Nachwuchsphysiker des Grimmels erfolgreich

Teilnehmer des „Erfinderclubs“ siegen bei „exciting physics“ in Würzburg

Erneut hat der „Traktor“ des Grimmelshausen-Gymnasiums, eine kleine Zugmaschine, die auf ein Blatt A4 passen muss, einen Preis bei einem Wettbewerb gewonnen. Diesmal hatten sich Teilnehmer des Erfinderclubs bei der Veranstaltung „exciting physics“ der Universität Würzburg angemeldet.

So fuhren Lara Barak und Till Taubert, begleitet von dem Leiter der Erfinderclubs, Burkhard Lamm, mit schwerem Gerät in die Residenzstadt, bringt doch der zerlegbare Kleintraktor immerhin 60 kg auf die Waage. Um nach den Erfolgen der letzten Wettbewerbe noch im Rennen zu bleiben, wurde die Elektrik komplett neu verdrahtet und ein Aufsatz für weitere 20kg Auflagemasse erstellt, da nach jedem bisherigen Einsatz der Zugmaschine die technischen Details von den konkurrierenden Schulen kopiert wurden. Aber auch diesmal waren die anderen Fahrzeuge chancenlos. Schon beim Einstieg in den Wettbewerb wurden sämtliche vorhandenen Zuggewichte angehängt, und ein Mitarbeiter der Universität stellte sich noch darauf, womit der Traktor knapp 150kg vorwärtsbewegte. Nach Ausscheiden fast aller Mitbewerber blieb nur noch ein Gerät übrig, das die gleiche Masse bewegen konnte. In der Endausscheidung wurden die Zugmaschinen aneinander gehängt und das Grimmels-Fahrzeug, das über 300kg fortbewegen kann, zog das aus Baden Württemberg kommende Fahrzeug locker über die Fahrbahn.

Der dritte Sieg in Folge nach vergleichbaren Wettbewerben in Mannheim und Bremen zeigt, dass das aus Teilen der ehemaligen Heizungsanlage des Grimmels und zwei Handbremsmotoren hergestellte Fahrzeug ein großer Wurf des Erfinderclubs ist. Mehrere andere, am Grimmels hergestellte Traktoren konnten zwar ebenfalls überzeugen, hatten

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Informatik Leistungskurs besucht Robotics-Week in Gelnhausen

Der Q1-Informatikkurs besuchte am Freitag, den 10.09.21 die Roboctics-Week der Gelnhäuser Makerspace Firma „makeIT“. Diese veranstaltete an zwei  Tagen Vorträgen und bot tolle Möglichkeiten, Roboterarme, Greiferapplikationen, digitale Planungs- und Simulationsprogramme uvm. hautnah zu erlebe und selbst auszuprobieren. Die führenden Unternehmen dieser Branche zeigten alles rund um das Thema „Roboter“ und deren Programmierung.

Zwei unserer Schüler, Justus Rothländer und Levin Schroer, welche selbst den Informatik Leistungskurs in der Q1 besuchen, waren selbst mit als Protangonisten anwesend. Beiden führten in der E-Phase ihr Praktikum bei „makeIT“ durch und hinterließen einen sehr guten Eindruck. So durften Sie einen eigenen Roboterarm entwickeln und programmieren, der Steine nach Farben unterscheiden und entsprechend sortieren kann. Dies kam bei den Branchenprimi so gut an, dass sie es sich nicht nehmen lassen wollten, näher mit Justus und Levin ins Gespräch zu kommen und über deren Technik zu sprechen. Auch das Ausstellen des Roboters von Justus und Levin war eine Ehre für die beiden, denn neben Hightechrobotern das eigene Produkt ausstellen zu dürfen, ist schon etwas besonderes.

Der Leistungskurs des GGG fand die Veranstaltung sehr gelungen und da war es nicht verwunderlich, dass die Gruppe als erster die Veranstaltung betrat und als letzte wieder verließ. Insgesamt waren weitere 3 Schulen aus Gelnhausen und Umgebung vor Ort.

