Auszeichnung mit dem Karl-von-Frisch-Preis für vier Schülerinnen und Schüler des Grimmelshausen-Gymnasiums Gelnhausen

Der VBIO (Verband für Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin) verleiht jährlich den besten hessischen Abiturientinnen und Abiturienten im Fach Biologie eine besondere Auszeichnung. Im Rahmen der Ausschreibung wurden im Juni 2020 vier Schülerinnen und Schüler der Biologie-Oberstufenkurse (LK und GK) am Grimmelshausen-Gymnasium Gelnhausen mit dem Karl-von-Frisch-Preis 2020 des VBIO ausgezeichnet. Voraussetzung dafür sind über die gesamte Oberstufe hinweg überragende Leistungen (14 oder 15 Notenpunkte) sowie mindestens 14 oder 15 Notenpunkte im schriftlichen oder mündlichen Abitur. Davon ausgehend wird über den Unterricht hinausgehendes Engagement für das Fach Biologie gewürdigt.

So konnten Antonella Ilickovic, Nils Hermann und Bela Schinke unter anderem Forschungspraktika am Georg-Speyer-Haus (GSH), Institut für Tumorbiologie, in Frankfurt am Main nachweisen. Forschungsrelevante Fragestellungen im Hinblick auf die Ursache, Diagnose und Therapieansätze von Krebserkrankungen wurden für sie bei einer Auftaktveranstaltung thematisiert und im anschließenden wissenschaftlichen Austausch diskutiert. Eine Besonderheit dieses in der Fachschaft Biologie des Grimmelshausen-Gymnasiums etablierten MINT-Bausteins ist die Möglichkeit, über mehrere Wochen hinweg eine Schülervorlesung zu aktuellen Themen zu besuchen und sich damit auf eine Praktikumsstelle am GSH zu bewerben. Für hessische Schulen stehen insgesamt nur 20 Praktikumsplätze für diese Zusatzqualifikation im MINT-Bereich zur Verfügung. Dass die Auseinandersetzung mit den über die Fachinhalte des Unterrichts hinausgehenden Themen zum Teil in Englischer Fachsprache war, störte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht. Anknüpfend an die im Praktikum gesammelten Erfahrungen in den internationalen Arbeitsgruppen konnten Berufsmöglichkeiten nach einem Studium von MINT-Fächern erfahrbar gemacht werden. Im Biologieunterricht berichteten sie ausführlich von ihren Tätigkeiten während des Laborpraktikums.

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MINT-Feier in der Aula

Anlässlich der Rezertifizierung des GGG als MINT-freundliche Schule haben sich die Fächer Mathematik, Informatik, Biologie, Chemie und Physik unter der Federführung der MINT-Beauftragten, Frau Franziska Wöll, im Rahmen eines bunten Programms einem breiten Publikum präsentieren können.

Hier einige Bilder der Veranstaltung:

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Krebsforschung aktuell

Schüler*innen der Biologie-Leistungskurse (Q2) zur Schülervorlesung am Georg – Speyer Haus in Frankfurt am Main

Schülerinnen und Schüler der Leistungskurse Biologie Q2 unter der Leitung von Franziska Wöll und Hans Niggemann besuchten am 17.02.20 die Schülervorlesungen „Krebsentstehung: Genetische Grundlagen, Diagnostik und neue Therapieansätze“. Es handelte sich dabei um die Auftaktveranstaltung einer Schülervorlesungsreihe, die von Prof. Dr. Florian Greten, Direktor des Georg-Speyer-Hauses (GSH), Institut für Tumorbiologie und experimentelle Therapie, in Frankfurt am Main, persönlich gehalten wurde. 

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Von Wildkatze, Wolf und Co.

Biologie-Leistungskurse des Grimmels zu Besuch am Senckenberg-Forschungsinstitut Gelnhausen / Thema: Wildtiergenetik

Auch dieses Jahr haben Schüler/innen und Lehrer/innen des Grimmelshausen-Gymnasiums Gelnhausen ehrenamtlich Lockstockpatenschaften übernommen. Die mit Baldrian eingeriebenen Holzstöcke werden dazu genutzt, den Bestand und die Ausbreitung von Wildkatzen in Deutschland zu bestimmen. Wenn sich nun ein Tier an dem präparierten Lockstock gerieben hat, werden die daran hängen gebliebenen Haare von den Ehrenamtlichen eingesammelt und direkt im Senckenberg-Forschungsinstitut in Gelnhausen molekulargenetisch ausgewertet. Es lässt sich mit dieser Methode feststellen, ob sich wirklich eine Wildkatze in dem Waldstück aufgehalten und sich am Lockstock gerieben hat.

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Mathe-Olympiade, Bolyai- und Mathe-Wettbewerb

Schulleiterin Tina Ruf (links) sowie die MINT-Koordinatorin Franziska Wöll und die Organisatorin des Bolyai-Wettbewerbes, Nicol Zahn (beide rechts), gratulieren den erfolgreichen Mathematikerinnen und Mathematikern des Grimmels

Grimmels überzeugen auf ganzer Linie

Mathematik-Wettbewerb des Landes Hessen

In der Jahrgangsstufe 8 fand am 05.12.19 der diesjährige Mathematik-Wettbewerb des Landes Hessen statt. Durch ihre sehr guten Ergebnisse qualifizierten sich die Schulsiegerinnen und -sieger Jule Bugert (Kl. 8.3), Nikolas König (Kl. 8.4), Felix Haar (Kl.8.1), Samuel Dürr (Kl. 8.5) sowie Justin Buchinger (Kl.8.5) für die Teilnahme an der 2. Runde, die an der Hohen Landesschule in Hanau ausgerichtet wird. Am 31.01. erhielten die Schülerinnen und Schüler ihre Urkunden sowie ein kleines Präsent. Für die Fortsetzung wünschen wir bereits jetzt viel Erfolg!

