Lockdown am Grimmels

Eine Chance für die Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten  

Jede Krise bietet auch Chancen. Unter diesem Motto nutzten die Klassen 10.2 und 10.5 den durch die Pandemie erzwungenen Lockdown mit Homeschooling als Möglichkeit, eine wissenschaftlich orientierte Hausarbeit zu konzipieren.

Schülerinnen und Schüler der Klassen 10.2 und 10.5 mit Dr. Matthias Dickert Einladung zur Lesung mit Frank Christopher Busch

Dr. Matthias Dickert, Englischlehrer der beiden Klassen, versuchte eine erste Hinführung ins akademische Schreiben als Klausurersatzleistung. Die Idee war, den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, eine ausfallende Arbeit durch eine Hausarbeit zu ersetzen. Nach der Festsetzung einer Buchliste in der 10.5 mit Romanen wie Brave New World, Animal Farm, 1984 oder Empty World erfolgte eine Übersicht über Aufbau und Struktur der Arbeit. Das Feedback wurde über Teams mit jedem einzelnen Schüler gehalten und es erfolgte so eine Einzelbetreuung.

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Grimme-Preisträger und Tiny Tales-Erfinder Florian Meimberg am Grimmels

Ende Februar 2021 hatte unsere Klasse (10.4) die große Ehre, im Zusammenhang mit dem Thema Kurzgeschichten, den Autor und Erfinder der sogenannten „Tiny Tales“, Florian Meimberg, in einer Videokonferenz kennenzulernen, sogar unsere eigenen Tiny Tales vorzustellen und sein Feedback einzuholen.

Im Januar und Februar diesen Halbjahres 2021 befassten wir uns im Deutschunterricht mit dem Thema „Kurzgeschichten“. Im Zuge dessen betrachteten wir auch die sogenannten „Tiny Tales“ von Florian Meimberg genauer, da diese ähnliche Merkmale wie eine Kurzgeschichte aufweisen.
Allerdings sind es eben ganz besondere Kurzgeschichten, deshalb auch der eigene Begriff. Sie dürfen nicht mehr als 140 Zeichen haben, denn Meimberg veröffentlichte sie ursprünglich nur auf bestimmten Kommunikations-Plattformen. Die Leser*innen brachten diesen Kürzestgeschichten so viel Begeisterung entgegen, dass diese schließlich in einem Buch namens „Auf die Länge kommt es an“ veröffentlicht und teilweise sogar verfilmt wurden. In den sehr kurzen Geschichten entstehen Erwartungshaltungen, welche die Leser*innen dann am Schluss durch eine plötzliche Wendung verblüffen lassen.

Auch Frau Kilic, unsere Deutschlehrerin, wollte, dass wir uns mit dieser Thematik auseinandersetzen und uns an eigenen Tiny Tales versuchen. Diese sollten sich über aktuelle Themen drehen: das homeschooling oder auch andere Aspekte und Gefühlslagen, die uns zu dieser Zeit beschäftigten.

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Vive la musique!

Etwinning-Projekt am Grimmels mit französischer Klasse aus Montreuil

Wie schafft man es in Zeiten von Homeschooling und Distanzunterricht, eine Sprache anzuwenden und den Fokus auf das Sprechen zu legen? Die SchülerInnen des Französisch-Kurses der Klasse 9.1 und 9.2 konnten dies bei deinem Projekt erproben.

Über das Programm „etwinning“ konnte die Französisch-Lehrerin Kathrin Noll eine Partnerlehrerin aus Montreuil in der Nähe von Paris gewinnen. Etwinning ist ein für europäische Schulen entwickeltes Programm, welches allen Lehrerinnen und Lehrern ermöglicht, auf einer Plattform zu kommunizieren, kooperieren und Projekte zu entwickeln.

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Französisch auf höchstem Niveau und mit Auszeichnungen

35 DELF-Prüfungen am Grimmels

Zu Beginn des Schuljahres 2019 / 20 meldeten sich 35 Schülerinnen und Schüler des Grimmelshausen-Gymnasiums Gelnhausen für die DELF-Prüfungen an.

Speziell für Schulen wird das Sprachzertifikat DELF scolaire vom Institut français angeboten, bei dem die Lerninhalte der Welt der Jugendlichen angepasst sind. Man unterscheidet vier Niveaustufen von A1 bis B2, welche differenzierte Anforderungen in den Bereichen Sprechen, Hören, Lesen und Schreiben beinhalten.

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Mutige Grimmels bei der virtuellen Preisverleihung anlässlich des „Tags der Handschrift“

Was ist eigentlich Mut? – Mit dieser Frage beschäftigten sich 7500 Schülerinnen und Schüler in 150 Schulen hessenweit in handschriftlichen Briefen. Anlass hierfür bot der jährlich stattfindende Schreibwettbewerb der „Stiftung Handschrift“ unter der Schirmherrschaft des Kultusministers Prof. Dr. A. Lorz.

