Grimmels erlangt neues Qualitätssignet – „Ernährung und Konsum“

Das Grimmelshausen-Gymnasium hat sich durch die Initiierung, Durchführung, Dokumentation sowie Evaluation für die Auszeichnung mit diversen Zertifikaten qualifiziert. Das kürzlich erworbene Qualitätssignet, das zum Programm „Schule und Gesundheit“ gehört und durch das Kultusministerium Hessen unterstützt wird,  konnte unter Federführung von Ingrid Ström erlangt werden. Am 27.01.20 wurde die Plakette zum Teilzertifikat „Ernährung und Konsum“ vor dem Sekretariat angebracht. Damit werden  Schulen ausgezeichnet, die explizit auf die Vermittlung eines gesunden und nachhaltigen Ernährungs- und Konsumverhaltens besonderen Wert legen.

Zu diesem Zertifikat gesellt sich ebenso die erneute Auszeichnung als „Mint-freundliche“ Schule, welche die vielfältigen Aktivitäten und besondere Angebote im MINT-Fachbereich wie beispielsweise die Profilbildung in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern, die Teilnahme an regionalen und überregionalen Wettbewerben, die Unterstützung bei der Berufswahlorientierung unter Berücksichtigung der MINT-Berufe sowie die Kooperationen mit Hochschulen und Unternehmen betrifft.

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Begabte und engagierte Grimmels-Schüler nehmen an Seminaren teil

Projekte werden vom Förderverein „Jugend Aktiv e.V.“ unterstützt

 Auch im Jahr 2019 wurde vom Förderverein Jugend Aktiv e.V. ein Förderkurs für begabte und engagierte Schüler angeboten und organisiert. Einer der größten Unterstützer des Vereins und Stifter des Grimmelshausen Gymnasiums, Herr Roland Lacher, präsentierte im September 2019 in einem kurzen Vortrag an unserer Schule den Inhalt und die Vorteile des Programms und informierte interessierte Schüler über die Teilnahmebedingungen und den folgenden Bewerbungsprozess. Nachdem eine Vielzahl an Schülern des Q3-Jahrgangs sich bei Herrn Malz in die Liste der Bewerber eintragen ließen, wählte dieser, gemeinsam mit den Tutoren des Jahrgangs, zwei Kandidaten und zwei Nachrücker für das Programm aus.

 Wir vier, Bastian Auerbach, Momoko Köhler, Tobias Rieger und Irmeli Nix, mussten daraufhin unsere Bewerbungsunterlagen, bestehend aus Bewerbungsschreiben, Steckbrief und Empfehlungsschreiben des Tutors, abgeben und erhielten bereits nach kurzer Zeit die Zusage von Herrn Lacher.

Der Förderkurs begann mit einem Startertreffen alle Teilnehmer am 9. November 2019 mit anschließendem Intelligenz- und Begabungstest, durchgeführt von Prof. Dr. Jens Brandt. Dieser umfasste verbale, numerische und figurale Aufgaben und wurde zudem ergänzt durch einen Allgemeinwissenstest.

Zwei Wochen später folgte das zweitägige Rhetorik Seminar, gehalten von dem Rechtsanwalt und Rhetorik-Trainer Dirk Gründler. Durch das Erlernen verschiedener Rede-Techniken und die Videoanalyse eigens vorbereiteter und gehaltener Reden der Teilnehmer, wurde uns das Erweitern unserer rhetorischen Fähigkeiten sowie ein Einblick in das Leben eines Rechtsanwaltes ermöglicht.

Die dritte und somit letzte Veranstaltung bestand in einem eintägigen Seminar zum Thema Zeitmanagement, welches in diesem Jahr zum ersten Mal Teil der Jugend-Aktiv-Förderung war. Die Teilaspekte Zeitbewertung, Planung und Selbstkontrolle wurden vom Referenten thematisiert und besonders in Hinblick auf unser kommendes Abitur in interessante Zusammenhänge gesetzt.

