Erfinderclub bei „Explore Science“

Zum achten Mal nahmen Schüler des Erfinderclubs an den Technik-Wettbewerben im Rahmen der alljährlichen Veranstaltung „Explore-Science“ teil. Diesmal traten die Gelnhäuser gegen knapp 200 U-Boot Bauer und sogar gegen 600 Traktor-Konstrukteure an.
Während das U-Boot, das selbsttätig untertauchen und nach 3 Minuten wieder auftauchen sollte, nach vier erfolgreichen Probeläufen im entscheidenden Wettkampfdurchgang seinen Dienst versagte, hatte der Traktor keine Probleme in die Endrunde zu kommen. Es ging darum, ein Kleinfahrzeug zu konstruieren, das auf ein A4 Blatt passt und eine möglichst hohe Last ziehen kann. Der Grimmelshausen Traktor schlug alle anderen um Längen. Auf Grund der hohen Teilnehmerzahl wurden jedoch der Zeitrahmen gesprengt und die letzten fünf verbliebenen Traktoren zu Siegern erklärt (Zuglast 50kg). Daraufhin gaben die Konstrukteure Dominic Fischer und Victor Schneider eine beeindruckende Vorstellung der  Leistung des Grimmels-Traktors: Das Fahrzeug wurde mit zusätzlich 35 kg beladen, ein  Schüler setzte sich auf die Zuglast und der Traktor bewegte mühelos die zusammen 140 kg vorwärts, eine Last, die keiner der anderen Traktoren auch nur ansatzweise bewegen konnte.
Nach einem Windrad und einem Wasserrad mit dem höchsten Wirkungsgrad , einem Geländefahrzeug mit der größten überwundenen Steigung, sorgte jetzt der Traktor mit der höchsten Zugleistung für den vierten Sieg seit 2012. Zusätzlich konnten noch zwei zweite Plätze in verschiedenen Wettbewerben und zwei Sonderpreise für Originalität (Tauchwal und Perpetuum Mobile) eingefahren werden. Die Grimmels-Erfinder sind zu einer festen  Größe bei „Explore Science“ geworden.

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Daniel Dubs Schulsieger im Wettbewerb Mathematik am Grimmelshausen-Gymnasium

Beim wie immer sehr anspruchsvollen Wettbewerb Mathematik der Einführungsphase der Gymnasialen Oberstufe, ausgerichtet vom Zentrum für Mathematik in Bensheim, nahmen fünf besonders engagierte Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs teil. Ein außergewöhnlich gutes Ergebnis erzielte Daniel Dubs aus der E01.

Er wurde souveräner Schulsieger und hat mehr als doppelt so viele Punkte wie der Zweitplatzierte. In einer kleinen Feierstunde wurde Daniel im Beisein von Schulleiterin Tina Ruf und Sebastian Bucher, der den Wettbewerb schon seit vielen Jahren betreut, geehrt, eine Urkunde und ein Geschenk wurden verliehen. 

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Forschung aktuell: Praktikum am Georg-Speyer-Haus in Frankfurt am Main

Grimmels-Schüler sammeln wertvolles Wissen im Bereich der Krebstherapie

Biologie als Life Science hat sich in ihrem Fachgebiet „Genetik und Gentechnik“ zu einem anwendungsorientierten, wissenschaftlich innovativen und wirtschaftlich relevanten Arbeitsfeld entwickelt. Um Schülerinnen und Schülern der Biologie-Oberstufenkurse Einblicke in Forschungseinrichtungen und deren aktuellste Methoden zu gewähren, besuchen Biologie-Kurse des Grimmelshausen-Gymnasiums seit 2017 eine Schülervorlesungsreihe am Institut für Tumorbiologie und experimentelle Therapie, dem GEORG-SPEYER-Haus, in Frankfurt am Main.

