GANZTAGSKLASSE

AM GRIMMELS

Der Übergang von der Grundschule zum Gymnasium ist ein wichtiger Schritt. Mit unserer neuen Ganztagsklasse möchten wir diesen Weg für Schülerinnen und Schüler besonders angenehm und erfolgreich gestalten. Im Mittelpunkt steht das Lernen in der Schule, indem Hausaufgaben entfallen und auch Tests flexibel in den Schultag integriert werden. So bleibt die Nachmittagszeit frei für Freizeit, Familie, Hobbys und Erholung. Unsere Ganztagsklasse schafft Raum für individuelles Lernen im eigenen Tempo. Jedes Kind kann seine Stärken entfalten, von kooperativen Lernformen profitieren und auch gezielt gefördert werden. Anstelle des bloßen „Abarbeitens“ von Material geht es darum, selbstbestimmt, differenziert und motiviert zu lernen. So soll nicht nur der Übergang ins Gymnasium leichter gelingen, sondern eine Lernumgebung entstehen, die Leistung, Persönlichkeit und Freude am Lernen gleichermaßen berücksichtigt.

KONZEPT

Im Mittelpunkt unserer Ganztagsklasse steht das Lernen in der Schule, indem Hausaufgaben entfallen und auch Tests flexibel in den Schulalltag integriert werden. Unser Konzept schafft Raum für individuelles Lernen im eigenen Tempo. Somit können Kinder selbstbestimmt, motiviert und differenziert lernen. 

ZUSÄTZLICHE INHALTE

  • Projekte, AGs, soziales Lernen, Skill-Stunden (Lesen, Talk & Kopfrechnen)
  • Förderung des selbstorganisierten Lernens 
  • Lehrkräfte geben Inputphasen und unterstützen individuelle Lernprozesse

GEPLANTER START

 

 

Ganztagsklasse ab dem Schuljahr 2026/27

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Etablierung einer Ganztagsklasse ab Schuljahr 2026/27 mit garantiertem ganztägigen Betreuungsangebot für 38 bzw. 40 Wochenstunden (WS)

 

  • Volle Abdeckung der Stundentafel mit zusätzlichen Möglichkeiten durch Aufstockung mit Ganztagsstunden, z.B.
    • Projekte, Berufsorientierung, AGs, Soziales Lernen, o.Ä.
    • festgelegte bewertungsfreie Fachunterrichtsstunden
    • festgelegte Skill-Stunden zum gezielten Kompetenzzuwachs (z.B. Reading, Talk, Kopfrechnen, o.Ä.)
    • durch volle Stundenabdeckung ist ein Wechsel in eine Regelklasse möglich

 

  • Förderung des selbstorganisierten Lernens (SOL) in den Hauptfächern (Mathe, Deutsch, Englisch) durch Flexibilität im Stundenplan
    • Im Rahmen der selbstorganisierten Zeitfenster können die Kinder selbst wählen, zu welcher Zeit sie sich mit welchem Hauptfach beschäftigen (in Anlehnung an Konzepte aus der Grundschule, z.B. Wochenplanarbeit)
    • Digitale Aufbereitung der Lerninhalte auf SchulMoodle mit direkter Feedbackmöglichkeit durch Lehrkraft (verbindliche iPad-Klasse)
    • Lehrkräfte geben Inputphasen und können die individuellen Lernprozesse ggf. in Doppelsteckung als Lernbegleiter unterstützen (Fortbildung zum Lerncoach)
      • Zeit für individuelle Gespräche mit jedem Kind
      • erhöhte Kollaboration der Lehrkräfte in Jahrgangsteams
    • Offene Räumlichkeiten zum Arbeiten in flexiblen Lernumgebungen, in denen die Aufsicht gewährleistet wird (Projektgruppe plant entsprechende Raumumgestaltungen)
    • Planung mit Abwechselung, kooperative und kommunikative Phasen, Freiräume im Nachmittag, Rückzugsmöglichkeiten, Entzerrung des Frontalunterrichts

 

