Eröffnung der Ausstellung „Demokratie und Diktatur im Zeitalter der Extreme“

Am Montag, den 15.11.21, wurde am Grimmels im Rahmen unseres politischen Herbstes 3.0 die Plakatausstellung „Demokratie und Diktatur im Zeitalter der Extreme“ eröffnet. Die Ausstellung beschäftigt sich mit den Schlaglichtern der europäischen und der Weltgeschichte der letzten 100 Jahre und soll unseren Schülerinnen und Schülern aufzeigen, dass Demokratie, die wir heute als selbstverständlich betrachten, ein zerbrechliches Gut ist. Die unterschiedlichen Lerngruppen, die diese Ausstellung in den kommenden Wochen besuchen werden, bekommen so den langen Weg bis zu unserer heutigen Demokratie gezeigt und welche Hürden genommen werden mussten, damit wir alle heute in einem demokratischen Staat leben dürfen.

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„Politischer Herbst“ am Grimmelshausen-Gymnasium

Stärkung der Demokratieerziehung

Seit dem Schuljahr 2019/20 wird am Grimmelshausen-Gymnasium das Projekt „Politischer Herbst“ durchgeführt (die GNZ berichtete), das auf die Stärkung der Demokratieerziehung abzielt und sich an einem Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 06.03.2009 i.d.F. vom 11.10.2018 orientiert, wonach Schule ein Ort sein muss, „an dem demokratische und menschenrechtliche Werte und Normen gelebt, vorgelebt und gelernt werden“. Initiiert wurde das Projekt vom Fachbereich II unter der Anleitung von Studiendirektor Peter Malz, der zusammen mit Studienrätin Christina Heuberger und Studienrat Mark Adrian auch diesmal für die Organisation verantwortlich zeichnet.

Das Ziel ist jedoch nach und nach alle anderen Fachbereiche, die Schülervertretung sowie den Schulelternbeirat miteinzubeziehen. Insbesondere seitens der Elternschaft erfährt der „Politische Herbst“ große Unterstützung.

Der 100. Jahrestag der Konstituierung der Weimarer Republik und der Annahme der ersten praktizierten demokratischen Verfassung auf deutschem Boden, der 70. Jahrestag des Grundgesetzes und der 30. Jahrestag der friedlichen Revolution in der DDR waren im letzten Jahr geeignete Anlässe, die herausragende Bedeutung der Erziehung zur Demokratie als Aufgabe schulischer Arbeit hervorzuheben und demokratisches Engagement im Rahmen schulischer Aktivitäten zu würdigen. Diesbezüglich wurden von den Grund- und Leistungskursen Geschichte verschiedene, mediengestützte Präsentationen erarbeitet und auch Lerngruppen der Sekundarstufe I vorgestellt. Ziel war es, den Schülerinnen und Schülern vor Augen zu führen, dass die Entwicklung Deutschlands zu einem sozialen Rechtsstaat ohne unsere demokratische Grundordnung und ohne die erfolgreiche friedliche Revolution in der

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Projekt zum Rassismus gegen Afroamerikaner

Von der Sklaverei bis zur Bürgerrechtsbewegung in den USA

Als Mitglied des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ setzt sich das GGG aktiv gegen Rassismus ein. Dazu gehört auch, dass sich die Schüler*innen aktiv mit dem bestehenden Rassismus gegen bestimmte Gruppen beschäftigen. Aus gegebenem Anlass der „Black lives matter Debatte“, die zu Beginn des Jahres eine Menge Zuspruch erfuhr, haben sich zwei zehnte Klassen im Fach Geschichte in Zusammenarbeit mit ihrem Geschichtslehrer Herrn Rieth mit der Geschichte der Afroamerikaner auseinandergesetzt – von der Sklaverei bis zur Bürgerrechtsbewegung. Im Rahmen dieser Unterrichtseinheit fand am 28.09.20 eine Kooperation des GGG mit Professor Norbert Finzsch von der Universität zu Köln statt. Herr Finzsch ist em. Professor für Anglo-Amerikanische Geschichte und somit Experte auf dem Gebiet der Geschichte der Afroamerikaner. Die Schüler*innen bekamen so auch einen kleinen Vorgeschmack auf das kommende Universitätsleben: Nach einem kurzen Vortrag zur Thematik von Herrn Finzsch, konnten die Schüler*innen im Dialog mit ihm gezielte Fragen stellen, neue Themengebiete erarbeiten und die Motivation, sich genauer mit der Geschichte der Afroamerikaner beschäftigen zu wollen, nachvollziehen.

