„Wird es mir fehlen, werd ich’s vermissen?“

Elternbeiratsvorsitzende Dr.Sabine Wigg-Wolf und Schulleiter Friedrich Bell verabschieden Wolfgang Sachse in den Ruhestand

Elternbeiratsvorsitzende Dr.Sabine Wigg-Wolf und Schulleiter Friedrich Bell verabschieden Wolfgang Sachse in den Ruhestand

– Wolfgang Sachse geht in Pension –

„Dahinter steckt immer ein kluger Kopf“, lautete ein Werbeslogan für eine große deutsche Tageszeitung, und im Lehrerzimmer des Grimmelshausen Gymnasiums ist bzw. war dies die Beschreibung für den passionierten FAZ-Leser Wolfgang Sachse, der sich am Freitag, dem 30.Januar im Rahmen einer kleinen Feier im Lehrerzimmer des Gelnhäuser Grimmelshausen Gymnasiums in den Ruhestand verabschiedete.

In seiner kurzen Ansprache wünschte er seinen Kollegen, dass auch sie alle nach Beendigung ihrer aktiven Dienstzeit dem Dienstherren als Pensionäre noch lange Jahre bei guter Gesundheit erhalten bleiben mögen.

Schulleiter Friedrich Bell und die Vorsitzende des Schulelternbeirates Dr.Sabine Wigg Wolf dankten dem ursprünglichen gelernten Bankkaufmann und Deutschlehrer am „Grimmels“ Wolfgang Sachse für seine langjährige Arbeit; für die Schülervertretung sprach Lukas Großberger.

Da Wolfgang Sachse sich im sportlichen Bereich künftig auf Billard verlegen wird, überreichte ihm Natascha Seitz als Geschenk der Fachschaft Deutsch ein Buch zur Theorie dieser Sportart. Von Birgit Schättler-Kaufmann erhielt er eine CD mit dem beziehungsreichen Titel “Der Untergang des Bayernlandes“. Ein Gedicht von Theodor Fontane in von ihm etwas abgewandelter Form trug in seiner Rede der Personalratsvorsitzende Philipp von Giercke vor:

„Heut früh, nach gut durchschlafener Nacht
Bin ich wieder aufgewacht
Ich setzte mich an den Frühstückstisch
Der Kaffee war warm, die Semmel war frisch
Ich habe die Morgenzeitung gelesen
Ich sah ans Fenster, ich sah hinunter
Es trabte wieder, es klingelte munter
Eine Schürze – bei Schlächter – hing über dem Stuhle,
Kleine Mädchen gingen nach der Schule –
Alles war freundlich, alles war nett.

Aber, wenn ich weiter geschlafen hätt’
Und tät von alledem nichts wissen,
Würd’ es mir fehlen, würd’ ich’s vermissen? „