Staatssekretär Dr. Peter Tauber zu Gast am Grimmels

Bildunterschrift: Von links nach rechts: Carl Köhler, im Hintergrund Lukas Querengässer, daneben Nahuel Fernandez, Tim Oefner, Schulleiterin Tina Ruf, Dr. Peter Tauber und Kursleiterin Sabrina Becker.

Am Dienstag, den 11.06.2019, war Herr Dr. Peter Tauber zu Gast bei uns am Grimmels. Eingeladen wurde er vom Politik-und-Wirtschaft-Kombi-Kurs der Q4 unter Leitung von Sabrina Becker, weil das ursprünglich geplante Treffen in Berlin im Januar leider aufgrund einer kurzfristig notwendigen Auslandsreise nicht stattfinden konnte. 

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Ausflug des GK und LK Geschichte nach Weimar

Gedenkstätte KZ Buchenwald und Klassikerstadt Weimar – Stätten deutscher Geschichte

Vergangene Woche fand mit diesem Ziel ein eintägiger Lehrausflug des Geschichts-Leistungskurses unter der Leitung von Herrn Malz sowie einem der Grundkurse Geschichte von Frau Scheithauer statt. Zunächst ging es für die etwa 40 Schülerinnen und Schüler auf den Ettersberg, einen Berg etwa 10 Kilometer entfernt von Weimar. Hier ließ das NS-Regime 1937 das Konzentrationslager Buchenwald errichten, in dem bis 1945 mehr als 55.000 Menschen umgebracht wurden. Nach einer kurzen Einweisung durch Herrn Malz und Frau Scheithauer ging es in den heute als Mahn- und Gedenkstätte zum Teil umgebauten Bereich des KZs, in dem vor allem die noch erhaltenen Genickschussanlagen und das Krematorium den Schülerinnen und Schülern die Grauenhaftigkeit  dieses Lagers aufzeigte. Die bedrückende Stimmung setzte sich auch auf dem Gelände der ehemaligen Häftlingsbarracken fort, von denen eine noch erhalten ist. Nach freier Zeit zur Besichtigung der Dauerausstellung über das Lager setzte die Gruppe ihren Rundgang zu einer zweiten Ausstellung fort, die die Nutzung des Lagers vom russischen Geheimdienst NKWD für deutsche Gefangene nach 1945 thematisierte.

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Wie geht eigentlich Politik?

Powi-Kurse der Q2 des Grimmels besuchen den hessischen Landtag

Am Mittwoch, 03.04., besuchten die PoWi-Kurse der Q2 des Grimmelshausen-Gymnasiums in Begleitung von  Sabine Sondergeld und Sabrina Becker den hessischen Landtag, um sich eine Plenarsitzung anzuschauen und Gespräche mit Abgeordneten aller im hessischen Landtag vertretenen Parteien führen zu können. Dabei wurden zuvor im Unterricht Fragen gesammelt, deren Antworten die Schülerinnen und Schüler brennend interessieren.

 Im Landtag bekam die Gruppe zuerst eine Einweisung mit grundlegenden Informationen zum hessischen Landtag. Anschließend durfte sie eine Stunde lang der Plenarsitzung beiwohnen. Die Schülermeinungen zur Plenarsitzung fielen unterschiedlich aus: „Es war sehr interessant, wie spontan die Redner auf ihre Vorredner eingehen“, aber auch: „Dass die Politiker so respektlos miteinander umgehen und sich ins Wort fallen, hätte ich nicht erwartet“.

Nun stand das ersehnte Gespräch mit den Abgeordneten an. Tatsächlich war von jeder Fraktion ein Abgeordneter erschienen, meist sogar ein Abgeordneter mit Bezug zum Kreis Gelnhausen. Die Politiker standen eine Stunde Rede und Antwort und konnten keiner der Fragen ausweichen.

Besonders interessant waren für viele Schülerinnen und Schüler die Antworten des AfD-Abgeordneten, denn an diesen wurden auch explizit Fragen gerichtet. Doch auch die anderen Politiker kamen zu Wort und es war interessant mit anzusehen, dass sogar eine kleine Debatte innerhalb dieser kleinen Gruppe entstand, wodurch man genau merkte, wer wem vielleicht eher weniger zugeneigt ist.

Das Fazit zum Gespräch fiel positiv aus, obwohl einige Schüler sich detailliertere Antworten auf ihre Fragen gewünscht oder gerne noch länger mit einzelnen Abgeordneten gesprochen hätten.

Nach einer verdienten Freizeit in Wiesbaden fuhr die Grimmels-Delegation angeregt und mit vielen neuen Erkenntnissen zurück und diskutierte noch im Bus über die Erlebnisse des Tages.