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„Politischer Herbst“ am Grimmelshausen-Gymnasium

Seit dem Schuljahr 2019/20 wird am Grimmelshausen-Gymnasium das Projekt „Politischer Herbst“ durchgeführt, das auf die Stärkung der Demokratieerziehung abzielt und sich an einem Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 06.03.2009 i.d.F. vom 11.10.2018 orientiert, wonach Schule ein Ort sein muss, „an dem demokratische und menschenrechtliche Werte und Normen gelebt, vorgelebt und gelernt werden“.

Der 100. Jahrestag der Konstituierung der Weimarer Republik und der Annahme der ersten praktizierten demokratischen Verfassung auf deutschem Boden, der 70. Jahrestag des Grundgesetzes und der 30. Jahrestag der friedlichen Revolution in der DDR im Jahr waren geeignete Anlässe, die herausragende Bedeutung der Erziehung zur Demokratie als Aufgabe schulischer Arbeit hervorzuheben und demokratisches Engagement im Rahmen schulischer Aktivitäten zu würdigen.
Diesbezüglich wurden von den Grund- und Leistungskursen Geschichte verschiedene, mediengestützte Präsentationen erarbeitet und auch Lerngruppen der Sekundarstufe I vorgestellt. Ziel war es, den Schülerinnen und Schülern vor Augen zu führen, dass die Entwicklung Deutschlands zu einem sozialen Rechtsstaat in ohne unsere demokratische Grundordnung und ohne die erfolgreiche friedliche Revolution in der DDR nicht möglich gewesen wäre. Demokratie ist folglich nicht selbstverständlich, sie musste in einem langen historischen Prozess errungen werden und sie muss auch heute vor neuen Gefahren wie dem Rechtsextremismus, dem religiösen Fundamentalismus und dem Linksextremismus bewahrt werden.
Erziehung zur Demokratie steht somit im Fokus des Unterrichtes, so dass die Schülerinnen und Schüler Vorzüge, Leistungen und Chancen der Demokratie erfahren und erkennen, dass demokratische Grundwerte wie Freiheit, Gerechtigkeit

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Politischer Herbst am Grimmels endet mit Ausstellung zum 20. Juli 1944

Seit September 2019 konnten sich viele Schülerinnen und Schüler über historische und politische Themen informieren. Dazu zählten u.a. die Vorträge von Professor Becker und Professor Heßelmann über Grimmelshausen und der 30-Jährige Krieg und Professor Hafeneger über den Umgang mit Rechtsextremismus an Schulen. Herr Feroz stellte in einem anschaulichem Vortrag die Kriegssituation durch und mit  Drohnen dar. Parallel dazu veranstalten die Schülerinnen und Schüler der Q3 Geschichtskurse ein Tagesveranstaltung zum Thema 100-70-30: 100 Jahre Weimarer Verfassung, 70 Jahre Grundgesetz und 30 Jahre Mauerfall. Hierbei war es den Geschichtskursen wichtig, einzelne historische Ereignisse vorzustellen und vor allem die demokratischen Grundwerte wie Presse- und Versammlungsfreiheit sowie die persönliche Freiheit hervorzuheben und andere Klassen dafür zu sensibilisieren.

Nun endete das Projekt am 19.11. 2019 mit dem Besuch von Dr. Smend und Dr. Tauber, die sehr eindrücklich über den 20. Juli 1944 referierten, eine Ausstellung zum Widerstand im Nationalsozialismus in Gebäude D eröffneten und mit der Schülerschaft über die katastrophalen Folgen von Nationalismus ins Gespräch kam. Dabei forderten sie die Zuhörer auf, selbst als einzelne/r aktiv zu werden, um populistischen Tendenzen in Schule und Gesellschaft entgegenzutreten  und rechtsextremes Gedankengut zu bekämpfen.

Die Ausstellung kann noch bis zum 12.12. im Gebäude D vor der Wissenschaftlichen Bibliothek besucht werden.

