Grimme-Preisträger und Tiny Tales-Erfinder Florian Meimberg am Grimmels

Ende Februar 2021 hatte unsere Klasse (10.4) die große Ehre, im Zusammenhang mit dem Thema Kurzgeschichten, den Autor und Erfinder der sogenannten „Tiny Tales“, Florian Meimberg, in einer Videokonferenz kennenzulernen, sogar unsere eigenen Tiny Tales vorzustellen und sein Feedback einzuholen.

Im Januar und Februar diesen Halbjahres 2021 befassten wir uns im Deutschunterricht mit dem Thema „Kurzgeschichten“. Im Zuge dessen betrachteten wir auch die sogenannten „Tiny Tales“ von Florian Meimberg genauer, da diese ähnliche Merkmale wie eine Kurzgeschichte aufweisen.
Allerdings sind es eben ganz besondere Kurzgeschichten, deshalb auch der eigene Begriff. Sie dürfen nicht mehr als 140 Zeichen haben, denn Meimberg veröffentlichte sie ursprünglich nur auf bestimmten Kommunikations-Plattformen. Die Leser*innen brachten diesen Kürzestgeschichten so viel Begeisterung entgegen, dass diese schließlich in einem Buch namens „Auf die Länge kommt es an“ veröffentlicht und teilweise sogar verfilmt wurden. In den sehr kurzen Geschichten entstehen Erwartungshaltungen, welche die Leser*innen dann am Schluss durch eine plötzliche Wendung verblüffen lassen.

Auch Frau Kilic, unsere Deutschlehrerin, wollte, dass wir uns mit dieser Thematik auseinandersetzen und uns an eigenen Tiny Tales versuchen. Diese sollten sich über aktuelle Themen drehen: das homeschooling oder auch andere Aspekte und Gefühlslagen, die uns zu dieser Zeit beschäftigten.

Sehr überraschend und spontan bekamen wir dann als Klasse die Chance, mit dem Autor und Erfinder der Tiny Tales persönlich in einer Videokonferenz zu sprechen. Meimberg las uns weitere Tiny Tales vor und erzählte, wie er auf die Idee kam, Tiny Tales zu schreiben. Außerdem durften wir ihm auch unsere erstellten Tiny Tales vorlesen und er gab uns Feedback.

Ich denke, ich spreche im Namen aller aus der 10.4, wenn ich sage, dass es toll war, von dem Autor höchstpersönlich Anerkennung für seine eigenen Kreationen und auch Feedback zu diesen zu bekommen. Auch deshalb, weil man merkte, dass auch Meimberg Freude daran hatte, unsere Ideen und Umsetzungen seiner Erfindung zu hören, was es wirklich zu einer sehr netten und lustigen Stunde machte. Gerade in dieser dunklen Zeit damals, war es ein schönes Ereignis, an das man sich immer wieder gerne zurück erinnert.

Elena Wiesbrock, Klasse 10.4