Ein Erfahrungsbericht vom Spanien-Austausch








Meine Freunde und ich haben sechs Wochen in der spanischen Stadt Santiago de Compostela verbracht und dabei viele tolle und aufregende Dinge erlebt. Santiago hat eine wunderschöne Altstadt und wir haben wirklich Stunden damit verbracht, durch die Gassen zu schlendern und verschiedenste Läden sowie Cafés zu erkunden.
So kam es dazu, dass wir schon nach ein paar Wochen ein Lieblingsgeschäft und ein Lieblingscafé gefunden haben, in denen wir die Verkäuferinnen schon bald mit Namen kannten. Eines der schönsten Dinge am Austausch war es, zu sehen, wie die zunächst noch komplett unbekannte Stadt immer vertrauter und schließlich zu einer Art zu Hause wurde. So ging es uns mit vielen Dingen. So ähnlich war es zum Beispiel auch mit dem Essen. Es gab so viele neue Sachen zu probieren, wie zum Beispiel Croquetas, Empanada, oder Tortilla, doch zum Ende hin hatten wir alle ein spanisches Lieblingsessen sowie Gerichte, die wir absolut eklig fanden.
Auch die Schule hat uns total überrascht, da die Rosalía de Castro ganz anders ist als das Grimmels und wir uns an sehr viele Dinge neu gewöhnen mussten. Die Schule fing später an und wir durften unsere Lehrer und Lehrerinnen mit Vornamen ansprechen, aber der größte Unterschied lag in der Unterrichtsweise. In Spanien gibt es nämlich keine mündlichen Noten, aus diesem Grund bestand der Unterricht zum Großteil aus Stillarbeit oder daraus, dass der Lehrer oder die Lehrerin geredet hat und wir währenddessen mitschreiben mussten.
Ein Schüleraustausch ist eine ganz besondere Erfahrung und lässt sich nur sehr schwer beschreiben, da die Zeit für jede Person anders verläuft. Doch nach unseren Erfahrungen in Santiago können wir sagen, dass es sich für uns auf jeden Fall gelohnt hat. Der Austausch war für uns eine große Bereicherung, da wir unter anderem eine neue Kultur sowie neue Menschen kennenlernen durften und sich unser Spanisch natürlich auch deutlich verbessert hat.
Kea von Baumbach