 

Peter Malz für den Fachbereich II

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Meinungsbildung und Demokratiegestaltung am Grimmels

 „Der große Krieg und die Erosion der Kultur“ – ein Vortrag für die Oberstufe

Am 3. September 2019 fand in der Aula unserer Schule ein Vortrag von Professor Dr. Siegfried Becker zum Thema  „Der große Krieg und die Erosion der Kultur“ statt, der auf Initiative von Matthias Dickert zustande gekommen war. Eingeladen waren die Schülerinnen und Schüler der E-Phase und des Q3-Kurses im Fach Geschichte.

Der Marburger Professor ging bei seinem einstündigen Vortrag auf die Kriege der letzten 300 Jahre, die bestialischen Auswirkungen und die unabsehbaren Folgen ein. Immer wieder wurde auch das Schicksal unseres Namenspatrons Grimmelshausen thematisiert und auch aus dem „Simplicissimus“ zitiert. Den Zuhörern wurden so die schrecklichen Zustände in den Kriegen der Vergangenheit, aber auch der letzten Jahrzehnte vor Augen geführt. Exemplarisch seien hier neben dem 30-Jährigen und dem Siebenjährigen Krieg auch der Erste, Zweite Weltkrieg, aber auch der Irak-Krieg 1991 genannt.

Für die Anwesenden wurde die zentrale Aussage klar, dass nur eigenes Engagement und politische Mitgestaltung unserer Gesellschaft die Werte der Demokratie erhalten und weiter gestalten. Insofern ist auch der Friedensprozess wesentlich, den Grimmelshausen in seinen Werken auch immer wieder den Lesern direkt und indirekt mit auf den Weg gibt! Insgesamt eine gelungene und nachdenkliche stimmende Veranstaltung, die auch in Zukunft am Grimmels fortgesetzt werden sollte!

Peter Malz für den Fachbereich II

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Ausflug des GK und LK Geschichte nach Weimar

Gedenkstätte KZ Buchenwald und Klassikerstadt Weimar – Stätten deutscher Geschichte

Vergangene Woche fand mit diesem Ziel ein eintägiger Lehrausflug des Geschichts-Leistungskurses unter der Leitung von Herrn Malz sowie einem der Grundkurse Geschichte von Frau Scheithauer statt. Zunächst ging es für die etwa 40 Schülerinnen und Schüler auf den Ettersberg, einen Berg etwa 10 Kilometer entfernt von Weimar. Hier ließ das NS-Regime 1937 das Konzentrationslager Buchenwald errichten, in dem bis 1945 mehr als 55.000 Menschen umgebracht wurden. Nach einer kurzen Einweisung durch Herrn Malz und Frau Scheithauer ging es in den heute als Mahn- und Gedenkstätte zum Teil umgebauten Bereich des KZs, in dem vor allem die noch erhaltenen Genickschussanlagen und das Krematorium den Schülerinnen und Schülern die Grauenhaftigkeit  dieses Lagers aufzeigte. Die bedrückende Stimmung setzte sich auch auf dem Gelände der ehemaligen Häftlingsbarracken fort, von denen eine noch erhalten ist. Nach freier Zeit zur Besichtigung der Dauerausstellung über das Lager setzte die Gruppe ihren Rundgang zu einer zweiten Ausstellung fort, die die Nutzung des Lagers vom russischen Geheimdienst NKWD für deutsche Gefangene nach 1945 thematisierte.

Nach diesen bedrückenden Eindrücken ging es per Bus weiter nach Weimar, der Stadt der Klassik. Hier leitete Herr Malz als ehemaliger Stadtführer von Weimar die Gruppe durch die Innenstadt und stellte vor allem deren kulturelle Bedeutung rund um Goethe, Schiller, aber auch das Nationaltheater als Gründungsort der Weimarer Republik dar. Nach einem gemeinsamen Rundgang durch den Goethepark an der Ilm stand noch etwas freie Zeit zur Verfügung, bevor es dann abends wieder Richtung Gelnhausen ging.

Martin Kratz

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Der Erste Weltkrieg so nah wie selten

Geschichtsleistungskurs Q2 des Grimmels erstellt Ausstellung für den gesamten Jahrgang

Am Dienstag, 12. März, lud der Leistungskurs Geschichte unter Leitung von Peter Malz den restlichen Jahrgang der zwölften Klasse zu einem Rundgang in die Aula ein, der verschiedene Präsentationen über den Ersten Weltkrieg bot. 90 Minuten lang referierten die Kursmitglieder, die sich im Vorfeld allein oder zu zweit auf ein spezielles Thema innerhalb des Krieges vorbereiten konnten und dabei sehr interessante Kurzvorträge über unterschiedlichste Themenbereiche erarbeitet hatten.

