Eine spannende Zeit in Santiago de Compostela, Spanien

Ich bin Lina und habe von Ende März bis Anfang Mai 2026 im Rahmen eines Schüleraustauschs sechs unvergessliche Wochen in Santiago de Compostela in Spanien verbracht. Da meine Austauschpartnerin Teba bereits im vergangenen Jahr sechs Wochen bei mir in Deutschland gelebt hatte, kannten wir uns schon gut und ich freute mich sehr auf meinen Gegenbesuch. Trotzdem war ich vor meiner Reise aufgeregt und neugierig. Vor allem fragte ich mich, ob meine Spanischkenntnisse ausreichen würden, um mich im Alltag verständigen zu können.
Schon bei meiner Ankunft wurde ich von meiner Gastfamilie herzlich aufgenommen und fühlte mich sofort willkommen. Ich wurde schnell in die Familie integriert und verbrachte viel Zeit mit meiner Austauschpartnerin, ihrer Zwillingsschwester und ihrem Hund. Obwohl es anfangs einige Unterschiede zum Alltag in Deutschland gab, fiel es mir leicht, mich einzuleben, da sich alle sehr liebevoll um mich kümmerten.

Während meines Aufenthalts begleitete ich Teba in den Unterricht. Das spanische Schulsystem unterschied sich deutlich vom deutschen. Die Schülerinnen und Schüler blieben den ganzen Tag als feste Klasse zusammen und wechselten nur für einzelne Fächer wie Musik oder Naturwissenschaften. Besonders auffällig war für mich der Frontalunterricht. Da die mündliche Mitarbeit nicht bewertet wurde, war es im Unterricht häufig deutlich lauter als ich es aus Deutschland gewohnt war. Eine weitere Herausforderung war die Sprache Galizisch, die neben Spanisch gesprochen und sogar in mehreren Fächern unterrichtet wird. Für uns Austauschschülerinnen und -schüler war es oft sehr schwierig, dem Unterricht zu folgen.

Auch außerhalb der Schule konnte ich viele unvergessliche Erfahrungen sammeln. Gemeinsam mit meiner Gastfamilie und Freunden erkundete ich die wunderschöne Altstadt von Santiago de Compostela und besichtigte unter anderem die beeindruckende Kathedrale sowie viele weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt. Außerdem unternahmen wir häufig Spaziergänge durch die Parks und die Innenstadt. Ein besonderes Erlebnis war der Besuch der Finca der Familie, einem zweiten Haus außerhalb der Stadt, in dem wir viel Zeit gemeinsam verbrachten. Ein weiteres Highlight war unser gemeinsamer Urlaub in Portugal, bei dem wir am Strand surfen gingen und die Zeit am Meer genießen konnten.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir der Austausch sowohl sprachlich als auch persönlich sehr viel gebracht hat. Ich habe nicht nur meine Spanischkenntnisse verbessert, sondern auch eine neue Kultur, andere Traditionen und einen ganz anderen Schulalltag kennengelernt. Vor allem habe ich viele wertvolle Erfahrungen gesammelt und neue Freundschaften geschlossen. Der Austausch hat mir gezeigt, wie bereichernd es sein kann, für einige Wochen in einem anderen Land zu leben. Ich werde mich noch lange an diese besondere Zeit erinnern und kann einen Schüleraustausch jedem nur weiterempfehlen.

Ich heiße Lennic und habe zusammen mit Lina und weiteren deutschen Schülerinnen und Schülern am Individualaustausch von Ende März bis Mitte Mai 2026 teilgenommen. Auch ich hatte die einzigartige Möglichkeit, sechs Wochen in einem anderen Land zu leben, dessen Kultur, verschiedene Bräuche und die Gesellschaft kennenzulernen und tolle Erfahrungen zu sammeln. Angefangen hat auch bei mir alles mit dem sechswöchigen Aufenthalt meiner Austauschschülerin Daniela bei mir zu Hause. Ich lernte sie und auch ihre Familie, die uns in der Zeit einmal besuchte, sehr gut kennen und freute mich sehr auf unsere gemeinsame Zeit in Spanien.

Bei meiner Anreise wurde ich sehr offen und herzlich von Daniela und ihren Eltern empfangen. Während meiner Zeit dort pflegte ich stets ein gutes Verhältnis zu meiner Gastfamilie, welches wirklich viel auf Kommunikation und gegenseitiger Wertschätzung basierte. Ich fühlte mich wie ein vollständiges Familienmitglied und wurde immer in Entscheidungen eingebunden und konnte persönliche Meinungen einbringen. Und trotz der vielen Unterschiede im Alltag lernte ich schnell, mich an die anderen Tagesabläufe und Gewohnheiten anzupassen.

Meine Familie lebte eher außerhalb der Stadt auf einer Finca in einem kleinen Dorf „O Portanxil“, das circa 25 Minuten mit dem Auto entfernt war. Dies klingt für Viele vielleicht eher negativ, jedoch ermöglichte es mir dieser Aspekt, noch tiefer in den spanischen Lebensstil zu blicken. Ich lernte zum Beispiel viele weitere Familienmitglieder oder Freunde und deren Familien kennen oder besuchte häufig die tolle Altstadt, Sehenswürdigkeiten und die tollen Restaurants und Cafés, die in Santiago unzählbar vorhanden sind. Zudem waren das Haus, das Grundstück und die Umgebung unbeschreiblich schön und wir feierten viel im Garten der Familie. Auch für mich war das Reisen ein Highlight des Austauschs. Meine Familie und ich besuchten nahegelegene Strände, verschiedene Städte wie Noya, Vigo oder A Coruña und verbrachten ein längeres Wochenende in Madrid, wo wir ein großes Familienfest mit der gesamten Familie feierten.

