GGG im Programm der Kulturschulen Hessen aufgenommen

Seit Kurzem ist es amtlich, dass das Grimmelshausen-Gymnasium Gelnhausen nun offiziell in die 4. Staffel des Programms der Kulturschulen in Hessen aufgenommen ist. Die Schule ging dabei hessenweit gemeinsam mit rund 35 interessierten Schulen verschiedener Schulformen um insgesamt 13 begehrte Plätze ins Rennen und wurde als einziges Gymnasium im Main-Kinzig-Kreis ausgewählt. Hessenweit wurden insgesamt 6 Gymnasien in die 4. Staffel aufgenommen.

Schulleiterin Oberstudiendirektorin Tina Ruf freut sich riesig: „Der lange Weg der Bewerbungsvorphase, die bereits im letzten Jahr begann und dann wegen Corona erweitert wurde, die Treffen zu den Auswahlmodulveranstaltungen, Schulbesuche durch das Schulamt und das Büro der kulturellen Bildung und nicht zuletzt die verschiedenen Präsentationen und ein ausführlicher Antrag haben sich auf jeden Fall gelohnt!“

Die hessenweit neu aufgenommenen Schulen haben sich bereits online zu einem gemeinsamen Fachtag des Austauschs ihrer „Best-Practise“-Projekte getroffen. Hier waren Kolleginnen und Kollegen unterschiedlicher Fächer und Fachbereiche im gemeinsamen Gespräch zugegen. Gemeinsam wird es nun im Laufe der dreijährigen Zertifizierungsphase in Fachtagen, Fachforen, Kulturwochen auf Burg Fürsteneck, der Planung und Gestaltung von Pädagogischen Tagen darum gehen, die Prinzipien des ästhetischen Gestaltens und Forschens in alle Fächer des schulischen Lebens zu tragen. Außerdem werden Kooperationen mit außerschulischen kulturellen Institutionen weiter ausgebaut und das kulturelle Angebot für die Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen gestärkt.
„Wir freuen uns sehr auf viele weitere tolle Projekte an unserem Grimmels!“, betonen Tina Ruf und Tine Heinrich, Kulturbeauftragte.

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Das Grimmels mit zwei Produktionen bei den Hanauer Schultheatertagen 2021

Die Theater AG 8-Q4 und die beiden DS Kurse der Q2 nahmen trotz pandemischer Umstände an den Hanauer Schultheatertagen 2021 teil. Im Zuge dieser von den Kreiswerken und den Schulvereinen unterstützten Projekte mit der Theaterpädagogin Stefanie Zellmann und dem Theaterpädagogen Nikolas Hamm entstanden großartige Ergebnisse:

Das ist Wahnsinn!- feat. Woyzeck

Die DS Kurse der Q2 gestalteten unter dem Motto „Das ist Wahnsinn- feat. Woyzeck“ einen bunten Strauß an Szenen mit Tanz, Film- und Live-Musikbeiträgen rund um Themen aus Georg Büchners „Woyzeck“. Das Programm reichte von Wolfang Petrys „Wahnsinn“ über Bob Marleys „No Woman no Cry“, W.A. Mozarts Fantasie in D-Moll für Klavier bis hin zu live improvisierter Saxophonmusik. Einen besonderen Höhepunkt stellte eine Auseinandersetzung in Form eines  Raps zwischen „Woyzeck und dem Tambourmajor“ dar, der zwischen den beiden in einem Battle ausgetragen wurde. Das Publikum folgte auf einem Stationentheater an vielen verschiedenen Spielorten den unterschiedlichen Beiträgen. In Szenen wurden verschiedenste Facetten des Wahnsinns beleuchtet: z.B. in einer Sitzung Woyzecks beim Psychologen und in einer Gerichtsverhandlung, in der „Rache der Erbsen“, Woyzeck und Andres beim Stöcke schneiden, Woyzeck und Marie bei der Eheberatung.

Auch wurde das Thema „Schizophrenie“ aus wissenschaftlicher Sicht beleuchtet. Weitere Szenen zeigten die Bemühungen einer Lehrerin bei der Erarbeitung von „Woyzeck“ mit extrem schwierigen Schülerinnen oder einen extrem extrovertierten Regisseur bei dem Versuch eines Filmdrehs inklusive Zuschauerbeschimpfungen. Beeindruckend waren auch die beiden Filmbeiträge, einmal im Stil einer unterhaltsamen Highschool-Komödie und einer zeitgemäßen, aktualisierten und

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“Liebe und andere Katastrophen”

… so lautet das Motto der diesjährigen Produktion des Kurses Darstellendes Spiel (Jahrgangsstufe 12 / Q2) im Rahmen der fachpraktischen Prüfung am GGG.

Frei nach Shakespeares “Romeo und Julia” wurden kreative Szenen zu den Kernkonflikten dieser weltberühmten, klassischen Tragödie entwickelt: Basierend auf der allumfassenden Liebe werden die verschiedensten Themenspektren wie Partnerwahl, Eifersucht, Familienstreitigkeiten und moderne Wege des Sich-Kennenlernens bunt und revueartig auf die Bühne gebracht.

Die Veranstaltung beginnt am 20.02.2020 um 19:30 Uhr in der Aula des GGG, der Eintritt ist frei. Für Essen und Getränke ist selbstverständlich gesorgt.

Wir laden Schüler des GGG, Freunde und Angehörige sehr herzlich ein und freuen uns auf Ihr Kommen!

