Kaffee zwischen nachhaltigem Handeln und gesellschaftlicher Verantwortung

Didaktik-Workshop mit Dr. Florian Johann an der Universtität Trier

Ob zu Hause, unterwegs, in der Schule oder auf der Arbeit – dem ganztägigen Kaffeegenuss kommt in vielen Ländern eine hohe gesellschaftliche Bedeutung zu. Am Grimmelshausen-Gymnasium hat die Schulgemeinde das Privileg, aus einer Siebträgermaschine frisch zubereitete Kaffeespezialitäten aus hochwertigen regional gerösteten Kaffeebohnen im Caféhaus zu verzehren. Das Caféhaus ist bereits in langjähriger Tradition ein Ort der Begegnung und des Austausches, Aufenthaltes und Genusses.

Auf der Bundestagung „Gesellschaftswissenschaftliche Integrationsfächer: Motor schulischer Demokratie- und Nachhaltigkeitsbildung?!“ am 12.03. und 13.03.2026 an der Universität Trier zeigte Dr. Florian Johann gemeinsam mit PD Dr. Thomas Brühne (Universität Koblenz) anhand eines Didaktik-Workshops praxisorientierte Möglichkeiten auf, wie anhand des Lifestyle-Produkts Kaffee nachhaltige Entwicklung und Demokratiebildung fächerverbindend gefördert werden können. Im Vordergrund stand die Leitfrage, inwiefern Endverbraucherinnen und -Verbraucher mittels bewusster Kaufentscheidung und reflektierten Kaffeekonsums Beiträge zur gesellschaftlichen Verantwortung sowie nachhaltigen Entwicklung leisten können.

Mit einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Konsum von 163 Litern war Kaffee im Jahr 2024 das beliebteste Getränk in Deutschland. Auf dem nationalen Kaffeemarkt sind dabei zwei Trends zu identifizieren:
Zum einen steigt die Nachfrage nach ganzen Bohnen und zum anderen hinsichtlich nachhaltig zertifizierter Produkte. Der Weg von der Pflanze zur Bohne bis in die Tasse steht gemäß den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung im Spannungsfeld zwischen wirtschaftlicher Produktivität, ökologischer Verträglichkeit und sozialer Gerechtigkeit. Beispielhaft erwähnt wurden die damit assoziierten gesellschaftlichen Diskurse um Regenwaldabholzung und die Klimafolgen, sozial-verträgliche Arbeitsbedingungen in den (sub-)tropischen Anbauregionen, die globale Präsenz von Großkonzernen wie Starbucks oder Nestlé, die richtige Art des Zubereitungsprozesses oder die Wahl der nicht selten einer geplanten Obsoleszenz unterliegenden Kaffee-Maschinerie.

Daneben bietet der Kaffeekonsum in sogenannten Third-Places öffentliche oder halböffentliche Räume für demokratische Begegnungen, an denen Menschen Ideen austauschen und ihr Gemeinschaftsgefühl stärken können.         

„Am Grimmels werden mit dem Caféhaus bereits vielfältige Möglichkeiten zur Partizipation geschaffen und verschiedene Dimensionen der Nachhaltigkeit im Schulalltag umgesetzt – etwa durch die Kooperation mit einer lokalen Privatrösterei oder die Zubereitung des Kaffees mit einer langlebigen Siebträgermaschine. Das Caféhaus als demokratische Begegnungsstätte wäre jedoch ohne das soziale Engagement und die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung durch Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie ehrenamtliche Unterstützerinnen und Unterstützer nicht denkbar!“, zieht Florian Johann ein positives Fazit der Tagung.

Herzlich danken möchten wir Prof. Dr. Matthias Busch sowie dem „Netzwerk Gesellschaftswissenschaften“ für die Organisation der Tagung und die Möglichkeit, das Grimmelshausen-Gymnasium mit seiner Kaffeekultur der Öffentlichkeit präsentieren zu dürfen. 

 

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Alle Mitglieder der Schulgemeinde waren sich einig – auch das Grimmels will helfen!

So entstand in kurzer Zeit eine Helfergruppe, die bereits am Mittwoch, den 09.03.2022 eine Sammelaktion ins Leben gerufen hat.

Schülerinnen und Schüler, das Kollegium und das Schulleitungsteam, sowie Eltern des Grimmels werden an diesem Tag Sachspenden annehmen, sortieren, verpacken und für verschiedene Hilfsorganisationen (Maintaler, DRK, etc.) bereitstellen.

Lassen auch Sie diese Aktion zu einem Erfolg werden und seien Sie ein Teil der Helfergruppe!

 Bringen Sie Ihre Sachspenden am Mittwoch, 09.03.2022 von 16-18h zum Mensaeingang (Gebäude D).

 

Wir haben das umfangreiche Programm „Jeder kann programmieren“
entwickelt, mit dem Lehrkräfte Programmieren unterrichten können
– vom Kindergarten bis zur Uni. Lehrerhandbücher und Lektionen
helfen erst dabei, Grundlagen auf dem iPad zu vermitteln, danach
können echte Apps am Mac erstellt werden.

  • Die Projekte sollen (Mo.-Mi) möglichst in der Kernzeit von 8-12 Uhr stattfinden. Davon abweichende Termine und Zeiten, sowie Ausflüge, müssen die Projektleiter mit ihren Gruppen vereinbaren und Ihnen als Eltern entsprechend mitteilen bzw. Ihr Einverständnis einholen.
  • Der Donnerstagvormittag ist frei, kann aber bei Bedarf von den Projektgruppen zur Vorbereitung genutzt werden.
  • Die Teilnahme am Schulfest von 14.30 bis 19.00 (14.30 Aufbau, 15.30 Beginn Schulfest) ist für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend.
  • Die Teilnahme an den Projekttagen ist verpflichtend und muss bei Fehlen wie üblich entschuldigt werden.
  • Für Eltern mit Kindern in den Klassenstufen 5-7 besteht bei Bedarf die Möglichkeit, ihr Kind im Rahmen „Verlässliche Schule" von 7.45-13.00 betreuen zu lassen. Dies kann an allen vier Vormittagen (Mo.-Do.) sein oder auch nur an einem. Dies wurde bereits auf einem Schreiben an alle Eltern abgefragt. Wer sein Kind noch anmelden möchte, sollte den Bedarf nun bis spätestens Freitag, 18.9. angeben.
  • Die gebuchte Nachmittagsbetreuung findet (Mo.-Mi.) wie gewohnt statt. Am Donnerstagnachmittag entfällt die Nachmittagsbetreuung wegen des Schulfestes.

Lions-Quest

 

Es war einmal ein buntes Ding
ein so genannter Schmetterling.
Der flog wie alle Falter
recht sorglos für sein Alter.
Er nippte hier – er nippte dort
und war er satt, so flog er fort.

Flog zu den Hyazinthen
und schaute nicht nach hinten.
So kam´s, dass dieser Schmetterling
verwundert war, als man ihn fing.

Was wär ein Apfel ohne -Sine,
Was wären Häute ohne Schleim?
Was wär'n die Vita ohne -Mine,
Was wär'n Gedichte ohne Reim?
Was wär das E ohne die -llipse,
Was wär veränder ohne -lich?
Was wär ein Kragen ohne Schlipse,
Und was wär ich bloß ohne Dich?