Spitzenplatzierungen beim Wettbewerb „Bester Praktikumsbericht“

Insgesamt neun Schülerinnen und Schüler aus der Region Gelnhausen sind bei der Siegerehrung des Wettbewerbs „Der beste Praktikumsbericht“ am 14.06.2018 in der VR Bank Main-Kinzig-Büdingen in Altenhaßlau ausgezeichnet worden. Eine Jury des Arbeitskreises Schule und Wirtschaft, bestehend aus Lehrkräften und Vertretern der Wirtschaft, ermittelte aus über 800 Praktikumsberichten die besten Praktikumsberichte in den Kategorien Gymnasium, Realschule, Hauptschule und Förderschule. In der Kategorie Gymnasium gingen die ersten beiden Plätze an Schülerinnen der Klasse 9.4 des GGG: Über den zweiten Platz freute sich Joana Kleespies, die ihr Praktikum im Hotel Esperanto in Fulda absolvierte. Paula Altrogge erreichte den ersten Platz für den Bericht über ihr Praktikum in der Tierarztpraxis für Kleintiere von Nadine Ziegler in Mittel-Gründau. Betreut wurden beide Schülerinnen von ihrem Lehrer Mark Adrian. Alle ausgezeichneten Schülerinnen und Schüler erhielten im Beisein von Reinhold Maisch, Geschäftsführer Schule und Wirtschaft Osthessen, und Thomas Will vom Staatlichen Schulamt neben einer Urkunde auch ein Geldgeschenk, das von der VR Bank gestiftet wurde. Ebenfalls erhielten die betreuenden Lehrer und die Unternehmen eine Urkunde. Joana Kleespies und Paula Altrogge sind damit für die nächste Runde des Wettbewerbs, den Osthessenentscheid, qualifiziert. Hier wird erneut eine Jury die besten Berichte ermitteln und bei einer Siegerehrung im September 2018 auszeichnen.

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Gesang und Kerzenschein

Ökumenisches Taizégebet zum Abschluss des Religionsunterrichtes

Zum Abschluss des Religionsunterrichts haben der evangelische Religionskurs von Herrn Stubbig und der katholische Religionskurs von Herrn Stehling der Jahrgangstufe 13 unter Mitwirkung von Jugenddiakon Hartmut Winkler ein ökumenisches Taizégebet in der Marienkirche gestaltet und gefeiert. Die beiden Kurse zogen in der letzten Religionsstunde ihrer Schulzeit zur Marienkirche, wo sie von Jugenddiakon Hartmut Winkler empfangen und kurz in die Liturgie von Taizé eingeführt wurden. In der Vierung der Marienkirche war alles hergerichtet. Decken, Tücher und Sitzkissen luden zum Sitzen auf dem Fußboden ein. Viele Kerzen um das Taizékreuz tauchten die Marienkirche in stimmungsvollen Kerzenglanz. Zu den Klängen von Klavier und Flöten wurden, teils auch mehrstimmig, traditionelle Lieder der Gemeinschaft aus Taizé gesungen, mehrsprachig die Lesung vorgetragen und auch Fürbitten gesprochen. Das gemeinsame „Vater Unser“ und der Segenswunsch rundeten den Gottesdienst ab. „Es war eine sehr entspannte Atmosphäre und man konnte gut nachdenken“, sagte Tim Kleespies nach dem Gottesdienst, und alle waren sich einig, dass das Taizégebet ein passender und eindrucksvoller Abschluss des schulischen Reliunterrichts gewesen ist.

(Daniel Stehling)

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Religionsausflug zur Synagoge in Fulda

 (von Till Engel, 9.6)

Am Dienstag dem 12.12. machte der Katholische Religionskurs der Jahrgangsstufe 9 von Herrn Stehling einen Ausflug zur jüdischen Synagoge in Fulda.

Nachdem wir das Thema ,,Judentum“ abgeschlossen hatten, wollten wir mal in eine richtige Synagoge gehen, um uns das jüdische Leben besser vorstellen zu  können. In der Synagoge wurden wir von einem netten Mitglied der Gemeinde empfangen. Herr Melamed, der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Fulda erzählte uns zuerst einiges über die wichtigste Schrift der Juden: die ,,Thora“.

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Zeitreise zu den Römern

(von Karen Luft und Emilia Weß  Klasse 7.6)

Am Donnerstag, dem 16.11.2017 machten die Klassen 7.6  und 7.2 des Grimmelshausen Gymnasiums Gelnhausen einen Ausflug zur Saalburg. Wir wurden von einer dicken Schicht Nebel empfangen.

