„Der literarische Weihnachtsbaum“

Weihnachtsgedichte und Kurzgeschichten in der Wissenschaftlichen Bibliothek

Pünktlich zum ersten Advent startete die Wissenschaftliche Bibliothek die Aktion „Der literarische Weihnachtsbaum“. Alle Schülerinnen und Schüler waren eingeladen, daran teilzunehmen. Für den Wettbewerb wurden kurze Weihnachtsgedichte oder Kurzgeschichten zum Thema Weihnachten geschrieben und in der Wissenschaftlichen Bibliothek abgegeben. Diese wurden dann auf Papierkugeln geklebt und am Baum aufgehängt, wo alle Besucherinnen und Besucher der Bibliothek sie lesen konnten.

Ziel dieser Aktion war es, die Schülerinnen und Schüler die Bibliothek als einen Ort der Kreativität erleben zu lassen. Sie setzen sich mit Literatur auseinander und gestalten diesen Ort mit ihren eigenen Ideen.

Den ersten Platz belegte Hamza Remmach aus der 7.1 mit seinem Gedicht „Weihnachten“. Der zweite Platz ging an Leonie Lena Strobel aus der 7.6 für das Gedicht „Weiße Welt“. Beide Gedichte können noch bis zu den Ferien am Baum gelesen werden, danach gehen sie ins Archiv der Bücherei.

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Ehemalige Schülerin des Grimmels wird mit dem Leibnitz-Preis ausgezeichnet

Chemie-Professorin Dr. Stefanie Dehnen seit 2020 auch Mitglied der „Leopoldina“

Am 10. Dezember 2021 wurde verkündet, an welche deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im kommenden Jahr der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis vergeben wird. Dieser gilt als der wichtigste deutsche Forschungsförderpreis.

Eine der ausgezeichneten Wissenschaftlerinnen ist eine ehemalige Schülerin des Grimmelshausen-Gymnasiums. Die heute an der Universität in Marburg als Chemie-Professorin und Materialforscherin tätige Prof. Dr. Stefanie Dehnen kommt aus Gelnhausen und hat 1988 ihr Abitur am Grimmels abgelegt.

Im Gespräch wenige Tage nach Bekanntwerden der Auszeichnung hat sie die Bedeutung ihres ehemaligen Chemielehrers, Herrn Giar, für ihre Entscheidung, Chemie zu studieren, betont. Und dies war zweifelsohne eine gute Entscheidung, wie nicht zuletzt die Tatsache belegt, dass Prof. Dr. Stefanie Dehnen nach vielen nationalen und internationalen Auszeichnungen im Jahre 2020 von der Nationalen Akademie der Wissenschaften „Leopoldina“ zu ihrem Mitglied ernannt wurde.

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Weihnachtsgrüße der 5.4 und 5.5 für das Kreisruheheim

„Wir freuen uns in diesen schwierigen Zeiten über jeden Sonnenstrahl am Himmel, um unseren Bewohner*innen etwas Gutes zu tun.“ 

Diese Antwort bekamen wir vor ein paar Wochen, als die Idee aufkam, im Rahmen des Deutschunterrichts Weihnachtskarten für ein Seniorenzentrum zu gestalten und zu schreiben. 
Mit großem Eifer machten sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5.4 und 5.5 daran, die Karten fertigzustellen, um den Bewohnern und Bewohnerinnen des Kreisruheheims eine kleine Freude in diesen schwierigen Zeiten zu bereiten. 
Am Montag war es dann so weit. Knapp 60 Kinder machten sich gemeinsam mit den fünf Patinnen der beiden Klassen und den Lehrerinnen Annalena Jung und Anna Boss auf den Weg in die Gelnhäuser Altstadt. Dort angekommen, spielte Moritz Weber ein Weihnachtslied für die Beschenkten, die sich erwartungsvoll am Fenster positioniert hatten. Danach überreichten die Klassensprecherinnen und Klassensprecher die weihnachtliche Kiste mit etlichen Karten, Süßigkeiten und leckerem Tee.  
Fröhlich traten alle den Heimweg an – in der Hoffnung, den älteren Menschen eine kleine Freude bereitet zu haben.  

Im Anschluss daran bot sich den Klassen und ihren Patinnen noch die Gelegenheit, gemeinsam ein paar Spiele zur Stärkung der Klassengemeinschaft zu spielen.

Anna Boss

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Ausflug ins Frankfurter Romantikmuseum und Goethe-Haus

Für viele Menschen ist die Romantik eine Epoche, die schon lange an Relevanz verloren hat. Sie wird allgemein als veraltet und abgeschlossen und damit als wenig bedeutend für unser heutiges Leben und Weltbild betrachtet. Ist diese Ansicht jedoch wirklich gerechtfertigt? Das Romantikmuseum bietet dem Besucher einen völlig neuen Blick auf die Epoche der Romantik und ihre, auch heute noch bestehende, Relevanz für unser Leben.  
Am 19.11.2021 unternahm der Deutsch-Grundkurs von Christine Bischoff, als erste Klasse bzw. erster Kurs des Grimmels, eine Exkursion dorthin.