Beim Unterricht habe ich so ziemlich die gleichen Erfahrungen gehabt. Man sollte noch erwähnen, dass nicht alle deutschen Austauschschülerinnen und -schüler zusammen in einer Klasse sind. Auch Lina und ich waren in getrennten Klassen, was jedoch kein Problem ist, da, wie Lina schon sagte, der Unterricht sowieso sehr frontal ist. Außerdem sahen wir uns in verschiedenen Kursen wie Musik, Fremdsprachen oder Wirtschaft, den Pausen und einem zugewiesenen Raum, in dem wir unseren Stoff der deutschen Schule zusammen nachholen konnten. Natürlich sahen wir uns auch außerhalb der Schule, sollte man aber alleine zu dem Zeitpunkt am Austausch teilnehmen, fördert das ebenfalls die eigene Unabhängigkeit. Des Weiteren sind auch viele direkte Ansprechpartner an der Schule, wie zum Beispiel Gemma, die Schulleiterin, oder Mónica, die Deutschlehrerin, die sich über die Zeit oft bei uns erkundigt haben und zu denen wir bei Problemen jederzeit gehen konnten.

Zusammenfassend kann ich Lina nur zustimmen und nochmal betonen, wie wichtig und horizonterweiternd der Austausch für mich und meine Entwicklung war. Ich lernte, selbstbewusster und unabhängiger zu sein und konnte meine Sprachkenntnisse in Spanisch verbessern. Der Spanischunterricht aus Deutschland bereitet auf jeden Fall sehr gut auf diesen Austausch vor, da man nach den vielen Jahren auf hohem Niveau unterrichtet wird. Für mich war die Zeit in Spanien wirklich lebensverändernd und ich stehe noch immer in sehr engem Kontakt zu meiner Gastfamilie. Ich werde meine Erfahrungen noch lange in Erinnerung behalten und kann jedem den Austausch, auch über einen längeren Zeitraum, nur empfehlen.

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Alle Mitglieder der Schulgemeinde waren sich einig – auch das Grimmels will helfen!

So entstand in kurzer Zeit eine Helfergruppe, die bereits am Mittwoch, den 09.03.2022 eine Sammelaktion ins Leben gerufen hat.

Schülerinnen und Schüler, das Kollegium und das Schulleitungsteam, sowie Eltern des Grimmels werden an diesem Tag Sachspenden annehmen, sortieren, verpacken und für verschiedene Hilfsorganisationen (Maintaler, DRK, etc.) bereitstellen.

Lassen auch Sie diese Aktion zu einem Erfolg werden und seien Sie ein Teil der Helfergruppe!

 Bringen Sie Ihre Sachspenden am Mittwoch, 09.03.2022 von 16-18h zum Mensaeingang (Gebäude D).

 

Wir haben das umfangreiche Programm „Jeder kann programmieren“
entwickelt, mit dem Lehrkräfte Programmieren unterrichten können
– vom Kindergarten bis zur Uni. Lehrerhandbücher und Lektionen
helfen erst dabei, Grundlagen auf dem iPad zu vermitteln, danach
können echte Apps am Mac erstellt werden.

  • Die Projekte sollen (Mo.-Mi) möglichst in der Kernzeit von 8-12 Uhr stattfinden. Davon abweichende Termine und Zeiten, sowie Ausflüge, müssen die Projektleiter mit ihren Gruppen vereinbaren und Ihnen als Eltern entsprechend mitteilen bzw. Ihr Einverständnis einholen.
  • Der Donnerstagvormittag ist frei, kann aber bei Bedarf von den Projektgruppen zur Vorbereitung genutzt werden.
  • Die Teilnahme am Schulfest von 14.30 bis 19.00 (14.30 Aufbau, 15.30 Beginn Schulfest) ist für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend.
  • Die Teilnahme an den Projekttagen ist verpflichtend und muss bei Fehlen wie üblich entschuldigt werden.
  • Für Eltern mit Kindern in den Klassenstufen 5-7 besteht bei Bedarf die Möglichkeit, ihr Kind im Rahmen „Verlässliche Schule" von 7.45-13.00 betreuen zu lassen. Dies kann an allen vier Vormittagen (Mo.-Do.) sein oder auch nur an einem. Dies wurde bereits auf einem Schreiben an alle Eltern abgefragt. Wer sein Kind noch anmelden möchte, sollte den Bedarf nun bis spätestens Freitag, 18.9. angeben.
  • Die gebuchte Nachmittagsbetreuung findet (Mo.-Mi.) wie gewohnt statt. Am Donnerstagnachmittag entfällt die Nachmittagsbetreuung wegen des Schulfestes.

Lions-Quest

 

Es war einmal ein buntes Ding
ein so genannter Schmetterling.
Der flog wie alle Falter
recht sorglos für sein Alter.
Er nippte hier – er nippte dort
und war er satt, so flog er fort.

Flog zu den Hyazinthen
und schaute nicht nach hinten.
So kam´s, dass dieser Schmetterling
verwundert war, als man ihn fing.

Was wär ein Apfel ohne -Sine,
Was wären Häute ohne Schleim?
Was wär'n die Vita ohne -Mine,
Was wär'n Gedichte ohne Reim?
Was wär das E ohne die -llipse,
Was wär veränder ohne -lich?
Was wär ein Kragen ohne Schlipse,
Und was wär ich bloß ohne Dich?