Um uns das Leben der Römer besser vorstellen zu können, hatten wir zuerst eine Führung durch die Saalburg, in der wir zum Beispiel erfuhren, dass die Römer Austern und Spargelreste in alten ausgetrockneten Brunnen entsorgten. Außerdem mussten sich die römischen Soldaten früher die Beine rasieren und Röcke tragen.

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Römer in Germanien – Geschichtsausflug des GGG

(von Niklas Kitzmann)

Am Donnerstag, dem 16.11.2017, machten die Klassen 7.2 und 7.6 des Grimmelshausen Gymnasiums Gelnhausen mit ihren Geschichtslehrerinnen Frau Bischoff und Frau Hartmann einen Ausflug zur Saalburg bei Bad Homburg. Da sie bereits im Geschichtsunterricht das Thema Römer angefangen hatten, waren alle schon auf die Führung und das Aktivprogramm gespannt.
Als die Schüler auf der Saalburg ankamen, herrschte eine gute Stimmung. Es war sehr nebelig und die Sicht sehr schlecht, aber gerade das gab dem Ganzen nochmal extra Spannung. Die Schüler konnten sich gut vorstellen, wie sich die Römer zu dieser Jahreszeit gefühlt haben mussten – bei beißender Kälte, mit dünnen Wollhemden bekleidet, draußen stehend und das Kastell bewachend.
Nachdem sich die beiden Klassen in zwei Gruppen aufgeteilt hatten, ging die Klasse 7.2 zuerst an der riesigen Mauer der Saalburg entlang und konnte sich wie Soldaten auf Wache fühlen. Danach fing das Aktivprogramm an, in dem die Schüler zu römischen Soldaten ausgebildet werden sollten.
Sie lernten, aus dem Laufen heraus den Speer in eine Sandgrube zu werfen, was gar nicht so leicht war. Außerdem übten sie die Schildkrötenformation zu bilden, eine Verteidigungsstrategie der Römer. Das war sehr anstrengend, da die vorderste Reihe das eigene Schild und das des Hintermannes tragen musste. Zudem wurden schnelle Befehle in lateinischer Sprache gerufen, auf die sofort reagiert werden musste. Trotz der Kälte hatte beides sehr viel Spaß gemacht und jeder Schüler wusste nun, wie hart ein Soldat in der römischen Armee zu arbeiten hatte.
Zum Aufwärmen sah die Klasse 7.2 einem informativen Kurzfilm über die Zeit, als die Römer den Limes bewachten. Der Limes war die Grenze zwischen dem Römischen Reich und Germanien, an der die Saalburg lag.

Im Anschluss begann eine Führung mit einer freundlichen und lustigen Frau. Die Schüler sahen die Schlafzimmer der Soldaten, in denen acht Mann und deren Ausrüstung untergebracht wurden, die große Versammlungshalle und den Hof.
Als Letztes besichtigten alle das Museum der Saalburg, in dem alte Speere, Schmuckstücke und vieles mehr vorhanden waren.

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Einblicke in die Welt der Kelten

Es ist Herbst, eine schöne Jahreszeit auf dem Glauberg – und – Keltenzeit am Grimmels, denn die sagenumwobenen Kelten sind Thema des Geschichtsunterrichts in der Jahrgangsstufe 5. So machten sich am 1.11.2017 die 26 Schülerinnen und Schüler der Klasse 5.6 mit ihren Lehrerinnen Frau Heinrich und Frau Bischoff mit dem Zug auf den Weg nach Glauberg, dabei konnten sie das neue Schülerticket nutzen und so bleiben sich die Kosten für den Ausflug überschaubar und der Aufstieg zum Museum konnte zu Fuß erlebt werden, so kam auch die Bewegung nicht zu kurz.

Was uns im Museum erwartete, war eine interessante Rallye und Archäologie zum Anfassen und Verstehen. Woran liegt es, dass Siedlungsreste oder aufgeschüttete Hohlräume auf Luftbildern anhand abweichender Farbschattierung erkennbar sind? Wie arbeiten Archäologen? Woran erkennt man ein weibliches bzw. männliches Skelett? Wie stellten die Kelten Brustpanzer her und wie stabil waren sie?