Bolyai-Wettbewerb

Dass weitere tolle Ergebnisse im Fach Mathematik zu bestaunen waren, zeigt die anschließende Urkundenüberreichung für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Bolyai-Wettbewerbs.

Martin Kratz, Irmeli Nix, Bela Schinke und Sebastian Weigand haben mit 175 Punkten, das Siegerteam hatte einen hauchdünnen Vorsprung von 2 Zählern, einen hervorragenden 2. Platz in Deutschland erzielt. Dabei handelte es sich um einen internationalen Teamwettbewerb, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Denkaufgaben gemeinsam in konstruktiver Zusammenarbeit lösen sollen. Die Namensgebung geht auf den ungarischen Mathematiker Janós Bolyai (1802-1860) zurück. Ursprünglich wurde der Wettbewerb vor 15 Jahren an einem Budapester Gymnasium von einzelnen Lehrerinnen und Lehrern initiiert. Inzwischen hat er sich zu einem internationalen Teamwettbewerb etabliert. Im letzten Schuljahr gab es rund 19.000 Teilnehmer aus unterschiedlichsten Ländern. Dieses Jahr haben in Deutschland insgesamt 6824 Teams teilgenommen, 685 Teams waren es in Hessen. 203 Teams haben in der Stufe 12 teilgenommen, davon 22 Teams in Hessen.

Ein herzliches Dankeschön gilt Frau Zahn, die die Teilnahme ermöglicht und organisatorisch begleitet hat.

Herzlichen Glückwünsch an alle, die am 31.01. 2020 ausgezeichnet wurden!

Mathematik-Olympiade

Insgesamt neun Schüler haben an der Mathematik-Olympiade Hessen teilgenommen. Dabei handelt es sich um einen bundesweiten Wettbewerb, bis einschließlich Klasse 13. Bei zum Teil sehr anspruchsvollen Aufgaben wird logisches Denken, Kombinationsfähigkeit und kreativer Umgang mit mathematischen Methoden gefordert. Der Wettbewerb erstreckt sich über mehrere Runden. Insofern es jemand in die  Bundesrunde schafft, kann sogar auf olympisches Edelmetall gehofft werden. Vielen Dank an Artur Dieser (6.4), Daniel Gründel (6.4), Sydney Reichert (6.4), Oliver Deutsch (9.5) Christoph Deutsch (9.5), Volker Deutsch (9.5), Tobias Rieger (Q4), Bela Schinke (Q4), Sebastian Weigand (Q4), dass sie sich dieser besonderen Herausforderung stellen. Herzlichen Dank auch an Frau Abd el Baki für die organisatorische Umsetzung dieses MINT-Wettbewerbs.  

Die Ergebnisse der 2. Runde werden sicher schon mit Spannung erwartet! Für die weitere Runde wünschen wir bereits jetzt viel Erfolg.

(Franziska Wöll, MINT-Koordinatorin)

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Cooles Dysprosium

 Die Sauregurkenzeit zwischen den Weihnachtsferien und den Halbjahreszeugnissen nutzte der Physikleistungskurs der aktuellen Q3 zu einem Praktikumstag an der Gutenberg-Universität in Mainz. Das selbst gewählte Thema des Praktikums entsprach dem Halbjahresthema „Quantenphysik“.
Gleich vier Lehramtsstudenten begleiteten den praktischen Teil unseres Besuchs. Der bestand aus fünf vorbereiteten Versuchsaufbauten, die als Lernstationen von den ebenfalls fünf Schülergruppen durchlaufen wurden.
Mit einigem Stolz konnten unsere Schüler im Feedback zu der Veranstaltung angeben, dass sie diese Versuche aus dem Unterricht bereits kannten und dass unsere Sammlung weitaus modernere Mittel zu Beobachtung und Messung der jeweiligen Effekte bietet, als hier von der Uni zur Verfügung gestellt wurden.

Nach der Mittagspause gab es dann aber doch noch einen Ausflug in die Welt modernster Technik und aktueller Forschung. Von einem Doktoranden konnten die interessierten Schüler erfahren, wie man mithilfe  geeigneter Laserausstattung die Atome eines Dysprosium-Teilchenstrahls zunächst stark herunterkühlen und dann in einer Teilchenfalle für weitere Versuche festhalten kann.
Auch hier kam das Fachwissen aus dem aktuellen Halbjahr sehr gelegen. Der Trick, die Dysprosium-Atome nur Photonen mit einem Impuls entgegen ihrer Bewegungsrichtung absorbieren zu lassen und dann auszunutzen, dass Emission in alle Richtungen erfolgt ist mit der Kenntnis des Compton-Effekts gut erklärbar und so war die physikalische Beschreibung der Funktionsweise der dazu zusammengestellten Versuchsanordnung wesentlich übersichtlicher als die Anordnung selbst.

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