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AQUAmarin

Einblicke in die Erforschung mariner Ökosysteme durch Robert Marc Lehmann 

Die Fachschaft Biologie konnte für Dienstag, 14.05.19, den Naturforscher, Meeresbiologen, Forschungstaucher und Fotografen Robert Marc Lehmann für einen Expertenvortrag zum Thema „Ökosystem Meer“ gewinnen. Er hat zuletzt mit dem Hessischen Rundfunk die Dokumentation „Expedition Senckenberg“ gedreht und war im Sommer 2017 für Aufnahmen am limnologischen Institut Senckenberg in Gelnhausen tätig. Anliegen dieses Vortrags ist u.a. die Auseinandersetzung mit der zunehmenden Verschmutzung der Weltmeere und des Biodiversitätsverlusts. Weiterhin stellt der Vortrag eine Vertiefung der unterrichtlichen Arbeit im Kurshalbjahr „Ökologie“ und einen Einblick in Forschungsarbeiten dar. Durch die Möglichkeit zur Einbindung externer Wissenschaftler wie Robert Marc Lehmann in den Schulalltag bietet sich die Chance, einen ergänzenden Baustein im Gesamtkonzept einer „MINT-freundlichen“ Schule zu etablieren. Auch die aktuellen Klimaschutzaktionen unserer Schülerinnen und Schüler sollten mit diesem Projekt unterstützt werden, indem u.a. Konsequenzen der Ozeanerwärmung als ein Indikator des Klimawandels thematisiert wurden.

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Biologie-Kurse des Grimmels besuchen das Senckenberg-Institut

Dr. Carsten Nowak stellt Arbeit im Umgang mit Wildkatzen und Wölfen vor

Am Freitag, 03.05 2019, besuchten die Schülerinnen und Schüler des Bio-Leistungskurses und einzelne Grundkursschülerinnen und -schüler gemeinsam mit der Kursleiterin Simone Gerlach das Senckenberg-Forschungsinstitut in Gelnhausen.

Dort stellte Dr. Carsten Nowak seine Arbeit im Umgang mit Wildkatzen und Wölfen in Deutschland vor. Zu Beginn brachte Dr. Nowak den Schülerinnen und Schülern sein Berufsfeld als Naturforscher und Biologe nahe und betonte dabei besonders, wie frei und individuell Forschungen betrieben werden würden. Man könne quasi das erforschen, was am Interessantesten für die Person selbst sei. Dabei sollte man aber auch Publikationen hervorbringen und Englisch-Grundkenntnisse besitzen, denn jene Publikationen und Präsentationen seien als Wissenschaftler auf Englisch anzufertigen. Anschließend präsentierte Dr. Nowak bisherige Forschungen über Wölfe in Deutschland und genetische Nachweise dieser. Dabei stellte er auch dar, dass Wölfe besonders bei Landwirten und Jägern einen schweren Stand hätten und wie dreist Lügen ohne jegliche Beweise über jene Tiere verbreitet würden.

Die Wildkatze war der zweite Programmpunkt, Dr. Nowak weist auch diese in Deutschland mithilfe von DNA-Sequenzierungen aus Proben wie etwa Haaren oder Kot nach. Hier ging er besonders auf die Historie des Wildkatzenbestands in Deutschland ein, denn diese war um 1800 fast ausgestorben. Die Fragen der Schülerinnen und Schüler wurden beantwortet, bevor es für alle ins Labor ging. Hier wurden die Arbeitsweisen und Geräte von Herrn Dr. Nowak gezeigt. Außerdem erhielten die Jungbiologen Einblicke in das Probenlager im Institut, die Gefrierschränke voller abgepackter Haare usw. werden auf -80 Grad Celsius gekühlt, um die DNA möglichst lange zu erhalten.

Nach etwa einer Stunde und 45 Minuten war diese sehr informative und interessante Exkursion beendet. Die Informationen zu Wölfen und Wildkatzen hatten auch einen guten Bezug zu Unterrichtsinhalten wie etwa Räuber-Beute-Beziehungen, was ebenfalls erwähnt sein sollte. Auch die Einblicke in das Labor waren einzigartig und extrem spannend. Nicht zu vergessen ist die unterhaltsame und freundliche Weise, mit der Dr. Nowak präsentierte, und besonders der Berufsausblick wurde als passend und interessant aufgefasst. Alles in allem war die Exkursion also durchweg positiv zu bewerten und Wiederholungen für kommende Jahrgänge sind absolut empfehlenswert. 

(Oliver Kouyoumdjian Q2)

 

 

 

 

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Auf den Spuren der Apfelaromen

 „Dufte“ Exkursion ins XLAB nach Göttingen

Zum Abschluss der Unterrichtseinheiten und zur Vertiefung der Themengebiete „Sauerstoffhaltige organische Verbindungen“ (Q1) und „Chemisches Gleichgewicht“ (Q3) unternahmen die Schülerinnen und Schüler der Chemie-Leistungskurse derQ1 und Q3 sowie des Grundkurses Q3 eine ganztägige Exkursion ins XLAB Göttingen. Dabei standen die Herstellung unterschiedlicher Fruchtester sowie die Untersuchung des Estergleichgewichts im Vordergrund.