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Eine „Verwandlung“ kommt selten allein …

Grimmels-Schüler interpretieren Kafkas Klassiker in unterschiedlichen Facetten

Familiendrama, Selbstverwirklichung, Erwachsen werden, Versagen, Glück und Unglück – all diese Kernthemen aus Franz Kafkas „Die Verwandlung“ standen im Mittelpunkt der Aufführung der beiden Kurse „Darstellendes Spiel“ am vergangenen Donnerstag, 21.2. 2019, in der voll besetzten Aula des Grimmelshausen-Gymnasiums. „Was kann so eine Verwandlung alles bewirken?“ Ausgehend von den Kernkonflikten der Erzählung Kafkas boten die Schülerinnen und Schüler der Q2 den Besuchern ein „Sammelsurium“ der skurrilsten und schillerndsten Figuren des alltäglichen Lebens, die alle eines gemeinsam haben: Die „Verwandlung“ …

Die Aufführung umfasste insgesamt 13 einzelne Szenen, die allesamt in Bezug zum Thema „Verwandlung“ standen. Die Inspiration lieferte Franz Kafkas Erzählung „Die Verwandlung“ aus dem Jahre 1912, in der Gregor Samsa sich zunehmend in ein Ungeziefer verwandelt. Die Kommunikation mit seinem Umfeld, vor allem seiner Familie, wird schwieriger, weshalb er an der emotionalen Isolation schließlich zugrunde geht.

Gleich die erste Szene fasste diesen Prozess, an dessen Ende Samsas Tod steht, eindrucksvoll zusammen. Im weiteren Verlauf zeigten die Schauspielerinnen und Schauspieler der beiden Kurse „Darstellendes Spiel“ die unterschiedlichsten Facetten einer „Verwandlung“ auf: Was bewirkt plötzlicher Reichtum bei einem Menschen? Er kennt seine früheren Freunde nicht mehr und versucht sich durch ein Leben im Luxus von ihnen abzugrenzen. Vorher scheinbar „normale“ Menschen verändern sich und werden aufgrund diverser Vorurteile gegenüber anders aussehenden Menschen sogar zu Mördern … Eine „Helikoptermutter“ beschließt, dem morgentlichen

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Kafka reloaded-eine Verwandlung kommt selten allein

Öffentliche fachpraktische Prüfung im Fach Darstellendes Spiel der Q2 am Grimmels

Familiendrama, Selbstverwirklichung, Erwachsen werden, Versagen, Glück und Unglück – alles Kernthemen aus Franz Kafkas „Die Verwandlung“.
Damit haben sich beide DS-Kurse der Q2 lange beschäftigt und präsentieren nun stolz:

„Kafka reloaded – eine Verwandlung kommt selten allein“

Die Schülerinnen und Schüler haben, ausgehend von den Kernkonflikten der Novelle, Szenen mit unterschiedlichen Schwerpunkten entwickelt und,  obwohl das Original nun schon recht alt ist, entstanden daraus viele, sehr aktuelle Erzählungen. Die Beschäftigung mit der Frage: „Was kann so eine Verwandlung alles bewirken und… muss das eigentlich immer schlecht sein?“ führt auch zu eigenen neuen Lösungen.

Freuen Sie sich also auf einen Abend gefüllt mit den schillerndsten Figuren: Von einer TaiChi-Mutter über Vampire und Teilnehmern an einer Talentshow bis hin zu den erfolgreichsten Verlierern ist alles vertreten.

„Verwandlung. Ich frage mich wirklich, was das eigentlich sein soll. Habt ihr da schon mal drüber nachgedacht?“
(Und wir versprechen Ihnen: Nach diesem Abend ganz bestimmt!)        

Gespielt wird am Donnerstag, 21.2.2019 um 19:30 Uhr in der Aula des Gymnasiums. Der Eintritt ist frei und wir freuen uns über ein großes Publikum.

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Theater AG auf den Spuren der Rheinromantik

Lore Ley

Wie empfinden die Menschen heute Romantik? Ist Ihnen die deutsche Rheinromantik, die Künstler und Künstlerinnen seit mehr als einem Jahrhundert zu Gedichten, Liedern und Gemälden inspirierte, überhaupt noch ein Begriff?

Im Zuge der aktuellen Produktion „Romantik-Revue“ unternahm die Theater-AG kürzlich einen Ausflug nach St. Goarshausen am Rhein, um sich den berühmten Loreley- Felsen anzuschauen und Filmmaterial für das aktuelle Projekt im Rahmen der Romantik-Revue aufzunehmen.

Am Schiffsanleger in Assmannshausen nahmen wir das Schiff Richtung St. Goar und bewunderten während einer knapp 2-stündigen Schifffahrt die wunderschöne Burgenlandschaft am Rhein. Während der Fahrt interviewten wir die Touristen auf dem Schiff. Nicht nur Menschen aus ganz Deutschland, sondern auch Amerikaner und Asiaten waren auf dem Schiff anzutreffen. Für viele dieser Touristen ist der Rhein ein lohnendes Ausflugsziel oder gehört einfach dazu, wenn sie sich Deutschland anschauen. Nur wenige können explizit sagen, dass sie extra wegen der romantischen Atmosphäre, den Burgen und kleinen malerischen Orten oder auch der Show „Rhein in Flammen“ dorthin gefahren sind. Die meisten Touristen waren mit ihren Partnern auf dem Schiff um gemeinsam zu genießen, andere bedauerten, alleine zu sein, weil es doch zu zweit viel schöner sei.

Angekommen am Loreley Felsen machten wir Aufnahmen, welche die Ballade „Loreley“ darstellten. Zum Spaß für die Touristen vor Ort: Sie sahen uns dabei zu, wie wir in passenden Kostümen die Ballade nachspielten und bekamen so am Originalschauplatz eine „echte“ Loreley zu sehen.

Zum Abschluss wieder auf dem Schiff beendeten wir den Tag mit Aufnahmen des berühmten Heine Gedichts der Loreley „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten“ in verschiedenen

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