Die Schüler kamen mit den Ausstellern ins Gespräch und zeigten großes Interesse an der Robotertechnik, gerade wenn es um Einsatzmöglichkeiten und Programmierung ging und probierten alles aus. Hier hat sich wieder gezeigt, dass unser „Informatik Leistungskurs“, wo Programmierung, Datenbanktechnik, Theoretische

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60. Mathematik-Olympiade: Oliver Deutsch ist Landessieger

Grimmels-Schüler wird Hessen auf Bundesebene vertreten 

Corona zum Trotz haben auch in diesem Schuljahr wieder zahlreiche Schülerinnen und Schüler an der 1.  Runde (Hausaufgaben-Wettbewerb) und 2. Runde (Klausur in der Schule) der Mathematik-Olympiade teilgenommen.  

 Unsere Schulsieger Oliver Deutsch (Klasse 10) und Timon Mahnke (E-Phase) qualifizierten sich für die 3. Runde (Hessen-Runde), welche dieses Jahr digital stattfand. Oliver Deutsch erzielte hierbei den ersten Platz für den Jahrgang 10 in Hessen. Damit wird er Hessen in den weiteren Runden der Mathematik-Olympiade vertreten.  

Die Schulgemeinde des Grimmels ist stolz und gratuliert beiden herzlich für diese herausragende Leistung und ihr besonderes Engagement für Mathematik.  

 

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Auszeichnung mit dem Karl-von-Frisch-Preis für vier Schülerinnen und Schüler des Grimmelshausen-Gymnasiums Gelnhausen

Der VBIO (Verband für Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin) verleiht jährlich den besten hessischen Abiturientinnen und Abiturienten im Fach Biologie eine besondere Auszeichnung. Im Rahmen der Ausschreibung wurden im Juni 2020 vier Schülerinnen und Schüler der Biologie-Oberstufenkurse (LK und GK) am Grimmelshausen-Gymnasium Gelnhausen mit dem Karl-von-Frisch-Preis 2020 des VBIO ausgezeichnet. Voraussetzung dafür sind über die gesamte Oberstufe hinweg überragende Leistungen (14 oder 15 Notenpunkte) sowie mindestens 14 oder 15 Notenpunkte im schriftlichen oder mündlichen Abitur. Davon ausgehend wird über den Unterricht hinausgehendes Engagement für das Fach Biologie gewürdigt.

So konnten Antonella Ilickovic, Nils Hermann und Bela Schinke unter anderem Forschungspraktika am Georg-Speyer-Haus (GSH), Institut für Tumorbiologie, in Frankfurt am Main nachweisen. Forschungsrelevante Fragestellungen im Hinblick auf die Ursache, Diagnose und Therapieansätze von Krebserkrankungen wurden für sie bei einer Auftaktveranstaltung thematisiert und im anschließenden wissenschaftlichen Austausch diskutiert. Eine Besonderheit dieses in der Fachschaft Biologie des Grimmelshausen-Gymnasiums etablierten MINT-Bausteins ist die Möglichkeit, über mehrere Wochen hinweg eine Schülervorlesung zu aktuellen Themen zu besuchen und sich damit auf eine Praktikumsstelle am GSH zu bewerben. Für hessische Schulen stehen insgesamt nur 20 Praktikumsplätze für diese Zusatzqualifikation im MINT-Bereich zur Verfügung. Dass die Auseinandersetzung mit den über die Fachinhalte des Unterrichts hinausgehenden Themen zum Teil in Englischer Fachsprache war, störte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht. Anknüpfend an die im Praktikum gesammelten Erfahrungen in den internationalen Arbeitsgruppen konnten Berufsmöglichkeiten nach einem Studium von MINT-Fächern erfahrbar gemacht werden. Im Biologieunterricht berichteten sie ausführlich von ihren Tätigkeiten während des Laborpraktikums.

Noch im gleichen Schuljahr haben sich Antonella Ilickovic und Nils Hermann für eine weitere Praktikumswoche qualifiziert. Die Fachtage zur „Systembiologie“ fanden an der Technischen Universität Darmstadt statt. Unterschiedlichste Erkenntnisse und Methoden der Biologie, Chemie, Physik, Mathematik und Informatik werden in der Systembiologie kombiniert und angewendet. Im Rahmen dieser Projektwoche bekamen sie die Möglichkeit modernste Arbeitstechniken, Equipment und Auswertungsmethoden biologischer Forschung, wie zum Beispiel Spektroskopie, Fluoreszenzmikroskopie, Kultivierung von Mikroorganismen etc., kennenzulernen und das mathematische Modellieren biologischer Sachverhalte anzuwenden, die bereits als Vorbereitung auf ein naturwissenschaftlich-technisches Studium gesehen werden können. 