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„Grimmels-Mathematiker“ erzielen großartige Erfolge

Mathematik-Olympiade und Mathematikwettbewerb des Landes Hessen boten knifflige Aufgaben

In diesem Schuljahr nahmen 18 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 5 bis Q2 die Herausforderung an, an der Schul- und Regionalrunde der Mathematik-Olympiade teilzunehmen. Dabei gelang es Oliver Deutsch und Christoph Deutsch (beide Jahrgangsstufe 8) sowie Sebastian Weigand (Jahrgangsstufe Q2) sich für die Landesrunde zu qualifizieren. Diese wurde am 23.02.2019 in Darmstadt ausgetragen. Sebastian Weigand errang dabei einen hervorragenden fünften Platz, Oliver Deutsch und Christoph Deutsch belegten sogar beide punktgleich jeweils den zweiten Platz. Für diese herausragende Leistung wurden sie mit einer Berufung in das „Hessenteam 2019“ belohnt, welches vom 12.05.-15.05.2019 bei der Bundesrunde in Chemnitz antritt.

Die Schulleiterin Frau Tina Ruf, die Fachbereichsleiterin S. Juchelka und die Mathematiklehrerin Y. Abd el Baki, die für die Organisation verantwortlich ist, gratulierten allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Namen der ganzen Schulgemeinde und wünschten Oliver und Christoph viel Glück für die Bundesrunde des Wettbewerbs.

Weiteren Anlass zur Freude sind die Leistungen der sechs Schülerinnen und Schüler, die am 07.03.2019 an der Kreisrunde des Mathematik-Wettbewerbs des Landes Hessen für die Jahrgangsstufe 8 teilnahmen. Hier konnte Oliver Deutsch den ersten Platz von 63 Teilnehmerinnen und Teilnehmern erzielen und ist somit als Kreissieger für die Landesrunde am 07.05.2019 qualifiziert. Nicht weniger beeindruckend ist das Abschneiden der anderen Grimmels-Mathematiker. So konnte Fabian Sattler in dieser anspruchsvollen Kreisrunde den vierten Rang belegen und drei weitere Grimmels erreichten Platzierungen unter den besten 14. Auch hierzu gratuliert die ganze Schulgemeinde und wünscht Oliver viel Erfolg für die Endrunde des Wettbewerbs.

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„Schoko-Imperatoren“ des Grimmels eine verschworene Einheit

Sieg bei der First-Lego-League in der Kategorie „Teamwork“

 Am Samstag, den 10.12.2018 fand in der Hochschule Fulda der Regionalentscheid der diesjährigen First Lego League statt, an dem auch die „Schoko-Imperatoren“, das Team des Grimmelshausen-Gymnasiums, teilnahmen. Bei diesem Wettbewerb, der in Deutschland seit 2001 ausgetragen wird, geht es nicht nur darum, einen Roboter aus Lego-Bausteinen zu bauen und so zu programmieren, dass er bestimmte Aufgaben löst. Es ist außerdem eine wissenschaftliche Präsentation zu einem vorgegebenen Thema zu erstellen, und schließlich werden noch die Teamfähigkeit der einzelnen Mannschaften sowie das Design des Roboters und seiner Programmierung bewertet.

Das Motto der First Lego League lautet in diesem Jahr „Into Orbit“ – dabei geht es darum, Langzeitaufenthalte im Weltraum zu meistern. So muss der Roboter einen Astronauten retten, ein Solarpanel ausrichten, einen Krater durchqueren, einen Satelliten abschießen, Module einer Raumstation zusammenbauen u.v.m. Durch ein ausgeklügeltes System bei der Punktvergabe werden schwierige Aufgaben besonders honoriert und Fehler wie etwa das Anfassen eines Roboters während des Lösens einer Aufgabe durch einen Punktabzug geahndet.

Die Aufgaben sowie die nötigen Aufbauten gehen den Teams acht Wochen vor dem Wettbewerb zu; in dieser Zeit muss ein Roboter gebaut und programmiert werden, der möglichst viele der geforderten Aufgaben erfüllt, hierbei sind der Kreativität der Teams  keine Grenzen gesetzt, außer der Einschränkung, dass nur Lego-Bausteine verwendet werden dürfen. Und es muss natürlich die wissenschaftliche Präsentation erstellt werden, deren Rahmenthema auch dann erst bekannt gegeben wird.