Ein anstehendes persönliches Coaching durch verschiedene Unterstützer der Jugend-Aktiv-Förderung soll besonders in Hinblick auf Studien- und Berufswahl die Entscheidungsfindung unterstützen und hilfreiche Einblicke in die unterschiedlichen Berufswelten ermöglichen.

Den Abschluss des Programms stellt im Februar 2020 ein von Herr Lacher ausgerichteter Unternehmensempfang im Druck- und Pressehaus Naumann dar, welcher ein für uns sehr interessantes und spannendes Erlebnis beendet.

 

Bastian Auerbach

 

Bildunterschrift: Die vier Teilnehmer am Projekt „Jugend aktiv“.

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Young leaders Akademie – mehr als nur Lunchpakete?

6 Tage, 116 engagierte Jugendliche, unzählige Erfahrungen – und dann?

Die Young Leaders GmbH bietet jährlich zahlreiche Workshopformate an. Ihnen gemein ist die Weiterbildung engagierter Jugendlicher in verschiedensten Bereichen. Wir, Lorenz und Henrike (Schüler der Q1 des Grimmelshausen-Gymnasiums), hatten die Möglichkeit für sechs Tage nach Berlin zu reisen, um an der Young Leaders Academy teilzunehmen. Im Fokus des Programms standen dabei das Informieren, Trainieren und Diskutieren mit Experten und Gleichaltrigen.

Beispielsweise beschäftigten wir uns mit der Würde des Menschen im Hinblick auf den naturwissenschaftlichen Fortschritt. Unter der Überschrift „Human Dignity, Freedom and Responsibility“ führte uns Professor Nicanor Austriaco aus Providence, USA, in die Welt der bioethischen Fragestellungen ein. Wir diskutierten unter anderem über Organspende und Schwangerschaftsabbrüche – stets im Hinterkopf die Frage: „Was kann und was darf der Mensch?“ Besonders spannend waren Austriacos Ausführungen zum Thema „Gibt es Gott?“ Dabei erhielten wir auch persönliche Einblicke in den Charakter dieses besonderen Menschen. „Ich wollte Wissenschaftler werden, ein Heilmittel gegen Krebs erfinden und den Nobelpreis gewinnen. Doch dann bin ich Gott begegnet“, erzählt er, während ihm Tränen in die Augen steigen.

Im Laufe der Woche näherten wir uns so verschiedenen Themenfeldern an. Kapitän zur See Christian Dienst, Kommandeur der Bundeswehr, gab uns Einblicke in seinen Berufsalltag und referierte über „Ethik und Verteidigung – Vertrauen in Sicherheitsorgane“. Der Islamwissenschaftler Dr. Carsten Polanz legte den Schwerpunkt seines Vortrags auf das Rollenbild der Frau und die Gleichberechtigung im Islam.

Im Rahmen des 169. Jugendpressekongresses leiteten uns Profijournalisten von SWR 3, ARD Hörfunk und DIE WELT in drei verschiedenen Workshops an und brachten uns die journalistische Arbeitsweise näher. Unter redaktionsalltäglichem Zeitdruck entstanden so eine Zeitung, ein Fernsehbeitrag und ein Webmagazin zu den Themen der Woche. Dazu standen uns weitere Experten auch als Interviewpartner zur Verfügung. Generalinspekteur Eberhard Zorn, der THW-Präsident Albrecht Broemme und weitere Gäste aus der Wirtschaft beantworteten unsere kritischen Fragen. 

Am letzten Tag erhielten wir verschiedene Trainings zu den Themen Führung, Körpersprache, Mimik-Resonanz und Verhandlung. In praktischen Übungen lernten wir zum Beispiel, wie man Gruppen anleiten sollte, wie man richtig Feedback gibt und welche unterschiedlichen Führungsstile es gibt.

