Mit Maurerschnur und Schablonentechnik

Klasse 9.5 des Grimmels verschönert gemeinsam mit Christoph Pullmann den Schulhof

Das ist auch unsere Schule, in der wir uns wohlfühlen wollen. So dachten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9.5 des Grimmelshausen‐Gymnasiums und machten sich gleich an die Arbeit: Unter der Leitung von Kunstlehrer Christoph Pullmann verschönerten sie die Fassade der Garagenwand des Nordschulhofes.
Lange schon störte der Blick auf die (schmuddelige) weiße Garagenwand den natürlichen Eindruck, den der ehemalige Parkplatz, jetzt Nordschulhof, mit den Sitzsteinen und dem Schulgarten dahinter machte, wenn man vom Caféhaus zurück in die Schulgebäude ging. Was lag näher, als den Schulgarten wieder op sch hervorzuholen ?
Auch um die Markierung der Spielfläche davor war lange im Bauausschuss gerungen worden, ohne zu einem Ergebnis zu kommen , da selbst Fachfirmen aus dem MKK dies nicht machen wollten.
In dieser Situation erklärte sich die Klasse 9.5 bereit, am Ende des Schuljahres selbst  Hand anzulegen und die malerischen sowie handwerklichen Arbeiten zu übernehmen. Das Spielfeld wurde mit Maurerschnur und Schablonentechnik von Hand mit vereinten Kräften
gepinselt. Ein paar Dschungel‐Gemälde von Henri Rousseau (1844‐1910) dienten als Anregung, um die Verschiedenartigkeiten von Grün zu erforschen. Unter Leitung von Christoph Pullmann begann das Projekt zunächst im Kunstunterricht, weitete sich dann aber rasch auch auf weitere Zeiten aus, so dass wir hoffen, die meisten weißen  Wandstellen bis zu den Ferien noch bemalen zu können. Für die letzten Restarbeiten und die Bewohner des Dschungels hoffen wir, dass sich in der Projektwoche noch eine kleine Gruppe der (dann) Klasse 10.5 findet, um das Werk zu vollenden. Damit kann dann auch die Schneeeule endgültig zurückkehren.

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Young Women in Public Affairs Award geht an Antonia Ceric

Der ZONTA Club Hanau zeichnete zum zwölften Male junge Frauen im Alter zwischen 16 und 19 Jahren für ihr besonderes ehrenamtliches Engagement im schulischen wie auch privaten Bereich aus.  In diesem Jahr ging der renommierte und mit 500 Euro dotierte erste Preis an unsere Abiturientin Antonia Ceric.

In einer Feierstunde im Kulturforum in Hanau nahm sie Anfang Juni in Anwesenheit ihrer Mutter und ihrer Tutorin Andrea Bechtold-Zwiener den Preis entgegen. Die Jury zeigte sich beeindruckt von Antonias vielfältigem  Engagement. So ist sie unter anderem langjähriges Mitglied der Technik AG an unserer Schule, spielt seit dem 5. Schuljahr Geige im Schulorchester und nahm in der E-Phase am Wettbewerb Jugend debattiert teil und schaffte es sogar bis ins Bundesfinale in Berlin. Darüber hinaus engagiert sie sich seit vielen Jahren aktiv im Umweltschutz. In ihrer Rede anlässlich der Preisverleihung betonte Antonia, dass bei all den Aktivitäten stets die Freude an der Sache und der Kontakt und Austausch mit anderen im Vordergrund stehe.

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Umgang mit der Hitzewelle

Am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag (25.-27.06.2019) endet der Unterricht und damit auch die Bundesjugendspiele und die Gesundheitstage um 12:10 Uhr aufgrund der angekündigten hohen Temperaturen. Sollten Schülerinnen und Schüler Betreuung benötigen wenden sie sich bitt an Herrn Stubbig – Michael.Stubbig@grimmels.de

Dienstag, 25.06.2019 – Bundesjugendspiele Jg. 8-10

Bitte beachten Sie die Hinweise zum Sonnenschutz, wie ich sie in einer separaten Mail bereits versendet habe. Auch per Lautsprecherdurchsage habe ich darauf hingewiesen.

 

Mittwoch, 26.06.2019 – Bundesjugendspiele Jg. 5-7

Da für diesen Tag noch höhere Temperaturen angekündigt sind, werden wir für die Jahrgangsstufen 5 bis 7 ein Alternativprogramm einplanen:

·         Jahrgangsstufe 5: Treffpunkt 7:45 Uhr vor der Turnhalle des Grimmelshausen-Gymnasiums. Bitte Sportsachen für Sport in der Halle mitbringen. Auch wenn man dort vor der direkten Sonneneinstrahlung geschützt ist, werden die Temperaturen hoch sein. Daher sollten alle genügend Flüssigkeit mitbringen.

