Jakobsweg, Tapas und das „Ende der Welt“

15 Schüler des Grimmelshausen-Gymnasiums im Austausch mit Santiago de Compostela

Am Montag, den 15.10.2018, machten sich 15 Schülerinnen und Schüler des Grimmelshausen-Gymnasiums in Begleitung der Lehrkräfte Nathalie Grischkat, Julia Brandt und Selina Roth auf nach Santiago de Compostela. Gegen 15 Uhr traf man sich erstmals mit den Austauschpartnern der Schule Rosalia de Castro.

Bereits vor Beginn des Austauschs gab es regen Kontakt zwischen den Schüler-Gruppen. Schon am ersten Tag stand ein Stadtrundgang mit kleinen Referaten über wichtige Gebäude oder Monumente auf dem Programm, um einen groben Überblick über die schöne Altstadt zu erhalten.

Der Austausch dauerte insgesamt acht Tage und in dieser Zeit unternahmen die Schülerinnen und Schüler viele verschiedene Ausflüge, wie zum Beispiel zu den Dächern der Kathedrale von Santiago de Compostela, das Ziel vieler Pilger, einschließlich einer Führung auf Spanisch.

Eine weitere interessante Facette des Austauschs war das Leben in einer spanischen Schule. In der Pause um 11:30h gehen die Spanier zum Teil in den nahegelegenen Park neben der Schule, um sich etwas zu Essen zu kaufen. Die anderen Spanier verbleiben einfach im Schulgebäude. Auch die Teilnahme am Unterricht eröffnete der Gelnhäuser Delegation neue spannende Welten und die Gelegenheit, die eigenen Spanisch-Kenntnisse weiter zu vertiefen.

Am Mittwoch liefen die deutschen Austauschpartner 15 Kilometer des Jakobsweges von Melide nach Arzúa. Währenddessen konnte man Musik hören, die abwechslungsreichen Landschaften bewundern oder sich einfach unterhalten. 

Am nächsten Tag stand ein ganz besonderes „Abenteuer“ auf dem Programm, denn diesmal ging es mit den Spaniern nach Finisterra, dem „Ende der Welt“. Auf dem Fußweg entlang der Küste sanken einige Schüler knietief in den Sand ein, da der Boden dort an manchen Stellen sehr weich war.

Weitere Highlights waren unter anderem zwei Rallyes in der Stadt sowie auf dem Markt, die den Grimmels das Leben in Spanien eindrucksvoll darlegten. Das Wochenende verbrachte man in den Familien, wobei auch hier das Erleben des Alltags sowie die spanische Sprache selbst im Fokus standen.

Das Essen in Galizien war immer sehr lecker – nicht nur, dass es zu jedem Getränk immer kostenlos Tapas (kleinere Snacks) dazu gab, sondern auch in den Familien wurde immer frisch und viel gekocht und schlussendlich auch sehr viel gegessen. Auch das waren wichtige „Lerninhalte“ dieser Austauschfahrt …

Am Montag hieß es dann viel zu früh schon wieder Abschied nehmen, denn nach einem gemeinsamen Frühstück um 11:30 Uhr ging es wieder zurück nach Hause.

„Es war eine sehr schöne Erfahrung, die Unterschiede zwischen Spanien und Deutschland miterleben zu können!“, so das Fazit am Ende einer spannenden und erlebnisreichen Austauschfahrt.

(Samantha Utrillas Wieland)