Heute wie damals stellt sich jedoch die Frage: Was genau ist eigentlich die Romantik? 
Zeitgenossen der Romantik versuchten die romantische Dichtung folgendermaßen zu definieren: „Die romantische Poesie ist eine progressive Universalpoesie…. Sie allein ist unendlich, wie sie allein frei ist und das als ihr erstes Gesetz anerkennt…“(Friedrich Schlegel; Athenäum). Für die romantischen Dichter war die Romantik also eine Art unendliches und damit fantasievolles Denken oder vielmehr ein Gefühl von Unendlichkeit. Dieses Streben nach Unendlichkeit spiegelte sich auch in ihrer Dichtung wider. So verliehen sie in ihr ihren tiefsten Sehnsüchten und ihrem Verlangen nach dem Fantastischen Ausdruck.

Das Romantikmuseum knüpft an dieses Denken an. Es setzt die Ansichten und die Arbeit von Zeitgenossen und Künstlern der Romantik mit unserem modernen Weltbild in Verbindung. Verknüpft mit einer Führung durch das Museum und damit die gesamte Epoche der Romantik kann jeder Besucher ein vollständig neues Bild der Romantik und deren Bedeutung für die eigene Person erlangen.  Nachdem Christine Bischoffs Deutschkurs im Unterricht die Epoche der Romantik behandelt hat, bot sich ein Ausflug ins Museum daher

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Ergebnisse der Selbsttests in der 6.4

Während allenthalben schlechte Stimmung wegen der andauernden Coronawelle und Coronamaßnahmen herrscht, haben einige Schülerinnen und Schüler der 6.4 dem ganzen auch eine bunte und fröhliche Seite abgewinnen können und aus den Verpackungen der Testsets einen inzwischen ansehnlichen Zoo heimischer und exotischer Tiere gestaltet, der von einem überaus coolen Zoodirektor beaufsichtigt wird.

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Lola Pahl gewinnt den Vorlesewettbewerb 2021

„Es gibt mehr Schätze in Büchern als Piratenbeute auf der Schatzinsel… und das Beste ist, du kannst diesen Reichtum jeden Tag deines Lebens genießen.“ (Walt Disney)

Mit ihrer natürlichen, lebendigen und fesselnden Vorleseweise gelang es Lola Pahl, beim Grimmels- Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs am 18.11.2021 die Zuhörenden zu begeistern. Damit darf sie im Januar unsere Schule beim Bezirksentscheid vertreten.

Die Plätze 2 und 3 erreichten Ella Springer und Romy Fischer. Die drei Erstplatzierten erhielten je einen Büchergutschein, während alle ein Überraschungsbücherpäckchen in Empfang nehmen durften.

Gastgeberin des schönen Lesenachmittags war Frau Serdjuk, die seit dem Sommer die wissenschaftliche Bibliothek leitet. Umgeben von Büchern konnten es sich die Zuhörenden auf bunten Sitzsäcken gemütlich machen und in Bücherwelten eintauchen: Lola Pahl las aus „Silber“ (Kerstin Gier), Ella Springer aus „Der Wunschpunsch“ (Michael Ende), Romy Fischer (6.2) aus Kathryn Littlewoods „Glücksbäckerei“, Henry Schulz (6.1) aus „Chaos ist das halbe Leben“ (Jakob M. Leonhardt), Renne Marie Lein (6.3) aus „Der Speck muss weg“ (Thomas Brenzina) und Konrad Stallmann (6.5) aus „Sie sind ein schlechter Mensch, Mr. Gum“ (Andy Stanton). Als Fremdtext war der Anfang von Cornelia Funkes „Stadt der Diebe“ ausgewählt worden.

In der Jury wurde Christine Bischoff von Anna Boss, Frau Serdjuk, dem Vorlesesieger von 2020, Jannik Wölfer, und den Schwestern Isabel und Julia Grottke aus dem Grimmels-Buchland unterstützt.

Christine Bischoff

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Politischer Herbst 3.0

Ausstellungseröffnung „Rechtsaußen – Mittendrin“ in Gebäude D

Am Donnerstag eröffnete der E-Phasen-Kurs von Herrn Schildknecht zusammen mit Herrn Malz die Ausstellung „Rechtsaußen – Mittendrin“. Dies geschah im Rahmen der Veranstaltungsreihe Politischer Herbst 3.0 am Grimmels und dient dazu, allen Schülerinnen und Schülern unserer Schule zu zeigen, wie wichtig die Demokratiebildung und der Demokratieschutz in unserem Land ist. Dabei verwies Herr Malz bei der Eröffnungsrede auf die Gefahr des Rechtsextremismus und die Folgen in allen Teilen der Gesellschaft. Darüber hinaus forderte er die Schülerschaft auf, sich aktiv am Prozess der politischen Meinungsbildung zu beteiligen, so z.B. bei den Juniorwahlen oder bei Diskussionen und politischen Debatten innerhalb und außerhalb der Schule.

Die Ausstellung kann noch bis zum 18.12. 2021 im Gebäude D (Bibliothek und Aufenthaltsbereich) besucht werden.