  • Zusammenfassung von Nebenfächern zu Lernbereichen ggf. mit Hauptfachstatus (gemäß HSchG §6 Absatz 2) exemplarisch Klasse 5:
  • Kunst + Musik: Ästhetische Bildung (4 WS)
  • Biologie + Geographie: Umweltwissenschaften (4 WS)
  • Trotzdem volle Abdeckung der Unterrichtsinhalte (vgl. Regelklasse Biologie 2 WS, Geographie 2 WS)

 

  • Leistungsmessung:
    • Übungszeiten für Könnensbeweise können im SOL anvisiert werden
    • Lernen ohne Termindruck, indem Leistungsnachweise innerhalb eines Zeitrahmens selbstbestimmt erbracht werden können (Könnensbeweise)
    • Durchführung der Könnensbeweise im laufenden SOL-Unterricht unter Aufsicht
    • Möglichkeiten zur Wiederholung von Könnensbeweisen bei negativer Leistung im SOL (nach Ankündigung durch Lehrkraft)
    • Mündliche Bewertung durch zuständige Lehrkraft anhand von
      • Abgaben beim SOL
      • Lernprozessergebnisse
      • Mitarbeit in Inputphasen
      • Sonstige Mitarbeit

Exemplarischer Stundenplan für Jahrgangsstufe 5

FAQs zur Ganztagsklasse

  • Mindestmaß an verbindlicher Beschäftigung als Voraussetzung des Zugangs zu Könnensbeweisen,
  • regelmäßige Rückmeldung durch Fachlehrkraft, ggf. Einschränken des SOL z.B. Letzte Woche zu viel Englisch bedeutet diese Woche Fokus auf Mathe und Deutsch
  • Unterstützung der Lehrkräfte zur Einhaltung ausgeglichener Lernprozesse
  • strukturell wird darauf geachtet, dass sich die Zeitfenster für Könnensbeweise nicht überschneiden,
  • Erfahrungen aus anderen Schulen zeigen, das frühe Termine vom größten Teil der Kinder wahrgenommen werden
  • Arbeit mit dem iPad gibt die Möglichkeit der Transparenz für Lehrkräfte, Kinder und Erziehungsberechtigte
  • Rückmeldung von Leistungsständen über Schulportal
  • Geplant wird ein offener Infoabend zur Einführung in SchulMoodle
  • Ziel: Schule endet in der Schule, somit ist die Freizeit auch freie Zeit
  • Ganztag geht bis 15:15Uhr, danach keine weitere Beschäftigung mit schulischen Anforderungen, Unterlagen verbleiben weitgehend in der Schule
  • Nachmittags teilweise Arbeitsgemeinschaften (AGs) / bewertungsfreier Unterricht fest verankert (keine reine Unterrichtszeit täglich bis 15:15Uhr)
  • Vereine, Hobbies, familiäre und freundschaftliche Zeitgestaltung täglich nach 15:15Uhr möglich
  • Ganztagskonzept bietet Möglichkeit, individuell auf Lerntypen einzugehen (s.o., z.B. SOL-Phasen, Inputphasen, Kompetenzstunden)
  • Aufbereitung der Lerninhalte mit Berücksichtigung unterschiedlicher Lernkanäle
  • Regelmäßiges Coaching bzw. Lernprozessbegleitung durch Lehrkräfte
  • Kleinschrittige Hinführung zum SOL (v.a. Jahrgang 5, erstes Halbjahr)
  • Stundenplanstruktur bieten Raum für individuellere Betreuung durch Lehrkräfte
  • Wechsel in Regelklasse möglich, da überall die Lehrpläne eingehalten werden
  • Planung mit Abwechslung (nicht stures Abarbeiten, kooperative & kommunikative Phasen gleichermaßen berücksichtigen)
  • Stundenplan sieht Freiräume vor, baut entspanntere Stunden für langen Nachmittag ein, viel Austausch und kollaborative Lernformen
  • Mehr Zeit für individuelle Beratung durch Lerncoaching
  • Zeitslot am Nachmittag für schulische Förderunterricht ist immer eingeplant
  • Skill Stunden ermöglichen gezieltere Aufbereitung in Vorbereitung auf Könnensbeweis
  • Kinder lernen in der Schule für ihre Könnensbeweise, hier können z.B. Übungszeiten angepasst werden
    • Wenn ein Könnensbeweis im Fach Deutsch ansteht, dann mehr Deutschübungen einplanen