Auch die Klassen 7.2 und 7.6 des Grimmelshausen-Gymnasiums Gelnhausen entschlossen sich, mit ihren Lehrerinnen Gundula Petermann und Iris Schubert an diesem Wettbewerb teilzunehmen, erschien ihnen dieses Thema doch gerade in der derzeitigen Lage sehr aktuell. Sehr freuten sie sich, dass Ibrahim Ait Knik, Olivia Chan, Marlene Kaientz und Tuana Tosun als Preisträger des Wettbewerbs prämiert wurden.

Pandemiebedingt erfolgte die Ehrung der Preisträger in diesem Jahr im Rahmen einer virtuellen Veranstaltung am Freitag, 26.03.21, die von Frau Scholz, der ehemaligen Schul- und Kulturdezernentin der Stadt Wiesbaden, moderiert wurde. Auf dieser Veranstaltung erfuhren die Schülerinnen und Schüler nach anerkennenden Worten des Kultusministers von dem Vorsitzenden des Stiftungsbeirates der „Stiftung Handschrift“, Herrn Christian Boehringer, wie wichtig das Erlernen einer flüssigen Handschrift auch im Zeitalter der Digitalisierung ist, da sie einen großen Beitrag zum Erlernen und Strukturieren von Wissen leistet. Die Förderung der Handschrift liegt der Stiftung umso mehr am Herzen, als Studien schon seit Jahren zeigen, dass vielen Schülerinnen und Schülern das flüssige Schreiben mit der Hand schwerfällt.

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Folgen Sie dem Karpfen!

Vortrag von Marie Weich über Performance Art

Am Mittwoch, den 17.03.2021, besuchte Marie Weich, Performance-Künstlerin aus Berlin, digital den Kunst-Leistungskurs der Q4. Schüler*innen wurden der Performance Art nahegebracht und konnten Fragen bezüglich des Lebens einer schaffenden Künstlerin stellen.

Was ist Performance Kunst? Marie Weich erklärt uns, dass ihr Kollektiv dies als Sammelbegriff für neue Theaterformen deutet, die von einem Eingriff in die Wirklichkeit oder die Veränderung dieser charakterisiert wird. Allgemein sind Performances situationsbezogene, handlungsbetonte und vergängliche künstlerische Darbietungen, die die Trennbarkeit von Künstler*in und dem Werk hinterfragt und somit die traditionelle Kunst aufbricht. Beispielsweise arbeitet Marie Weich mit ihrem Kollektiv „hannsjana“, bestehend aus sechs Künstlerinnen, an Audiowalks, die autobiografischen und dokumentarischen Charaktere aufweisen. Sie spezialisieren sich darauf Hemmschwellen abzubauen und geben einen intimen Zugang zu den Werken.

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Lang ersehnte Post aus England

„Juchhu, die Briefe sind da!“, jubelt die Klasse 5.3, als ich den großen braunen Umschlag mit englischen Briefmarken öffne. Was wie Kommunikation aus dem vergangenen Jahrhundert klingt, war der Beginn eines ganz modernen Kontaktes.

In noch manchmal holprigem Deutsch konnten die 5.3-ler über ihre englischen Briefpartner, auf Englisch „penpals“, lesen. Sorgsam hatte die englische Partnerlehrerin, eine vor 25 Jahren nach Plymouth emigrierte Französin, die Paare ausgewählt. Denn zunächst hatten die Kinder der 5.3 über sich geschrieben und konnte die Lehrerin dort „matchen“. So bekamen die Kinder der 5.3 sehr passende Partner: die beispielsweise auch in großen Familien leben, auch Sport mögen oder in ihrer Freizeit reiten. Zudem gab es als Pendant zum deutschen Brexit-Klassenfoto – lauter zusammenmontierte Einzelfotos – ein Klassenfoto der englischen Kinder in ihren Schuluniformen. Das löste, wie bei jeder neuen Kindergeneration, Erstaunen aus: Müssen die das wirklich anziehen?

IT-Kenntnisse ganz nebenbei

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Open Door International informiert

… auch wenn das Ende der Pandemie zurzeit noch nicht absehbar ist, steht die nächste Generation von Weltenbummlern in den Startlöchern.

Um Fragen zu einem Schulaufenthalt im Ausland für zukünftige Austauschschülerinnen und Austauschschüler – allgemein sowie besonders in Zeiten von Corona – zu beantworten, laden wir … herzlich ein, an einer unserer Online-Infoveranstaltungen teilzunehmen.

Ansprechpartner am Grimmels ist wie immer Herr Wintermeyer

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