Die Englischlehrerinnen Maike Körner und Gitte Jakob-Ossinger nahmen in der vergangenen Woche zum wiederholten Mal an einer mehrtägigen Fortbildung der amerikanischen Botschaft teil. Die Botschaft lud zum Thema „A Divided Country – Rural America Today“ nach Nürnberg ein, welches in Anbetracht des spannenden Wahlsonntags von besonderem Interesse für die Lehrkräfte war. 

Der erste Vortrag der Leiterin des Southern Poverty Law Centers in Montgomery / Alambama zum Thema „Reaching out to Youth in the Deep South“ problematisierte einführend die sozialen Schwierigkeiten der Jugendlichen in den Südstaaten und verwies auf von diesen Jugendlichen gewählte Lösungsansätze, die nicht immer im Einklang mit Recht und Verfassung stehen. Hier konnten die Lehrkräfte erste Parallelismen zwischen den USA und der Bundesrepublik erkennen im Erstarken rechtspopulistischer bis nationaler Tendenzen und aus dem Umgang mit diesen Tendenzen Lehren für ein eigenes Begegnen und Handeln ziehen. 

Nach einer spätabendlichen Lesung arbeitete der Direktor des deutsch-amerikanischen Instituts Prof. Dr. Andreas Falke am nächsten Tag die (mittlerweile fehlende?) Signifikanz der Landwirtschaft für die Menschen im mittleren Westen in seinem Vortrag „Left Behind? Economic Development and the Heartland“ heraus. Eine Veränderung der Wirtschaftsfähigkeit und der daraus resultierenden Veränderung für die Gesellschaft stellt eine weitere Gemeinsamkeit zwischen den USA und Deutschland dar. 

Anschließend fokussierte sich die Einwanderin Marianne S. Wokeck der Purdue University Indiana auf „Immigration and the Ever Changing Face of American Communities“ und kontrastierte auf Grundlage von Immigrationstheorien die Begegnung von Einwanderung und der daraus folgenden Integration der Einwanderer in Ballungszentren mit der auf dem Land. Leicht fiel hier die Anwendung auf die deutsche Politik mit der jüngsten Flüchtlingswelle.

Nach einer Mittagpause die zum Entspannen der Köpfe dienen sollte, stellte die Doktorandin Christianna Stavroudis in ihrem amüsanten Vortrag das Bild des „Flyover Country – The U.S. Working Class Literature“ vor und präzisierte ihre Ideen mit Tipps zu aktuellen amerikanischen Werken der Jugendliteratur, von Dystopien über Kurzgeschichten zu Belletristik.

Samstags konnten die Teilnehmerinnen zunächst einige Impressionen des kulturellen Beraters Bill Flood aus Portland / Oregon gewinnen, der verschiedene NGOs aufzeigte, die unkonventionell, aber mit einer starken Wirkung Lösungen für die zuvor dargestellten Probleme fanden und ein interkulturelles Miteinander feierten.

Darauf folgte ein Abstecher in ein projektorientiertes Lernprogramm der Leuphana-Universität Lüneburg in Kooperation mit der amerikanischen Botschaft, welches eine neue

Moodle-Plattform namens „Bridging the STEM and EFL Classroom: Going Green Project Week on Renewable Engery Sources“ anhand einiger Unterrichtskonzepte vorstellte.

Zum Abschluss gab es noch einmal die Möglichkeit, in zwei Workshopblöcken thematisch die Vorträge, Eindrücke und gesammelten Probleme zu reflektieren und in kleineren Gruppen miteinander ins Gespräch zu kommen, bevor es dann nach vielen Stunden und rauchenden Köpfen wieder in die Heimat ging.

(Gitte Jakob-Ossinger)

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Alle Mitglieder der Schulgemeinde waren sich einig – auch das Grimmels will helfen!

So entstand in kurzer Zeit eine Helfergruppe, die bereits am Mittwoch, den 09.03.2022 eine Sammelaktion ins Leben gerufen hat.

Schülerinnen und Schüler, das Kollegium und das Schulleitungsteam, sowie Eltern des Grimmels werden an diesem Tag Sachspenden annehmen, sortieren, verpacken und für verschiedene Hilfsorganisationen (Maintaler, DRK, etc.) bereitstellen.

Lassen auch Sie diese Aktion zu einem Erfolg werden und seien Sie ein Teil der Helfergruppe!

 Bringen Sie Ihre Sachspenden am Mittwoch, 09.03.2022 von 16-18h zum Mensaeingang (Gebäude D).

 

Wir haben das umfangreiche Programm „Jeder kann programmieren“
entwickelt, mit dem Lehrkräfte Programmieren unterrichten können
– vom Kindergarten bis zur Uni. Lehrerhandbücher und Lektionen
helfen erst dabei, Grundlagen auf dem iPad zu vermitteln, danach
können echte Apps am Mac erstellt werden.

  • Die Projekte sollen (Mo.-Mi) möglichst in der Kernzeit von 8-12 Uhr stattfinden. Davon abweichende Termine und Zeiten, sowie Ausflüge, müssen die Projektleiter mit ihren Gruppen vereinbaren und Ihnen als Eltern entsprechend mitteilen bzw. Ihr Einverständnis einholen.
  • Der Donnerstagvormittag ist frei, kann aber bei Bedarf von den Projektgruppen zur Vorbereitung genutzt werden.
  • Die Teilnahme am Schulfest von 14.30 bis 19.00 (14.30 Aufbau, 15.30 Beginn Schulfest) ist für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend.
  • Die Teilnahme an den Projekttagen ist verpflichtend und muss bei Fehlen wie üblich entschuldigt werden.
  • Für Eltern mit Kindern in den Klassenstufen 5-7 besteht bei Bedarf die Möglichkeit, ihr Kind im Rahmen „Verlässliche Schule" von 7.45-13.00 betreuen zu lassen. Dies kann an allen vier Vormittagen (Mo.-Do.) sein oder auch nur an einem. Dies wurde bereits auf einem Schreiben an alle Eltern abgefragt. Wer sein Kind noch anmelden möchte, sollte den Bedarf nun bis spätestens Freitag, 18.9. angeben.
  • Die gebuchte Nachmittagsbetreuung findet (Mo.-Mi.) wie gewohnt statt. Am Donnerstagnachmittag entfällt die Nachmittagsbetreuung wegen des Schulfestes.

Lions-Quest

 

Es war einmal ein buntes Ding
ein so genannter Schmetterling.
Der flog wie alle Falter
recht sorglos für sein Alter.
Er nippte hier – er nippte dort
und war er satt, so flog er fort.

Flog zu den Hyazinthen
und schaute nicht nach hinten.
So kam´s, dass dieser Schmetterling
verwundert war, als man ihn fing.

Was wär ein Apfel ohne -Sine,
Was wären Häute ohne Schleim?
Was wär'n die Vita ohne -Mine,
Was wär'n Gedichte ohne Reim?
Was wär das E ohne die -llipse,
Was wär veränder ohne -lich?
Was wär ein Kragen ohne Schlipse,
Und was wär ich bloß ohne Dich?