So ging es neben grundlegenden Dingen wie der Ausgangssituation und den Folgen für die am Krieg beteiligten Länder oder der Frage, ob der Erste Weltkrieg überhaupt ein „Weltkrieg“ gewesen sei, auch um das alltägliche Leben während des Krieges. Die Rolle der Frau wurde in einem Rollenspiel thematisiert, in dem zwei Schülerinnen wie Frauen vor 100 Jahren angezogen symbolisch Päckchen für ihre Männer an der Front packten. Auch das Leben in Gelnhausen wurde anhand eines Ehepaares und alten Fotografien nähergebracht. Weiterhin gab es Vorträge über Juden im Ersten Weltkrieg, den Einsatz und die Wirkungsweise der Propaganda und die „SMS Emden“, einem deutschen Kreuzer, der im Indischen Ozean zahlreiche Schiffe versenkte, dessen Kapitän aber dennoch als „gentleman of the war“ bekannt war. Militärisch wurde auch die Oberste Heeresleitung unter Erich Ludendorff und Paul von Hindenburg näher beleuchtet, ebenso wie die Gräueltaten im gesamten Krieg. Im Zentrum standen hier Themen wie der Einsatz und die Wirkung von Giftgas sowie die sogenannten „Kriegszitterer“, die eine Folge des jahrelangen Stellungskrieges waren. Aufnahmen aus dem Jahre 1918 boten erschütternde Einblicke in das Schicksal dieser Menschen.

Insgesamt zeigten sich sowohl alle Schüler des Grund- und Leistungskurses als auch alle teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer mit der Ausstellung sehr zufrieden. Alle Vorträge und Visualisierungen behandelten Themen, die normalerweise nicht direkt im Unterricht besprochen werden können, sodass die Besucher der Ausstellung nun über umfassende Kenntnisse über den Ersten Weltkrieg verfügen.

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Gelnhäuser Geschichte(n) zum Anfassen

Fachschaft Geschichte besucht das Zentrum für Regionalgeschichte in Gelnhausen

Einen ungewöhnlichen Ort für eine Fachkonferenz hat sich am vergangenen Donnerstag, 6.12. 2018, die Fachschaft Geschichte am Grimmelshausen-Gymnasium ausgesucht: Im Konferenzraum des Zentrums für Regionalgeschichte informierte sich die fünfzehnköpfige Gruppe um Fachsprecher Mark Adrian über die Möglichkeiten, Bild- und Schriftquellen von Gelnhäuser Familien aus unterschiedlichen Epochen in den Unterricht einzubauen. Die Fachbereichsleiterin des Zentrums, Christine Raedler, stellte nicht nur den organisatorischen Rahmen einer Exkursion dar, sondern informierte auch über geplante Ausstellungen zu lokalgeschichtlichen Themen. Dabei gab die ehemalige Grimmels-Schülerin anhand von verschiedenen historischen Bild- und Schriftdokumenten aus der Zeit des Ersten Weltkrieges Einblicke in die derzeitige Arbeit, die sich der Vorbereitung einer Ausstellung zu diesem Thema widmet.

Im Archiv erhielten die Historikerinnen und Historiker einen Eindruck von der Größe der Präsenzbibliothek: Seit 1976, als die „Heimatstelle“, der Vorläufer des heutigen Zentrums für Regionalgeschichte, gegründet wurde, haben etwa 30 000 Schriften den Weg in die zahlreichen Bücherwände gefunden. Diese sind in den vergangenen Jahren systematisch digitalisiert worden und können teilweise bereits online abgerufen werden.

„Es ist wichtig, dass unsere Schüler nicht nur Einblicke in die Weltgeschichte bekommen, sondern sich auch mit der Geschichte vor der eigenen Haustür kritisch auseinandersetzen!“, betonte Fachsprecher Mark Adrian die große Bedeutung eines solchen Bildungsangebotes. So soll in den nächsten Jahren die Zusammenarbeit zwischen dem Zentrum und dem Grimmels durch verschiedene Projekte, Ausstellungen und Exkursionen weiter intensiviert werden.

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