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Der Erste Weltkrieg so nah wie selten

Geschichtsleistungskurs Q2 des Grimmels erstellt Ausstellung für den gesamten Jahrgang

Am Dienstag, 12. März, lud der Leistungskurs Geschichte unter Leitung von Peter Malz den restlichen Jahrgang der zwölften Klasse zu einem Rundgang in die Aula ein, der verschiedene Präsentationen über den Ersten Weltkrieg bot. 90 Minuten lang referierten die Kursmitglieder, die sich im Vorfeld allein oder zu zweit auf ein spezielles Thema innerhalb des Krieges vorbereiten konnten und dabei sehr interessante Kurzvorträge über unterschiedlichste Themenbereiche erarbeitet hatten.

So ging es neben grundlegenden Dingen wie der Ausgangssituation und den Folgen für die am Krieg beteiligten Länder oder der Frage, ob der Erste Weltkrieg überhaupt ein „Weltkrieg“ gewesen sei, auch um das alltägliche Leben während des Krieges. Die Rolle der Frau wurde in einem Rollenspiel thematisiert, in dem zwei Schülerinnen wie Frauen vor 100 Jahren angezogen symbolisch Päckchen für ihre Männer an der Front packten. Auch das Leben in Gelnhausen wurde anhand eines Ehepaares und alten Fotografien nähergebracht. Weiterhin gab es Vorträge über Juden im Ersten Weltkrieg, den Einsatz und die Wirkungsweise der Propaganda und die „SMS Emden“, einem deutschen Kreuzer, der im Indischen Ozean zahlreiche Schiffe versenkte, dessen Kapitän aber dennoch als „gentleman of the war“ bekannt war. Militärisch wurde auch die Oberste Heeresleitung unter Erich Ludendorff und Paul von Hindenburg näher beleuchtet, ebenso wie die Gräueltaten im gesamten Krieg. Im Zentrum standen hier Themen wie der Einsatz und die Wirkung von Giftgas sowie die sogenannten „Kriegszitterer“, die eine Folge des jahrelangen Stellungskrieges waren. Aufnahmen aus dem Jahre 1918 boten erschütternde Einblicke in das Schicksal dieser Menschen.

Insgesamt zeigten sich sowohl alle Schüler des Grund- und Leistungskurses als auch alle teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer mit der Ausstellung sehr zufrieden. Alle Vorträge und Visualisierungen behandelten Themen, die normalerweise nicht direkt im Unterricht besprochen werden können, sodass die Besucher der Ausstellung nun über umfassende Kenntnisse über den Ersten Weltkrieg verfügen.

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„Was hält unsere plurale Gesellschaft zusammen?“

Grimmels-Schülerinnen beim Seminar und Symposium zum Thema Demokratie

Am Samstag, den 23.02.2019, fand auf dem Campus Westend der Goethe-Universität das große öffentliche Symposium zum Thema „Demokratie – Über die Macht des Einzelnen und die Zukunft der Gemeinschaft“ statt.

Rebecca Sachs und Antonella Ilickovic aus dem Grundkurs Ethik von Anja Scheithauer erhielten die Möglichkeit am dreitägigen Schülerseminar unsere Schule zu vertreten. Zusammen mit 130 anderen Schülerinnen und Schülern aus verschiedenen Bundesländern führten sie in Workshops eine kritische Auseinandersetzung darüber, wie wir uns die Demokratie in Zukunft vorstellen und wie wir sie gestalten wollen. Dabei beschäftigten sich die Jugendlichen mit folgenden Fragen:

Was braucht diese komplexe Zeit? Was hält unsere plurale Gesellschaft zusammen? Wie sieht politisches Handeln im digitalen Zeitalter heute und zukünftig aus?

Am Samstag präsentierten Rebecca und Antonella die Ergebnisse ihrer Workshops beim öffentlichen Symposium an der Goethe-Universität. Beide Schülerinnen berichteten im Grundkurs Ethik über ihre zahlreichen Erfahrungen und bereicherten damit den Unterricht. Wir danken und gratulieren ihnen zur erfolgreichen Teilnahme.

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Berlin – Du bist so wunderbar!

Powi-Kurs Q3 auf politischer Exkursion in der Hauptstadt

Vom Mittwoch, den 30.01.2019, bis Donnerstag, den 31.01.2019, reiste der Powi-Grund- und Leistungskurs der Q3 für eine zweitägige politische Exkursion nach Berlin. Acht Schülerinnen und Schüler, begleitet von Frau Becker und Herrn Daub, machten sich am frühen Mittwoch auf den Weg.