Emotional hat uns die abschließende Exkursion nach Berlin-Hohenschönhausen in die ehemalige „Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR“ berührt. Zeitzeugen haben ihre persönlichen Geschichten erzählt und uns gemäß dem Motto „Damit es nicht wieder passiert“ zu Engagement aufgerufen, damit unsere Demokratie auch weiterhin bestehen bleibt.

Nicht nur von Experten, sondern auch voneinander konnten wir viel lernen. Dadurch, dass wir aus allen Ecken Deutschlands kamen und verschiedenste Vorerfahrungen gemacht haben, bot sich mehr als genug Gesprächsstoff. Neben der fokussierten Plenumsarbeit hatten wir glücklicherweise ausreichend Zeit, „laid back“-Gedanken auszutauschen.

Wir hatten definitiv eine spannende Zeit und konnten weitaus mehr mitnehmen als nur das Lunchpaket, was uns vom netten Küchenteam zur Abreise mitgegeben wurde. Wir konnten uns inhaltlich weiterbilden, haben Methoden erlernt und zahlreiche Bekanntschaften, sogar Freundschaften geknüpft.

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Cooles Dysprosium

 Die Sauregurkenzeit zwischen den Weihnachtsferien und den Halbjahreszeugnissen nutzte der Physikleistungskurs der aktuellen Q3 zu einem Praktikumstag an der Gutenberg-Universität in Mainz. Das selbst gewählte Thema des Praktikums entsprach dem Halbjahresthema „Quantenphysik“.
Gleich vier Lehramtsstudenten begleiteten den praktischen Teil unseres Besuchs. Der bestand aus fünf vorbereiteten Versuchsaufbauten, die als Lernstationen von den ebenfalls fünf Schülergruppen durchlaufen wurden.
Mit einigem Stolz konnten unsere Schüler im Feedback zu der Veranstaltung angeben, dass sie diese Versuche aus dem Unterricht bereits kannten und dass unsere Sammlung weitaus modernere Mittel zu Beobachtung und Messung der jeweiligen Effekte bietet, als hier von der Uni zur Verfügung gestellt wurden.

Nach der Mittagspause gab es dann aber doch noch einen Ausflug in die Welt modernster Technik und aktueller Forschung. Von einem Doktoranden konnten die interessierten Schüler erfahren, wie man mithilfe  geeigneter Laserausstattung die Atome eines Dysprosium-Teilchenstrahls zunächst stark herunterkühlen und dann in einer Teilchenfalle für weitere Versuche festhalten kann.
Auch hier kam das Fachwissen aus dem aktuellen Halbjahr sehr gelegen. Der Trick, die Dysprosium-Atome nur Photonen mit einem Impuls entgegen ihrer Bewegungsrichtung absorbieren zu lassen und dann auszunutzen, dass Emission in alle Richtungen erfolgt ist mit der Kenntnis des Compton-Effekts gut erklärbar und so war die physikalische Beschreibung der Funktionsweise der dazu zusammengestellten Versuchsanordnung wesentlich übersichtlicher als die Anordnung selbst.

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Crêpes, Croissants, Flammkuchen und Comics

Deutsch – Französischer Tag am Grimmels

Auch in diesem Jahr strömte am 22. Januar ein Duft von Crêpes und Flammkuchen durch das Schulgebäude des Grimmels, um den deutsch – französischen Tag zu feiern. Dieser Tag soll an die Unterzeichnung des Élysée-Vertrags von 1963 erinnern, der die Freundschaft zu unserem Nachbarland Frankreich festigt und der im Jahr 2019 durch den Mainzer Vertrag erweitert wurde.

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Naturforschung am Grimmels – die Zweite!