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Englische Sprachprüfung mit Bravour bestanden

19 Grimmels erhalten ein Cambridge-Zertifikat

Dieser Tage erhielten 19 Schülerinnen und Schüler des Grimmelshausen-Gymnasiums aus den Händen der Fachbereichsleiterin Sabine Hartmann ihre Cambridge-Zertifikate. Das Zertifikat der Universität Cambridge zählt mit zu den renommiertesten Sprachzertifikaten und kann für den beruflichen und universitären Werdegang von großer Bedeutung sein.

Die Schülerinnen und Schüler hatten sich im letzten Schuljahr bei Frau Hartmann und Frau Bechtold-Zwiener entweder im Rahmen des Wahlunterrichts in der Jahrgangsstufe 10, in einem Profilbildungskurs im Rahmen der E-Phase oder in einer Arbeitsgemeinschaft in der Q-Phase auf die anspruchsvollen Zertifikatsprüfungen für das Sprachniveau B2 und C1 im Juli vorbereitet. Aufgrund der Pandemie fand die Prüfungsvorbereitung über weite Strecken online statt.  Umso erfreulicher sind die erzielten Leistungen. Alle zur Prüfung angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben mit Bravour bestanden, einige von ihnen sogar mit Auszeichnung, und können mit Recht stolz auf ihre Leistungen sein.

Das First Certificate in English (FCE) haben bestanden: Maike Acker, Emily Amm, Rosalie Fleckenstein, Mila Gepfert, Fabian Kreutzer, Victoria Nix, Elina Popp, Daniela Schneevogel, Marie Schneider, Tim Trauzettel, Alexandra Vesper, Elena Wiesbrock.

Das Certificate of Advanced English (CAE) erhielten Lilly Auerbach, Marla Günther, Silva Günther, Maya Hessberger, Franz-Janis Jaron, Viviana Lückel, Lea Rasekhi Komleh, Paula Rudolf, Jannik Wegmann.

Wir gratulieren allen zu ihrem Erfolg!

Seit Beginn der Cambridge-Vorbereitungskurse im Schuljahr 2005/6 haben damit ca. 620 Grimmels ein englisches Sprachenzertifikat erworben! Auch in diesem Schuljahr wird fleißig trainiert. Immer wieder dienstags, mittwochs und donnerstags heißt es für unterschiedliche Gruppen – It’s Cambridge time!

(S.Hartmann)

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Tag der offenen Tür am Grimmels

Wir hätten Ihnen sehr gerne persönlich das vielfältige Angebot unserer Schule präsentiert, Sie persönlich beraten und uns Ihnen auch gerne persönlich vorgestellt.
Die aktuelle Situation hat das leider verhindert.

Um Ihnen wenigstens einen kleinen Eindruck von dem bieten zu können, was wir für Sie vorbereitet hatten, haben viele fleißige Hände die folgenden Informationen für Sie zusammengestellt:

Über Ihr Interesse an unserem telefonischen Tag der offenen Tür haben wir uns sehr gefreut, und hoffen, Sie auch bald wieder persönlich in unserer Schule empfangen zu können.

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„Handeln kommt aus Hoffnung!!“

…aus der Hoffnung, irgendwann in naher Zukunft in einem Deutschland ohne Rassismus zu leben, in einer Welt, in der rechtem Gedankengut keine Bühne mehr geboten wird.

Wir denken, also sind wir, und damit haben wir Verantwortung für unsere Mitmenschen und unsere Zukunft. Denn wir haben die Dinge in der Hand und wir machen den Unterschied.

Der diesjährige Friedenspreis des Deutschen Buchhandels wurde am 24.10.2021 in der Paulskirche in Frankfurt am Main an die simbabwische Autorin Tsitsi Dangaremgba vergeben.

In ihrer Rede thematisiert die Preisträgerin die westliche Gewalt der Kolonialisierung auf dem afrikanischen Kontinent und appelliert an eine globale Friedensförderung. Das Leben in postkolonialen Ländern sei durch Feindschaft, Konflikte und Feindseligkeit bestimmt und Gewalt stehe dabei oft an der Tagesordnung.

Aufgrund der wiederkehrenden Gewalt auch nach der Dekolonialisierung sei ein Frieden nicht möglich. Laut der Preisträgerin führe das Konzept des Profits bloß zu einem System der Ausbeutung.

Der Leitsatz der westlichen Aufklärung „Ich denke, also bin Ich!“ müsse reformiert werden, da er zur Aberkennung des menschlichen Wertes führe. Dangaremgba appelliert, über das Ich hinaus zum Wir zu schauen und dem Leitsatz „Wir denken, also sind Wir!“ zu folgen.

Die Entscheidung, was und wie wir denken, sei eine Entscheidung zwischen gewalt- oder friedensförderndem Leben. Der Wandel der Menschen sei möglich, was sich in der Preisverleihung an eine schwarze Frau deutlich abzeichne.

Dieses Thema, mit dem sich die Reden der Preisverleihung des Friedenspreises des deutschen Buchhandels 2021 befassen, passt in besonders guter Weise zum Thema „Reden gegen den Hass“, mit dem wir uns als Deutsch LK in der Q2 auseinandergesetzt haben sowie zum Projekt „Schule

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