In Berlin angekommen belegten sie zuerst ihre Hotelzimmer, bevor sie sich im Anschluss mit dem Büroleiter des Bundestagsabgeordneten Dr. Peter Tauber trafen. Das ursprünglich geplante Treffen mit Herrn Tauber konnte aufgrund einer spontanen Auslandsreise seinerseits leider nicht stattfinden. Nach einem aufschlussreichen und produktiven Gespräch mit Herrn Marian Bracht über Herrn Taubers Aufgabenbereiche, die Zukunft der CDU und die Bundeswehr begab sich die Gruppe vom Paul-Löbe-Haus in den angrenzenden Bundestag, wo eine the­matische Einführung in die Aufgaben und Zuständigkeiten der Bundes­tags­ab­geordneten auf sie wartete. Obwohl sie leider nicht die Möglichkeit hatten, eine Sitzung des Parlaments hautnah mitzuerleben, konnte der anschließende Besuch der Kuppel dies vollständig ausgleichen. Atemberaubende Blicke über die er­leuchtete Stadt wurden nur noch von einem ausgiebigen Abendessen übertroffen, bei dem dann alle Reisenden den Tag und das Erlebte Revue passieren und den Abend entspannt ausklingen lassen konnten.

Am Donnerstag stand dann der Besuch der kanadischen Botschaft auf der Tagesordnung. Dort lernten die Schülerinnen und Schüler viel über Kanadas Geschichte, das politisches System und den Multikulturalismus der kanadischen Gesellschaft. Es blieb nach einer anderthalbstündigen Lerneinheit dann noch genug Zeit für die Gruppe, um Berlin für ein paar Stunden zu erkunden. Neben dem Brandenburger Tor, dem Alexanderplatz, dem Holocaust-Mahnmal und den Hacke­schen Höfen wurden noch viele weitere sehenswerte und geschichts­trächtige Orte innerhalb Berlins aufgesucht.

Gegen 16 Uhr mussten dann alle Mitgereisten Berlin „Auf Wiedersehen“ sagen – zumindest vorerst.

Der gesamte Grund- und Leistungskurs bedankt sich sowohl bei Herrn Daub als auch bei Frau Becker für die unvergessliche gemeinsame Zeit. Darüber hinaus ein besonderes Dankeschön an Frau Becker, ohne die die Fahrt so nicht zu realisieren gewesen wäre.

Tim Oefner (Q4)

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Klosterleben erleben

Religionskurs E1 des Grimmels besucht das Kloster Frauenberg in Fulda

Um das Leben im Kloster kennenzulernen machte sich der katholische Religionskurs der Jahrgangstufe E mit seinem Leiter Herr Stehling auf den Weg ins Franziskaner-Kloster am Frauenberg in Fulda. Hier wurde die Gruppe schon von Bruder Pascal, einem jungen Franziskaner, erwartet.

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Gelnhäuser Geschichte(n) zum Anfassen

Fachschaft Geschichte besucht das Zentrum für Regionalgeschichte in Gelnhausen

Einen ungewöhnlichen Ort für eine Fachkonferenz hat sich am vergangenen Donnerstag, 6.12. 2018, die Fachschaft Geschichte am Grimmelshausen-Gymnasium ausgesucht: Im Konferenzraum des Zentrums für Regionalgeschichte informierte sich die fünfzehnköpfige Gruppe um Fachsprecher Mark Adrian über die Möglichkeiten, Bild- und Schriftquellen von Gelnhäuser Familien aus unterschiedlichen Epochen in den Unterricht einzubauen. Die Fachbereichsleiterin des Zentrums, Christine Raedler, stellte nicht nur den organisatorischen Rahmen einer Exkursion dar, sondern informierte auch über geplante Ausstellungen zu lokalgeschichtlichen Themen. Dabei gab die ehemalige Grimmels-Schülerin anhand von verschiedenen historischen Bild- und Schriftdokumenten aus der Zeit des Ersten Weltkrieges Einblicke in die derzeitige Arbeit, die sich der Vorbereitung einer Ausstellung zu diesem Thema widmet.

Im Archiv erhielten die Historikerinnen und Historiker einen Eindruck von der Größe der Präsenzbibliothek: Seit 1976, als die „Heimatstelle“, der Vorläufer des heutigen Zentrums für Regionalgeschichte, gegründet wurde, haben etwa 30 000 Schriften den Weg in die zahlreichen Bücherwände gefunden. Diese sind in den vergangenen Jahren systematisch digitalisiert worden und können teilweise bereits online abgerufen werden.

„Es ist wichtig, dass unsere Schüler nicht nur Einblicke in die Weltgeschichte bekommen, sondern sich auch mit der Geschichte vor der eigenen Haustür kritisch auseinandersetzen!“, betonte Fachsprecher Mark Adrian die große Bedeutung eines solchen Bildungsangebotes. So soll in den nächsten Jahren die Zusammenarbeit zwischen dem Zentrum und dem Grimmels durch verschiedene Projekte, Ausstellungen und Exkursionen weiter intensiviert werden.