Begeistert haben und die filigranen und formschönen Schmuckstücke und Gefäße, die in den Gräbern gefunden wurden sowie die Originalität der Exponate. „Wie viel Wert ist die goldene Halskette?“, wollte einer der Schüler wissen. „Unbezahlbar“, so die Antwort der Expertin, „denn sie ist die einzige Kette dieser Art aus keltischer Zeit, die jemals gefunden wurde.“ Es war interessant, zu erfahren, wie anhand dieser Quellen, Rückschlüsse auf das Leben der Kelten gezogen werden können. Allerdings eröffnen Antworten wieder neue Fragen und so bleibt die Forschung spannend, zumal schriftliche Quellen aus keltischer Perspektive fehlen.

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Auskünfte und gute Wünsche zum Abitur

„Grimmels“ zu Gast bei Weihbischof Diez in Fulda

Zu einem Gespräch trafen Schülerinnen und Schüler des katholischen Religionskurses der Q4 von Herrn Stehling mit dem Weihbischof der Diözese Fulda Karlheinz Diez zusammen.

Der Weihbischof begrüßte die Schüler und Schülerinnen in Fulda sehr herzlich und lud dann zum Fragenstellen ein. Nach den Wünschen der Schüler/innen erläuterte er den Tagesablauf und die Aufgaben eines Bischofs. Auf eine Schülerfrage hin berichtete Weihbischof Diez, wie es dazu kam, dass er zum Weihbischof ernannt und dann zum Bischof geweiht wurde.  Die Schülerinnen und Schüler interessierten auch ganzpersönliche Dinge, wie beispielsweise die Hobbys eines Weihbischofs. Früher habe er gerne Fußball und Schach gespielt, gab der Weihbischof an. Auch nach Glaubenszweifeln und nach der Meinung des Weihbischofs zu kirchenpolitischen und gesellschaftlichen Problemen in unserem Land befragten die Schüler/innen den Weihbischof. Dr. Diez beantwortete alle Fragen mit großer Ruhe und Gelassenheit. Besonders deutlich wurde dabei seine große Freundlichkeit und Freude. „Ich konnte spüren, dass es ihm richtig Freude gemacht hat, uns zu treffen. Sehr beeindruckt hat mich auch seine Menschlichkeit“, so resümierte Manuel Basilio Tanzer nach der Gesprächsrunde. Nam Nguyen beeindruckte besonders der Abschlusswunsch des Weihbischofs für die Abiturienten: „Seid ruhig und gelassen und habt auch ein gutes Stück Vertrauen, dass ihr von Gott geführt werdet“ gab er den Abiturienten mit auf den weiteren Lebensweg und ergänzte noch: „Ich wünsche euch auch, dass die Menschen von jedem von euch sagen können: Hell wird es, wenn du kommst!“

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Allmacht der Algorithmen?

Grimmels beim Schülerseminar und Symposium zur digitalen Revolution

Unsere Lebenswelt verändert sich rasant und ist geprägt vom technologischen Fortschritt. Wir „googeln“, „twittern“, „liken“ oder schreiben mal schnell noch eine whats App. Während einige unserer Oberstufenschüler fleißig die Fahrschule besuchen, werden bereits selbstfahrende Autos erprobt. Gleichzeitig sammeln große Medienkonzerne Datenmengen, ohne, dass der Einzelne die Tragweite davon überschauen kann. Wohin soll das noch führen? Wie gehen wir in Zukunft mit dieser Technologie um? Und welche Chancen und Risiken bietet die Digitalisierng für unser menschliches Zusammenleben?

Mit all diesen und weiteren Fragen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler des Ethikkurses der Jahrgangsstufe E bei einem Schülerseminar an der Goethe- Universität vom 16. bis 18. Februar 2017.
Veranstaltet durch die EKHN- Stiftung nahmen Janna Neumann und Yara Rasch erfolgreich mit ca. 200 weiteren SchülerInnen am zweitägigen Schülerseminar teil. Sie hatten die Gelegenheit sich mit Themen wie „Data for Good“, „Liquid democracy“ oder „Quantified Self und Selbstoptimierung“ auseinanderzusetzen. Das abschließende öffentliche Symposium am Samstag besuchten unter der Leitung von Frau Scheithauer die Schülerinnen des GK Ethik Nahuel Fernandez, Anne-Marie Daniel und Amelie Berting.

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Exkursion auf den Glauberg

Am Freitag, dem 18.11.2016, sind 51 Grimmels der Klassen 5.5 und 5.3 mit ihren Geschichtslehrern Frau Bischoff und Herr Wintermeyer und ihren Klassenlehrern Herr Höller und Herr Bürker auf den Glauberg gefahren, um die Geschichte der Kelten am historischen Ort zu erkunden.

