Umweltschule

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Die Ausschreibung „Umweltschule“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Hessischen Ministerien für Umwelt und Kultus. Bereits seit 15 Jahren werden die Preise ausgelobt. Diese jährlich stattfindende Auszeichnung wurde von der Deutschen UNESCO-Kommission als „Offizielle Maßnahme der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet, die 2005 ausgerufen, nun in ihr letztes Jahr geht.

Bildungseinrichtungen aller Schulformen nehmen teil. „Wir würdigen damit die Verbesserung der Qualität von Unterricht und Schulleben im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung“, betonte Staatssekretär Dr. Lösel, der bei der Auszeichnungsfeier in der Aula der Rabanus-Maurus-Schule (Domgymnasium) zu Fulda zusammen mit Staatsministerin Priska Hinz, die die Projekte als „zukunftsweisend und nachhaltig“ bezeichnete, die Urkunden übergab.

Das GGG hat zur Zertifizierung als Umweltschule das Projekt „Biodiversität und Nachhaltigkeit“ eingereicht. Ein Projekt, initiiert von Oliver Sust und Hans Niggemann in den Leistungskursen Chemie und Biologie, in dessen Verlauf verschiedene Oberstufenkurse die heimische Streuobstwiese als Ökosystem und Lieferant für „gesunde Lebensmittel“ in das kollektive Gedächtnis der jungen Generation bringen sollen.

Eine weitere Ebene besteht in der Bündelung schulischer Projekte, die es allesamt verdient haben, als Vorzeigeprojekte unter dem Motto Bildung nachhaltige Entwicklung in die Umweltschulthematik aufgenommen zu werden. Es dreht sich im GGG also in zweifacher Hinsicht um Nachhaltigkeit. So war es nicht nur das Thema an sich, sondern auch der interne Prozess am GGG, der die Jury veranlasste, das GGG auszuzeichnen. In einer Zeitleiste sind die Projekte zusammengefasst, die Beiträge zum Lernen für Nachhaltigkeit leisten. Diese sollen nun in einer Folge das Projekt nachhaltig unterstützen. So ist Benjamin Feiler mit der Imkerei AG am GGG bereits in den Startlöchern für den nächsten Durchlauf. Bereits in den Jahren 2008, 2009 und 2010 war das GGG als Umweltschule zertifiziert.