Wie geht eigentlich Politik?

Powi-Kurse der Q2 des Grimmels besuchen den hessischen Landtag

Am Mittwoch, 03.04., besuchten die PoWi-Kurse der Q2 des Grimmelshausen-Gymnasiums in Begleitung von  Sabine Sondergeld und Sabrina Becker den hessischen Landtag, um sich eine Plenarsitzung anzuschauen und Gespräche mit Abgeordneten aller im hessischen Landtag vertretenen Parteien führen zu können. Dabei wurden zuvor im Unterricht Fragen gesammelt, deren Antworten die Schülerinnen und Schüler brennend interessieren.

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Der Erste Weltkrieg so nah wie selten

Geschichtsleistungskurs Q2 des Grimmels erstellt Ausstellung für den gesamten Jahrgang

Am Dienstag, 12. März, lud der Leistungskurs Geschichte unter Leitung von Peter Malz den restlichen Jahrgang der zwölften Klasse zu einem Rundgang in die Aula ein, der verschiedene Präsentationen über den Ersten Weltkrieg bot. 90 Minuten lang referierten die Kursmitglieder, die sich im Vorfeld allein oder zu zweit auf ein spezielles Thema innerhalb des Krieges vorbereiten konnten und dabei sehr interessante Kurzvorträge über unterschiedlichste Themenbereiche erarbeitet hatten.

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Berlin – Du bist so wunderbar!

Powi-Kurs Q3 auf politischer Exkursion in der Hauptstadt

Vom Mittwoch, den 30.01.2019, bis Donnerstag, den 31.01.2019, reiste der Powi-Grund- und Leistungskurs der Q3 für eine zweitägige politische Exkursion nach Berlin. Acht Schülerinnen und Schüler, begleitet von Frau Becker und Herrn Daub, machten sich am frühen Mittwoch auf den Weg.

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Klosterleben erleben

Religionskurs E1 des Grimmels besucht das Kloster Frauenberg in Fulda

Um das Leben im Kloster kennenzulernen machte sich der katholische Religionskurs der Jahrgangstufe E mit seinem Leiter Herr Stehling auf den Weg ins Franziskaner-Kloster am Frauenberg in Fulda. Hier wurde die Gruppe schon von Bruder Pascal, einem jungen Franziskaner, erwartet.

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Gelnhäuser Geschichte(n) zum Anfassen

Fachschaft Geschichte besucht das Zentrum für Regionalgeschichte in Gelnhausen

Einen ungewöhnlichen Ort für eine Fachkonferenz hat sich am vergangenen Donnerstag, 6.12. 2018, die Fachschaft Geschichte am Grimmelshausen-Gymnasium ausgesucht: Im Konferenzraum des Zentrums für Regionalgeschichte informierte sich die fünfzehnköpfige Gruppe um Fachsprecher Mark Adrian über die Möglichkeiten, Bild- und Schriftquellen von Gelnhäuser Familien aus unterschiedlichen Epochen in den Unterricht einzubauen. Die Fachbereichsleiterin des Zentrums, Christine Raedler, stellte nicht nur den organisatorischen Rahmen einer Exkursion dar, sondern informierte auch über geplante Ausstellungen zu lokalgeschichtlichen Themen. Dabei gab die ehemalige Grimmels-Schülerin anhand von verschiedenen historischen Bild- und Schriftdokumenten aus der Zeit des Ersten Weltkrieges Einblicke in die derzeitige Arbeit, die sich der Vorbereitung einer Ausstellung zu diesem Thema widmet.

Im Archiv erhielten die Historikerinnen und Historiker einen Eindruck von der Größe der Präsenzbibliothek: Seit 1976, als die „Heimatstelle“, der Vorläufer des heutigen Zentrums für Regionalgeschichte, gegründet wurde, haben etwa 30 000 Schriften den Weg in die zahlreichen Bücherwände gefunden. Diese sind in den vergangenen Jahren systematisch digitalisiert worden und können teilweise bereits online abgerufen werden.

„Es ist wichtig, dass unsere Schüler nicht nur Einblicke in die Weltgeschichte bekommen, sondern sich auch mit der Geschichte vor der eigenen Haustür kritisch auseinandersetzen!“, betonte Fachsprecher Mark Adrian die große Bedeutung eines solchen Bildungsangebotes. So soll in den nächsten Jahren die Zusammenarbeit zwischen dem Zentrum und dem Grimmels durch verschiedene Projekte, Ausstellungen und Exkursionen weiter intensiviert werden.