Auf dem Glauberg lebten vor ca. 3000 Jahren die Kelten. Vor ca. 500 Jahren lebte dort ein berühmter Fürst, gleichermaßen weltlicher Fürst und Druide, dessen Statue den Höhepunkt der Sammlung „Keltenwelt am Glauberg“ bildet. Der Fund war eine Sensation, denn die Sandsteinfigur ist, bis auf die Füße, komplett erhalten und in einem einzigartig guten Zustand. Hinzu kommt, dass unter der Figur eine Grabkammer gefunden wurde, die Schmuckstücke und Waffen beinhaltete, die auf der Sandsteinfigur zu sehen sind. So kamen die Forscher zu dem Schluss, dass die Sandsteinfigur die Darstellung des Keltenfürsten vom Glauberg sein kann. Der Kopfschmuck erinnert an die keltische Wunderpflanze, die Mistel, und weist darauf hin, dass der Fürst möglicherweise auch ein Druide gewesen ist.
All diese Dinge konnten die Schüler in einer Rallye entdecken und erkunden, bevor sie im Rahmen einer Führung noch vertiefende Einblicke in die archäologische Forschung der Frühgeschichte bekamen. Wie erkennt man das Geschlecht eines Skeletts? Wie kann man das Alter herausfinden? Wie die Zeit, in der der Mensch gelebt hat?
Im Rahmen eines Workshops zum Thema experimentelle Archäologie wurden die Grimmels dann selbst aktiv und mahlten Mehl mit Mühlen aus der Altsteinzeit, der Zeit der Kelten und der Jetztzeit und verglichen die Ergebnisse.
Das zum Teil unter großen Mühen und Anstrengungen gemahlene Mehl nahmen wir mit in die Schule, um darauf keltisches Fladenbrot zu backen. Es schmeckte gut, wie Vollkorncrêpes. Naja, wir haben ein wenig geschummelt und statt eines im Feuer erhitzen Steines einen „Crêpemaker“ genutzt und auch Eier und Milch haben wir hinzugefügt. Hühner und Schafe hatten sie ja auch, die Kelten. Zimt haben wir noch darüber gestreut, da jetzt auch die Adventszeit beginnt. Bis zur nächsten Geschichtsstunde wollen wir herausfinden, woher Zimt eigentlich kommt und seit wann es dieses Gewürz bei uns überhaupt gibt.
Zum Abschluss auf dem Glauberg durften die Grimmels die gute Thermik dort nutzen, um Drachen steigen zu lassen.

(Christine Bischoff)

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Auf Entdeckungsreise im Fuldaer Dom

Daniel Stehling mit seinem Religionskurs im Fuldaer Dom

Religions-Grundkurs besucht die Bischofsstadt

Zusammen mit ihrem Lehrer Daniel Stehling machten sich die Schülerinnen und Schüler des katholischen Religionskurses der Q4 kürzlich auf eine Entdeckungsreise im Fuldaer Dom.

Neben wissenswerten Zahlen und Fakten zur Baugeschichte stand der Dom vor allen Dingen als Bauwerk, das dem Glauben Gestalt verleiht im Mittelpunkt des Rundgangs. Altarbilder, Stuckornamente und allegorische  Darstellungen geben in Bildern die Inhalte des christlichen und katholischen Glaubens wieder. So konnten die Schülerinnen und Schüler bei der Besichtigung wichtige Inhalte des Religionsunterrichts wieder in Erinnerung rufen und sich mit Hilfe der „Bilder im Kopf“ vielleicht auch besser einprägen. Besonders beeindruckt zeigten sie sich von der Sakristei, in die man gewöhnlich als Besucher des Domes nicht hinein kommt. Dort konnten sie die Geräte und Gewänder für den Gottesdienst, Bischofsstab und Mitra sowie auch Reliquien bestaunen. Auch ganz praktische Fragen, wie beispielsweise ein Weihrauchfass funktioniert oder wie Chrisamöl für die Spendung von Taufe, Firmung und Priesterweihe duftet, konnten hier anschaulich beantwortet werden.
Anschließend stattete die Gruppe auch dem Grab des Heiligen Bonifatius, dem Apostel der Deutschen, einen Besuch ab. Der Lehrausflug nach Fulda endete mit einem gemeinsamen Mittagessen bei Steaks und Würstchen vom Grill.

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