Virtual Science Lab am Grimmelshausen-Gymnasium – die Erste!

Versuchsreihe Molekulargenetik

Wissenschaftlicher Austausch des Biologie-Leistungskurses Q2 mit Partnerklasse in Peace River, Kanada

Im Kurshalbjahr „Genetik und Gentechnik“ stehen unter anderem gentechnologische Arbeitsweisen auf der Agenda, wovon die Schülerinnen und Schüler des Biologie-LKs der Q2 des Grimmelshausen-Gymnasiums bereits in einen Beitrag über die Exkursion an die TU Darmstadt berichteten. Dabei sollte es nicht bleiben, denn durch den Kontakt zu einem kanadischen Biologiekurs an der Peace High School (Alberta), deren Schülerinnen und Schüler Biologie ebenfalls als ein Schwerpunktfach gewählt haben, konnten so die Ergebnisse mit anderen geteilt werden. Auch dort befinden sich alle Schülerinnen und Schüler seit März auf bisher noch unbestimmte Zeit im Home Schooling, sodass der digitale Ergebnisaustausch sicher eine kleine Abwechslung darstellte.

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Krebsforschung aktuell

Schüler*innen der Biologie-Leistungskurse (Q2) zur Schülervorlesung am Georg – Speyer Haus in Frankfurt am Main

Schülerinnen und Schüler der Leistungskurse Biologie Q2 unter der Leitung von Franziska Wöll und Hans Niggemann besuchten am 17.02.20 die Schülervorlesungen „Krebsentstehung: Genetische Grundlagen, Diagnostik und neue Therapieansätze“. Es handelte sich dabei um die Auftaktveranstaltung einer Schülervorlesungsreihe, die von Prof. Dr. Florian Greten, Direktor des Georg-Speyer-Hauses (GSH), Institut für Tumorbiologie und experimentelle Therapie, in Frankfurt am Main, persönlich gehalten wurde. 

Wie der Titel der Vorlesung bereits verrät, ging es zunächst um die Klärung möglicher Ursachen und zugehöriger Diagnoseinstrumente bei Krebserkrankungen. Was die Entwicklung neuer Therapieansätze betrifft, ging Prof. Dr. Florian Greten auf intrazelluläre Signalkaskaden ein, die u.a. auf der Basis von speziellen Liganden entwickelt wurde. Die neue Herausforderung in der Krebsforschung, so Greten,  sei die Weiterentwicklung von individuell auf die Patienten abgestimmte Immunzelltherapien und möglichen Kombinationstherapien.  Dass die Vielzahl der verwendeten Abbildungen in englischer Sprache war, stellt eine weitere Besonderheit der Veranstaltung dar, was erkennen lässt, dass viele Lehrbücher der Naturwissenschaften in Englisch verfasst sind und Forschungsergebnisse international ohnehin nur in Englisch publiziert werden. „Insgesamt waren wir von der Uni-Atmosphäre fasziniert, weshalb der Besuch von weiteren Vorlesungen angedacht ist“, kommentierte Klara S. „Wir haben ebenso erfahren, wie man beispielsweise durch Sport und gesunde Ernährung das Krebsrisiko senken kann.“

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Von Wildkatze, Wolf und Co.

Biologie-Leistungskurse des Grimmels zu Besuch am Senckenberg-Forschungsinstitut Gelnhausen / Thema: Wildtiergenetik

Auch dieses Jahr haben Schüler/innen und Lehrer/innen des Grimmelshausen-Gymnasiums Gelnhausen ehrenamtlich Lockstockpatenschaften übernommen. Die mit Baldrian eingeriebenen Holzstöcke werden dazu genutzt, den Bestand und die Ausbreitung von Wildkatzen in Deutschland zu bestimmen. Wenn sich nun ein Tier an dem präparierten Lockstock gerieben hat, werden die daran hängen gebliebenen Haare von den Ehrenamtlichen eingesammelt und direkt im Senckenberg-Forschungsinstitut in Gelnhausen molekulargenetisch ausgewertet. Es lässt sich mit dieser Methode feststellen, ob sich wirklich eine Wildkatze in dem Waldstück aufgehalten und sich am Lockstock gerieben hat.

Um zu erfahren, wie die gesammelten Haarproben ausgewertet werden, besuchten am 12. Februar 2020 die Biologie-Leistungskurse der Q2 unter der Leitung von Frau Wöll und Herrn Niggemann die naturwissenschaftliche Forschungseinrichtung der Senckenberg-Gesellschaft in Gelnhausen.

