Erste Hürde souverän genommen

Jugend trainiert für Olympia; Regionalentscheid Turnen 03.03.2010 in Gelnhausen
Beim Regionalentscheid Gerätturnen erkämpften die beiden Mannschaften des Grimmelshausengymnasiums die Plätze eins und drei. Die erste Mannschaft blieb an allen vier Wettkampfstationen ungeschlagen und qualifizierte sich so unangefochten für den Landesentscheid. Die zweite Mannschaft ließ Butzbach und Königstein hinter sich.

Der Wettkampf vier besteht im Gerätturnen aus zwei Gerätebahnen der Schwierigkeitsstufe P4, drei Stationen des Synchronturnens und drei Sonderprüfungen. Startberechtigt sind Mädchen Jahrgang 1997 bis 1999. Die Mannschaften der Grimmelshausenschule setzten sich aus Turnerinnen des TV Lieblos und einigen Schülerinnen der Talentfördergruppe Leichtathletik zusammen und wurden von Sophia Stavrakidis und Reiner Schinzel betreut.

Die erste Mannschaft setzte bei beiden Gerätebahnen Maßstäbe, die keine andere Schulmannschaft erreichen konnte. Auch beim Synchronturnen waren die Grimmels die Besten. Die einzige Niederlage (2. Platz) des Tages fingen sich die Turnerinnen beim Stangenklettern ein. Beim Standweitsprung und dem abschließenden Staffellauf war die GGG-Mannschaft wieder ganz vorne.

Die zweite Mannschaft lag im Gerätturnen an allen drei Stationen auf Platz drei. Trotz kleiner Schwächen beim Weitsprung und Stangenklettern geriet dieser Rang auch nicht mehr in Gefahr. Mit 14 Platzierungspunkten blieb Rang drei ebenfalls in Gelnhausen. Kronberg sammelte auf Rang zwei 10 Platzierungspunkte, die siegreiche GGG-Mannschaft vier.

In drei Wochen findet in Giessen der Landesentscheid statt. Und wer den gewinnt, darf in diesem Wettkampf erstmals fünf Tage nach Berlin zum Bundesfinale reisen. Da wären die Grimmels natürlich nur all zu gerne dabei.

(Reiner Schinzel)

Bild: (v.l., oben) Selina Steinmetz, Celine Sauerteig, Kira Kerkhof, Nina Oppermann, Jessica Wotschel, (Mitte) Paula Wolf, Mascha Fot, Hanna Baumann, Nelia Stankiewicz, Mareike Günther, (vorne) Vivien Bienmüller, Hannah Brune, Selina Wilhelm, Saskia Schrecke, Amy Fossgreen und Inessa Frey.