Start der neuen Projektrunde zum „Umweltmonitoring“ der Klassen 7 und Q2

Am 17. und 21. Januar 2020 fanden bereits zum wiederholten Mal zwei Projekttage zum Thema „Biotop- und Artenschutz am Beispiel der Europäischen Wildkatze“ statt, zu deren Umsetzung Frau Susanne Schneider, Naturschutzmanagerin des BUND Hessen, zum wissenschaftlichen Austausch am Grimmels war. In ihrem Vortrag ging es zunächst um die Biologie der Wildkatze. o erfuhren die Schülerinnen und Schüler mehr über arttypische Verhaltensweisen, Abstammung, Habitatansprüche, Vorkommen und Schutzstatus der Wildkatze. Dass die Wildkatze als „besonders geschützte Art“ auf der roten Liste erscheint, ist primär auf anthropogene Einflüsse zurückzuführen. Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde sie stark bejagt, was zur Ausrottung in vielen Teilen Deutschlands führte. Heute erschweren Straßennetze, Ballungsräume, Bahntrassen und somit die sukzessive Zerschneidung von Lebensräumen den Artbestand. Dass das Thema „Biotop- und Artenschutz“ am Beispiel der Stellvertreterart Wildkatze zahlreiche Fragen der Schülerinnen und Schüler aufwirft, ließ sich im lebhaft gestalteten Expertengespräch mit Frau Schneider bestätigen.

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Juryentscheidung für den Literaturpreis „San Clemente Rosalía-Abanca”

E-Phasenschüler des Grimmels bewerten spanische Literatur

Der LiteraturpreisSan Clemente Rosalía-Abanca”, der von der Partnerschule des Grimmels, der IES Rosalía de Castro in Santiago de Compostela, jährlich verliehen wird, ist nicht nur in Galizien seit 25 Jahren eine Institution, sondern auch überregional anerkannt. Gekürt werden jeweils die besten Romane auf Galizisch, Spanisch und ein Roman eines ausländischen Autors.

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Mathe im Advent 2019

Klasse 7.5 belegt deutschlandweit den zweiten Platz bei „Mathe im Advent 2019“

Die Klasse 7.5 hat am Mathe-Adventskalender „Mathe im Advent 2019“ teilgenommen und den 2. Platz nach Jahrgangstufen belegt. Jetzt freut sie sich riesig auf die Preisverleihung am 24.01.2020 an der Technischen Universität Berlin. Hierzu wird die Klasse vom 23. bis zum 25. Januar nach Berlin fahren. Neben der Preisverleihung steht noch der Besuch des Computerspielemuseums auf dem Plan, der Teil des gewonnenen Preises ist. Zudem hat Herr Dr. Peter Tauber die Klasse zu einer Führung durch den Deutschen Bundestag mit Besuch der Kuppel des Reichstagsgebäudes eingeladen.

„Mathe im Advent” ist ein Mathematikwettbewerb für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 2 bis 10, der vor allem Spaß an der Beschäftigung mit Mathematik vermitteln sowie sinnvolle Anwendungen zeigen soll. Veranstaltet wird er von der Deutschen Mathematiker-Vereinigung und steht unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, MdB. Er bietet vielfältige Aufgaben mit liebevoll gestalteten Geschichten und Illustrationen rund um die Welt der Weihnachtswichtel, die den Entdeckungsdrang und das kreative „Weiterdenken“ fördern. Im Klassenspiel musste jede Schülerin/jeder Schüler vom 1. bis 24. Dezember täglich ein „Türchen“ des Mathe-Adventskalenders öffnen und die Antwort am gleichen Tag selbst online abgeben. Hat die Klasse mindestens 80% der Aufgaben richtig gelöst, das waren im Falle der Klasse 7.5 mindestens 500 richtige Antworten, musste noch eine Stichfrage beantwortet werden.

Bemerkenswert ist, dass alle Schülerinnen und Schüler trotz der vielen Klassenarbeiten im Dezember, der Ferien und Feiertage bis Weihnachten „am Ball“ geblieben sind. Wenn die Aufgaben etwas schwierig waren, hat man sich gegenseitig geholfen oder im Mathematikunterricht gemeinsam Lösungsstrategien entwickelt. Dieses Durchhaltevermögen und die Teamarbeit werden nun mit einer außerplanmäßigen Klassenfahrt nach Berlin belohnt.

Heike Kayser, Mathematiklehrerin der Klasse 7.5

 

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