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Das andere Afghanistan

Der Kombi-Leistungskurs Politik und Wirtschaft der Q3 zu Besuch im Bildungshaus Main-Kinzig in Gelnhausen

hintere Reihe (v. l. n. r.): Jan Michelmann, Lukas Querengässer, Tim Oefner, Nahuel Fernández, Niklas Stadler und Carl Köhler vordere Reihe (v. l. n. r.): Fr. Sabrina Becker, Linda Lerch, Anna Neske und Anne-Marie Daniel[/caption]

Die junge Generation ist politikverdrossen und streamt abends lieber in Endlosschleife hirnlose Serien anstatt sich für gesellschaftlich relevante Themen zu interessieren, stimmts!? Vonwegen!

Bereits zum zweiten Mal waren Schülerinnen und Schüler des Kombi-Leistungskurses Politik und Wirtschaft der Jahrgangsstufe Q3 unter der Leitung von Sabrina Becker abends zu Gast im Bildungshaus Main-Kinzig in Gelnhausen.

Am 30.10.2018 berichtete die afghanische Schriftstellerin und Journalistin Mahsa Taee über die aktuelle Situation in Afghanistan, ihr Engagement beim Wiederaufbau des Landes sowie über Perspektiven ihrer kriegsgeschüttelten Heimat, in der sie und ihre Familie momentan nicht leben können – u.a. auch deswegen, weil ihre direkte Kritik an hochrangigen Personen in Afghanistan einen sicheren Aufenthalt ab einem gewissen Zeitpunkt unmöglich gemacht hatte. So ist dort auch ihr Buch „Gute Nacht, Herr Präsident“ verboten.

Am 15.11.2018 nahmen die Kursmitglieder außerdem an einem Vortrag zum Thema „Tod per Knopfdruck. Der Drohnenkrieg der USA“ teil. Der Referent des Abends war Emran Feroz, der unter diesem Titel ein Buch veröffentlicht hat. Feroz ist freier Journalist und berichtet regelmäßig für renommierte Zeitungen wie „DIE ZEIT“ oder die „Washington Post“ über die Situation in Afghanistan und dem von ihm so bezeichneten US-amerikanischen Drohnenkrieg. Im Fokus seiner Ausführungen standen die derzeitige Sicherheitslage in Afghanistan sowie Porträts von Zivilisten, die aufgrund von Drohnenangriffen ums Leben gekommen sind.

Im Anschluss an den Vortrag fand eine Fragerunde statt, in der zum Beispiel darüber diskutiert wurde, ob Drohnenangriffe möglicherweise dazu beitragen, Teile der Bevölkerung zu radikalisieren. Auch die Verantwortung Deutschlands bezüglich der Drohnenangriffe wurde erörtert.

Der Besuch der beiden Veranstaltungen hat zweifelsohne dazu beigetragen, sich einen Eindruck von der aktuellen Situation in Afghanistan verschaffen zu können und davon ausgehend das dortige Agieren verschiedener Länder und die zahlreichen Meldungen, die uns nahezu täglich von dort erreichen, besser einschätzen zu können.

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Der wahrscheinlich kleinste PoWi-LK der Welt im bayerischen Fürth

Trotz des altbekannten „Bahnsinns“ erreichten wir, der Q3-PoWi-LK,  schließlich mit „verhält­nis­­mäßig geringer Verspätung“ von nur einer Stunde  die fränkische Stadt Fürth.

Unser Ziel war das brandneue Ludwig-Erhard-Zentrum, welches im Juni dieses Jahres seine Tore für Besucherinnen und Besucher öffnete. Ludwig Erhard gilt in vielen Geschichtsbüchern als „Vater der Sozialen Marktwirtschaft“ –  er verbrachte seine gesamte Kindheit und Jugend in seiner Geburtsstadt Fürth. Nachdem wir ganz nach Erhard´scher Manier traditionell fränkisch eingekehrt waren,  erhielten wir im Rahmen einer Führung sowohl einen tiefen Einblick in die privaten als auch politischen Hintergründe Erhards. Begeistert von der umfassenden interes­santen Führung und dem modernen Museumskonzept traten wir am Nachmittag die dreiein­halbstündige Heimfahrt an.

Wir können einen Besuch des Zentrums allen Politik- und Wirt­schafts­begeisterten sehr empfehlen, obgleich eine längere Anreisezeit zu beachten ist. Deshalb vergeben wir für dieses Ausflugsziel acht von zehn möglichen „PoWi-LK-Sternen“!

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Gast aus Äthiopien am Grimmelshausen-Gymnasium

-Mulugeta Haiybano berichtet im katholischen Religionsunterricht vom Leben der Menschen in Äthiopien und von seiner Arbeit in den Flüchtlingslagern des Landes-

Äthiopien gilt als Wiege der Menschheit, Ursprungsland des Kaffees und Heimat der Königin von Saba. Kaum eine andere afrikanische Nation blickt auf eine soweit zurückreichende Kulturgeschichte wie Äthiopien. Vom Alltagsleben in Äthiopien berichtete Mulugeta Haiybano in den katholischen Religionskursen der Jahrgangstufe 8 und E.

