fr. Gerlach zu einer Autorenlesung von Christian Duda im Frankfurter Literaturhaus. Das Thema war das Buch „Gar nichts von Allem“, das zweite Buch der Trilogie „Elke“, „Gar nichts von Allem“ und „Milchgesicht“, welches dieses Jahr noch erscheinen wird. „Gar nichts von Allem handelt von einem pubertierenden Jugendlichen, der in den 70er Jahren lebt und deutsche als auch arabische Wurzeln hat. Er geht auf ein Gymnasium und wird von seinem Vater geschlagen, wenn er etwas falsch macht. Magdi und seine Geschwister müssen immer besser sei als alle anderen Kinder und dürfen niemals negativ auffallen sonst schlägt der Vater zu. Zudem kommen die vielen Vorurteile, die ihm Probleme bereiten.

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Lea Schmidt (6.3) ist Schulsiegerin des Vorlesewettbewerbs 2017

Obwohl die Aula gut gefüllt ist und fast alle der aufgestellten Plätze besetzt sind, ist es in der Aula so ruhig, dass auf das Mikrofon verzichtet werden kann, als am Donnerstag, dem 2.11.2017, die sechs von ihren Klassen nominierten Kandidatinnen – in diesem Jahr ausnahmslos Mädchen – zum Schulentscheid antreten. 

In der ersten Runde lesen die Kandidatinnen aus selbst ausgewählten Büchern vor und hatten im Vorfeld die Gelegenheit, die Betonung zu proben und mit Lesetechniken zu experimentieren. Allen sechs Vorleserinnen war ihre Begeisterung anzumerken: Nicole Leicht (6.4) hatte mit ihrer lustigen Passage aus Alice Pantermüllers „Lotta leben“ aufgrund ihrer charmanten und gut gesetzten Betonung viele Lacher des Publikums auf ihrer Seite. Lea Schmidt (6.3) entführte die Zuhörer mit ihrer lebendigen Betonung, die literarischen Figuren Leben einhaucht, in die Welt von Percy Jackson. Nele Rimbas (6.2) las aus „Armans Geheimnis“ vor und Luna Würfel (6.1) las pointiert und witzig aus Juman Kliembensteins „Der Tag, an dem ich cool wurde“. Begeisterung war auch Amelie Steinborn (6.5) anzumerken, als sie aus Kerstin Giers „Rubinrot“ vorlas und Klara Erdmann (6.6), die aus Mik Wilks „Mirror Scape“ las.

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„Nicht was, sondern wer will ich werden?“

Quelle: Gelnhäuser Tageblatt vom 13.9.2016

POETRY SLAM „Wortspieler“ jonglieren im GGG-Keller mit Lyrik

GELNHAUSEN (jkm). Das Spiel mit den Wörtern, eine Verzahnung von lyrischen Elementen und ein kritischer Blick auf gesellschaftliche Themen: Davon lebt Poetry Slam. Für einen Vortrag der etwas anderen Art konnte das  Grimmelshausen Gymnasium Gelnhausen zwei bekannte „Wortspieler“ gewinnen, die gestern im Kulturkeller der Schule auftraten.
„Die Schülerinnen und Schüler sollen einen etwas anderen Blick auf Lyrik bekommen“, berichtet die Fachsprecherin für Deutsch, Sabrina Becker, die für die Organisation zuständig war: „Es geht darum Grenzen abzubauen und zu überwinden und die Angst vor der Poesie zu nehmen.“
Dies geschehe auch durch die Interaktion mit dem Publikum, von der Poetry Slam lebe, wie Bas Böttcher und Samuel Kramer bewiesen, die extra für ihren Auftritt am Grimmels ein eigenes Programm zusammengestellt hatten. „Ich bin für euch um halb vier in Berlin aufgestanden“, eröffnet Böttcher: „Wenn also was schiefgeht, schiebe ich es auf mein frühes Aufstehen“, lacht er. Böttcher ist einer der Mitbegründer der deutschsprachigen „Spoken- Word-Szene“.
Seine Texte gelten als Klassiker der zeitgenössischen Bühnenlyrik. So finden sich seine Texte in vielen großen Gedichtbänden wieder. Neben Tourneen durch deutsche Literaturhäuser, trat er unter anderem in San Francisco oder Peking auf und wurde bereits als „Pop-Poetry-Pionier“ betitelt. Dabei findet er Inspiration in vielen Dingen des Lebens: „Zum Beispiel, als ich heute Morgen am Bahngleis stand, las ich auf der Anzeigentafel das Wort „Beach“. Ich dachte mir: In den Zug sollte ich einsteigen. Dabei war es nur der Anfang einer Laufschrift, dass ich etwas beachten solle.“ Böttcher ist der Sieger der ersten deutschen Meisterschaft und steht seit vielen Jahren auf der Bühne. Er beeindruckt mit Wortspielen und jener genannten Verzahnung, die den Laien zunächst bewundernd zurücklässt. Ein so in zwei Minuten vorgetragenes Stück ist ein Vielfaches an Arbeit, erfordert eine große Menge Inspiration aber auch das richtige Geschehnis am richtigen Ort. Schon beim Wort „Mensch“ zeigt er die Diskrepanz, die er in einem Wort sieht: „Mensch ist in vielem enthalten, auch in zusammenschlagen, aber gesprochen auch im Wort Blumenstrauß.“ Böttcher hielt auch eine Lobrede auf den „Fehler“: „Fehler sind besonders wichtig. Vor allem in der Schule. Durch sie lernt man vieles. Die Schule ist auch der einzige Ort, wo Fehler weitestgehend ohne Konsequenzen sind. Es stürzt kein Haus ein, wenn man sich verrechnet.“
Mit seinen kurzen Auftritten wechselte sich Böttcher mit Samuel Kramer ab. Der Dichter, Slampoet und Künstler schreibt seit seiner frühen Jugendzeit. Unter dem Künstlernamen „teilversuch“ publiziert er auch online seine Gedanken und Texte. Mit diesen und seiner ganz eigenen Art des Vortrags wurde er 2013 U20-Hessenmeister und holte sich in diesem Jahr den Titel bei den „Senioren“. Somit ist er amtierender hessischer Meister, was die Ansprüche hoch setzte, welche aber von Kramer in vollem Umfang erfüllt wurden. „Als ich damals Abitur machte, sollte ich die Abschlussrede halten, weil mir gesagt wurde, ich mache da doch irgendwas mit Worten. Eigentlich hatte ich keine Lust darauf, aber dann verfasste ich dazu ein Gedicht.“ Dies könne er immer noch auswendig, auch „wenn mein Abitur gefühlt ewig her ist.“ Kramer geht dort kritisch mit dem „richtigen Weg“ um, der einem nach dem Schulabschluss propagiert wird: „Nicht was, sondern wer will ich werden. Bewaffnet mit Zuversicht, setze ich den ersten Schritt. In den Sand.“

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Vorlesewettbewerb am GGG

Der Vorlesewettbewerb für die 6.Klassen wird vom Börsenverein des deutschen Buchhandels in Zusammenarbeit mit Buchhandlungen, Bibliotheken und Schulen veranstaltet. In diesem Jahr hat der Wettbewerb des Deutschen Buchhandels, der 1959 vom Schriftsteller Erich Kästner mitbegründet wurde, bereits mehr als ein halbes Jahrhundert Geschichte hinter sich. Am Grimmelshausen Gymnasium findet dieser Vorlesewettbewerb der 6. Klassen regelmäßig zum Jahresende statt.

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