Ein weiterer MINT-Baustein der im Rahmen des Karl-von-Frisch Preises ausgezeichneten Schülerinnen und Schüler ist die Teilnahme an einem schulinternen Biotop- und Artenschutzprojekt des Grimmelshausen-Gymnasiums, bei dem ein Wildkatzen-Monitoring in Kooperation mit dem Senckenberg Institut (Arbeitsgruppe Naturgenetik, Dr. Carsten Nowak) durchgeführt wurde. Die über mehrere Monate via Lockstockmethode gesammelten Fellproben gelangten zur molekulargenetischen Auswertung ins Institut, sodass Art- und Individualnachweise der Tierart erbracht werden konnten. Maya Helm hat ebenso am Vortrag von Dr. Carsten Nowak teilgenommen. Darüber hinaus hat sie sehr erfolgreich an einem Experimentalkurs zur molekulargenetischen Analyse der Sichelzellenanämie im XLAB-Göttinger Experimentallabor für junge Leute e.V. teilgenommen. Ferner konnte sie im Rahmen eines Zoobesuchs das Sozialverhalten von Primaten analysieren und im Unterricht des Biologie Leistungskurses im Rahmen eines herausragenden Vortrages präsentieren. An der Johann-Wolfgang- von Goethe Universität Frankfurt hat Maya Helm an einem ökologischen Praktikum zur Untersuchung der Gewässergüte eines Schulteichs teilgenommen und dieses sehr ausführlich fachspezifisch ausgewertet.

Der nach dem berühmten Zoologen und Verhaltensforscher benannte Preis soll auch die Bedeutung der Biologie als life science, die sich in ihren Fachdisziplinen als anwendungsorientierte, wissenschaftlich innovative und gesellschaftsrelevante Naturwissenschaft etabliert hat, hervorheben. Neben einer Urkunde bekommen die Schülerinnen und Schüle zusätzlich eine kostenlose Jahresmitgliedschaft im VBIO und ein Online-Abo der Zeitschrift „Biologie in unserer Zeit“.

Wir gratulieren Antonelle Ilickovic, Maya Helm, Nils Hermann und Bela Schinke ganz herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung und wünschen ihnen für ihre Zukunft alles Gute!

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Virtual Science Lab am Grimmelshausen-Gymnasium – die Erste!

Versuchsreihe Molekulargenetik

Wissenschaftlicher Austausch des Biologie-Leistungskurses Q2 mit Partnerklasse in Peace River, Kanada

Im Kurshalbjahr „Genetik und Gentechnik“ stehen unter anderem gentechnologische Arbeitsweisen auf der Agenda, wovon die Schülerinnen und Schüler des Biologie-LKs der Q2 des Grimmelshausen-Gymnasiums bereits in einen Beitrag über die Exkursion an die TU Darmstadt berichteten. Dabei sollte es nicht bleiben, denn durch den Kontakt zu einem kanadischen Biologiekurs an der Peace High School (Alberta), deren Schülerinnen und Schüler Biologie ebenfalls als ein Schwerpunktfach gewählt haben, konnten so die Ergebnisse mit anderen geteilt werden. Auch dort befinden sich alle Schülerinnen und Schüler seit März auf bisher noch unbestimmte Zeit im Home Schooling, sodass der digitale Ergebnisaustausch sicher eine kleine Abwechslung darstellte.

Für die kanadischen Schülerinnen und Schüler liegt das nächste universitäre Schülerlabor rund 500km entfernt, woraus die Idee entstanden ist, die an der TU Darmstadt dokumentierten Versuche zur Gelelektrophorese und PCR für die kanadische Partnerklasse zu teilen. So stand fest, dass die Ergebnisse des Projekttags der Molekularbiologie dokumentiert und später in Englischer Sprache ausgewertet wurden. Bei den molekularbiologischen Methoden handelte es sich um Verfahren, die oftmals bei der Kriminalpolizei zur Täterermittlung eingesetzt werden und als „genetischen Fingerabdruck“ bekannt sind.  Unter anderem konnten wir die Methode der Polymerase-Kettenreaktion zur Vervielfältigung von DNA-Abschnitten am besonderen Beispiel eines genmanipulierten Bakterien-Plasmids anwenden, in welches eine Gensequenz per Restriktionsenzyme eingeschleust wurde, die für das GFP (grün fluoreszierende Protein) codiert. Das GFP-Gen kommt normalerweise im Organismus der Tiefseequalle Aequorea victoria vor und ist dafür verantwortlich, dass die Qualle ein fluoreszierendes Protein synthetisiert und aufgrund dieses Vorganges in der Tiefsee leuchten kann. Die anschließende Methode der Gelelektrophorese diente dazu, die zuvor präparierten DNA-Moleküle in einem Gel unter Wirkung eines elektrischen Felds aufgrund ihrer Ladung und ihrer unterschiedlichen Molekülmasse zu trennen. 