Am Wettbewerbstag selbst gingen in Fulda 15 Teams an den Start. Jedes Teams hat in drei Durchgängen die Chance, eine möglichst hohe Punktzahl zu erzielen. Das beste Resultat wird letztlich herangezogen, um die vier Teilnehmer des Halbfinals zu ermitteln. Ab diesem Zeitpunkt gibt es nur noch einen Durchgang, d.h. ein Team, das sich jetzt einen Patzer erlaubt, ist ausgeschieden. Erst im Finale der beiden besten Mannschaften gibt es wieder zwei Durchgänge, um den Sieger des Roboterwettbewerbs zu küren.

Die „Schoko-Imperatoren“ starteten verheißungsvoll mit 51 Punkten im ersten Durchgang. Das bedeutete zwischenzeitlich den vierten Platz in der Vorrunde, der in den folgenden Runden nicht verteidigt werden konnte. Während in den beiden Kategorien „Präsentation“ und „Roboter-Design“ Plätze im Mittelfeld belegt wurden, gelang dem Team des Grimmels mit dem Sieg in der bedeutsamen Kategorie „Teamwork“ der große Wurf. Insgesamt landeten die „Schoko-Imperatoren“ dann auf dem siebten Platz. Auch wenn die Erwartungen nicht ganz erfüllt wurden, ist die Teilnahme im nächsten Jahr schon geplant. Es ist nicht allein die Atmosphäre dieses von allen Teams äußerst fair geführten Wettkampfes. Unvergesslich ist auch die Zeit der Vorbereitung, in der die sechs Teilnehmer mit ihrem Coach Michael Bacher zu einem Team zusammengewachsen sind und in der mit viel Freude gearbeitet und vieles in nahezu spielerischer Form gelernt wurde.

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Krebsforschung aktuell

Grundkurs Biologie des Grimmels besucht das Georg-Speyer-Haus Frankfurt

Schülerinnen und Schüler des Grundkurses Biologie Q2 unter der Leitung von Franziska Wöll besuchten am 25.02.19 die Schülervorlesungen „Krebsentstehung: genetische Grundlagen, Diagnostik und neue Therapieansätze“. Es handelte sich dabei um die Auftaktveranstaltung einer Schülervorlesungsreihe, die von Prof. Dr. Florian Greten, Direktor des Georg-Speyer-Hauses (GSH), Institut für Tumorbiologie und experimentelle Therapie, in Frankfurt am Main, persönlich gehalten wurde. 

 Wie der Titel der Vorlesung bereits verrät, ging es zunächst um die Klärung möglicher Ursachen und zugehöriger Diagnoseinstrumente bei Krebserkrankungen. Was die Entwicklung neuer Therapieansätze betrifft, ging Prof. Dr. Florian Greten auf die Möglichkeit zur Interferenz mit intrazellulären Signalkaskaden ein, die u.a. auf der Basis von speziellen Liganden entwickelt wurde. Die neue Herausforderung in der Krebsforschung, so Greten,  sei die Weiterentwicklung von individuell auf die Patienten abgestimmte Immunzelltherapien und möglichen Kombinationstherapien. Abschließend wurden  Möglichkeiten der Krebsprophylaxe thematisiert. „Die Vorlesung bot einen authentischen Einblick in die Krebsforschung und zeigte Forschungsergebnisse, die in den Büchern eben nicht zu finden sind“, kommentierten Lilly Messerschidt und Antonella Ilickovic. Dass die Vielzahl der verwendeten Abbildungen in Englischer Sprache war, stellt eine weitere Besonderheit der Veranstaltung dar, was erkennen lässt, dass viele Lehrbücher der Naturwissenschaften in Englisch verfasst sind und Forschungsergebnisse international ohnehin nur in Englisch publiziert werden.

Der Besuch der kompletten Vorlesungsreihe ist die Voraussetzung für die Bewerbung um ein einwöchiges Laborpraktikum am GSH. Bereits seit 2017 haben sich Schülerinnen und Schüler des Grimmels erfolgreich um ein Forschungspraktikum am GSH beworben, welches eine herausragende Zusatzqualifikation im MINT-Bereich darstellt. Für hessische Schulen stehen insgesamt nur 20 Praktikumsplätze zur Verfügung. Dazu werden sich die Schülerinnen und Schüler jeweils bis Anfang April montags um 17.00 Uhr in der Frankfurter Uniklinik bzw. im Georg-Speyer-Haus einfinden und an den anschließend stattfindenden Diskussionsrunden teilnehmen. Für ihre Bewerbung wünschen wir Antonella Ilickovic, Nils Hermann und Bela Schinke bereits schon jetzt ganz viel Erfolg. 

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