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Mathe-Olympiade, Bolyai- und Mathe-Wettbewerb

Schulleiterin Tina Ruf (links) sowie die MINT-Koordinatorin Franziska Wöll und die Organisatorin des Bolyai-Wettbewerbes, Nicol Zahn (beide rechts), gratulieren den erfolgreichen Mathematikerinnen und Mathematikern des Grimmels

Grimmels überzeugen auf ganzer Linie

Mathematik-Wettbewerb des Landes Hessen

In der Jahrgangsstufe 8 fand am 05.12.19 der diesjährige Mathematik-Wettbewerb des Landes Hessen statt. Durch ihre sehr guten Ergebnisse qualifizierten sich die Schulsiegerinnen und -sieger Jule Bugert (Kl. 8.3), Nikolas König (Kl. 8.4), Felix Haar (Kl.8.1), Samuel Dürr (Kl. 8.5) sowie Justin Buchinger (Kl.8.5) für die Teilnahme an der 2. Runde, die an der Hohen Landesschule in Hanau ausgerichtet wird. Am 31.01. erhielten die Schülerinnen und Schüler ihre Urkunden sowie ein kleines Präsent. Für die Fortsetzung wünschen wir bereits jetzt viel Erfolg!

Bolyai-Wettbewerb

Dass weitere tolle Ergebnisse im Fach Mathematik zu bestaunen waren, zeigt die anschließende Urkundenüberreichung für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Bolyai-Wettbewerbs.

Martin Kratz, Irmeli Nix, Bela Schinke und Sebastian Weigand haben mit 175 Punkten, das Siegerteam hatte einen hauchdünnen Vorsprung von 2 Zählern, einen hervorragenden 2. Platz in Deutschland erzielt. Dabei handelte es sich um einen internationalen Teamwettbewerb, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Denkaufgaben gemeinsam in konstruktiver Zusammenarbeit lösen sollen. Die Namensgebung geht auf den ungarischen Mathematiker Janós Bolyai (1802-1860) zurück. Ursprünglich wurde der Wettbewerb vor 15 Jahren an einem Budapester Gymnasium von einzelnen Lehrerinnen und Lehrern initiiert. Inzwischen hat er sich zu einem internationalen Teamwettbewerb etabliert. Im letzten Schuljahr gab es rund 19.000 Teilnehmer aus unterschiedlichsten Ländern. Dieses Jahr haben in Deutschland insgesamt 6824 Teams teilgenommen, 685 Teams waren es in Hessen. 203 Teams haben in der Stufe 12 teilgenommen, davon 22 Teams in Hessen.

Ein herzliches Dankeschön gilt Frau Zahn, die die Teilnahme ermöglicht und organisatorisch begleitet hat.

Herzlichen Glückwünsch an alle, die am 31.01. 2020 ausgezeichnet wurden!

Mathematik-Olympiade

Insgesamt neun Schüler haben an der Mathematik-Olympiade Hessen teilgenommen. Dabei handelt es sich um einen bundesweiten Wettbewerb, bis einschließlich Klasse 13. Bei zum Teil sehr anspruchsvollen Aufgaben wird logisches Denken, Kombinationsfähigkeit und kreativer Umgang mit mathematischen Methoden gefordert. Der Wettbewerb erstreckt sich über mehrere Runden. Insofern es jemand in die  Bundesrunde schafft, kann sogar auf olympisches Edelmetall gehofft werden. Vielen Dank an Artur Dieser (6.4), Daniel Gründel (6.4), Sydney Reichert (6.4), Oliver Deutsch (9.5) Christoph Deutsch (9.5), Volker Deutsch (9.5), Tobias Rieger (Q4), Bela Schinke (Q4), Sebastian Weigand (Q4), dass sie sich dieser besonderen Herausforderung stellen. Herzlichen Dank auch an Frau Abd el Baki für die organisatorische Umsetzung dieses MINT-Wettbewerbs.  

Die Ergebnisse der 2. Runde werden sicher schon mit Spannung erwartet! Für die weitere Runde wünschen wir bereits jetzt viel Erfolg.

(Franziska Wöll, MINT-Koordinatorin)

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Cooles Dysprosium

 Die Sauregurkenzeit zwischen den Weihnachtsferien und den Halbjahreszeugnissen nutzte der Physikleistungskurs der aktuellen Q3 zu einem Praktikumstag an der Gutenberg-Universität in Mainz. Das selbst gewählte Thema des Praktikums entsprach dem Halbjahresthema „Quantenphysik“.
Gleich vier Lehramtsstudenten begleiteten den praktischen Teil unseres Besuchs. Der bestand aus fünf vorbereiteten Versuchsaufbauten, die als Lernstationen von den ebenfalls fünf Schülergruppen durchlaufen wurden.
Mit einigem Stolz konnten unsere Schüler im Feedback zu der Veranstaltung angeben, dass sie diese Versuche aus dem Unterricht bereits kannten und dass unsere Sammlung weitaus modernere Mittel zu Beobachtung und Messung der jeweiligen Effekte bietet, als hier von der Uni zur Verfügung gestellt wurden.