„Das Leben in Äthiopien ist ganz anders als bei euch in Deutschland. Feldarbeit mit Ochsen und einem ganz einfachen Pflug gehören hier zum Alltag der Bauern. Gleichzeitig gibt es aber jetzt auch eine erste ganz neue Straßenbahnlinie in der Hauptstadt. Es bestehen also extreme Unterschiede zwischen Stadt und Land, zwischen Arm und Reich in meinem Land“, erklärte der Gast aus Äthiopien den aufmerksam lauschenden Schülern. Die Tatsache, dass viele Kinder ihren Eltern bei deren schwerer Arbeit helfen müssen und oft nur mit selbstgebauten Spielsachen aus Abfall spielen können, machte die Schülerinnen und Schüler besonders betroffen.

Der Besuch, der über das katholische Hilfswerk „missio“ und den Missioreferenten des Bistums Fulda, Steffen Jahn, organisiert wurde, ergänzt die Thematik des Religionsunterrichtes der beiden Kurse, „Kirche“ und „kirchliches Handeln“, wie Religionslehrer Daniel Stehling deutlich macht. So konnten die Schüler aus erster Hand und ganz authentisch erfahren, wie Kirche in anderen Ländern arbeitet und aufgebaut ist, wie Christen ihren Glauben dort leben und welche Aufgaben Kirche dort hat. Die kleine katholische Kirche in Äthiopien, nur 1% der Bevölkerung ist katholisch, engagiert sich besonders für die vielen Flüchtlinge im Land. Rund 900.000 registrierte Flüchtlinge leben in Äthiopien. Die Dunkelziffer dürfte aber weitaus höher liegen.

Mulugeta Haiybano ist hier besonders engagiert: Seit 2017 leitet er den Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS) in Äthiopien. Er koordiniert Projekte, organisiert den Personaleinsatz, pflegt Beziehungen zu staatlichen Behörden und sorgt für schnelles Handeln, wenn es die Situation erfordert. Den Schülerinnen und Schülern gab er mit seinen Erzählungen und den vielen Fotos einen spannenden Einblick in seine Arbeit in den Flüchtlingslagern. Musik- und Theaterprojekte, Computerkurse oder eine Bibliothek sollen den Flüchtlingen helfen, Erlebtes zu verarbeiten und auch in der Fremde heimisch zu werden. Die eigenen kulturellen Wurzeln der Flüchtlinge sollen aber nicht verloren gehen. Daher organisieren Haiybano und seine Helfer auch kulturelle Feste mit Gesang und Tanz, Speisen und Getränken aus den Heimatländern der Flüchtlinge. „Wir haben einen tollen Einblick in das Leben in Äthiopien bekommen. Es war ein echter Gewinn für mich“, fasste Anna Geissler aus der E1 am Ende des Besuches treffend zusammen.

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Grimmels-Schüler unternehmen Exkursion in die Altstadt

Am Ende des letzten Schuljahres unternahm der Q2 Geschichtskurs mit seinem Lehrer Herrn Ludwig einen Unterrichtsgang in die Gelnhäuser Altstadt. Im Unterricht hatte sich der Kurs mit der Ausgrenzung, Verfolgung und Vernichtung der Juden durch den NS beschäftigt. Nun wollte man sich kundig machen, was damals in Gelnhausen passierte.

Frau Raedler, Leiterin des Zentrums für Regionalgeschichte des Main-Kinzig-Kreises, erwartete den Kurs an der ehemaligen Synagoge in der Poststraße (früher Judengasse) zu einer Führung an historischen Orten, welche die Ausgrenzung und Drangsalierung der Gelnhäuser Juden zur Zeit des Nationalsozialismus erzählen.

Die Schülerinnen und Schüler waren überrascht von der Geschichte der Synagoge, die den NS überstand, weil sie als Lagerraum genutzt wurde. Sie hörten davon, dass schon 1937 alle Juden Gelnhausen verlassen hatten, weil man sie nicht in Ruhe ließ, sie unter Druck setzte und ihnen nicht nur Hab und Gut nahm, sondern sie auch mit dem Tode bedrohte.

Auf das Schicksal der Juden und weiterer Verfolgter durch die Nationalsozialisten weisen die in der Stadt verlegten Stolpersteine hin. Frau Raedler schilderte anhand dieser das Leben von Menschen, die man verhaftete, verschleppte und schließlich ermordete.

Am Schluss der Exkursion wies Frau Raedler auf dem Schulhof der Augustaschule, dem Vorgänger der Grimmelshausenschule, auf das Schicksal jüdischer Schülerinnen und Schüler des Realgymnasiums hin, die die Schule verlassen mussten, weil sie Juden waren.

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