Gesellschaftswissenschaftliche Fächerverbünde und deren Bedeutung

Seit Einführung des Fächerverbundes „Gesellschaftslehre“ im Jahr 1972 werden aktuell in Deutschland gesellschaftswissenschaftliche Fächerverbünde wie „Weltkunde“ oder „Gemeinschaftskunde“ in mitterweile 13 Bundesländern in verschiedenen Schulformen unterrichtet. Gleichzeitig existiert hierzu auch nach über 50 Jahren noch keine adäquate Lehrkräfteausbildung, die auf einem wissenschaftlich fundierten Kanon von Inhalten und Kompetenzen beruht.

Im Rahmen seiner Dissertation setzte sich Florian Johann erstmals im deutschsprachigen Raum empirisch mit Fragestellungen zu solchen Verbundfächern auseinander und schuf damit eine Grundlage für die Etablierung einer eigenständigen Fachdidaktik „Gesellschaftswissenschaften“.

In den Folgejahren wurden die Forschungsergebnisse in wissenschaftlicher Zusammenarbeit mit Thomas Brühne von der Universität Koblenz um theoretische Erkenntnisse erweitert. Dabei wurden auch diskursive Verschränkungen mit der Entwicklung des Faches „Räume, Zeiten, Gesellschaften“ im Schweizer Bildungssystem sichtbar.

Im gemeinsamen Vortrag mit Thomas Brühne auf dem VGD-HGD-Symposium an der PH Zürich vom 10. bis 12. September 2026 stand die relationale Betrachtung von Theorie, Empirie und Praxis gesellschaftswissenschaftlicher Fächerverbünde im Fokus, die verstärkt perspektivenvernetzende Zugänge zu gesellschaftlichen Schlüsselproblemen ermöglichen sollen.

In diesem Zusammenhang berichtete Florian Johann auch über die unterrichtspraktische Umsetzung am Grimmelshausen-Gymnasium im Rahmen des Wahlunterrichts „Gemeinschaftskunde“.

Dabei hob er insbesondere die zusätzlichen Bildungschancen für eine reflektierte Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Fragestellungen hervor, die sich aus der Verbindung von Demokratie- und Nachhaltigkeitsbildung ergeben.

Angesichts der zunehmenden Komplexität gesellschaftlicher Schlüsselprobleme, etwa im Kontext von „Künstlicher Intelligenz und Digitalisierung“, „sozialer Ungleichheit“, „demografischem Wandel“, „Migration“ und „globalen Konflikten“, gewinnt die Vernetzung unterschiedlicher fachlicher Perspektiven zunehmend an Bedeutung.

Ein herzlicher Dank gilt Prof. Monika Reuschenbach und Dr. Karin Huser für die Organisation der Tagung sowie Prof. Rolf Bürki für die Einladung zur aktiven Mitwirkung und die Möglichkeit, als Vertreter das Grimmelshausen-Gymnasium in der Schweizer Bildungslandschaft repräsentieren zu dürfen.

Die neuen Impulse aus der Schweiz sollen in die Weiterentwicklung des Wahlunterrichts „Gemeinschaftskunde“ am Grimmelshausen-Gymnasium einfließen und dort für die weitere konzeptionelle und unterrichtspraktische Ausgestaltung genutzt werden.

Dr. Florian Johann

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Alle Mitglieder der Schulgemeinde waren sich einig – auch das Grimmels will helfen!

So entstand in kurzer Zeit eine Helfergruppe, die bereits am Mittwoch, den 09.03.2022 eine Sammelaktion ins Leben gerufen hat.

Schülerinnen und Schüler, das Kollegium und das Schulleitungsteam, sowie Eltern des Grimmels werden an diesem Tag Sachspenden annehmen, sortieren, verpacken und für verschiedene Hilfsorganisationen (Maintaler, DRK, etc.) bereitstellen.

Lassen auch Sie diese Aktion zu einem Erfolg werden und seien Sie ein Teil der Helfergruppe!

 Bringen Sie Ihre Sachspenden am Mittwoch, 09.03.2022 von 16-18h zum Mensaeingang (Gebäude D).

 

Wir haben das umfangreiche Programm „Jeder kann programmieren“
entwickelt, mit dem Lehrkräfte Programmieren unterrichten können
– vom Kindergarten bis zur Uni. Lehrerhandbücher und Lektionen
helfen erst dabei, Grundlagen auf dem iPad zu vermitteln, danach
können echte Apps am Mac erstellt werden.

  • Die Projekte sollen (Mo.-Mi) möglichst in der Kernzeit von 8-12 Uhr stattfinden. Davon abweichende Termine und Zeiten, sowie Ausflüge, müssen die Projektleiter mit ihren Gruppen vereinbaren und Ihnen als Eltern entsprechend mitteilen bzw. Ihr Einverständnis einholen.
  • Der Donnerstagvormittag ist frei, kann aber bei Bedarf von den Projektgruppen zur Vorbereitung genutzt werden.
  • Die Teilnahme am Schulfest von 14.30 bis 19.00 (14.30 Aufbau, 15.30 Beginn Schulfest) ist für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend.
  • Die Teilnahme an den Projekttagen ist verpflichtend und muss bei Fehlen wie üblich entschuldigt werden.
  • Für Eltern mit Kindern in den Klassenstufen 5-7 besteht bei Bedarf die Möglichkeit, ihr Kind im Rahmen „Verlässliche Schule" von 7.45-13.00 betreuen zu lassen. Dies kann an allen vier Vormittagen (Mo.-Do.) sein oder auch nur an einem. Dies wurde bereits auf einem Schreiben an alle Eltern abgefragt. Wer sein Kind noch anmelden möchte, sollte den Bedarf nun bis spätestens Freitag, 18.9. angeben.
  • Die gebuchte Nachmittagsbetreuung findet (Mo.-Mi.) wie gewohnt statt. Am Donnerstagnachmittag entfällt die Nachmittagsbetreuung wegen des Schulfestes.

Lions-Quest

 

Es war einmal ein buntes Ding
ein so genannter Schmetterling.
Der flog wie alle Falter
recht sorglos für sein Alter.
Er nippte hier – er nippte dort
und war er satt, so flog er fort.

Flog zu den Hyazinthen
und schaute nicht nach hinten.
So kam´s, dass dieser Schmetterling
verwundert war, als man ihn fing.

Was wär ein Apfel ohne -Sine,
Was wären Häute ohne Schleim?
Was wär'n die Vita ohne -Mine,
Was wär'n Gedichte ohne Reim?
Was wär das E ohne die -llipse,
Was wär veränder ohne -lich?
Was wär ein Kragen ohne Schlipse,
Und was wär ich bloß ohne Dich?