Nach der Mittagspause gab es dann aber doch noch einen Ausflug in die Welt modernster Technik und aktueller Forschung. Von einem Doktoranden konnten die interessierten Schüler erfahren, wie man mithilfe  geeigneter Laserausstattung die Atome eines Dysprosium-Teilchenstrahls zunächst stark herunterkühlen und dann in einer Teilchenfalle für weitere Versuche festhalten kann.
Auch hier kam das Fachwissen aus dem aktuellen Halbjahr sehr gelegen. Der Trick, die Dysprosium-Atome nur Photonen mit einem Impuls entgegen ihrer Bewegungsrichtung absorbieren zu lassen und dann auszunutzen, dass Emission in alle Richtungen erfolgt ist mit der Kenntnis des Compton-Effekts gut erklärbar und so war die physikalische Beschreibung der Funktionsweise der dazu zusammengestellten Versuchsanordnung wesentlich übersichtlicher als die Anordnung selbst.

Der Zeitplan brachte es mit sich, dass An- und Abreise in die alltägliche Rush-Hour fielen und so konnten unser Schüler zusätzlich noch ihre hohe Kompetenz in der Nutzung des ÖPNV nachweisen.

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Naturforschung am Grimmels – die Zweite!

Start der neuen Projektrunde zum „Umweltmonitoring“ der Klassen 7 und Q2

Am 17. und 21. Januar 2020 fanden bereits zum wiederholten Mal zwei Projekttage zum Thema „Biotop- und Artenschutz am Beispiel der Europäischen Wildkatze“ statt, zu deren Umsetzung Frau Susanne Schneider, Naturschutzmanagerin des BUND Hessen, zum wissenschaftlichen Austausch am Grimmels war. In ihrem Vortrag ging es zunächst um die Biologie der Wildkatze. o erfuhren die Schülerinnen und Schüler mehr über arttypische Verhaltensweisen, Abstammung, Habitatansprüche, Vorkommen und Schutzstatus der Wildkatze. Dass die Wildkatze als „besonders geschützte Art“ auf der roten Liste erscheint, ist primär auf anthropogene Einflüsse zurückzuführen. Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde sie stark bejagt, was zur Ausrottung in vielen Teilen Deutschlands führte. Heute erschweren Straßennetze, Ballungsräume, Bahntrassen und somit die sukzessive Zerschneidung von Lebensräumen den Artbestand. Dass das Thema „Biotop- und Artenschutz“ am Beispiel der Stellvertreterart Wildkatze zahlreiche Fragen der Schülerinnen und Schüler aufwirft, ließ sich im lebhaft gestalteten Expertengespräch mit Frau Schneider bestätigen.

Neben dieser zunächst theoretischen Einbettung besteht die Möglichkeit, freiwillig an zwei jahrgangsübergreifenden Praxismodulen teilzunehmen, bei dem interessierte Schülerinnen und Schüler über zwei Monate hinweg Waldareale analysieren, selbst Biodiversitätsforschung betreiben und so einen möglichst authentischen Bezug zum Projekt herstellen können. Ob und inwiefern sich die Wildkatze ihren Lebensraum in und um Gelnhausen zurückerobert, wird hierbei mittels Umweltmonitoring überprüft. Die so heimliche und scheue Wildkatze kann mit Hilfe der sogenannten „Lockstock-Methode“ und Wildtierkameras nachgewiesen werden. Aufgabe der Schülerinnen und Schüler wird es sein, die aufgestellten Lockstöcke ca. einmal wöchentlich mit Baldrian zu präparieren (Wildkatzen reagieren auf diesen Duftstoff) und diese auf Fellproben zu kontrollieren. Bei der Auswahl der vorgegebenen Waldareale arbeitet die Fachschaft Biologie mit den Förstern Herr Schilling (Forstamt Jossgrund) sowie Herr Rippl (Forstamt Gelnhausen) und Naturschutzbeauftragten der Region zusammen. Im Verlauf der Module bestand ebenso die Möglichkeit, mehr über den Beruf des Försters sowie Ausbildungs- und Studienoptionen in diesem Fachbereich zu erfahren. Miguel T., Schüler des Biologie-Leistungskurses Q1, absolvierte im Juni 2019 ein zweiwöchiges Praktikum bei Herrn Rippl und konnte von seinen positiven Erfahrungen berichten. 

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