·         Jahrgangsstufe 6: Treffpunkt 7:45 Uhr am sogenannten „Teich“ bei Gebäude A. Bitte Sportsachen für Sport in der Halle mitbringen. Auch wenn man dort vor der direkten Sonneneinstrahlung geschützt ist, werden die Temperaturen hoch sein. Daher sollten alle genügend Flüssigkeit mitbringen.

·         Jahrgangsstufe 7: Die Lehrkräfte, die zur Betreuung auf dem Sportplatz eingeteilt wurden, gestalten bitte ein Alternativprogramm für diesen Tag. Klassenräume werden über Aushang oder den Vertretungsplan bekanntgegeben.

 

Donnerstag, 27.06.2019 – GrimmelsGala / Sommerfest

Diese Veranstaltung findet wie geplant statt. Wir werden bei einzelnen Programmteilen und Orten nach Alternativen suchen. Hier wird auch die neue Ausgabe des Spektrums zu erwerben sein.

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Individueller Schüleraustausch Hessen – Aquitaine

Seit Anfang Juni ist Elise Bayet aus der hessischen Partnerregion Nouvelle-Aquitaine zu Gast an unserer Schule. Zusammen mit ihrer Partnerin Katrin Steinkamp besucht sie den Unterricht der Klasse 9.5 und nimmt auch an allen anderen Aktivitäten teil, die in der letzten Schulwoche auf dem Programm stehen (z.B. ein Klassenausflug, die Teilnahme an den Gesundheitstagen und den Bundesjugendspielen oder der Besuch der Grimmels-Gala am vorletzten Schultag). Da Elise auch noch einen Teil der Sommerferien zusammen mit Kathrins Familie in Gelnhausen und Umgebung verbringt, wird sie reichlich Gelegenheit haben, ihre neue Heimat zu erkunden.                                              

Bei einem Begrüßungstreffen mit der Fachbereichsleiterin Frau Hartmann und Frau Schmidt, Französischlehrkraft am Grimmels undMentorin für die Austauschschüler aus der hessischen Partnerregion, waren sich beide Schülerinnen einig: Das individuelle Austauschprogramm ist die beste Gelegenheit, tiefere Einblicke in die Kultur des Partners zu gewinnen und die Sprachkenntnisse zu vertiefen. Obwohl man sich erst kurze Zeit kenne, habe man schon viel Gemeinsames entdeckt und viel miteinander gelacht.

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Adiós Beátriz!

Seit Oktober 2018 war Beátriz González als Fremdsprachenassistentin am Grimmelshausen Gymnasium tätig. Ende Mai hieß es dann Abschied zu nehmen vom Grimmels und Gelnhausen.

Während ihres Aufenthaltes unterstützte sie die Lehrerinnen der Fachschaft Spanisch, indem sie im Unterricht themenspezifisches Vokabular einführte oder zum Beispiel die Kleingruppenarbeit und Freiarbeitsphasen betreute. Darüber hinaus hielt sie in unterschiedlichen Jahrgangsstufen eine Reihe von Präsentationen zu landeskundlichen Themen und unterstützte die Teilnehmer am Vorlesewettbewerb „Leo, Leo“. Als Muttersprachlerin war sie auch als Jurorin beim Wettbewerb tätig.

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Ausflug der Französischklassen nach Strasbourg

Am 13.06.2019 sind wir, die Französischklassen des Jahrgangs 7 nach Strasbourg gefahren. Morgens um sieben sind wir mit zwei Bussen losgefahren. Gegen 10 Uhr haben wir unser Ziel erreicht. Danach sind wir in den eingeteilten Gruppen mit einer Begleitperson losgelaufen um eine Stadtrallye zu machen. Dabei mussten wir verschiedene Aufgaben lösen wie z.B. Preise eines Bäckers aufschreiben oder französische Leute interviewen. Nach dem ersten Teil der Stadtrallye hatten wir eine einstündige Mittagspause auf dem Place Kléber. Dort durften wir uns in Gruppen von drei Personen frei bewegen. Als nächstes sind wir zur Strasbourger Kathedrale Notre-Dame gegangen, haben sie besichtigt und unsere Rallye dort fortgeführt und abgeschlossen. Zum Abschluss haben wir alle gemeinsam bei strahlendem Sonnenschein eine Bootstour auf dem Fluss Ill gemacht. Dabei haben wir etwas über die Geschichte Strasbourgs gelernt, viele Kirchen und die für Strasbourg typischen Fachwerkhäuser gesehen. Auch am Fernsehsender ARTE und den Gebäuden der Europäischen Union ist das Boot vorbeigefahren. Danach haben wir uns auf die Heimreise begeben und waren um halb neun wieder zurück in Gelnhausen. Es war ein schöner und sonniger Tag.

Josefine Pilz und Laura Appel 7.6

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Polenaustausch 2019

Am 22. Mai begann unser kleines Abenteuer. Mit Herrn Bürker und Herrn Bechtold machten wir uns im Rahmen des Schüleraustauschprogramms auf den Weg nach Polen. Von Polen (Teschen) trennte uns nun nur noch eine vierzehnstündige Busfahrt.  