Erst kürzlich wurden die Präsentationen, Videos, Abbildungen und Zeichnungen im Rahmen eines Virtual Science Lab mit der kanadischen Partnerklasse geteilt. „Dass wir die Ergebnisse mal auf Englisch formuliert haben, war zwar erstmal gewöhnungsbedürftig, aber eigentlich gar nicht so schwer“, kommentiert Klara S. „Es gibt viel mehr Links und Informationen auf Englisch und die meisten Fachbücher sind im Original ohnehin auf Englisch veröffentlich worden. Das hat uns extrem geholfen!“, ergänzt Jannik M. „Ich finde, dass komplizierte Themen im Englischen manchmal viel einfacher klingen“, sagt Reham B.

„The results of your excursion are very interesting to our Biology class as the students study DNA structure and function, PCR, gel electrophoresis, and related technologies.  Seeing your students engaging in real experimentation with the technologies and using the results to help teach the content to my students is a fanatic real-world application of the material. As we do not have the ability to do some of this experimentation ourselves in our school, it is neat to see your class, in Germany, visiting the University and performing these experiments.  

Working together with Biology students in Germany is a wonderful way of partnering students from different places in the world, sharing experiences, learning materials, and photos.  As a teacher, I am looking forward to continued collaboration in the future!“ so Lori K., Fachlehrerin Biologie an der Peace High School, zum Projekt.  

Bereits seit mehreren Jahren finden am Grimmelshausen-Gymnasium regelmäßig interkulturelle Projekte, individuelle Schüleraustausche, Delegationstreffen von Lehrerinnen und Lehrern sowie Kooperationsprojekte mit der Universität Marburg statt, die Kanada ein bisschen näher rücken lassen. Weitere Projektbausteine im Sinne eines interkulturell-wissenschaftlichen Austauschs sind geplant.

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Einladung zur Auszeichnungsfeier

… des Grimmelshausen-Gymnasiums als „MINT-freundliche“ Schule

 

Liebe Eltern,

liebe Schülerinnen und Schüler,

das Grimmels wurde als „MINT-freundlichen“ Schule ausgezeichnet. Deshalb möchten wir Sie/Euch zur Auszeichnungsfeier am Donnerstag, 05.03.2020, um 19.00 Uhr in die Aula unserer Schule recht herzlich einladen.

Im Anschluss an das offizielle Programm findet ein MINT-Parcours statt, bei dem die einzelnen MINT-Fächer (Mathematik, Informatik sowie Naturwissenschaften) ihre besonderen Aktivitäten und Projekte vorstellen. Ebenso konnte der Science Slammer Sebastian Lotzkat für seinen Beitrag „Keine Bange vor der Schlange“ gewonnen werden. Er arbeitet am Senckenberg Institut und wird bei seinem Auftritt eigene Forschungsgebiete und -projekte auf kreativ-unterhaltsame Weise näherbringen, sodass auch fachfremde Zuhörer/innen einen exklusiven und verständlichen Einblick in aktuelle Forschungsergebnisse erhalten. Der Förderverein „Ehemalige Grimmels e.V.“ sowie „Simplicissimus“ unterstützen diesen besonderen und erstmaligen MINT-Baustein im Rahmen der Veranstaltung. Weiterhin möchten wir Sie um eine kleine Spende bitten.

Anmeldung per Prowalus+ bis Samstag, 29.02.2020. Alternativ per E-Mail an franziska.woell@grimmels.de.

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen!