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Das andere Afghanistan

Der Kombi-Leistungskurs Politik und Wirtschaft der Q3 zu Besuch im Bildungshaus Main-Kinzig in Gelnhausen

hintere Reihe (v. l. n. r.): Jan Michelmann, Lukas Querengässer, Tim Oefner, Nahuel Fernández, Niklas Stadler und Carl Köhler vordere Reihe (v. l. n. r.): Fr. Sabrina Becker, Linda Lerch, Anna Neske und Anne-Marie Daniel[/caption]

Die junge Generation ist politikverdrossen und streamt abends lieber in Endlosschleife hirnlose Serien anstatt sich für gesellschaftlich relevante Themen zu interessieren, stimmts!? Vonwegen!

Bereits zum zweiten Mal waren Schülerinnen und Schüler des Kombi-Leistungskurses Politik und Wirtschaft der Jahrgangsstufe Q3 unter der Leitung von Sabrina Becker abends zu Gast im Bildungshaus Main-Kinzig in Gelnhausen.

Am 30.10.2018 berichtete die afghanische Schriftstellerin und Journalistin Mahsa Taee über die aktuelle Situation in Afghanistan, ihr Engagement beim Wiederaufbau des Landes sowie über Perspektiven ihrer kriegsgeschüttelten Heimat, in der sie und ihre Familie momentan nicht leben können – u.a. auch deswegen, weil ihre direkte Kritik an hochrangigen Personen in Afghanistan einen sicheren Aufenthalt ab einem gewissen Zeitpunkt unmöglich gemacht hatte. So ist dort auch ihr Buch „Gute Nacht, Herr Präsident“ verboten.

Am 15.11.2018 nahmen die Kursmitglieder außerdem an einem Vortrag zum Thema „Tod per Knopfdruck. Der Drohnenkrieg der USA“ teil. Der Referent des Abends war Emran Feroz, der unter diesem Titel ein Buch veröffentlicht hat. Feroz ist freier Journalist und berichtet regelmäßig für renommierte Zeitungen wie „DIE ZEIT“ oder die „Washington Post“ über die Situation in Afghanistan und dem von ihm so bezeichneten US-amerikanischen Drohnenkrieg. Im Fokus seiner Ausführungen standen die derzeitige Sicherheitslage in Afghanistan sowie Porträts von Zivilisten, die aufgrund von Drohnenangriffen ums Leben gekommen sind.

Im Anschluss an den Vortrag fand eine Fragerunde statt, in der zum Beispiel darüber diskutiert wurde, ob Drohnenangriffe möglicherweise dazu beitragen, Teile der Bevölkerung zu radikalisieren. Auch die Verantwortung Deutschlands bezüglich der Drohnenangriffe wurde erörtert.

Der Besuch der beiden Veranstaltungen hat zweifelsohne dazu beigetragen, sich einen Eindruck von der aktuellen Situation in Afghanistan verschaffen zu können und davon ausgehend das dortige Agieren verschiedener Länder und die zahlreichen Meldungen, die uns nahezu täglich von dort erreichen, besser einschätzen zu können.

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Der wahrscheinlich kleinste PoWi-LK der Welt im bayerischen Fürth

Trotz des altbekannten „Bahnsinns“ erreichten wir, der Q3-PoWi-LK,  schließlich mit „verhält­nis­­mäßig geringer Verspätung“ von nur einer Stunde  die fränkische Stadt Fürth.

Unser Ziel war das brandneue Ludwig-Erhard-Zentrum, welches im Juni dieses Jahres seine Tore für Besucherinnen und Besucher öffnete. Ludwig Erhard gilt in vielen Geschichtsbüchern als „Vater der Sozialen Marktwirtschaft“ –  er verbrachte seine gesamte Kindheit und Jugend in seiner Geburtsstadt Fürth. Nachdem wir ganz nach Erhard´scher Manier traditionell fränkisch eingekehrt waren,  erhielten wir im Rahmen einer Führung sowohl einen tiefen Einblick in die privaten als auch politischen Hintergründe Erhards. Begeistert von der umfassenden interes­santen Führung und dem modernen Museumskonzept traten wir am Nachmittag die dreiein­halbstündige Heimfahrt an.

Wir können einen Besuch des Zentrums allen Politik- und Wirt­schafts­begeisterten sehr empfehlen, obgleich eine längere Anreisezeit zu beachten ist. Deshalb vergeben wir für dieses Ausflugsziel acht von zehn möglichen „PoWi-LK-Sternen“!

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