 

  • Einblicke aus der Grundschule: Arbeit an Tages- bzw. Wochenplänen ist dort implementiert
  • SuS verlernen dies oft beim Übergang in weiterführende Schule
  • Grundschulkinder lernen zudem, sich selbst richtig einzuschätzen (Niveaustufen erkennen und bearbeiten; Annehmen von Aufgaben für schnellere Kinder)
  • Lerncoaching: Alle zwei Wochen werden Gespräche mit SuS geführt – Ziele finden und Unterstützung bieten
  • flexibles Sitzen, freieres Raumkonzept
  • Rückzugsmöglichkeiten, Mickey Mäuse (Kopfhörer) für Stillarbeit
  • Projektgruppe entwickelt weitere Ideen

 

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Alle Mitglieder der Schulgemeinde waren sich einig – auch das Grimmels will helfen!

So entstand in kurzer Zeit eine Helfergruppe, die bereits am Mittwoch, den 09.03.2022 eine Sammelaktion ins Leben gerufen hat.

Schülerinnen und Schüler, das Kollegium und das Schulleitungsteam, sowie Eltern des Grimmels werden an diesem Tag Sachspenden annehmen, sortieren, verpacken und für verschiedene Hilfsorganisationen (Maintaler, DRK, etc.) bereitstellen.

Lassen auch Sie diese Aktion zu einem Erfolg werden und seien Sie ein Teil der Helfergruppe!

 Bringen Sie Ihre Sachspenden am Mittwoch, 09.03.2022 von 16-18h zum Mensaeingang (Gebäude D).

 

Wir haben das umfangreiche Programm „Jeder kann programmieren“
entwickelt, mit dem Lehrkräfte Programmieren unterrichten können
– vom Kindergarten bis zur Uni. Lehrerhandbücher und Lektionen
helfen erst dabei, Grundlagen auf dem iPad zu vermitteln, danach
können echte Apps am Mac erstellt werden.

  • Die Projekte sollen (Mo.-Mi) möglichst in der Kernzeit von 8-12 Uhr stattfinden. Davon abweichende Termine und Zeiten, sowie Ausflüge, müssen die Projektleiter mit ihren Gruppen vereinbaren und Ihnen als Eltern entsprechend mitteilen bzw. Ihr Einverständnis einholen.
  • Der Donnerstagvormittag ist frei, kann aber bei Bedarf von den Projektgruppen zur Vorbereitung genutzt werden.
  • Die Teilnahme am Schulfest von 14.30 bis 19.00 (14.30 Aufbau, 15.30 Beginn Schulfest) ist für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend.
  • Die Teilnahme an den Projekttagen ist verpflichtend und muss bei Fehlen wie üblich entschuldigt werden.
  • Für Eltern mit Kindern in den Klassenstufen 5-7 besteht bei Bedarf die Möglichkeit, ihr Kind im Rahmen „Verlässliche Schule" von 7.45-13.00 betreuen zu lassen. Dies kann an allen vier Vormittagen (Mo.-Do.) sein oder auch nur an einem. Dies wurde bereits auf einem Schreiben an alle Eltern abgefragt. Wer sein Kind noch anmelden möchte, sollte den Bedarf nun bis spätestens Freitag, 18.9. angeben.
  • Die gebuchte Nachmittagsbetreuung findet (Mo.-Mi.) wie gewohnt statt. Am Donnerstagnachmittag entfällt die Nachmittagsbetreuung wegen des Schulfestes.

Lions-Quest

 

Es war einmal ein buntes Ding
ein so genannter Schmetterling.
Der flog wie alle Falter
recht sorglos für sein Alter.
Er nippte hier – er nippte dort
und war er satt, so flog er fort.

Flog zu den Hyazinthen
und schaute nicht nach hinten.
So kam´s, dass dieser Schmetterling
verwundert war, als man ihn fing.

Was wär ein Apfel ohne -Sine,
Was wären Häute ohne Schleim?
Was wär'n die Vita ohne -Mine,
Was wär'n Gedichte ohne Reim?
Was wär das E ohne die -llipse,
Was wär veränder ohne -lich?
Was wär ein Kragen ohne Schlipse,
Und was wär ich bloß ohne Dich?