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Krebsforschung aktuell

Schüler*innen der Biologie-Leistungskurse (Q2) zur Schülervorlesung am Georg – Speyer Haus in Frankfurt am Main

Schülerinnen und Schüler der Leistungskurse Biologie Q2 unter der Leitung von Franziska Wöll und Hans Niggemann besuchten am 17.02.20 die Schülervorlesungen „Krebsentstehung: Genetische Grundlagen, Diagnostik und neue Therapieansätze“. Es handelte sich dabei um die Auftaktveranstaltung einer Schülervorlesungsreihe, die von Prof. Dr. Florian Greten, Direktor des Georg-Speyer-Hauses (GSH), Institut für Tumorbiologie und experimentelle Therapie, in Frankfurt am Main, persönlich gehalten wurde. 

Wie der Titel der Vorlesung bereits verrät, ging es zunächst um die Klärung möglicher Ursachen und zugehöriger Diagnoseinstrumente bei Krebserkrankungen. Was die Entwicklung neuer Therapieansätze betrifft, ging Prof. Dr. Florian Greten auf intrazelluläre Signalkaskaden ein, die u.a. auf der Basis von speziellen Liganden entwickelt wurde. Die neue Herausforderung in der Krebsforschung, so Greten,  sei die Weiterentwicklung von individuell auf die Patienten abgestimmte Immunzelltherapien und möglichen Kombinationstherapien.  Dass die Vielzahl der verwendeten Abbildungen in englischer Sprache war, stellt eine weitere Besonderheit der Veranstaltung dar, was erkennen lässt, dass viele Lehrbücher der Naturwissenschaften in Englisch verfasst sind und Forschungsergebnisse international ohnehin nur in Englisch publiziert werden. „Insgesamt waren wir von der Uni-Atmosphäre fasziniert, weshalb der Besuch von weiteren Vorlesungen angedacht ist“, kommentierte Klara S. „Wir haben ebenso erfahren, wie man beispielsweise durch Sport und gesunde Ernährung das Krebsrisiko senken kann.“

Der Besuch der kompletten Vorlesungsreihe

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Von Wildkatze, Wolf und Co.

Biologie-Leistungskurse des Grimmels zu Besuch am Senckenberg-Forschungsinstitut Gelnhausen / Thema: Wildtiergenetik

Auch dieses Jahr haben Schüler/innen und Lehrer/innen des Grimmelshausen-Gymnasiums Gelnhausen ehrenamtlich Lockstockpatenschaften übernommen. Die mit Baldrian eingeriebenen Holzstöcke werden dazu genutzt, den Bestand und die Ausbreitung von Wildkatzen in Deutschland zu bestimmen. Wenn sich nun ein Tier an dem präparierten Lockstock gerieben hat, werden die daran hängen gebliebenen Haare von den Ehrenamtlichen eingesammelt und direkt im Senckenberg-Forschungsinstitut in Gelnhausen molekulargenetisch ausgewertet. Es lässt sich mit dieser Methode feststellen, ob sich wirklich eine Wildkatze in dem Waldstück aufgehalten und sich am Lockstock gerieben hat.

Um zu erfahren, wie die gesammelten Haarproben ausgewertet werden, besuchten am 12. Februar 2020 die Biologie-Leistungskurse der Q2 unter der Leitung von Frau Wöll und Herrn Niggemann die naturwissenschaftliche Forschungseinrichtung der Senckenberg-Gesellschaft in Gelnhausen.

Diese beschäftigt sich neben der molekulargenetischen Analyse von seltenen und bedrohten Tierarten auch mit der Fließgewässerökologie.

Bei einem wissenschaftlichen Vortrag von Dr. Carsten Nowak, Leiter der Arbeitsgruppe Naturschutzgenetik, erfuhren die Kurse mehr über den Bereich der Wildtiergenetik unter anderem von Wildkatze und Wolf.

Den Schülern wurde dabei der Unterschied zwischen einem Allgemeinen Molekularlabor (ansässig in GN) für Gewebe und Blutproben, einem Sequenzierungslabor für die Fragmentanalyse (ansässig in Frankfurt/M.) und einem Reinstlabor (ansässig in GN) für Proben mit geringem DNA-Gehalt (wie zum Beispiel Wildkatzenhaare) nähergebracht. Auch die bereits im Unterricht behandelte Methodik der molekulargenetischen Auswertung

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