In Teschen angekommen wurden wir herzlich von unseren Austauschschülern und Schülerinnen begrüßt. Auch die Schulleitung und die Lehrer und Lehrerinnen nahmen uns freudig in der Schule auf. Wir besprachen das Programm für die nächsten Tage und gingen dann mit unseren Austauschpartnern in unsere Gastfamilien. Alle waren sehr nett und wir schlossen schnell neue Freundschaften.

Am nächsten Tag, dem 24. Mai, nahmen wir an der ersten Unterrichtsstunde teil. Danach trafen wir, im Rathaus, die Bürgermeisterin von Teschen und lernten in einer Stadtführung sehr viel über diese schöne Stadt. Am Nachmittag und am Abend hatten wir Zeit etwas mit unseren Austauschschülern zu unternehmen. An diesem Abend war die lange Nachte der Museen in Teschen, es gab   interessante Ausstellungen und Konzerte.

Am Samstag, dem 25. Mai, fuhren wir nach Gorki, wo wir gemeinsam ein Lagerfeuer machten. Es gab die berühmten polnischen Platzki (Kartoffelpuffer) und alle hatten eine Menge Spaß. Es gab die Möglichkeit auf Pferden zu reiten und wir machten eine Rundfahrt mit der Pferdekutsche, wobei ausgelassen gesungen wurde, sowohl auf Polnisch als auch auf Deutsch. Zusammen spielten wir Karten, unterhielten uns viel miteinander, lernten uns kennen und die polnischen Schüler brachten uns traditionelle Tänze bei. Wie jeden Abend hatten wir, auch an diesem Abend, wieder Freizeit mit unseren Austauschpartnern und ihren Freunden.

Am Sonntag verbrachten wir  den ganzen Tag mit unseren Gastfamilien und unseren Austauschpartnern. Zum Beispiel erkundeten wir Örtlichkeiten in und um Teschen, gingen shoppen, trafen Freunde und hatten einfach eine schöne Zeit.

Am 27. Mai ging es dann nach Krakau. Dort lernten wir viel über die Stadt selbst, über ihre Vergangenheit und über einige Legenden Krakaus. Nach der dreistündigen Stadtführung hatten wir am Nachmittag Zeit, um etwas Essen zugehen, etwas einzukaufen oder uns Krakau noch ein wenig genauer anzuschauen. Am Abend des Tages ging es dann zurück nach Teschen und zu unseren Gastfamilien.

Am Dienstag, dem 28. Mai, nahmen wir am Morgen an einer weiteren Unterrichtsstunde teil. Dann kam der düstere Teil des Polenaustausches, der Ausflug nach Auschwitz in das Konzentrationslager. Erst wenn man dort ist, wird einem klar, wie schrecklich das Geschehene war und immer noch ist. Für viele war die Begegnung mit dem Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau sehr bedrückend und auch sehr emotional. Gemeinsam, im Namen des Grimmelshausen-Gymnasiums, gedachten wir in Birkenau aller Opfer des Nazi-Regimes. Trotz der Trauer, die ich mit diesem Ort verbinde, bin ich froh dort gewesen zu sein und so viel über diesen Ort und seine Geschichte gelernt zu haben.

Am 29. Mai, fiel die geplante Wanderung durch die Berge buchstäblich ins Wasser. Durch den anhaltenden Regen konnten wir die Berge nur vom Bus aus sehen. Wir fuhren jedoch wie geplant nach Wisla und nach Szczyrk, wo wir uns die Sprungschanzen ansahen. Auch gingen wir in das kleine Museum von Adam Malysz, einem sehr berühmten polnischen Skispringer.  

Am Donnerstag machten wir dann einen Ausflug nach Kattowitz. Wir besichtigten dort das Schlesische Museum, welches sehr interessant und modern gestaltet ist. Am Nachmittag hatten wir auch in Kattowitz Freizeit um etwas Essen zu gehen oder etwas einzukaufen. Den Abend verbrachten wir wieder mit unseren Gastfamilien und es wurde Zeit sich mit dem Gedanken des Abschiedes anzufreunden, denn der vorletzte Tag war nun vorbei.

Am 31. Mai, dem letzten Tag in Polen, veranstalteten die polnischen Schüler ein Quiz und verkleideten sich als berühmte deutsche und polnische Persönlichkeiten, die wir erraten mussten. Alle waren gut gelaunt und erfreuten sich an der guten Stimmung der Gemeinschaft. Zum Abschied gingen wir gemeinsam eine Pizza essen, unterhielten uns noch sehr lange und hatten sehr viel Spaß mit unseren neuen Freunden. Dann kam der Abschied schneller als gedacht. Es flossen viele Tränen und es folgten lange Umarmungen, aus denen man sich nicht lösen wollte.    

 Ich würde jedem empfehlen an diesem Austausch teilzunehmen.  Man lernt eine andere Kultur und neue Freunde kennen und das in einem Land, mit dem Deutschland eine facettenreiche Vergangenheit teilt. 

(Sara Schneider)

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